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Beiträge vom: März, 2008

©by agu2000_de

Die Mannschaften an der Spitze der Tabelle marschieren weiter im Gleichschritt, was im Moment bedeutet:“Sie stehen!“
Keiner der großen Clubs konnte an diesem Wochenende entscheidend Punkte machen und zum FC Bayern aufschließen, wobei der im Derby in Nürnberg ebenfalls nur zu einem 1:1 kam. Die Nürnberger gingen zunächst sogar mit einem Tor durch Misimovic (44.) in Führung. Lucas Podolski konnte schließlich mit seinem ersten Saisontor (81.) einen Punkt für die Gäste retten. Das Spiel Hamburg gegen Bielefeld endete ebenfalls mit 1:1. Zunächst sah es allerdings für die Hamburger ganz schlecht aus. Nachdem Jarolim in der 66. Minute nach einer Tätlichkeit vom Platz flog, konnte Bollmann (72.) den Führungstreffer für Bielefeld schießen. Allerdings reichte es nicht für den Sieg, da Guerrero letztendlich doch ausgleichen konnte. Der FC Schalke, der sich nach etwas durchwachsenem Saisonbeginn auf einen Championsleague Platz hoch gekämpft hat, konnte in Karlsruhe ebenfalls nicht gewinnen und verweilt nach dem 0:0 auf dem dritten Platz. Bei den anderen Spitzenclubs reichte es allerdings nicht mal für ein Unentschieden. Bremen findet überhaupt nicht mehr zu seiner normalen Form zurück und verliert erneut mit 1:2. Die Tore für Duisburg schossen Grlic (32.) und Ishiaku (42.), während Bremen durch ein Freistoßtor von Diego (58.) lediglich ein wenig Ergebniskosmetik betreiben konnte. Auch Leverkusen gelang es nicht, die Favoritenstellung in Punkte umzuwandeln, wobei sich Frankfurt diese Saison durchaus nicht als Eintagsfliege herausstellt. Die Hessen gewannen 0:2 nach einem Eigentor von Kießling (24.) und einem Tor von Mantzios in der Nachspielzeit, was sie langsam zu Anwärtern auf die internationalen Plätze macht.
Bereits am Freitag kam es in Rostock zur Partie gegen den Vfl Wolfsburg, welche die Niedersachsen mit 0:1 für sich entscheiden konnten. Allerdings hatte Wolfsburg große Schwierigkeiten, das Tor von Rostock zu treffen und musste sich glück schätzen, dass Krzynowek in der Nachspielzeit gerade noch der Siegtreffer gelang. Rostock rutscht damit wieder näher an die Abstiegsplätze, da Cottbus sein Spiel gegen die Hertha mit 2:1 gewinnen konnte. Die Tore schossen Skela (41., 63.) für Cottbus und Mineiro (21.) für Berlin.
Eine starke kämpferische Leistung konnte man im Spiel Bochum gegen den BVB beobachten, wo Bochum nach 9 Minuten durch Tore von Dabrowski und Auer 2:0 in Führung gehen konnte, sie nach Toren von Kehl (37.) und Petric (39.) aber wieder hergeben musste. Nachdem sowohl Bochum durch ein weiteres Auertor (42.) und der BVB durch Tinga (64.) noch jeweils einmal treffen konnten, trennte man sich mit einem gerechten Unentschieden.
Im letzten Spiel des Wochenendes reiste Stuttgart nach Hannover, um einen weiteren Schritt in Richtung UEFA Cup zu machen. Mehr als ein 0:0 kam dabei aber nicht zustande, nachdem beide Mannschaften mehrere Großchancen vergaben.

Rostock - Wolfsburg (Fr.) 0:1 (0:0)
Nürnberg - Bayern (Sa.) 21:1 (1:0)
Bochum - Dortmund 3:3 (3:2)
Bremen - Duisburg 1:2 (0:2)
Karlsruhe - Schalke 0:0 (0:0)
Hamburg - Bielefeld 1:1 (0:0)
Leverkusen - Frankfurt 0:2 (0:1)
Cottbus - Hertha 2:1 (1:1)
Hannover - Stuttgart (So.) 0:0 (0:0)


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Eigentlich könnte man beim VfL Bochum vollends zufrieden sein, obwohl man sich im Niemandsland der Tabelle wiederfindet. Allerdings die Blauen in diesem Jahr zu keinem Zeitpunkt in Abstiegsnot geraten und eine spielerische Verbesserung ist dank Sestek, Azaouagh und Ono klar zu erkennen.

Neben Trainer Koller gilt vor allem Manager Stefan Kuntz als Baumeister dieser kontinuierlichen Entwicklung. GlücksgriffeStefan Kuntz wikipedia©smalltown Boy auf dem Transfermarkt wie im Vorjahr Gekas oder in diesem Jahr mit Sestek haben erheblich dazu beigetragen, dass die sportliche Entwicklung in Bochum klare Fortschritte macht. Allerdings wird dieses erfolgreiche Gespann vermutlich bald getrennte Wege gehen, denn Kuntz steht unmittelbar vor der Vertragsauflösung. Da ihm zudem ein Angebot des abstiegsbedrohten 1.FC Kaiserslautern vorliegt, wird ihm der Abschied wesentlich erleichtert.

Hintergrund sollen die ständigen Querelen mit dem allmächtigen Präsidenten Werner Altegoer sein, der schon seit über drei Jahrzehnten beim VfL in Ämtern und Verantwortung steht. Statt dem erfolgreichen Duo Kuntz und Koller im Bereich Sport die Kompetenz zuzustehen, mischt sich Altegoer immer wieder in die Belange der Beiden ein. Langfristig mochte sich Kuntz diesem Konflikt nicht weiter aussetzen und folgt dem Hilferuf der Roten Teufel.

Für den VfL entsteht nun das Problem, dass sich Kuntz durchaus als kompetent und Bereicherung heraus gestellt hat und man nun den Posten adäquat besetzen muss. Die vielen Kontakte von Kuntz, der in der Branche sehr geschätzt wird, gehen nun verloren und dies in einer Zeit, wo die ersten Gespräche über Vertragsverhandlungen und Transfers ihren Anfang nehmen. Bisher war es Kuntz eindrucksvoll gelungen, eine gute Mischung aus Geld und sportlicher Weiterentwicklung zu finden.

Letztendlich schadet sich der VfL mit dem Abgang von Kuntz sich selbst.


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©by tobijiunf

©by tobijiunf

Gleich in fünf Partien trennte man sich mit 1:1. Bayern allerdings machte einen weiteren Schritt in Richtung Titel. Der Rekordmeister besiegte Bayer Leverkusen verdient mit 2:1. Bayer spielte über weite Strecken viel zu zaghaft, und kam so nur zum Ehrentreffer durch Bulykin nach einem schönen Pass durch Freier. Die Tore für die Münchner schoss beide die italienische Tormaschine Toni, der damit schon 16 Treffer auf seinem Konto hat.
Im Freitagsspiel hatte Frankfurt gegen Cottbus ebenfalls einen siegreichen Auftritt und konnte ebenfalls ein 2:1 herausspielen. Die Tore schossen Caio (59.) und Russ (65.) für die Frankfurter und T. Rost (48.) für die Mannschaft aus Cottbus. Beide Mannschaften zeigten allerdings nur wenig guten Fussball.

Der Vfb Stuttgart zeigte vor allem in der zweiten Halbzeit gegen Hansa Rostock, dass sie zu den stärksten Mannschaften der Bundesliga gehören und den zur Zeit besten deutschen Stürmer in ihren Reihen haben. Die Schwaben besiegten Hansa mit 4:1 allerdings etwas zu hoch. Für die Tore sorgten Pardo (52.; Handelfmeter), Cacau (54.) Gomez (87.) undBastürk (90. + 2). Gomez konnte damit den 15. Treffer in seinem 19. Saisonspiel erzielen und hat von allen Stürmern die beste Quote.
Borussia Dortmund hätte gegen den Karlsruher SC ebenfalls gewinnen können und waren lange Zeit die dominierende Mannschaft, doch sie vergaben zu viele Torchancen. Ausserdem spielten sie wieder mal nicht zu null. So endete das Spiel mit 1:1 durch Tore von Petric (24.) und Freis (63.). Ebenfalls 1:1 ging das Spiel zwischen dem Vfl Wolfsburg und dem HSV nach Treffern von Ljuboja (52) und B.Reinhardt (14.) aus. Vier Platzverweise für Madlung (80.) Kompany (87.) Grafite (90., Tätlichkeit) und Mathijsen (90., Tätlichkeit) spiegelten allerdings die Härte des Spiels nur unzureichend wieder.
Ein weiteres Unentschieden konnte man im Spiel Nürnberg gegen den Vfl Bochum bewundern. Die Tore schossen Misimovic für Nürnberg in der 8 Minute und Sestak für Bochum in der 5. Minute. Für Nürnberg wird es langsam eng im Abstiegskampf. Das Spiel Duisburg gegen Hannover war das letzte Unentschieden des Samstags. Dabei schwächten sich die Niedersachsen selbst viel zu früh als Hanke bereits nach 5 Minuten die Rote Karte sah.
Obwohl sie sogar durch ein Tor von Stajner in Führung gingen, reichte es schließlic nur zu einem Punkt, da Lamey in der 77. Minute den Ausgleichstreffer schießen konnte.
In den Sonntagsspielen versuchten sowohl Bremen als auch Schalke ihre internationalen Ambitionen zu unterstreichen, was allerdings nur zum eil gelanf.
Bremen setzt seine sieglose Serie mit dem fünften 1:1 Unentschieden des Spieltags fort. Dabei waren die Bremer diesmal in Bielefeld nicht mal das bessere Team und gerieten sogar in Rückstand als Kirch in der 15. Minuten den Treffer erzielte. In der 70. Minute konnte Diego lediglich den Ausgleichstreffer durch einen Foulelfmeter erzielen. Einzige Trostpflaster des Tages war die Rückkehr von Frings, der den Norddeutschen so schmerzlich fehlte.
Besser machte es der FC Schalke, der in Berlin ranmusste. Auch wenn Hertha tapfer kämpfte und einen Treffer durch Chahed (67.) erzielte, konnten sie die Niederlage nach Toren von Asamoah (12.) und Jones (23.) nicht verhindern.

Frankfurt - Cottbus 2:1 (0:0)
Stuttgart - Rostock 4:1 (0:0)
Dortmund - Karlsruhe 1:1 (1:0)
Nürnberg - Bochum 1:1 (1:1)
Bayern - Leverkusen 2:1 (1:0)
Wolfsburg - Hamburg 1:1 (0:1)
Duisburg - Hannover 1:1 (0:1)
Bielefeld - Bremen 1:1 (1:0)
Hertha BSC - Schalke 1:2 (0:2)


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Der FC Bayern spaltet die Republik. Während die einen sich am vergangenen Spieltag das Lachen nicht verkneifen konnten, als der große FC Bayern gegen den Abstiegskandidaten aus Cottbus verloren hatte, waren die andere entsetzt über die Darstellung der Münchner. Am gestrigen Abend dürfte die Sympathien ähnlich verteilt gewesen sein, während man einerseits auf das Ausscheiden der Bayern hoffte, glaubten die anderen an den 16. Einzug in das Pokalfinale.

Aber der FC Bayern enttäuschte sein Fans nicht, denn am Ende siegten die Mannen von Trainer Ottmar Hitzfeld souverän mit 2:0 durch die Tore von Klose und Ribery. Nur einmal, als Lell den Ball leichtfertig vertändelte, konnten die Thomas Doll wikipedia©Helmut S. OttoWolfsburger so etwas wie Torgefahr entwickeln. Als neutraler Fan war man etwas über die Vorstellung des VfL enttäuscht, denn bisher war die Mannschaft von Felix Magath die beste Rückrundenelf in der Bundesliga und hatte erst am vergangenen Wochenende den Meisterschaftsfavoriten Werder Bremen besiegt. Große Freude herrschte auch bei Oliver Kahn, der bereits zum siebten Mal in einem Pokalfinale steht und damit Geschichte schreibt.

Im Finale des DFB-Pokal treffen die Münchner auf Borussia Dortmund, die dank des Bayern-Sieges ihre Europapokalteilnahme fast sicher haben, denn wer glaubt noch daran, dass der FC Bayern die Champions League verpassen wird. Damit haben sich die Dortmunder ein Saisonziel erfüllt, aber dürften angesichts der momentanen Auftritte in der Bundesliga nur ein Sparringspartner im Finale sein. Natürlich schicken die Schwarz-Gelben Kampfbotschaften in die Republik hinaus, aber so richtig glauben mag dies keiner. Carl-Zeiss-Jena, die nach einer taktischen Meisterleistung trotzdem unterlagen, wäre im Finale herzerfrischend gewesen.


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© by platini7/photobucket

Für Werder wiederholen sich die Ereignisse der letzten Woche und sorgen dafür, dass alle Titelträume platzen. Im Spiel gegen den Vfl Wolfsburg kassierte Werder mit dem1:0 durch Grafite (50.) eine weitere Niederlage. Bremen spielte zwar wieder nicht schlecht, hatte den gegnerischen Kontern ohne Mertesacker und vor allem Frings aber zu wenig entgegenzusetzen. Durch die Negativserie haben sie nun nicht mal mehr einen Champions Leagueplatz, da Leverkusen ebenfalls an den Bremern vorbeiziehen konnte. Eine Positivnachricht erhielten die Bremer an diesem Wochenende dann aber doch. Frings kann wieder trainieren und wird in absehbarer Zeit am Spielbetrieb teilnehmen können. Die Bremer hätten an diesem Wochenende wieder ein wenig auf die Bayern aufschließen können, da diese mit 2:0 in Cottbus untergingen. In einem ganz schwachen Spiel gegen den Tabellenletzten waren die Bayern nicht gewillt und nicht fähig, Tore zu schießen und zwei Tore durch Jelic zu verhindern. Besser machten es dagegen Leverkusen am Sonntag und der HSV am Samstag. Leverkusen empfing Nürnberg, gewann verdient und hat nun sogar einen Platz unter den ersten Drei.
Die Tore für die Werksmannschaft schossen Haggui (6.), Glauber(Eigentor, 56.), Gekas(59), Kießling(82.). Misimovic konnte nur für den zwischenzeitlichen 1:1 Ehrentreffer (12.) sorgen.
Hamburg hatte es mit Borussia Dortmund zu tun und gewann in einem kampfbetonten Spiel mit 1:0. Für das Tor sorgte Guerrero in 63. Minute mit einem sehenswerten Treffer.
Im Spiel Vfl Bochum gegen den VfB Stuttgart hatten die Schwaben die Gelegenheit, sich weiter an die internationalen Plätze ranzukämpfen. Doch mit einem 1:1 nach Toren von Dabrowski (20.) und Hitzlsberger (47.) bleibt Stuttgart auf dem 6. Platz hängen.
Ebenfalls nur unentschieden ging das Spiel zwischen Hannover 96 und Bielefeld aus. Beide Mannschaften trennten sich mit 2:2 (0:1 Mijatovic (14.), 1:1 Bruggink (16.), 1:2 Eigler (38.), 2:2 Stajner (56.)).
Im Spiel KSC gegen Frankfurt gewann Frankfurt mit 0:1. Das einzige Tor des Spiels schoss Fink in der 25. Minute.
Gar kein Tor konnte man hingegen in Rostock sehen, wo 22500 Zuschauer einem schwachen Spiel gegen Hertha BSC Berlin beiwohnten, das zwei Erkenntnisse brachte. Erstens, dass Hertha ohne Pantelic nur halb so gut ist und zweitens, dass wieder einmal ein Tor nach einer falschen Abseitsposition abgepfiffen wurde und der Ruf nach Videobeweisen lauter wird.
Das Spiel Schalke gegen Duisburg gewannen die Schalker mit 2:1. Dabei gingen die Duisburger mit 0:1 durch Georglev in Führung, doch sie konnten diese vor 61482 Zuschauern nicht halten und verloren schliesslich durch die Tore von Kuranyi (60.) und Westermann (74.).

Werder – Wolfsburg 0:1
Leverkusen – Nürnberg 4:1
Cottbus – Bayern 2:0
Bochum – Stuttgart 1:1
HSV – Dortmund 1:0
Hannover – Bielefeld 2:2
KSC – Frankfurt 0:1
Rostock – Hertha 0:0
Schalke – Duisburg 2:1


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Branko Jelic, den Namen kannten die wenigsten Fußball-Fans, als Energie Cottbus die Verpflichtung des Stürmers in der Winterpause bekannt gab. Doch seit vergangenem Samstag ist der Stürmer, der gegen die großen Bayern zwei Tore erzielen konnte, in aller Munde.

Branko Jelic ist am 5. Mai 1977 in Bosnien und Herzegowina geboren worden und begann seine Karriere beim serbischen Verein FK Borac Cacak. Dort geriet der 1,81 Meter große Stürmer in den Fokus des serbischen Großklubs Roter Stern Belgrad, wo er in 68 Spielen immerhin 22 Tore schießen konnte. 2003 folgte der Wechsel zu FK Vojvodina Novi Sad, um von dort aus nach Beijing Guoan in die neugegründete Chinese Super League zu wechseln. Dort feierte Jelic seine größten Erfoge, denn mit 21 Toren errang er die Torjägerkrone und wurde zum Spieler des Jahres gewählt. Im Anschluss folgte der Transfer zu Xiamen Lanshi, die aber im vergangenen Jahr abstiegen.

Seit der Winterpause spielt Branko Jelic nun für Energie Cottbus und möchte mit seinen Toren den Abstieg der Lausitzer aus der Bundesliga verhindern. In sieben Bundesligaspielen erzielte der Serbe nun drei Tore, wobei seine zwei Treffer gegen die Bayern in jedem Jahresrückblick ihren Platz finden werden. Schließlich stehen die Cottbusser erstmals seit dem 2. Spieltag wieder auf einem Nichtabstiegsplatz.


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Der strukturelle Wandel bei Bayern München wird ab dem Sommer weiter fortgesetzt. Nachdem Jürgen Klinsmann ab der kommenden Saison das Kommando für die Mannschaft übernimmt, ihm wird der Mexikaner Martin Vasquez assistieren und Christian Nerlinger als Teammanager als neues Bindeglied fungiert, hat der FC Bayern ein völlig neues Gesicht erhalten.

Dieser Prozess wird vermutlich erst abgeschlossen sein, wenn Uli Hoeneß als Vorstandsvorsitzender installiert und sein Nachfolger in das Amt eingeführt ist. Nerlinger, den Klinsmann als einen „Glücksfall“ bezeichnet, hatte zwischen 1986 und 1998 zwölf Jahre lang das Trikot der Bayern getragen und war danach zum Ligakonkurrenten Borussia Dortmund gewechselt. Im Anschluss folgten Jahre bei den Glasgow Rangers und dem 1. FC Kaiserslautern. Im Jahr 2005 zwangen ihn gesundheitliche Probleme zur Beendigung seiner Karriere. Insgesamt absolvierte Nerlinger 227 Bundesligaspiele und schoss dabei 30 Tore.

Seine Aufgabe bei Bayern München wird sein, die Kommunikation zwischen Mannschaft, Vorstand und Management zu verbessern und zu optimieren. Nerlinger studiert momentan noch Internationale Betriebswirtschaft an der Munich Business School und wird im April 2009 dieses Studium abgeschlossen haben. Er wird zudem versuchen, Manager Uli Hoeneß in einigen Aufgabenbereichen zu entlasten.


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Etwas überraschend wechselt Malik Fathi nun doch zu Spartak Moskau. Der 24jährige erhält dort einen 4-Jahres-Vertrag und kann möglicherweise schon am kommenden Sonntag für Moskauer auflaufen. Hertha erhält dafür rund vier Millionen Malik Fathi  wikipedia©BMKEuro Ablöse und hat bereits in der Winterpause den potenziellen Nachfolger mit Marc Stein verpflichtet.

Selbst Manager Hoeneß reagierte etwas überrascht: „Das Angebot der letzten Woche von 1,5 Millionen hat Spartak Moskau deutlich erhöht. Wenn es wirtschaftlich nicht attraktiv gewesen wäre, hätten wir dem Wechsel nicht zugestimmt.” Erst in der vergangenen Woche hatte man den Vertrag des Ur-Berliner per Option bis ins Jahr 2009 verlängert. Seine Beweggründe schilderte Fathi so: „Ich muss in sportlicher Hinsicht auch an mich denken. Spartak ist in den letzten Jahren im europäischen Wettbewerb stets vertreten gewesen. Der Wechsel fiel mir nicht leicht. Ich habe mich hier sehr gefühlt und sehr gern für Hertha gespielt. Ich liebe Berlin und bin sehr dankbar, dass mir Hertha diesen Wechsel ermöglicht.”

Damit ist Fathi ein weiterer Spieler der jungen Garde, der die Berliner nach Ashkan Dejagah, den Boatengs und Chinedu Ede verlässt. Allerdings scheinen die Hertha in der jüngsten Vergangenheit diese Abgänge hervorragend kompensieren zu können.


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Am ursprünglichen Termin musste das Spiel zwischen Energie Cottbus und dem Vfb Stuttgart aufgrund des Sturms Emma abgesagt werden, doch nun konnte es ohne Probleme durchgeführt werden. Im Nachholspiel siegten die Schwaben mit 0:1 und schoben sich somit in der Tabelle auf den 6. Platz vor. Damit trennt sie nur noch ein Platz von den internationalen Rängen. Gegen erstaunlich schwache Cottbusser reichte ein Kopfballtor von Fernando Meira in der 30. Minute, um die Lausitzer in Schach zu halten. Die Vorlage lieferte Pardo nach einem Eckball.

Stuttgart vs. Cottbus ©by raphi_2007

Während Stuttgart wieder an Anschluss an das, für sie so wichtige internationale Geld gefunden hat , dürfte die erste Bundesliga für Cottbus eine ernüchternde Erfahrung werden. Es bleibt zu bezweifeln, dass sie den Klassenerhalt schaffen können.


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©by MaterazziGirl

Am 23. Spieltag konnte man beobachten, wie gut die Bundesliga die Nachwehen der Europapokalspiel verdauen konnten. Schalke musste in Bielefeld auflaufen und konnte die Woche nach dem sensationellen Einzug ins CL-Viertelfinale erfolgreich abschließen. Auch, wenn Schalke nicht wirklich dominierte, konnten sie doch verdient durch die Tore von Varela (24.) und Altintop (74.) mit 0:2 gewinnen.

Im Spiel FC Bayern gegen den Karlsruher SC ging die Hitzfeldsche Rotation da weiter, wo sie aufgehört hat. Die auf 6 Positionen veränderten Bayern hatte, wie so oft in der Saison, Schwierigkeiten, sich Torchancen zu erarbeiten. Gut, wenn man aber Stürmer hat, die auch ohne Torchance ihre Treffer machen. So war es wieder mal Toni, der plötzlich alleine vor dem Tor der Karlsruher auftauchte und seinen 14 Treffer machte. Auch das 2:0 durch Ribery fiel nach einem sehenswerten Alleingang und bewies erneut die Bedeutung des Franzosen für die Mannschaft. Somit nahmen die ersten zwei Mannschaften ihre positiven Erlebnisse mit und besiegten ihre Gegner auch in der Bundesliga.

Bremen jedoch erlebte gegen den VFB Stuttgart nach der herben Niederlage gegen die Glasgow Rangers erneut einen schwarzen Tag. Die Hanseaten erwiesen sich zwar, trotz gerade mal zwei Tagen Pause, als die bessere, aktivere Mannschaft, trafen folgerichtig auch dreimal durch Almeida, Boenisch und Rosenberg, wurden von Stuttgart aber mehrere Male ausgekontert und zeigten eine desolate Abwehrleistung. Nur Torhüter Wiese, der in der Woche beide Tore verschuldete, blieb diesmal fehlerfrei.

Insgesamt sechs Treffer musste Bremen einstecken, drei alleine durch Mario Gomez, der sich inzwischen zum vielleicht besten deutschen Stürmer gemausert hat. Bedenkt man, wie lange er ausfiel, ist seine Trefferquote von 14 Toren noch erstaunlicher. Zwei weitere Treffer schoss Cacau und für einen sorgte Bremen in Gestalt von Mertesacker selber. Dieser machte das wohl schlechteste Spiel seiner Karriere mit vielen Fehlern, einem Eigentor und zu guter Letzt der Roten Karte (89.) nach einer Notbremse.

Bereits Freitag hatten sich Borussia Dortmund und Hertha BSC Berlin mit einem 1:1 Reis getrennt stagnieren somit im Tabellenmittelfeld. Die Tore schossen Kehl und Berlins bster Torschütze Pantelic. Am Samstag reiste Energie Cottbus nach Wolfsburg. Nachdem sich Wolfsburg auf den Gegner eingestellt hatte, gingen sie in der 17. Minute durch Gentner in Führung. Für die endgültige Entscheidung sorgte Marcelinho in der 20. und in der 76. Minute.

Im Abstiegsduell zwischen dem MSV Duisburg und Hansa Rostock gab es keinen Sieger und man trennte sich 1:1 durch die Tore von Grlic für Duisburg und Agali für Rostock.. Beide Mannschaften zeigten Kampfgeist konnten sich aber nicht entscheidend in Szene setzen. Ebenfalls 1:1 ging das Duell zwischen Eintracht Frankfurt und VFL Bochum, wo die Eintracht anfangs etwas besser war und durch Toski (49.) zum Torerfolg kam. Doch Bochums Trainer Koller bewies ein glückliches Händchen, als er Azaouagh einwechselte, der kurz danach einen Freistoß ins Torschoss. In einer taktisch geprägten Partie konnte sich letztendlich keiner durchsetzen.

Im ersten Sonntagsspiel versuchte der 1.FC Nürnberg im spiel gegen den Hamburger SV die Punktverluste der Abstiegsmitkonkurrenten für sich auszunutzen. Allerdings kamen die Clubberer nicht über ein 0:0 hinaus. Hamburg erleidet somit einen kleinen Rückschlag im Kampf um die Championsleagueplätze. Bayer Leverkusen aber erfüllte sein Soll und besiegte Hannover 96 deutlich mit 2:0. Für die Tore sorgten Barnetta und Gekas in der ersten Halbzeit. Somit bleibt der Kampf um die internationalen Plätze spannend und entschuldigt dafür, dass die Bayern nun mit 7 Punkten immer souveräner die Tabelle anführen.

  • VFB Stuttgart - Werder Bremen 6:3
  • VFL Wolfsburg - Cottbus 3:0
  • Bielefeld - Schalke 04 0:2
  • MSV Duisburg - Hansa Rostock 1:1
  • FC Bayern - Karlsruher SC 2:0
  • Eintracht Frankfurt - VFL Bochum 1:1
  • Borussia Dortmund - Hertha BSC Berlin 1:1
  • Nürnberg - Hamburger SV 0:0
  • Bayer Leverkusen - Hannover 96 2:0

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