Mohamed Zidan hat im Borussen-Duell gegen Gladbach mächtig aufgetrumpft. Ein Tor vorbereitet und selber zweimal ins Schwarze getroffen. Besonders sehenswert war der der Treffer zum zwischenzeitlichen 2:0 – und daher unser Tor der Woche.
Die Formkurve von Mohamed Zidan zeigt derzeit steil bergauf. Und der BVB-Stürmer hat beim 3:0-Erfolg gegen Gladbach seine ganzen Torjägerqualitäten und technischen Fertigkeiten unter Beweis gestellt.
Hier ein paar Impressionen von Zidan - angefangen von seiner Zeit in Dänemark…
Zu Beginn der zweiten Halbzeit wurde der Ägypter von Lucas Barrios vor dem gegnerischen Strafraum in Szene gesetzt. Dann ließ der 28-Jährige mit Dante und Michael Bradley gleich zwei Gladbacher ganz alt aussehen, indem er sie mit einem Haken ins Leere laufen ließ. Die Schussbahn war frei und der kleine Tor-Pharao (Körpergröße 1,72 m) jagte die Kugel mit einem herrlichen platzierten Linksschuss aus rund 16 Metern unhaltbar in den linken Torwinkel. Der Ball hatte dabei eine leichte Außenrotation, da das Leder Zidan noch leicht über den Schlappen rutschte. Ein echt sehenswerter Treffer und unser Tor der Woche am 25. Spieltag.
Mohamed Zidan krönte seine überragende Leistung, als er mit seinem zweiten Tor den 3:0-Endstand herstellte und Borussia Dortmund weiter vom internationalen Wettbewerb träumen lassen kann.
Vieles deutet darauf hin, dass Kevin Kuranyi seine letzte Saison im Trikot von Schalke 04 absolviert. Der Vertrag des 28-Jährigen läuft Ende Juni aus und Schalke ist finanziell nicht in der Lange, das von Kuranyi geforderte Gehalt zu zahlen. Entsprechend ergreift S04-Trainer Felix Magath die Flucht nach vorn.
„Wir sind derzeit nicht in der Lage, Kevin Kuranyi an uns zu binden. Deshalb darf und werde ich nicht traurig sein, wenn sich für ihn etwas anderes ergibt. So ist nun mal das Geschäft“, erklärt der 56-Jährige im Gespräch mit der „Bild“.
Kuranyi sahnt mächtig ab
Kuranyi, der für Schalke seine stärkste Saison abliefert, flirtet bereits intensiv mit Juventus Turin. Der italienische Traditionsverein soll dem Stürmer einem Jahresgehalt von 3 Mio. Euro netto bieten, wovon er bei den „Knappen“ nur träumen kann. Obendrauf winkt noch ein fettes Handgeld. Schalke hat sich indessen mit dem Kuranyi-Abschied mehr oder weniger abgefunden und scheint mit Mohamadou Idrissou bereits einen Nachfolger gefunden zu haben.
Die Bundesliga hat ein Auge auf Serdar Özkan geworfen. Der Flügelflitzer von Besiktas Istanbul kann im Sommer ablösefrei wechseln. Aber auch ein portugiesischer Klub hat den ‚türkischen Messi’ auf der Liste.
Viel Talent bringt Serda Özkan mit. Nicht umsonst trägt er den Spitznamen ‚türkischer Messi’, doch bei seinem Heimatklub Besiktas Istanbul will dem 23-Jährigen bislang noch nicht der richtigen Durchbruch gelingen. In den letzten Jahren wurde er immer mal wieder ausgeliehen und in der laufenden Saison stehen bislang auch erst 7 Einsätze zu Buche. Dennoh schaffte er den Sprung in die Nationalmannschaft.
Daher ist es sehr zweifelhaft, ob Serdar Özkan seinen auslaufenden Vertrag bei Besiktas Istanbul verlängert. Ein Wechsel ins Ausland ist denkbar und mit dem FC Porto gibt es bereits einen großen Interessent am feinen Techniker, der sowohl auf dem linken als auch rechten Flügel stürmen kann. Doch auch in Deutschland ist Özkan begehrt, wenn man zumindest der Aussage seines Beraters Glauben schenken mag.
„Es gibt noch andere Vereine aus Spanien, Deutschland und der Schweiz“, wird Ekrem Orencia auf der portugiesischen Onlineportal ‚Correio da manha’ zitiert. Leider ist nicht bekannt, um welche Bundesligisten es sich im Detail handelt.
Was glaubt ihr: Zu welchem Klub würde Serdar Özkan gut passen?
Cacau is on fire! Der Stürmer des VfB Stuttgart hat sein Team dank eines Doppelpacks im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt zu einem 2:1-Erfolg geführt. Vor allem Treffer Nr. 2 war sehenswert und daher unser Tor der Woche.
Was ist bloß mit Cacau los? Alles was der 28-Jährige derzeit in die Hand nimmt, wird zu Gold. Unfassbare 7 Tore in 7 Tagen bzw. 7 Tore in den letzten 3 Spielen gegen Köln, FC Barcelona und eben Eintracht Frankfurt gelangen dem VfB-Torjäger. Nicht unbedingt gewohnte Zahlen vom deutschen Nationalspieler.
Traumtor von Cacau
Und wenn man so einen Lauf hat, dann ist man auch entsprechend selbstbewusst. Das verdeutlichte Claudemir Jeronimo Baretto aka Cacau am 24. Spieltag. Beim Stande von 1:1 kurz vor der Halbzeit gegen Eintracht spielt Aliaksandr Hleb einen Pass auf Cacau. Dieser dreht sich kurz vor dem Strafraum um seinen Gegenspieler, legt sich den Ball ideal auf den starken rechten Fuß und jagte die Kugel aus rund 22 Metern mit einem fulminanten Schuss in den linken Winkel. Für Eintracht-Keeper Oka Nikolov gab’s da nichts zu halten. Kurzum: Tor der Woche!
Es wäre wünschenswert, wenn Cacau diese Form einigermaßen bis zum Saisonende bestätigen würde. Dann hätte er tatsächlich etwas in der DFB-Elf verloren…;)
Zwar gibt es bei Youtube kein Video vom Tor der Woche, dafür aber ein kleines Sammelsurium voller Cacau-Tore – viel Spaß!
Schlechte Nachrichten für den BVB und 1899 Hoffenheim. Die beiden Bundesligisten müssen in den kommenden Wochen jeweils auf einen Abwehrrecken verzichten.
Das hat gesessen: BVB-Keeper Roman Weidenfeller hat Mats Hummels mit einem Faustschlag unbeabsichtigt den Unterkiefer gebrochen. Zugetragen hat sich das ganze beim Revier-Derby zwischen Schalke 04 und Borussia Dortmund (2:1). Dabei trifft S04-Stürmer Kevin Kuranyi eine Teilschuld, da er Hummels einen Schubser verpasste, so dass dieser voll mit seinem Keeper zusammenprasselte und sich dabei schmerzhaft verletzt. Diese Aktion hätte sich Kuranyi auch verkneifen können.
Für Mats Hummels bedeutet das eine Zwangspause von mindestens 4 bis 6 Wochen. Ein großer Rückschlag für den BVB, da sich der 21-Jährigen seit Wochen in blendender Form präsentierte. Den Platz neben Neven Subotic in der Innenverteidigung wird jetzt wohl Felipe Santana übernehmen.
Vorsah mit Innenbandriss
Aber auch 1899 Hoffenheim musste einen schweren Ausfall am 24. Spieltag verkraften. Beim 2:0-Auswärtserfolg bei Hertha BSC verkraften. Isaac Vorsah hat sich das Innenband im Knie gerissen und wird ebenfalls 4 bis 6 Wochen ausfallen. Als Alternative stehen Per Nilsson und Marvin Compper bereit.
Wie bewertet ihr das Verhalten von Kevin Kuranyi, das zur Verletzung von Mats Hummels geführt hat?
Naldo gehört ohne Zweifel zu den besten Verteidigern der Liga. Doch dabei kann sich Werder Bremen nicht nur auf die Defensivkünste des Brasilianers verlassen, schließlich glänzt er regelmäßig als Torjäger. Höchste Zeit, den stürmenden Abwehrspieler etwas genauer zu beleuchten.
Naldo spielt bereits die 5. Saison für Werder Bremen. 2005 wechselte er für beschauliche 2,5 Mio. EuroTwin Towers vom brasilianischen Erstligisten Esporte Clube Juventude in den hohen Norden Deutschlands. Beim SVW hat sich der Abwehrhüne schnell zum Stammspieler und auch zum absoluten Leistungsträger entwickelt. Mit seinem kongenialen Innenverteidiger-Partner Per Mertesacker bildet Naldo seit geraumer Zeit eines der besten Abwehrduos der Liga, die besser unter Namen „Twin Towers“ bekannt sind.
Das Tor der Woche hat diesmal der Youngster Thomas Müller vom FC Bayern erzielt. Es gab, wie Toni Kroos gegen Werder Bremen bewiesen hat, sicherlich spektakulärere Tore am 23. Spieltag, doch der Treffer von Müller war das Resultat eines herrlich vorgeführten Angriffs der Bayern-Offensive. Und daher unser Tor der Woche.
Beim Gastspiel gegen den 1. FC Nürnberg war es Thomas Müller selbst, der das Tor einleitete. Nach einem Zuspiel von Holger Badstuber nahm der Offensivallrounder Fahrt auf und machte das Spiel durch einen Pass auf Ribery-Vertreter Ivica Olic plötzlich ganz schnell. Der Kroate leitete im brasilianischen Stil das Leder per Hacke auf Mario Gomez auf den linken Flügel weiter, der dann wieder diagonal auf Müller in den Strafraum zurücklegte. Und der 20-Jährige vollendete mit einem platzierten Rechtsschuss vom Elfmeterpunkt direkt und platzierte die Kugel in den rechten Giebel (siehe Video).
Für den 20-Jährigen, der bislang in jedem Bundesliga-Spiel dieser Saison zum Zuge kam, war es bereits der 7 Saisontreffer. Wobei er sich erstmals über das Tor der Woche freuen darf.
Tordebüt für Ilkay Gündogan
Am Ende trennten sich der FC Bayern mit 1:1-Unentschieden vom 1. FC Nürnberg. Für die abstiegsbedrohten Franken traf Ilkay Gündogan kurz nach dem Wechsel. Für den jungen Türken war es der erste Bundesliga-Treffer überhaupt.
Der VfB Stuttgart hat Valon Behrami ins Visier genommen. Der Schweizer soll von West Ham United verpflichtet werden, wobei man für den talentierten Mittelfeldspieler tief in die Tasche greifen müsste.
VfB-Trainer Christian Gross hat mit Valon Behrami scheinbar einen neuen Wunschspieler ausgemacht. Der Nationalspieler gilt als starker Flügelspieler und kann dabei auf der linken als auch auf der rechten Seite spielen. Und Behrami könnte sich einen Wechsel zum Klub seines Landsmanns durchaus vorstellen, da er selber bei West Ham United nicht wirklich glücklich geworden ist. Vor allem seine Familie scheint sich in London noch nicht wirklich heimisch zu werden.
Tattoos und schnelle Autos
Und mit Behrami würde der VfB nicht nur ein großes Talent, sondern auch einen echten Spielertypen verpflichten. Schließlich gilt der 24-Jährige, der im Kosovo geboren wurde, als extrovertiert und wird aufgrund seiner Tattoos und seiner Vorliebe für schnelle Autos als David Beckham der Schweiz bezeichnet. Dabei hat Behrami aber auch fußballerisch einiges auf dem Kasten.
Plant Schalke 04 den nächsten Transfer? Offenbar wollen die Knappen Valentin Stocker vom FC Basel verpflichten. Doch ein Transfer des linken offensiven Mittelfeldspielers ist schwer zu stemmen.
Das Transferkarussell will beim FC Schalke 04 einfach nicht zum Stillstand kommen. Nachdem in der Winterpause mal eben 8 Spieler verpflichten wurden, laufen die Planungen für die kommende Saison bereits auf Hochtouren. Dabei sollen die Königsblauen mal wieder am Schweizer Shootingstar Valentin Stocker interessiert sein, den man bereits 2008 im Visier hatte.
Valentin Stocker trumpft auf
Valentin Stocker ist im linken Mittelfeld zu Hause, wo er vor allem im offensiven Bereich seine Stärken hat. Mit seinen 20 Jahren hat er sich nicht nur beim FC Basel einen Stammplatz erkämpft, sondern zugleich den Sprung in die Schweizer Nationalmannschaft geschafft. Und da es der Linksfuß in der laufenden Saison bereits 6 Tore und 7 Torvorlagen in der Liga zu Buche stehen hat, ist das Interesse am talentierten Schweizer folgerichtig wieder aufgeflammt.
HSV, BVB, VfB – alle wollen Stocker
Doch mit seinen starken Vorstellungen hat Valentin Stocker gleich eine ganze Heerschar an Bundesligisten auf sich aufmerksam gemacht. Dabei sollen neben Schalke 04 auch noch Werder Bremen, der Hamburger SV, VfB Stuttgart sowie Borussia Dortmund ein Auge auf den Flügelflitzer (Körpergröße 1,77 m) geworfen haben.
Klare Sache: Das Tor der Woche erzielte diesmal Aristide Bance. Der Stürmer des 1. FSV Mainz 05 jagte die Kugel beim Gastspiel gegen Hertha BSC mit einem herrlichen Volleyschuss unhaltbar in die Masche.
Eine gefühlte Ewigkeit hatte Aristide Bance nicht mehr getroffen. Genauer gesagt blickte der Stürmer auf eine schier nie enden wollende Durststrecke von 1.153 Minuten zurück. Sein letzter Treffer datierte vom 8. Spieltag. Das war beim 2:1-Sieg gegen 1899 Hoffenheim Anfang Oktober. Alles Vergangenheit, denn nun meldete sich der sympathische Torjäger via Tor der Woche zurück.
Aristide Bance mit Traumtor
(das Tor gab es leider nicht bei Youtube, aber dafür ein Bilder-Video von Arsitide Bance…)
Es läuft die 37. Spielminute zwischen Hertha BSC und Mainz 05. Adam Szalai, Leihgabe von Real Madrid, flankt den Ball butterweich vom linken Strafraumeck nach rechts. Aristide Bance kommt aus dem Hinterhalt angestürmt und hämmert das Leder volley mit rechts aus 14 Metern in den linken Winkel. BSC-Keeper Jaroslav Drobny ist natürlich chancenlos und wir um ein weiteres Traumtor reicher.
Nicht selten, auch bei Profis, fliegen solche Geschosse Richtung Anzeigetafel. Doch diesmal nicht. Also, an alle Stürmer und Torjäger da draußen. Nehmt euch ein Herz und macht es Aristide Bance gleich. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.