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Beiträge vom: Februar, 2008

Der „Super-Sonntag“ – wurde der Kampf um die Spitze am diesem Wochenende von den Fernsehsendern deklariert und wer dies live verfolgen konnte, wurde auch nicht enttäuscht. Bei der Partie Bayern München gegen SV Werder Bremen war insbesondere die erste Halbzeit hochklassig – mit Tempo, Tricks, Zweikampfstärke und Tore. Und das Revierderby machte seinen Namen alle Ehre, der FC Schalke 04 siegte in einem emotionalen Spiel knapp mit 3:2 und kann jetzt sogar ein Wörtchen um den Titel mitsprechen.

Eigentlich sprachen die Vorzeichen vor diesem Spieltag alle für den FC Bayern München. Der erste Verfolger, der SV Werder Bremen, hatte am vergangenen Spieltag gegen den VfL Bochum verloren und musste zudem beim Spiel gegen den FC Bayern auf seinen Innenverteidiger Naldo sowie auf die Stürmer Hugo Almeida und Ivan Klasnic verzichten, doch schon nach sieben Minuten war alles Makulatur, denn Diego sorgte für die schnelle Führung der Hanseaten. Die Bayern reagierten geschockt und rannten lange, aber unplanmäßig auf das Tor der Bremer an. Nach einer halben Stunde hätten die Münchner aber zum Ausgleich kommen können, wenn Luca Toni den Elfmeter verwandelt hätte, den Wiese an ihm selbst verursacht hatte. Aber die Bayern ließen sich davon nicht aus Ruhe bringen und schon drei Minuten später gelang Ze Roberto nach einem feinen Zusammenspiel das 1:1. In der zweiten Hälfte verflachte das Spiel etwas und weder den Münchner noch den Bremern fiel etwas ein, um die gegnerische Abwehr zu knacken.

Als Gewinner des Spieltages darf sich der FC Schalke 04 betrachten. Die Knappen siegten nicht unverdient im Revierderby bei Borussia Dortmund mit 3:2. Nach einem haarsträubenden Torwartfehler sowie einem Eigentor von Amedick waren die Schalker zweimal in Führung gegangen. Dank Federico und Petric hatten die Schwarz-Gelben immer eine Antwort parat. Die entscheidende Szene war in der 77. Minute, als Dede für ein brutales Foul die Rote Karte sah. Diese Überzahl nutzte Ernst schließlich in der 82. Minute zum entscheidenden Siegtreffer.

Im dritten Topspiel des Tages gab es keinen Sieger. Leverkusen und Hamburg trennten sich nach einem guten Spiel mit 1:1. Hamburg konnte durch Raphael van der Vaart mit 1:0 in Führung gehen und bestimmte lange Zeit das Spiel. Nach der Pause übernahm dieBayer-Elf langsam die Torschütze Manuel FriedrichInitiative und konnte dank eines Kopfballes von Innenverteidiger Manuel Friedrich zum 1:1 ausgleichen. Dadurch wurde beide Teams von den Schalker überholt und haben einen weiteren Konkurrenten im Kampf um die Champions League.

Ein Befreiungsschlag gelang der Berliner Hertha. Sie stürzten die amtierenden Meister, VfB Stuttgart, mit dem 3:1 Auswärtssieg in eine tiefe Krise. Alles was die Berliner in der Vorwoche gegen Frankfurt haben vermissen lassen, konnte gegen Stuttgart plötzlich abgerufen werden. Starkes Abwehrverhalten, schnelles Umschalten und schöne Tore waren die Grundlage zum zweiten Auswärtserfolg in dieser Saison. Überragender Spieler der Partie war Marko Pantelic mit zwei Weltklassetoren. Ebenfalls getroffen hat Rafael, der Neuzugang aus der Schweiz. Etwas überraschend musste VfB-Keeper Raphael Schäfer auf der Ersatzbank Platz nehmen.

Über sechs Punkten nach der Winterpause freuen sich derzeit der VfL Wolfsburg und die Eintracht aus Frankfurt. Wolfsburg gewann gegen gut mitspielende Duisburger mit 2:1, wobei der Duisburger Keeper Beuckert eine unglückliche Figur abgab. Mit dem gleichen Ergebnis siegte Frankfurt am Freitag gegen Bielefeld, wo Amanatidis und Fenin trafen.
Keinen Sieger gab es in den Partien zwischen Hannover und Karlsruhe, Nürnberg gegen Rostock sowie Bochum gegen Cottbus, dabei hatten die Bochumer schon mit 3:1 geführt und sind nur durch einen Torwartfehler von Lastuvka um den Lohn gebracht worden. Bei Karlsruhe traf Neuzugang Kennedy bereits zum zweiten Mal, während Rosenthal seiner Mannschaft mit einem Sonntagsschuss noch einen Punkt sicherte.

Ergebnisse des 19. Spieltages in der Übersicht:

  • VfL BochumCottbus 3:3
  • Hannover 96Karlsruhe 2:2
  • LeverkusenHSV 1:1
  • NürnbergHansa Rostock 1:1
  • StuttgartHertha BSC 1:3
  • DortmundSchalke 2:3
  • BayernBremen 1:1
  • WolfsburgDuisburg 2:1
  • FrankfurtBielefeld 2:1
  • Tabelle des 19. Spieltages
  • Tabelle des 19. Spieltages
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    Jürgen Klopp © wikimedia

    Nachdem Huub Stevens seinen Abschied für den Sommer 2008 angekündigt hat, sind die verantwortlichen beim Hamburger SV nach einem Übungsleiter, der die Erfolgsgeschichte weiter fortschreibt. Dabei werden an der Elbe immer wieder zwei Kandidaten genannt – Jürgen Klopp und Christian Gross.

    Dabei haben sich die Verantwortlichen beim HSV eine Frist bis März gesetzt, um einen geeigneten Nachfolger zu finden. Christian Gross war schon mehrmals bei anderen Bundesligisten im Gespräch, lehnte aber damals die Angebote von Schalke 04 und dem VfL Wolfsburg ab. Gross hat sich in seinen neun Jahren beim FC Basel in der Schweizer Liga, aber auch international einen hervorragenden Ruf als Fußballlehrer erarbeitet. Mit dem FC Basel errang Gross drei Meistertitel und sorgte in der Champions League mit beherzten Auftritten seiner Mannschaft für Furore. Gross würde auch eher dem Anforderungsprofil des HSV entsprechen, das dem eines Huub Stevens ähneln sollte. Disziplin und harte Arbeit sollte im täglichen Training im Vordergrund stehen.

    Völlig gegensätzlich zu dieser Anforderung wäre Jürgen Klopp. Der Mainzer Erfolgscoach ist ein Kumpeltyp, der am Spielfeldrand leidet, aber seine Kompetenz bei den Analysen des Fernsehsender ZDF während der WM 2006 unter Beweis stellte. Irgendwie ist es schwer vorstellbar, dass ausgerechnet Klopp Nachfolger des „Knurrers von Kerkrade“ werden soll. Für Mohamed Zidan wäre die Verpflichtung von Klopp ein Segen, der bisher konnte der talentierte Stürmer seine Fähigkeiten nur unter der Regie eines Jürgen Klopp zur vollen Entfaltung bringen.

    Bis zur endgültigen Entscheidung werden sicherlich noch einige Namen durch die Presse geistern.

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    Wechsel im Sommer - Mario Gomez © wikimedia

    Das Webster-Urteil des Internationalen Sportgerichtshofs CAS hatte in der vergangenen Woche große Empörung bei den Klubs in der Bundesliga ausgelöst. Die Gefahr, dass ein neues Urteil ähnliche Folgen haben könnte, wie das Bosman-Urteil aus dem Jahr 1995. Damals wurde beschlossen, dass für einen Spieler, dessen Vertrag ausläuft, keine Transferentschädigung mehr fällig wird.

    Das Urteil veränderte damals das Transferverhalten und auch die Gehaltsabschlüsse erheblich. Viele Spieler kassierten inzwischen sogar Handgelder, um eine Vertragsverlängerung oder einen Transfer so schmackhaft wie möglich zu machen. Ebenso mit diesem Urteil war eine Explosion der Gehälter zu beobachten, da durch dieses Urteil Ressourcen frei wurden, die man in die Gehälter investieren konnte. Beim Webster-Urteil verhält es sich ähnlich, wenn auch nicht ganz so drastisch.

    Webster Fall Kevin Kuranyi © wikimediaHier ist es für den Spieler möglich, trotz eines bestehenden Vertrages, ins Ausland zu wechseln. Dafür muss der Spieler aber mindestens drei Jahre bei dem Verein gespielt haben und muss dem abgebenden Verein lediglich die noch ausstehenden Gehälter bis Vertragsende bezahlen. Dies hätte eine verheerende Wirkung für die kleinen Ausbildungsvereine, die sich dank der Ablösesumme eine Existenz gesichert haben. Zudem droht auch den größeren Vereinen der Verlust der Stars, da diese nun auf ganz einfachem Wege ins Ausland wechseln könnten.

    Fallbeispiele wären Kevin Kuranyi und Mario Gomez. Beide gehören seit drei Jahren zu den Profikadern der Vereine. Für Kevin Kuranyi zahlte der FC Schalke 04 eine Transfersumme von 6,9 Millionen Euro. Nach dieser Saison könnte der erfolgreiche Stürmer, der einen Vertrag bis 2010 besitzt, für seine noch ausstehenden Gehälter ins Ausland wechseln, was angesichts der guten Leistungen Kuranyis nicht unwahrscheinlich wäre. Ähnlich verhält es sich bei Mario Gomez, der vor drei Jahren aus der Jugend des VfB Stuttgart kam. Er könnte in diesem Sommer für die läppische Summe von vier Millionen Euro den Verein verlassen, dabei wird sein Marktwert auf über 20 Millionen geschätzt.

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    Eigentlich müsste man beim KSC auf Wolke sieben schweben, denn mit dem 2:0 gegen den 1.FC Nürnberg hat man auch den Rückrundenauftakt erfolgreich gestaltet. Zudem erfreute man sich gleich über den ersten Bundesligatreffer von Joshua Kennedy, der erst im Winter zum KSC gekommen war.

    Tamas HajnalDen umgekehrten Weg wollen anscheinend aber mehrere Spieler des KSC gehen. Bereits im Winter verkündete der bisher überragende Spielmacher Tamas Hajnal seinen Abschied in Richtung Dortmund. Noch im Sommer hatte sich niemand für den agilen Mittelfeldspieler interessiert, der beim 1.Fc Kaiserslautern keine wirklich Akzente setzen konnte. Eigentlich hätte Hajnal aus den Fehlern der Vergangenheit lernen müssen und weiter für den KSC spielen sollen. Zumal gerade Dortmund in den letzten Jahren ein Sammelsurium an gescheiterten Spielmachern geworden ist, weder ein Rosicky noch ein Piernaar konnten sich wirklich durchsetzen. KSC-Manager Dohmen kommentierte den Wechsel seines Spielers etwas süffisant mit folgenden Worten: „So ein Angebot muss man annehmen, schließlichKapitän Mario Eggimann kann er dort sehr viel Geld verdienen. Mit der sportlichen Perspektive muss mir aber keiner kommen. Dortmund steht weit hinter uns.” (Kicker) Bereits nach der vergangenen Saison hatte sich die Borussia die Dienste von Federico gesichert, der sich aber in Dortmund noch keinen Stammplatz erobern konnte.

    Aber auch andere Spieler scheinen in Fokus anderer Vereine geraten zu sein. Besonders die Abwehrspieler erfreuen sich einer wachsenden Beliebtheit, so sollen Maik Franz und Mario Eggimann ebenfalls in Dortmund auf der Einkaufsliste stehen, weiterhin ist Linksverteidiger Eichner mit seinem Angebot unzufrieden und kündigte an, sich nach möglichen Alternativen umzuschauen. Undank ist der Welten Lohn, werden sich die Verantwortlichen denken, denn kaum ein Spieler des jetzigen Kaders hätte vor dieser Saison eine große Perspektive bei einem anderen Verein gehabt, nur dank der Bühne KSC konnte sie sich in den Vordergrund spielen.

    Um für Klarheit zu sorgen und auch die nächste Saison sinnvoll planen zu können, hat die Führungsetage den Spielern ein Ultimatum gestellt. “Wer für 5000 Euro im Monat mehr gehen will, der muss gehen. Wir haben den Spielern Angebote unterbreitet, die für unsere Verhältnisse sehr gut sind. Wir haben eine Deadline bis Ende März gesetzt. Danach werden wir die Angebote zurückziehen. Das heißt nicht, dass wir die Spieler nicht halten wollen, aber dann für weniger Geld” so Manager Dohmen im Kicker.

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    Endlich war es wieder soweit, die Bundesliga ist aus ihrem Winterschlaf erwacht und hatte gleich etliche Überraschungen parat. Zudem konnte der FC Bayern gleich seine Konkurrenten im Kampf um den Titel distanzieren und sich einen Drei-Punkte-Vorsprung heraus arbeiten.

    Was sich zunächst als einfache Aufgabe anhörte, sollte in der zweiten Halbzeit zu richtiger Arbeit ausarten. Früh konnte der FC Bayern gegen Hansa Rostock durch Ribery in Führung gehen und alles schien nach Plan zu laufen. Als dann noch der andere teure Neueinkauf Luca Toni zum 2:0 traf, schien alles für die Münchner zu laufen, aber nach der Halbzeit wendete sich das Blatt. Die bisher harmlosen Rostocker wurden aggressiver und spielerisch besser. Schon in der 52. Minute wurde dies mit dem 1:2 Anschlusstreffer durch Enrico Kern belohnt. In der Folgezeit war kaum noch etwas vom Rekordmeister zu sehen, Rostocker agierte und brachte das Tor von Oliver Kahn das ein oder andere Mal arg in Bedrängnis. Mit Glück verteidigte der FC Bayern seine Führung und kann sich als der Gewinner des Spieltages fühlen,

    weil Verfolger Bremen ähnlich wie beim Pokalspiel in Dortmund als drückend überlegene Mannschaft nicht die nötigen Tore erzielte und am Ende mit 1:2 völlig überraschend gegen Bochum verlor. In der 44. Minute brachte Daniel Jensen die Hanseaten mit 1:0 in Führung und man wähnte sich auf der Siegerstraße, doch in der 68. Minute wurde der Spielverlauf völlig auf den Kopf gestellt. Auer, der eigentlich schon abgeschrieben war in Bochum, erzielte den Ausgleich, allerdings stand Ono, der das Tor vorbereitete, klar im Abseits – klare Fehlentscheidung des Schiedsrichtergespannes. Als Naldo dann auch noch wegen einer Notbremse Rot sah, war das Spiel für die Bremer gelaufen, denn kurz vor Ende der Partie köpfte Yahia das entscheidende 2:1 für Bochum. Am nächsten Wochenende müssen die Bremer zum FC Bayern reisen, wo die große Chance auf eine Wiedergutmachung besteht.

    Ein Spieler wird den 18. Spieltag in der 1. Bundesliga wohl nicht so schnell vergessen. Martin Fenin, Neuzugang bei der Eintracht aus Frankfurt erzielte in seinem ersten Spiel gleich drei Tore gegen eine völlig indisponierte Hertha, die in dieser Form haltlos in Richtung 2. Liga taumelt. Eintracht war in jeder Hinsicht überlegen, wobei sich Hertha bei Torhüter Drobny bedanken kann, dass sie nicht sechs Tore bekommen haben. Während die Frankfurter nach oben schauen können, heißt es für Hertha eindeutig Abstiegskampf in den nächsten Wochen.

    Dies gilt auch für Arminia Bielefeld, die gegen Wolfsburg zwar gut spielten, aber am Ende ohne Punkte dastanden. Nicht ganz so fatal erging des dem MSV Duisburg, denn das Schlusslicht erspielte sich einen Punkt gegen Borussia Dortmund, allerdings hatten die Zebras schon mit 2:0 beziehungsweise 3.1 geführt und kassierten in der Nachspielzeit das 3:3. Ebenfalls aufopferungsvoll kämpfte Energie Cottbus gegen Bayer Leverkusen, verloren aber durch einen berechtigten Elfmeter durch Simon Rolfes am Ende mit 2:3. Allerdings wurden den Cottbussern zwei Tore aberkannt, wobei nicht endgültig zu klären war, ob der Abseitspfiff berechtigt war – ganz bitter für ein gut spielende Cottbusser Mannschaft.

    Für den KSC setzt sich der Höhenflug der Hinrunde weiter fort. Die Karlsruher gewannen dank Eichner und Neuzugang Kennedy gegen den 1. FC Nürnberg. Kuriosum am Rande, dass Kennedy erst in der Winterpause von Nürnberg nach Karlsruhe gewechselt war.

    Anschluss nach oben hat der FC Schalke 04 gefunden. Die Knappen gewannen gegen den amtierenden Deutschen Meister aus Stuttgart völlig verdient mit 4:1. Überragend war dabei Rückkehrer Kuranyi, der zwei Tore erzielte, aber bei seinem Torjubel das Trikot auszog und somit die 5. Gelbe Karte kassierte und schließlich nächsten Sonntag im Revierderby gegen Dortmund fehlen wird.

    Den Kontakt zur Spitze hat der HSV verloren, der gegen Hannover 96 noch im Winterschlaf weilte. Mit etwas Glück ergatterten die Hanseaten noch einen Punkt gegen eine starke Elf aus Hannover.

    Ergebnisse des 18. Spieltages in der Übersicht:

  • Werder Bremen : VfL Bochum 1:2
  • Hamburger SV : Hannover 96 1:1
  • Cottbus : Leverkusen 2:3
  • Karlsruher SC : Nürnberg 2:0
  • Hertha BSC : Frankfurt 0:3
  • Schalke 04 : Stuttgart 4:1
  • Rostock : FC Bayern 1:2
  • Duisburg : Dortmund 3:3
  • Bielefeld : Wolfsburg 0:1
  • Tabelle des 18. Spieltag
  • tabelle-18. Spieltag
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    Endlich geht es wieder los – mit der heutigen Partie zwischen dem FC Hansa Rostock und dem FC Bayern München wird die Rückrunde in der Fußball-Bundesliga eingeläutet. Für den Rekordmeister geht es natürlich darum, der Konkurrenz gleich zu zeigen, dass der Weg zur Deutschen Meisterschaft nur über die Bayern aus München gehen wird.

    Bei Hansa Rostock ist man hingegen auf Schadensbegrenzung bedacht. Möchte man eine ähnliche Serie wie zu Beginn der Rückrunde vermeiden, wo man die ersten fünf Partien verloren hatte, muss man schon gegen die Bayern versuchen, Punkte gegen den Abstieg einzufahren. Hansa-Trainer Pagelsdorf ist froh, dass man die Bayern gleich zum Auftakt im Rostocker Ostseestadion begrüßen kann, um sich im Anschluss steigern zu können. Aufgrund der angespannten finanziellen Lage konnte man aber lediglich Gledson aus Stuttgart zurückholen und geht damit fast unverändert die Rückrunde an. Bei den Bayern wird womöglich Breno sein Debüt feiern. Er ist der einzige Einkauf der Bayern während der Winterpause gewesen.

    Oliver Kahn - seine letzte Rückrunde © wikimediaInsbesondere der Sonntag hat es in sich, denn Schalke 04 trifft auf den amtierenden Deutschen Meister aus Stuttgart, während die Bremer als erster Bayern-Jäger auf den VfL Bochum treffen. Bremen und Schalke mussten unter der Woche die ersten Rückschläge des neuen Jahres verkraften, wo beide im DFB-Pokal ausgeschieden waren. Nicht nur wegen der zahlreichen Abgänge, sondern auch wegen Verletzungen hat Bremen noch einmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und Mesut Özil von Schalke verpflichtet. Der „Problemfall“ der Gelsenkirchener wechselte für rund fünf Millionen Euro das Trikot. Stuttgart hingegen konnte sich gegen die Amateure des SV Werder durchsetzen und möchte nun auch die Arena auf Schalke stürmen.

    Die Fans sind jedenfalls froh, dass es endlich wieder losgeht und werden zahlreich in die Stadien der Bundesliga pilgern.

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