Slapstick pur – so lässt sich das Tor der Woche am 21. Spieltag am besten beschreiben. Geschossen hat es Bo Svensson vom 1. FSV Mainz 05 beim 1:0-Sieg gegen Borussia Mönchengladbach.

Bo Svensson. Foto: Wikipedia by borusse86 In der Regel suchen wir ja immer nach schönen und sehenswerten Treffern für unsere Kategorie: Tor der Woche. Doch diesmal fiel die Wahl auf ein eher lustiges Tor.

Zu sehen gab es das im Spiel zwischen Mainz 05 und Borussia Mönchengladbach. Und so hat es sich zugetragen: Eine Ecke von links köpft Neu-Mainzer Malik Fathi per Flugeinlage aufs Tor, Logan Bailly klatscht den Ball an die Latte, Marco Reus will auf der Linie retten, tritt aber am Ball vorbei und dieser kullert zu Bo Svensson, der seinerseits keine Mühe hat, die Kugel über die Linie zu befördern! Keine Mühe? Denkste, denn der Däne ist zuvor auf dem Rasen im Bruchwegstadion schön ausgerutscht und hat sich auf die Fre… gepackt.

Das nenn ich mal eine Verknüpfung von lustigen und missgeglückten Aktionen. Kurzum: Unser Tor der Woche vom 21. Spieltag bietet Slapstick pur.


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7. Februar 2010

Christian Fuchs vom VfL Bochum ist ohne Frage einer der Senkrechtstarter der diesjährigen Saison. Nun soll der Linksverteidiger bei Borussia Dortmund auf dem Wunschzettel stehen.

Jürgen Klopp. Foto: Wikipedia by A.Savin Der VfL Bochum wird seine liebe Mühe haben, Christian Fuchs über die Saison zu behalten. Nachdem der Österreicher, der 2008 vom SV Mattersburg zum Revierklub wechselte, in der Winterpause bereits mit dem VfB Stuttgart und Lazio Rom in Verbindung gebracht wurde, soll nun laut italienischen Medien auch Borussia Dortmund ein Auge auf den Verteidiger geworfen haben.

Wobei der Wahrheitsgehalt dieses Gerücht sehr gering erscheint. Denn eigentlich ist die Klopp-Truppe hinten links mit Youngster Marcel Schmelzer und Dede gut besetzt, so dass eigentlich kein Handlungsbedarf bestünde. Auf der rechten Abwehrseite sieht es hingegen anders aus. Schließlich darf sich Patrick Owomoyela dort einer konkurrenzlosen Situation erfreuen.

Also das Christian Fuchs zum BVB wechselt, scheint wohl eher unrealistisch. Doch die Anfragen für 23-Jährigen werden sich garantiert häufen. Denn in der Abwehr steht er gut und macht seinen Job absolut zuverlässig, während Fuchs in der Offensive immer mal wieder für gute Impulse zu haben ist. Und seine Freistoßqualitäten hat er durch 3 Tore bereits verdeutlicht.

Fuchs hat noch bis 2010 Vertrag in Bochum, doch wenn der VfL noch eine nette Ablösesumme einstreichen will, sollte man sich gegen einen möglichen Verkauf nach Ablauf der Saison nicht verweigern.


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4. Februar 2010

Bastian Schweinsteiger blüht beim FC Bayern in dieser Saison richtig auf. Dabei weiß der Mittelfeldspieler vor allem im zentralen Mittelfeld zu überzeugen, so dass er auch im Ausland plötzlich mit ganz anderen Augen gesehen wird.

Bastian Schweinsteiger © Wikipedia Das Bastian Schweinsteiger ein guter Fußballer ist, ist schon lange bekannt. Doch in den letzten Jahren stagnierte der 25-Jährige in seinen Leistungen und sah sich auch den Druck von Vereinsbossen des FC Bayern München ausgesetzt, die eine Leistungssteigerung herbeisehnten. Unter Trainer Louis van Gaal scheint das endlich der Fall zu sein und aus dem Mitläufer ist ein ganz wichtiger Eckpfeiler des Bayern-Erfolges geworden.

Schweinsteigers Stärken

Und dabei hat ihn van Gaal eigentlich nur da eingesetzt, wo er schon immer spielen wollte: im zentralen Mittelfeld! Und auf dieser Position ist Schweinsteiger, obwohl er erst seit ein paar Monaten dort spielt, weltklasse. Denn im Gegensatz zum rechten Mittelfeld, wo er sonst meist zum Zuge kam, kann „Schweini“ im Zentrum seine Stärken voll ausspielen. Schweinstieger kann das Spiel lesen und weiß mit dem Ball was anzufangen. Zudem ist er mit seiner Erfahrung ideal auf Sechserposition, wo er an der Seite von Mark van Bommel eine starke Doppelsechs abgibt. Auch seine Zweikampf- und Laufstärke spielen ihm in die Karte.

Doppelsechs mit Michael Ballack


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30 Tore fielen am 20. Spieltag der Bundesliga und wir hatten alle Mühe, das Tor der Woche ausfindig zu machen. Letztendlich fiel die Entscheidung zugunsten von Piotr Trochowski vom Hamburger SV, der mit einem sehenswerten Freistoßtor in der Nachspielzeit gegen den VfL Wolfsburg traf.

Piotr Trochowski. Foto: Wikipedia by Rautenfreund Eigentlich dürfte Piotr Trochowski derzeit alles andere als zufrieden sein. Stammplatz in Gefahr, somit auch die WM-Teilnahme. Höchste Zeit, dass der feine Techniker etwas Eigenwerbung betreibt – gegen den VfL Wolfsburg hat er das erfolgreich getan (s. Video).

Trochowski mit genialer Schusstechnik

In der Nachspielzeit zirkelte der 25-Jährigen einen Freistoß aus 23 Metern halblinker Position in die Maschen. Hervorzuheben ist vor allem die Schusstechnik, mit dem Trochowski den Ball getroffen hat. Am Ende sah sich Wolfsburg-Keeper Andre Lenz, der in Hamburg bis dahin eine ganz starke Leistung bot, einem ganz fiesen Flatterball ausgesetzt, der seine Flugbahn veränderte.

Auch Dzeko mit schönem Treffer


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31. Januar 2010

Thomas Hitzlsperger verlässt den VfB Stuttgart und wechselt mit sofortiger Wirkung zu Lazio Rom in die Serie A. Der 27-Jährige will somit seine Chancen auf eine WM-Teilnahme aufrechterhalten.

Thomas Hitzlsperger. Foto: Flickr by Stefan Baudy

Am Ende ging alles ganz schnell. Kurz vor dem Ende der Wechselfrist, unterschrieb Thomas Hitzlsperger einen Vertrag bei Lazio Rom, die in der Serie A mitten im Abstiegssumpf stecken. Für den defensiven Mittelfeldspieler, der seinen bis zum Saisonende laufenden Vertrag mit den Schwaben auflöste, müssen die Römer dennoch eine Ablösesumme von 1 Million Euro zahlen. Angesichts eines geschätzten Marktwertes von 6 – 7 Millionen Euro auf jeden Fall ein fairer Preis.

Hitzlsperger will WM-Teilnahme nicht gefährden

Hitzlsperger, beim VfB Stuttgart zu Saisonbeginn noch Kapitän, hatte seinen Stammplatz eingebüßt und unter Neu-Coach Christian Gross keine Aussichten auf ausreichend Spielzeiten. Und um sein WM-Ticket nicht zu gefährden, sah der schussgewaltige „Hitz“ keine andere Alternative, außer den Verein zu wechseln.

Bei Lazio Rom erhält Hitzlsperger einen Vertrag bis zum Ende der Saison. Wobei er über die jüngsten Entwicklungen seine Person betreffend beim VfB Stuttgart verständlicherweise unzufrieden ist: “Das Ende ist für mich natürlich nicht befriedigend und auch nicht schön, aber so ist Fußball. Ich freue mich jetzt auf diese neue Herausforderung. Es ist ein Privileg, in einer Top-Liga im Ausland zu spielen, und ich möchte die gute Tradition der Deutschen, die in Italien erfolgreich gespielt haben, fortsetzen.”


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26. Januar 2010

Eigentlich kann Deutschland die jährliche Suche nach dem Supertalent einstellen. Denn das größte Talent heißt Toni Kroos – zumindest was den Fußball angeht. Was der Mittelfeldspieler derzeit auf dem Platz abliefert, ist einfach nur überragend. Ja fast schon weltklasse. Das ist auch Trainer Jupp Heynckes zu verdanken. Der Trainer von Bayer Leverkusen ist auf dem besten Weg, den Shootingstar zu einem absoluten Starspieler zu entwickeln.

Deutschland Fans. Foto: Flickr by Uwe Hermann Der Wechsel von Bayern München zu Bayer Leverkusen war das Beste, was Toni Kroos passieren konnte. Das war in der Winterpause 2008/09. Beim FC Bayern kam er aufgrund der starken Konkurrenz nicht zum Zuge, was in dieser Saison wohl kaum anders gewesen wäre. Auch wenn FCB-Trainer Louis van Gaal als Förderer von jungen Spielern gilt – siehe Holger Badstuber und Thomas Müller – hätte er einen schweren Stand.

Heynckes als Förderer von Kroos

Zwar saß der 20-Jährige, der am 4. Januar 1990 in Greifswald geboren wurde, anfänglich unter Bayer-Trainer Bruno Labbadia auch nur auf der Bank, doch auch als Joker wusste Kroos mit seiner Genialität und Fußballkunst zu überzeugen. Und spätestens nachdem Labbadia-Nachfolger Jupp Heynckes intensiv an den Schwächen, wie körperliche Defizite und Defensivverhalten des Spielgestalters gearbeitet hat, führte der Weg unaufhaltsam in die Stammelf von Bayer Leverkusen.

Kroos – torgefährlicher Spielmacher


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Mit einem herrlichen Freistoßtor hat Arjen Robben dem FC Bayern einen 3:2-Auswärtssieg bei Werder Bremen beschert. Ganz im Stile von Holger Badstuber zirkelte der niederländische Flügelflitzer die Kugel in die Maschen. Unser Tor der Woche.

Arjen Robben © Wikipedia by Paulblank

Arjen Robben gilt als schneller, dribellstarker und auch verletzungsanfälliger Flügelstürmer. Doch dank seiner hervorragenden Schusstechnik und Ballgefühl eignet sich der Bayern-Star auch sehr gut zum Treten von Standards. So durfte der 26-Jährige auch am 19. Spieltag beim Gastspiel in Bremen erstmals Ecken und Freistöße ausführen. Einer davon schlug direkt im Kasten ein und bescherte den 6. Sieg in der Bundsliga am Stück und uns das Tor der Woche.

Traumtor durch Arjen Robben

In der 78. Minute, kurz nach dem Hugo Almeida für Werder Bremen den 2:2-Ausgleich markierte, legte sich Arjen Robben den Ball an der rechten Strafraumkante zurecht. Entfernung zum Tor: 20 Meter. Der Stürmer läuft an und schlenzt den Ball mit Links aus halbrechter Position gefühlvoll Richtung langes Eck. Immer länger wird der Ball, der sich über SVW-Keeper Tim Wiese hinwegsenkt und von der Unterkante der Latte im Tor landete (s. Video). Ein echtes Traumtor und der verdiente Siegtreffer für die Bayern.


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22. Januar 2010

Mit der Verpflichtung von Ruud van Nistelrooy hat der Hamburger SV einen echten Transfercoup gelandet. Der Stürmerstar kommt ablösefrei von Real Madrid und kann mit den Hanseaten noch für mächtig Furore sorgen.

Ruud van Nistelrooy. Foto: Wikipedia by Paul Blank Jubel in Hamburg und wohl auch in der ganzen Bundesliga. Denn kein geringer als Torjäger Ruud van Nistelrooy wird zum Hamburger SV wechseln. Für den bei Real Madrid aussortierten Niederländer müssen die Rothosen nicht mal eine Ablöse zahlen. Das verschafft einen finanziellen Puffer, um das Gehalt des Angreifers zu zahlen, der einen Vertrag bis 2011 erhalten soll. Zuvor hieß es, dass van Nistelrooy vorerst für den Rest der Saison ausgeliehen wird, doch anscheinend wechselt er langfristig.

Im Kampf um den 33-Jährigen hat sich der HSV auch gegen klangvolle Klubs wie den FC Liverpool oder Tottenham Hotspurs durchgesetzt, die auch ihrerseits Interesse an einer Verpflichtung hatten.

Man kann davon ausgehen, das Ruud van Nistelrooy beim Hamburger SV auch mächtig einschlagen wird. Hierfür braucht man nur auf seine sagenhafte Torquote gucken, die er bei jedem seiner bisherigen Vereine erzielte: u.a. PSV Eindhoven 62 Tore in 67 Spielen, Manchester United 95 Tore in 150 Spielen, Real Madrid 46 Tore in 68 Spielen.

Van Nistelrooy und Petric stürmen

Durch die Verpflichtung von „Van the Man“ hat HSV-Trainer eine unfassbare Sturmreihe. An der Seite von van Nistelrooy dürfte Mladen Petric stürmen und mit Marcus Berg hat man einen hochbegabten Jungen in der Hinterhand.


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21. Januar 2010

Gerald Asamoah und Halil Altintop sollen bei Hannover 96 endlich für mehr Torgefahr sorgen. Gut möglich, dass das Schalker-Duo noch im Januar zum Ex-Trainer Mirko Slomka wechselt.

Nach 7 sieglosen Spielen hat Mirko Slomka Andreas Bergmann als Cheftrainer von Hannover 96 abgelöst. Und ursprünglich wollte der 42-Jährige mit dem aktuellen Kader die Mission Klassenerhalt in Angriff nehmen.

Gerald Asamoah. Foto: Wikipedia by Horst Ettensberger Doch spätestens nach der Verletzung von 96-Toptorjäger Didier Ya Konan bricht bei den Niedersachsen Unruhe aus. Denn außer Jiri Stajner vermag keiner der anderen Offensivkräfte wie Mike Hanke, Jan Schlaudraff oder Mikkael Forssell für Torgefahr zu sorgen – wenn sie denn mal fit sind und überhaupt spielen können.

Kein Wunder, dass sich Slomka nun nach neuen Stürmern umschaut. Doch finanziell kann man sich bei Hannover 96 keine großen Sprünge erlauben. Was liegt da näher, als das Slomka einfach bei seinem Ex-Klub Schalke 04 wildert und zugleich S04-Trainer Felix Magath von „unnötigem Ballast“ befreit.

Asamoah und Altintop - günstige Verstärkung

Genauer gesagt handelt es sich dabei um Gerald Asamoah und Halil Altintop. Beide würde Slomka nach Informationen der „Süddeutschen Zeitung“ gerne verpflichten und es ist davon auszugehen, dass auch Magath nach seiner winterlichen Shoppingtour den Spielern keine Steine in den Weg legen will.


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20. Januar 2010

Marcell Jansen ist on the top. Noch nie war der Linksfuß des Hamburger SV so gut drauf wie in den letzten Wochen. In der derzeitigen Verfassung ein sicherer Kandidat für die Nationalmannschaft und die Mission WM-Titel 2010. Aber auch privat läuft es rund. Unser Porträt.

Marcell Jansen. Foto: Wikipedia by Gregor Kaczmarek Nachdem Jansen zu Saisonbeginn verletzungsbedingt zum Zuschauen verdammt war, hat der 24-jährige seinen Stammplatz in der HSV-Elf zementiert. Dabei überragt er auf der eher ungewohnten Position des linken Mittelfeldspielers, obwohl sein eigentlicher Platz in der Viererkette ist. Doch da kommen seine Vorzüge nur selten zum Vorschein.

Stärken von Marcell Jansen

Schließlich verfügt Marcell Jansen auch in der Offensive über hervorragende Qualitäten. Vor allem wenn er seine Schnelligkeit und Technik ausspielen kann, ist er für die Labbadia-Elf ein permanenter Unruheherd. Ein weiteres Markenzeichen des ehemaligen Bayern- und Gladbach-Profis ist sein linker Hammer. Unfassbar mit welcher Wucht er beispielsweise die Kugel zum Rückrundenauftakt gegen den SC Freiburg die Kugel in den Winkel jagte. Ein Indiz, dass Jansen auch mit stolz geschwellter Brust und viel Selbstbewusstsein unterwegs ist.

Und da passt es ins Bild, dass der bodenständige Blondschopf zuletzt auch als Torjäger brillierte. 3 der letzten 8 HSV-Treffer gingen auf sein Konto, zudem bereitete er 3 Treffer vor. In der laufenden Saison steht er bei 4 Toren – soviel hat er noch nie in einer Spielzeit erzielt. Es läuft!

Jansen zur WM – vielleicht mit Pochers Ex


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