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Bundesligafussball

11. Spieltag – Bayern und Hoffenheim siegen in Serie

Nachdem die Pause nur kurz war, mussten die Bundesligateams nun wieder ran. Den Anfang machte Bayer Leverkusen gegen Wolfsburg. Leverkusen zeigte vor allem in der zweiten Halbzeit, dass sie dieses Jahr zu den Meisterschaftskandidaten gehören. Barnetta und Kiesling sorgten für den verdienten Heimsieg.Am Samstag musste Köln nach Stuttgart. Beide Mannschaften hatten die Woche verloren und wollten unbedingt einen Dreier einfahren. Das Spiel wurde somit von beiden Mannschaften engagiert geführt, doch Stuttgart leidet seit einiger Zeit zum einen an der Abschlussschwächer der Stürmer und zu vieler individueller Fehler in der Defensive. Beide Gründe waren auch diesmal dafür verantwortlich, dass die Schwaben zum zweiten Mal in Folge verloren. Die Tore schossen Hilbert (69.) für den Vfb und Novacovic (3., 61.) sowie Petit (90.+4) für Köln.

Die Bayern begannen mit einer ungewohnten und für Podolski demütigenden Aufstellung gegen Bielefeld. Klinsmann verzichtete trotz Verletzung Tonis auf den Nationalstürmer und bot stattdessen einen Mittelfeldspieler mehr auf. Die Bayern hatten von Anfang an mehr vom Spiel und kamen folgerichtig auch durch Klse n Führung. Doch nach einem Foul von Demichelis an Tesche entschied Schiedsrichter Schmidt auf Elfmeter, der von Wischniarek verwandelt wurde. Die Bayern schafften es danach nicht, ihre Überlegenheit in weitere Tore umzumünzen. Erst in der zweiten Halbzeit (mit der Einwechlung Podolskis) änderte sich dies, zuerst als der Ex-Kölner mit einem schönen Pass für Ribery auflegte und dann als man ihm den Ball für einen Elfmeter gab, den Ribery rausgeholt hatte.

Hannover 96 empfing den HSV, der in Woche erst siegreich war. Doch dieses Mal waren die Hanseaten nicht in der Lage zu gewinnen. Hannover spielte stark auf und gewann verdient mit 3:0. Die Tore kamen von Schulz, Schlaudraff und Stajner.

Den FC Schalke erwartete in Cottbus die erwartete Abwehrschlacht. Erschwert wurde dies noch dadurch, dass Engelaar in der 52. Minute wegen Schiedsrichterbeleidigung vom Platz flog. Trotzdem wurden die Knappen ihrer Favoritenrolle gerecht und siegten am Ende verdient mit 0:2. Wobei es auch diesmal wieder, typisch für Schalke, die Standardsituationen waren, die den Unterschied ausmachten. Die Tore schossen Westermann nach einem Freistoss und Farfan nach einem Elfmeter.

Die Hoffenheimer halten Kurs. Auch gegen den KSC bewiesen die Aufsteiger wieder, dass sie einen unglaublich schnellen Fussball spielen, der die meisten Bundesligateams schlichtweg überfordert. Sowohl Ibisevic als auch Obasi schossen zwei Tore zum 4:1 Sieg, wo Freis nur der Ehrentreffer vorbehalten war.

Was macht Werder Bremen in einer Krise? Sie befreien sich mit einem Paukenschlag. Diesmal bekam das die Hertha zu spüren. Diego zauberte wie selten in dieser Saison und Kacar leitete die Niederlage mit seinem Eigentor (14.) ein, während Diego selber (20.), Rosenberg (42.) und Pizarro (59., 85.)  mit 5:1 für den höchsten Sieg der Saison sorgten. Cicero bieb nur ein Treffer in einer Phase, wo die Bremer ein wenig runterschalteten.

Im ersten Sonntagsspiel hatte es Dortmund im kleinen Revierderby mit dem Vfl Bochum zu tun. Die Dortmunder sind seit 5 Spielen ungeschlagen, konnten aber nur einmal gewinnen. Die Bochumer waren anfangs die bessere Mannschaft und konnten durch Zdebel auch in Führung gehen. Zidan sorgte dann aber schon vor der Pause für den Ausgleich und letztendlich auch für das 1:1 Endergebnis.

Im letzten Spiel hatte es Mönchengladbach mit Frankfurt zu tun. Beireits nach 16. Minuten hatten beide Mannschaften je einen Treffer zu verbuchen, die Gladbacher ein Eigentor durch Russ (12.) und die Frankfurter einen Treffer durch Fenin. In der 52. Minute war es dann M. Fink, der das entscheidende Tor für die Hessen schoss.

Bayer – Wolfsburg (Fr.)     2:0 (0:0)
Stuttgart – Köln (Sa.)     1:3 (0:1)
Bayern – Bielefeld     3:1 (1:1)
Hannover – HSV     3:0 (2:0)
Cottbus – Schalke     0:2 (0:0)
Hoffenheim – KSC     4:1 (1:1)
Werder – Hertha     5:1 (3:0)
Dortmund – Bochum (So.)     1:1 (1:1)
M’gladbach – Frankfurt     1:2 (1:1)