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Beiträge vom: Mai, 2008

Mit Thiago Silva kann Neu-Trainer Bruno Labbadia vermutlich am Trainingsanfang Ende Juni seinen ersten Neuzugang begrüßen. Wie es aussieht, haben sich die Verantwortlichen von Bayer Leverkusen und Fluminense Rio de Janeiro bereits auf einen Wechsel des 23jährigen Innenverteidigers verständigt. Zu sehen war Thiago unter anderem beim Halbfinalspiel der Copa Libertadores, wo er mit einer starken Leistung und einem Tor noch einmal nachhaltig auf sich aufmerksam machen konnte.

Für Bayer Leverkusen wäre die Verpflichtung wieder ein Rückschritt in alte, aber erfolgreiche Zeiten, wo Spieler wie Juan, Lucio und Emerson dem Spiel der Werks-Elf ihren Stempel aufdrückten. Da die Innenverteidigung nicht permanent konstant spielte in der zurückliegenden Saison, waren die Verantwortlichen auf der Suche nach einem spielstarken Verteidiger. Bei der Integration der südamerikanischen Ballzauberer hatte bisher bei Leverkusen immer ein gutes Händchen bewiesen.

Im Raum steht eine Ablösesumme von knapp sechs Millionen Euro.


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Wie die Verantwortlichen von Hannover 96 heute bekannt haben, wird Mikael Forssell in der kommenden Saison für die Niedersachsen auf Torejagd gehen. Die Entwicklung des Transfers überrascht und deshalb äußerte sich 96-Sportdirektor Christian Hochstätter hocherfreut: „Ich bin sehr froh, dass wir Mikael davon überzeugen konnten, nach Hannover zu wechseln“. (sportal)

Der finnische Nationalstürmer ist hierzulande kein Unbekannter, spielte er doch einst auf Leihbasis bei Borussia Mönchengladbach und demzufolge mit Hochstätter schon bekannt. Dort traf er in 16 Spielen beachtliche sieben Mal und machte nachhaltig auf sich aufmerksam. Der 27 Jahre alte Angreifer kommt vom Premier League Absteiger Birmingham City und kostet Hannover 96 keine Ablöse. Damit ist den Niedersachsen ein wirklicher Transfercoup gelangen, der ihre Ausgangslage in der nächsten Saison weiter verbessert.


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Marko Pantelic ist bei Hertha BSC eine ganz besondere Personalie. Der extrovertierte Stürmer, in den vergangenen Jahren so etwas wie die Lebensversicherung der Berliner, ist beliebt bei den Fans, wird aber von Trainer Favre aufgrund seiner mangelnden Trainingseinstellung und seines Eigensinns nicht besonders geschätzt.

Nun aber endet der Vertrag von Pantelic im kommenden Jahr und die von Hertha anvisierte Vertragsverlängerung mit einem Jahresgehalt von drei Millionen Euro hat der Stürmer bereits abgelehnt. Seine Vorstellungen von einem Jahressalär von rund vier Millionen Euro und einem Anschlussvertrag im Management klingt utopisch.

Nun hat Hertha zwei Möglichkeiten: Entweder man behält Pantelic noch ein Jahr und muss ihn dann ablösefrei ziehen lassen, oder man verkauft den Stürmer schon jetzt für gutes Geld. Eine Ablösesumme von rund neun Millionen Euro schwebt den Berlinern vor. Jetzt hat angeblich Manchester City sein Interesse bekundet, die nach einer sehr guten Vorrunde einen am Ende enttäuschenden 9. Platz in der Premier League. Sie sind auf der Suche nach einem Stürmer, der auch Tore garantiert und dies hat Pantelic in den vergangenen Jahren bereits bewiesen. Die Ablösesumme wäre überhaupt kein Problem, da sich der Klub in den Händen von Ex-Premier-Minister und Milliardär Thaksin Shinawatra befindet.

Die Personalie Pantelic, der am Wochenende gegen Deutschland im Einsatz ist, könnte recht schnell eine Wendung nehmen.


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Werder Bremen ist nach dem Abgang von Ivan klasnic noch immer auf der Suche nach einem neuen Stürmer. Nach der Absage von Moreno ist der brasilianische Stürmer Ricardo Oliveira in den Fokus der Hanseaten geraten.

Ricardo Oliveira © wikipedia

Der 28jährige besitzt aktuell einen bis 2012 datierten Vertrag bei Real Saragossa, möchte aber nach einer enttäuschenden Saison eine neue Herausforderung suchen. Immerhin kann der Torjäger auf einige Erfolge zurückblicken, er gewann 2007 mit dem AC Mailand die Champions League und absolvierte zwischen 2003 und 2005 elf Länderspiele für Brasilien und erzielte dabei drei Tore.

Die Ablösesumme für Ricardo Oliveira wird auf beachtliche 12 Millionen Euro geschätzt. Angesichts der Tatsache, dass man im vergangenen Jahr acht Millionen Euro für Flop Carlos Alberto ausgab, muss man in Bremen von den Qualitäten des Stürmers überzeugt sein.


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Wer schon immer einmal wissen wollte, was die Bayern-Stars Frank Ribery und Luca Toni machen, wenn sie Langeweile haben, sollte sich unbedingt das folgende Video anschauen. Zum Tor des Monats des Monats Mai wurden gleich zwei Treffer von Frank Ribery und Luca Toni gewählt, die beide von der Tribüne der Allianz-Arena erzielten. Viel Spaß!


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Laut übereinstimmenden Medienberichten soll der HSV großes Interesse an einer Verpflichtung von Dennis Aogo haben. Der U21-Nationalspieler, der sich beim SC Freiburg einen Stammplatz erobern konnte, sagt selbst, dass der Hamburger SV sein Traumverein sei.

Der 20jährige Aogo ist ein Kind der berühmten Freiburger Fußballschule, wo großen Wert auf die taktische und technische Ausbildung gelegt wird. In seiner Jugend war er bereits für den Karlsruher SC und Waldhof Mannheim am Ball und nun soll nach dem FC Freiburg der große Schritt in die Bundesliga folgen. Dort spielte er schon einmal mit den Freiburgern, wo er 15 Spiele absolvierte und jeweils ein Tor schoss sowie eine Vorlage gab. In der 2. Liga lief Aogo trotz seines jungen Alters bereits 79 Mal auf und schoss dabei zehn Tore sowie gab 12 Vorlagen. Insbesondere in der zurückliegenden Saison konnte er nachhaltig auf sich aufmerksam machen.

Der HSV soll bereit sein bis zu 1,5 Millionen Euro für den Abwehrspieler zu bezahlen.


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Der Rücktritt von Oliver Kahn hat nicht nur im Tor ein Vakuum hinterlassen, sondern auch in der Führungsstruktur des FC Bayern München. Jahrelang führte Kahn seine Mannen als Kapitän auf das Feld, war Motivator und Aggressor.

Um diese Lücke adäquat zu füllen, muss der neue Kapitän verschiedenen Ansprüchen gerecht werden. Das größte Problem dürfte sein, dass dieser im Starensemble des FC Bayern einen Stammplatz besitzt und dies können die wenigsten von sich behaupten. So hatte Kahn Luca Toni ins Gespräch gebracht, weil die Tormaschine, Gesundheit vorausgesetzt, immer spielen würde. Ob er allerdings eine Mannschaft auch in schlechten Zeiten aufmuntern kann, muss an dieser Stelle bezweifelt werden.

Auch Philipp Lahm, der nun seinen Vertrag verlängert hat, hat sich für diese Aufgabe angeboten. Leider wird Lahm in seiner Außendarstellung eher als „lieber Junge“ wahrgenommen und könnte dieser Aufgabe vermutliche erst in drei bis vier Jahren gerecht werden. Willy Sagnol, der immer gesagt hat, dass er der legitime Nachfolger wäre und das man ihm das Amt versprochen hätte, wurde inzwischen von Lell auf der rechten Seite verdrängt und sein Verbleib in München ist zweifelhaft.

Ganz anders ist die Angelegenheit bei Mark van Bommel. Hitzfelds „aggressive Leader“ könnte die Position des Kapitäns in vollstem Umfang ausfüllen. Allerdings müssten seine Eskapaden wie Provokationen und die ständigen Diskussionen der Geschichte angehören. Mal sehen, wie sich Jürgen Klinsmann entscheiden wird.


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Knapp eine Woche nach der Entlassung von Michael Skibbe als Trainer von Bayer Leverkusen haben die Rheinländern anscheinend einen geeigneten Nachfolger gefunden. Dabei soll es sich um Bruno Labbadia handeln, der eigentlich noch bei Greuther Fürth unter Vertrag steht.

Zwar waren auch noch anderen Kandidaten wie Bojan Prasnikar (Energie Cottbus) und Falko Götz gehandelt worden, aber anscheinend habe sich Bruno Labbadia mit seinem Konzept durchgesetzt. Noch in der vergangenen Woche hatte alles für Mirko Slomka gesprochen, der erst kürzlich bei Schalke 04 entlassen wurde, aber mit dieser Lösung schien Sportchef Rudi Völler nicht vollends zufrieden.

Der 42jährige ehemalige Stürmer kann auf eine bewegte Laufbahn mit acht Stationen in Liga 1 und 2 zurückblicken. So spielte Labbadia unter anderem für Bayern München, Werder Bremen, Arminia Bielefeld, den HSV und vielen mehr. Seine erste Trainerstation fand Labbadia zwischen 2003 und 2006 bei seinem ersten Profiverein Darmstadt 98, die mit einer eindrucksvollen Saison zunächst in die Regionalliga und fast in die Zweite Liga geführt hatte. Nach Querelen im Umfeld nahm Labbadia seinen Hut und wechselte 2007 zu Greuther Fürth, die am Ende der diesjährigen Saison auf Platz 6 landeten.

Bayer Leverkusen könnte nun der nächste Schritt in der Karriere des Bruno Labbadia sein.


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Jürgen Klopp©by ahmed-mido/Photobucket

Borussia Dortmund präsentiert am heutigen Freitag den Trainer für die neue Saison.
Jürgen Klopp soll einen zwei Jahres Vertrag mit Option auf drei Jahre erhalten haben und im Jahr etwa 1,5 Mio € verdienen. Damit ändet eine 18-jährige Ära, in der “Kloppi” als Spieler und Trainer beim 1. FC Mainz arbeitete. Als Trainer konnte er den Verein zwischenzeitlich von der zweiten Liga in die erste führen, nachdem der Verein in der Saison 2006/07 wieder abgestiegen war und dieses Jahr knapp den Aufstieg verpasste, kündigte er an, den auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern. Er wurde schon sehr früh mit dem BVB in Verbindung gebracht, was nicht zuletzt in der Wutrede Dolls endete.
Heute wurden aus den Spekulationen Gewissheit und viele sind gespannt, ob das System Klopp auch bei einem anderen Verein funktioniert. Bei Mainz hatte er alle Freiheiten und einen Verein, der nicht bekannt dafür war, Trainer zu “verheizen”. Von Dortmund kann man das nicht gerade sagen. Seine Fussballkenntnisse sind allerdings unbestritten und es ist beiden zu gönnen, eine erfolgreiche Partnerschaft einzugehen.


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Anscheinend hat Hertha BSC es endlich geschafft. Der tunesische Nationalspieler Mohamed Amine Chermiti wechselt für eine Ablösesumme von knapp zwei Millionen Euro zu den Berlinern. Der junge Stürmer soll den Backup von Pantelic bilden und langsam an die Bundesliga heran geführt werden. Der 20jährige erhält bei Hertha einen Vertrag bis zum Jahr 2012 und ist ein klares Zeichen für die Zukunft.

Hingegen suchen die Berliner weiterhin fieberhaft nach einen weiteren Besetzung der Außenpositionen, wo sich zwar Lukasz Pisczek in den Vordergrund spielte, aber Patrick Ebert immer wieder scheiterte. Nach Nicu, der von Wehen Wiesbaden kommt, möchte man einen weiteren Außenspieler holen , der auch einmal eine 1 gegen 1 Situation auflösen und für Druck von Seite sorgt. Allerdings ist Saenko ein sehr eigenwilliger Spieler, der in der Erfolgssaison von Nürnberg groß aufspielte, aber beim jetzigen Abstieg der Franken kaum Einsatz zeigte.


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