Naldo hat mal wieder das Interesse ausländischer Topklubs geweckt. Dabei sollen nach einem spanischen Medienbericht zufolge vor allem die Schwergewichte Real Madrid und der FC Barcelona ein Auge auf den Brasilianer geworfen haben.
In Bremen spricht längst keiner mehr von Diego. Den Verlust des Spielmachers hat SVW-Trainer Thomas Schaaf durch das hervorragend harmonisierende Offensivtrio Mesut Özil, Marko Marin und Aaron Hunt wettgemacht. Und in der Abwehr bestechen die beiden Innenverteidiger Naldo und Per Mertesacker. Das ist im Ausland nicht verborgen geblieben.
Vor allem Naldo, der im Sommer immer mal wieder mit Arsenal London in Verbindung gebracht wurde, steht hoch im Kurs. Diesmal buhlen angeblich Real Madrid und FC Barcelona um die Gunst des 27-Jährigen.
Barca-Interesse unrealistisch
Dabei scheint ein Wechsel zu den Katalanen mehr als fraglich, da zum einen der Vertrag Carlos Puyol verlängert wurde und man mit Dimytro Chygrynski erst vor der Saison einen neuen Innenverteidiger für 25 Millionen Euro verpflichtet hat.
Naldo würde Real gut tun
Das Interesse von Real könnte hingegen schon handfester sein. Denn im Sommer wurde vornehmlich in die Offensive investiert. Dagegen gleicht die Abwehr der Königlichen in dieser Saison des Öfteren einem Hühnerhaufen. Pepe, Raul Albiol oder Ezeguiel Garay wären mit Naldo sicherer.
Naldo noch bis 2013 Vertrag
Doch Werder-Sportdirektor wird wohl kaum einen Verkauf eines Leistungsträgers in Erwägung ziehen, zumal Naldo seinen Vertrag erst im Sommer bis 2013 verlängerte. Es sei denn, Real Madrid würde einen ordentlichen Batzen Geld auf den Tisch legen.
Das Tor der Woche am 10. Spieltag geht nach Hoffenheim. Genauer gesagt an Christian Eichner, der mit einem fulminanten Distanzschuss den Führungstreffer gegen den 1. FC Nürnberg erzielte. Einfach nur zum Zungeschnalzen.
Der 1. FC Nürnberg bot bei seinem Gastspiel in Hoffenheim lange eine starke Leistung. Vor allem in der Defensive standen die Franken gut und wussten sich gegen die qualitativ stark besetzte 1899-Offensive zu behaupten. Doch in der 34. Minute waren sie beim Sonntagsschuss von Christian Eichner einfach machtlos.
Nach einem zuerst abgewehrten Freistoß landete der Ball beim Linksverteidiger. Kurz auf den starken Linken vorgelegt und aus exakt 30,4 Metern via Unterkante in den Winkel gejagt. Ein Traumtor und mit hohem Seltenheitswert für einen Abwehrspieler. Damit ein klarer Fall für unser Tor der Woche.
Für Eichner, der vor der Saison vom Absteiger Karlsruher SC nach Hoffenheim gewechselt war, war es im Übrigen das erste Tor für seinen neuen Arbeitgeber. Apropos Tor: Vedad Ibisevic und Franco Zuculini steuerten die Treffer zum 3:0-Endstand bei.
Bis vor wenigen Wochen war Christoph Moritz in Fußball-Deutschland kein Begriff. Doch wie Phönix aus Asche hat sich der 19-Jährige einen Stammplatz beim FC Schalke 04 erobert. Wir stellen euch den Senkrechtstarter etwas genauer vor.
Von Alemannia Aachen im Sommer gekommen, sollte Moritz sich im Regionalligakader des FC Schalke 04 beweisen. Dort hat er mit starken Trainingsleistungen dermaßen überzeugt, dass S04-Trainer Felix Magath den defensiven Mittelfeldspieler kurzerhand zu den Profis berief.
Der Aufstieg ging weiter und Moritz hat sich im Handumdrehen einen Stammplatz im Mittelfeld der Königsblauen erkämpft. In acht von neun Ligaspielen stand der gebürtige Dürener in der Startformation und erzielte am 5. Spieltag gegen den VfL Bochum sein erstes Tor.
Die Stärken von Moritz
Doch was zeichnet Moritz aus? „Er kann das Spiel beobachten und analysieren, das ist hervorragend“, beantwortet Magath die Frage. Zudem ist er trotz seines jungen Alters ungemein abgeklärt und besticht durch seine schnörkellose Spielweise. Und dank seiner hervorragenden Ausdauerwerte, hat er kein Problem die konditionellen Anforderungen an einen Bundesligaspieler zu erfüllen.
Lediglich an seiner Athletik muss der 1,88-Meter-Mann noch arbeiten. Doch hierfür hat Magath ja bekanntlich seine Medizinbälle im Schrank.
Der FSV Mainz 05 hat einen beachtlichen Saisonstart hingelegt. Sicher auch ein Verdienst von Elkin Soto. Der Kolumbianer ist der heimliche Star des Aufsteigers.
Nach acht Spieltagen haben die 05er schon 14 Punkte auf dem Konto und liegen im sicheren Mittelfeld der Tabelle. Vor allem Spielmacher Andreas Ivanschitz, der vor der Saison verpflichtet wurde, und Stürmer Aristide Bance stehen dabei im Rampenlicht. Kein Wunder, hat das Duo zusammen acht der zwölf Tore erzielt. Elkin Soto steht dagegen eher im Schatten.
Soto mag es ruhig
Da fühlt sich der zurückhaltende, schüchterne und sensible Mittelfeldspieler ja auch sehr wohl. Trubel um seine Person mag er nicht. Doch dabei gibt es keinen Grund sich zu verstecken. Schließlich blüht der Kolumbianer unter 05-Trainer Thomas Tuchel richtig auf. Dieser hat den 29-Jährigen vom linken ins defensive Mittelfeld umgepflanzt. Ein weiser Entschluss, wie sich in der bisherigen Saison zeigte.
“Unser kleiner Zé Roberto”
“Elkin kann seine herausragenden Fähigkeiten und seine Zweikampfstärke dort am effektivsten einsetzen“, sagt Tuchel. „Er ist unser kleiner Zé Roberto.“ Zé Roberto blüht derzeit beim Hamburger SV mächtig auf und ist unersetzlich. Gleiches gilt für Soto in Mainz.
Werder Bremen befindet sich auf Höhenflug. Auch dank des ausgeprägten Torinstinkts von Claudio Pizarro, auf den sich SVW-Trainer Thomas Schaaf auch am 9. Spieltag verlassen konnte. Der Stürmer markierte mit einem herrlichen Kopfball den 1:0-Führungstreffer gegen 1899 Hoffenheim und zugleich das Tor der Woche.
Bei Werder läuft es richtig rund. Der 2:0-Heimsieg gegen Hoffenheim war der dritte Bundesliga-Sieg in Serie und schon haben sich die Norddeutschen in der Spitzengruppe festgebissen. Auch dank Claudio Pizarro, der seinen sechsten Saisontreffer markierte.
Ab 1:58 Minuten gibt es Bewegtbilder vom Tor der Woche.
Heißes Transfergerücht: Wie ein italienischen Online-Magazin berichtet, ist Borussia Dortmund an einer Verpflichtung von Marvin Compper interessiert. Der Innenverteidiger könnte als Nachfolger für Neven Subotic in Frage kommen.
An sich ist der BVB mit Neven Subotic, Mats Hummels und Felipe Santana in der Innenverteidigung gut besetzt. Wofür bräuchte man da unbedingt einen Marvin Compper? Die indirekte Antwort liefert BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke und die Tatsache, dass Subotic seit längerem von europäischen Topteams beobachtet wird.
“Spieler müssen auch mal verkauft werden”
“Ganz grundsätzlich müssen wir in Dortmund lernen, dass es zum Geschäft gehört, einen Spieler auch mal für viel Geld abzugeben. Hier werden oft falsche Tränen vergossen, wenn uns jemand verlässt. In Bremen hat bisher auch noch keiner gestöhnt: “Ja hätten wir den Diego noch”", erklärte Watzke in einem Interview mit den „Ruhr Nachrichten“.
Topteams jagen Subotic
Zwar wolle man in der Winterpause keinen Leistungsträger verkaufen, doch nach der Saison werden die Karte wieder neu gemischt. Und da Subotic schon mit Arsenal London, Juventus Turin oder FC Barcelona in Verbindung gebracht wurde, ist klar, dass man den 20-Jährigen nicht ewig halten kann, sollte tatsächlich ein großer Klub mit den Scheinen wedeln.
Der FC Bayern München hat seinem Ruf als beliebtester Fußballklub Deutschlands alle Ehre gemacht. Wie eine Online-Untersuchung jetzt zum Vorschein brachte, tummelten sich im September weit über drei Millionen Besucher auf der Homepage des Rekordmeisters. Der Konkurrenz aus Dortmund, Hamburg und Co. bleiben da nur neidische Blicke.
Das Mediadaten-Portal „meedia.de“ hat die neuesten Zahlen über die Nutzung der Klub-Homepages aller Bundesligisten veröffentlicht. Diese brachte zum Vorschein, dass allein 3,54 Millionen User den Online-Auftritt des FC Bayern im September besuchten.
Auf Rang zwei, mit vergleichsweise mickrigen 290.000 regelmäßigen Besuchern, landete Borussia Dortmund vor dem Hamburger SV und Schalke 04 (beide 240.00).
Etwas überraschend: VfL Wolfsburg scheint trotz Meistertitel und Champions-League-Teilnahme weiter eine „graues Maus Image“ zu pflegen – 51.000 Besucher reichen nur für den vorletzten Platz vor FSV Mainz 05 (40.000).
Bis zum Weihnachtsfest ist es zwar noch etwas hin, doch man kann ja bekanntlich nie früh genug mit dem Sammeln von Geschenkideen anfangen. Und Fanartikel des Lieblingsklubs kommen garantiert nicht nur bei Kindern gut an. Wie wäre es denn mal mit Fußball Bettwäsche?
Wenn ihr euren Kindern, Neffen oder Cousinen eine kleine Freude bereiten wollt, dann liegt man mit Fan-Bettwäsche garantiert nicht daneben. Und seitdem auch die Vereine die Angebotspalette von Fanartikeln immer weiter ausgebaut haben, gibt es diese mit den unterschiedlichsten Motiven.
Die Bettwäsche kann mit einem überdimensionalen Wappen des Lieblingsklubs daherkommen, mit dem Abbild des Maskottchens oder natürlich auch mit dem Abdruck der diversen Spieler.
Fußball Bettwäsche schenkt lange Freude
Ein positiver Nebeneffekt von Fußball Bettwäsche ist, dass sie Kindern lange Freude schenkt. Während andere Geschenke schnell das Interesse einbüßen, wird sich der Winzling auch noch ein paar Jahre später nicht gegen das Einkuscheln in die Bettwäsche vom FC Bayern, Borussia Dortmund und Co. sträuben, um von seinen Idolen zu träumen. Ein idealer Fanartikel für Kinder.
Fußball Bettwäsche kann man eventuell auf der jeweiligen Homepage des Vereins oder bei diversen Online-Versandhäusern finden. Der Kostenpunkt liegt bei cirka 30,- bis 50,- Euro.
Nuri Sahin ist einer der talentiertesten Spieler der Bundesliga. Der Mittelfeldspieler von Borussia Dortmund hat in seiner jungen Karriere schon einige Höhen und Tiefen durchlebt, scheint aber beim BVB jetzt richtig durchzustarten. Wir wollen euch den Youngster mal etwas genauer vorstellen.
Nuri Sahin, der am 5. September 1988 im Lüdenscheid geboren wurde, startete früh durch. 2005 brach der Mittelfeldspieler mit gerade einmal 16 Jahren einen Rekord nach dem anderen: Er wurde jüngster Bundesliga-Spieler, jüngster Bundesliga-Torschütze, jüngster türkischer Nationalspieler und natürlich jüngster Torschütze in der türkischen Nationalmannschaft. Und, wie sollte es anders sein, natürlich im Spiel gegen Deutschland.
Topklubs jagen Sahin
Die Welt lag Sahin zu Füßen und alle leckten sich die Hände nach dem Wunderkind. Angefangen vom AC Mailand, bis hin zu den englischen Spitzenklubs Chelsea London, Manchester United oder Arsenal London.
Flucht nach Rotterdam
Der steile Aufstieg von Nuri Sahin nahm aber nach der Entlassung vom damilgen BVB-Trainer Bert van Marwijk Ende 2006 ein jähes Ende, da die nachfolgenden Trainer Jürgen Röber und Thomas Doll keine Verwendung mehr für ihn hatten. Und so flüchtete der Türke auf Leihbasis in der Saison 2007/08 zu Feyernoord Rooterdam, wo er auf seinen Förderer van Marwijk traf.
Hertha BSC plant offenbar eine Rückholaktion von Marko Pantelic. Allen voran Trainer Friedhelm Funkel. Aber auch der serbische Torjäger könnte sich eine Rückkehr gut vorstellen.
Im Sommer wurde Pantelic nach anhaltenden Differenzen mit Ex-Trainer Lucien Favre und aufgrund seiner hohen Gehaltsvorstellungen vom Hofe gejagt. Ein Fehler, wie sich mittlerweile rausgestellt hat.
Denn die Berliner halten nach sieben Niederlagen in Folge die rote Laterne fest in den Händen, flogen aus dem DFB-Pokal raus und boten auch in der Europa League schwache Spiele. Der Schuh drückt überall, so auch im Sturm. Mit sieben Treffern stellt Hertha BSC die drittschwächste Offensive.
Torjäger fehlt
Es ist offensichtlich: Hertha fehlt ein Torjäger. Egal ob Raffael oder die Neuzugänge Artur Wichniarek und Adrian Ramos – keiner vermag die Lücke, die durch den Verlust von Andrey Voronin und Marko Pantelic entstand, zu schließen.
Funkel schwärmt von Pantelic
“Man braucht immer Typen in der Mannschaft. Und vor solchen Spielern habe ich auch keine Angst. Es kommt nur darauf an, ob man eine Chemie miteinander findet. Ich finde Pantelic super“, entpuppt sich Funkel in der „B.Z.“ als Pantelic-Fan.