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Beiträge vom: Juli, 2007

Im Gegensatz zu den meisten Bundesligamannschaften setzten die Hamburger nicht auf Samba, sondern auf Käse. HSV hat jetzt mit Abstand die meisten holändishcen Spieler im Kader.

Neben van der Vaart, Mathijsen und de de Jong hat sich der HSV nun noch einen weiteren Holländer geholt. Nachdem sich Bremen den hamburger Wunschspieler Carlos Alberto regelrecht vor der Nase weggeschnappt haben, wurde jetzt der hollänische Nationalspieler Romeo Castelen verpfllichtet. Romeo Castelen (24 Jahre alt) soll bei den Hamburgern das Flügelspiel beleben. Er soll bereits schon im Testspiel gegen Juventus Turin auflaufen.

Mit Castelen sind vier Holläder in der Startelf. Frank Rost ist der einzige Deutsche im Hamburger Aufgebot.
Romeo Castelen<br /> © Bild.de


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Hertha BSC droht der Ausverkauf. Nachdem bereits schon in der letzten Saison der Wechsel von Bastürk zum VfB Stuttgart feststand und jetzt Kevin Boateng zu Tottenham wechselt (Heute soll er wohl den Vertrag unterschreiben), verläßt auch noch Christian Gimenez die Herthaner.

Letzte Saison war er mit 12 Treffern neben Pantelic der torgefährlichste Herthaner auf dem Platz.

Der mexikanische Klub Deportivo Toluca will den Stürmer für drei Jahre verpflichten und ist bereit 2,2 Mio € an die Berliner zu zahlen. Der Wechsel scheint schon so gut wie sicher zu sein.

Jetzt herrscht in Berlin extremer Handlungsbedarf. Gegenüber den vier Neuzugängen (Lucio/Sao Paulo,Drobny/Bochum, Okoronkwo/Essen und Piszczek/Zaglebie Lubin) stehen 11 Abgänge (Gimenez/Toluca, Kevin Boateng/Tottenham, Bastürk/Stuttgart, Dejagah/Wolfsburg, Stuhr-Ellegaard/Randers/Dänemark, Müller/Jena, Pellatz/Bremen, van Burik/Ziel unbekannt, Neuendorf/Ingolstadt, Cairo/Coventry und Schorch/Real Madrid). zu den 11 abgängen könnte noch Jerome Boateng kommen, der wohl kurz vor einem Wechsel zum HSV steht. das verdeutlicht eigentlich den unbedingt notwendigen Handlungsbedarf, wenn man nicht gegen den Abstieg spielen will. Die Transfers von Kevin Boateng und Gimenez bringen etwa 10 Mio € in die verebbten Kassen. Mal sehen, ob sie investiert werden.

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Nachdem sich der bremer Mittelfeldspieler gegen Paderborn in einem Testspiel am Knie verletzt hat und danach auch gleich ausgewechselt wurde, hat man noch Angst gehabt, Frings könnte sich einen Kreuzbandriss geholt haben.

Das schien auch nach der ersten Untersuchung zu stimmen. Aber entgegen der ersten Diagnose vom Mannschaftsarzt, hat sich Frings nur eine leichte Schädigung am Innen- und Kreuzband im rechten Knie zugezogen. Das ergab eine Untersuchung eines Kniespezialisten aus Straubingen. Damit kann Frings un natürlich auch Werder Bremen etwas aufatmen, denn aus 6 Monaten Verletzungspause wird wird im besten Fall nur 6 Wochen.

Glück gehabt !!


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Hiobsbotschaft für Werder Bremen !

Torsten Frings hat sich im Testspiel gegen SC Paderborn schwer am Knie verletzt. Er musste bereits nach 38 Minuten ausgewechselt werden.

Der Verdacht eines Kreuzbandrisses hat sich nach anschließender Untersuchung durch den Mannschaftsarzt bestätigt. Damit ist die Hinrunde für den Nationalspieler gelaufen. In der Regel fallen Spieler mit einen Kreuzbandriss bis zu 6 Monate aus. Ein Schock für Bremen und auch für die Nationalmannschaft. Mal schauen wie die Bremer die Lücke im Mittelfeld füllen können.

Torsten Fring mit Kreuzbandriss<br /> © Sport1.de


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Scheinbar ist Bremen auf der Suche nach einen Nachfolger von Miroslav Klose fündig geworden. Nach Informationen der Sportbild, hat sich der 1. SV Werder Bremen Boubacar Sanogo vom Hamburger SV geholt. Erst vor einem Jahr kam sanogo von kaiserslautern für 3,8 Mio. € zu den Hanseaten. Jetzt wechselt er an die Weser und Hamburg kassiert 5 Mio. € - kein schlechtes Geschäft für die Hanseaten. In Bremen soll Sanogo die Rückennummer 18 bekommen und bereits heute abend gegen den Zweitligisten Paderborn für Werder Bremen auf Torejagd gehen.

Sanogo konnte sich in Hamburg nie richtig durchsetzen. Während er in 24 Spielen für Kaiserslautern 10 Treffer erzielen konnte, hat er in 31 Spielen für den HSV nur vier Tore schiessen können. Zum Schluss wurde er auch regelmässig von den eigenen Fans ausgepfiffen, was wohl der Hauptgrund für ein vorzeitigen Wechsel war.

Mit 24 Jahren hat Sanogo sicherlich noch eine Menge Potenzial, dass er in Bremen abrufen sollte. Er ist sicherlich kein gleichwertiger Ersatz für Klose, kann aber zum Glücksgriff der Bremer werden, wenn man ihn Zeit einräumt.

Klose traff auch nicht vom ersten Tag an in Bremen.



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Am Dienstag hat das Bundeskartelamt dem Pay TV-Sender Premiere die Lizenz erteilt, die kommende Bundesliga Saison wieder Live zu übertragen. Damit wurde die Sublizenzierung der noch bis 2009 laufenden Pay-TV Rechte von arena an Premiere übertragen. Angeblich soll Premiere für die Übertragungsrechte der nächsten beiden Spielzeiten 300 Mio. € an die arena Muttergesellschaft Unity Media gezahlt haben. Der Kaufpreis soll durch das Aktienpaket, was Unity Media bereist von Premiere erhalten hat, sogar höher als die von der DFL geforderten 440 Mio. € sein. Der dadurch gewonnene Überschuss soll auf die Bundesligamanschaften verteilt werden. Dabei handelt es sich wohl um 30 Mio. € pro Saison. Mit den neu dazu gewonnenen Bundesligarechten und den Champions Leage-Rechten hat Premiere jetzt eine Monopolstellung eingenommen.

Uli Hoeneß kritisiert die Entscheidung vom Bundeskartellamt vehement:”Ich halte die Entscheidung des Bundeskartellamtes grundsätzlich für eine Katastrophe, denn so marschieren wir direkt auf ein Monopol zu.” “Ich dachte eigentlich, das Kartellamt sei dazu da, so etwas zu verhindern. Ich hoffe nun, dass der weiße Ritter kommt und Konkurrenz schafft, sonst haben wir ein Problem.”so Hoeneß in einem Interview.

Allen arena-Kunden sei an dieser Stelle gesagt, dass arena die produzierten Live-Übertragungen von Premiere zeigen darf. Die Mitarbeiter von arena (etwa 100) stehen allerdings vor dem Aus.

Premiere wird angeblich den Preis für das Bundesliga-Paket auf 19,90 pro Monat erhöhen, arena verlangte zum Schluss 14,90 € pro Monat

 

 

 


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Am 10. August beginnt sie wieder, die Fussball Bundesliga. Und sie wird so brasilianisch wie noch nie zuvor. Die Bundesligamannschaften haben noch nie soviele brasilianische Spieler eingekauft.

Den wohl aufregensten brasilianischen Transfer landete 1. SV Bremen. Sie haben nach zähen Verhandlungen Carlos Alberto an die Weser lotsen können. Er will mit seinem Landsmann Diego im Mittelfeld das Offensivspiel noch besser und attraktiver gestallten. Für den Brasilianer mussten die Bremer 8,5 Mio € bezahlen. Somit ist Alberto der teuerste Neuzugang in der bremer Vereinsgeschichte.

Ein anderer Publikumsmagnet ist in der nächsten Saison in Duisburg zu sehen. Die Zebras haben Ailton verpflichten können. Nachdem die Transferverhandlungen zwischen Ailton und Rostock gescheitert sind, hat sich der MSV Duisburg um den Kugelblitz bemüht - und das erfolgreich. Der Torschützenkönig von 2004 wird sichlich wieder für Aufsehen sorgen (wenn nicht auf dem Platz, dann aber mit seinen Interviews). Dank ihn wird Duisburg in der nächsten Saison keine graue Maus mehr sein und des öffteren erwähnt werden. Neben Ailton haben sie sich auch noch Fernando Santos (Abwehr) und Maicon (Mittelfeld) geholt. Auch Hansa Rostock holte sich ein brasianisches Abwehr-Duo Orestes & Morais.

Der VfB Stuutgart hat auch zugeschlagen und sich Ewerthon ausgeliehen. Die Ausleihe ist ersteinmal nur für eine Saison vorgesehen, aber mit einer Kaufoption versehen.

Für weiteren Samba hat Hertha BSC gesorgt. Sie haben sich Lucio Carlos Cajueiro de Souza - kurz Lucio aus Brasilien angeln können. Er soll mit Mineiro und Gilberto im Mittelfeld wirbeln.

Die einstige Sambaschule Bayer Leverkusen hat seit 20 Jahren keine Brasilianer im Aufgebot. Mit Juan (AS Rom) und den aussortierten Arthirson und Roque Junior sind die letzten Brasilianer gegangen.

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Es deutet wohl einiges daraufhin, dass Rafael van der Vaart die letzte Saison in Hamburg spielen wird (hoffentlich spielt er die auch noch). Der HSv versuchte vergebens den bis 2010 laufenden Vertrag des Publikumlieblings zu verlängern, die Verhandlugen wurden aber von van der Vaart und seinem Berater abgebrochen, das zumindest war bei “NDR 90,3″ zu hören.

Durch eine Ausstiegsklausel kann van der Vaart für 1,5 Mio. € nach Ablauf der Saison 2008/2009 verlassen. Es wäre also für den HSV ratsam, wenn van der Vaart wechseln möchte, ihn im nächsten Sommer ziehen zu lassen, denn dann bekäme man sicherlich das 10-fache von der festgeschriebenen Ablösesumme. Selbstsein Teamkollege Mathijsen glaubt nicht daran, dass van der Vaart verlängert. “Ich glaube, dass die nächste Saison seine letzte ist. Rafael ist ein unglaublicher Spieler. Wenn er noch so eine gute Spielzeit hinlegt und dann noch eine gute Europameisterschaft, ist er weg.” sagte er in einem Interview mit dem NDR. Ich denke da hat er nicht unrecht, HSV kann froh sein, dass er überhaupt noch da ist und nicht bei den Bayern spielt. Das erklärt auch die Bemühungen um Bremens Neuzugang Carlos Alberto. Es wird schwer sein, ein gleichwertigen Ersatz für van der Vaart zu finden - momentan wüßte ich niemanden.

Seit 2005 spielt er in Hamburg und hat die Fans im Sturm erobert und wird das auch in der nächsten Saison wieder tun. Ich kann mir gut vorstellen, dass der HSV Dritter hinter Bremen und Bayern wird. Vorausgesetzt, der HSV ist nicht wieder mit Verletzungen geplagt und es treffen auch mal andere als nur van der Vaart.


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Laut einer Erhebung der Deutschen Presse Agentur (dpa) werden bis zu 122,7 Mio. € von den Sponsoren in die Kassen der 18 Bundesligamannschaften gespüllt. Das ist ein Plus von 15 Mio. € im Vergleich zum Vorjahr (107,4 Mio €). Bayer Leverkusen ist der einzige Verein, der bisjetzt noch keinen Trikotsponsor gefunden hat. Sie machen bislang noch Werbung für die BayArena. Sobald Bayer Leverkusen ein Sponsor gefunden hat, dessen Logo die Brust der Spieler schmückt, wird wohl die 130 Mio. € Marke geknackt sein. Der aus Sponsorensicht wertvollste und damit auch teuerste Verein ist ganz klar der FC Bayern München. Bayern München ist im deutschen Sponsoring das höchste Gut, das man erwerben kann.” sagt Werbe-Fachmann Zastrow, Vorstand der Kölner Agentur “Sport+Markt”. T-Com überweist den Bayern jährlichg 20 Mio. €. Der FC Schalke 04 hat im letzten Jahr einen ähnlichen Deal unter Dach und Fach gebracht. Sie haben mit Gazprom einen zahlungskräftigen Sponsoren bekommen, der ebenfalls 20 Mio € jährlich überweist. Ebenfalls VW soll den Wölfen aus Wolfsburg 20 Mio. € jährlich zahlen. Die Aufsteiger sind Schlusslicht in der Tabelle der Sponsoreneinnahmen.
Sponsorenliste der Bundesligamannschaften


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Seit dieser Woche befinden sich die Bayern in Öschberghof und absolvieren dort ein siebentägiges Trainingslager. Und schon jetzt kommt Uli Hoeneß in Fahrt und macht der Konkurrenz und indirekt auch seinen eigenen Spielern klar, wo der Weg hingeht. “Ich habe das gute Gefühl, dass wir sehr gut vorbereitet in die Saison gehen werden. Es herrscht eine konzentrierte Stimmung. Die neuen Spieler und das neue Trainerteam bringen frischen Wind in den Verein. Vieles ist verändert, aber das wollten wir ja auch so.” Mit dieser Mannschaft kannst du nicht sagen, dass du Dritter werden willst. Wir wollen wieder Deutscher Meister werden. Die Frage nach einem möglichen Misserfolgsszenario stellt sich nicht, denn wir werden Erfolg haben.” sagte Hoeneß in einem Interview mit Sport1.de. Damit warnt er also nicht nur die Konkurrenz, sondern macht auch gleichg seinen Spielern eine klare Ansage. Zugegebenermaßen sagt er aber auch weiter, dass es nicht notwendig ist von Vereinsseite aus noch mehr Druck auf die Mannschaft auszuüben, als es jetzt schon Medien und Fans tun.

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