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Beiträge vom: November, 2009

Mit Hertha BSC steht der erste Absteiger aus der Bundesliga fest. Kümmerliche fünf Punkte nach 14 Spieltagen hat es in der ganzen Bundesliga-Geschichte erst viermal gegeben. Unnötig zu erwähnen, dass die betroffenen Klubs jeweils abstiegen. Gleiches Schicksal wird auch der „alten Dame“ aus Berlin widerfahren. Daher: Augenmerk auf Liga Zwei richten.

Hertha BSC © Flickr by funky1opti Es ist schon fast eine Frechheit, wie lustlos ein Cicero oder Gojko Kacar in den letzten Wochen über das Feld schlenderten. Es scheint so, als ob sie mit dem Kapitel Hertha BSC schon lange abgeschlossen haben, der Klub, der letztes Jahr lange um die Deutsche Meisterschaft mitspielte.

Hartes Restprogramm
Und wenn man sich das Restprogramm der Herthaner anguckt, sollte die Vereinsspitze die Planungen für die 2. Liga erst recht intensivieren. Schließlich warten mit Schalke 04, Bayer Leverkusen und Bayern München große Kaliber, auf die blutleeren Berliner. Viele Punkten werden da für die Funkel-Truppe nicht bei rumkommen. Zudem beträgt der Rückstand auf den Relegationsplatz bereits sieben Punkte.

Aussortieren und auf Nachwuchs setzen
Hertha sollte, auch wenn es noch so schwer fällt, den Tatsachen ins Gesicht schauen und sich in der Winterpause gnadenlos von unmotivierten Spielern trennen. Neuaufbau und dabei verstärkt auf die eigene – ziemlich erfolgreiche – Jugend setzen, muss die Devise lauten. Die zur Verfügung stehenden drei Millionen Euro sollten langfristig in Spieler angelegt werden, die dem Klub in der Zukunft ein neues Gesicht geben könnten.

Und wer weiß, vielleicht bietet der Abstieg auch eine Chance und bei Hertha BSC könnte endlich ein Selbstreinigungsprozess einsetzen.


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Das Tor der Woche am 14. Spieltag erzielte Edin Dzeko. Der Stürmerstar hat beim 2:2 seines VfL Wolfsburg bei Werder Bremen nach einem schönen Solo das 1:0 erzielt und zugleich seine Torflaute beendet.

Edin Dzeko © Flickr by funky1opti Kurz vor Ende der 1. Halbzeit zog Dzeko über rechts in den Strafraum. Dabei hatte keine große Mühe Naldo und Sebastian Boenisch auszutanzen. Und das gleich zweimal. Der Bosnier ließ die beiden Verteidiger alles andere als gut aussehen und verwandelte aus rund neun Metern mit einem platzierten Schuss hoch ins linke Eck. SVW-Keeper Tim Wiese war machtlos und die Bremer Hintermannschaft scheinbar sprachlos wegen Dzekos feiner Einzelleistung. Und wir dürfen uns über ein schönes Tor der Woche freuen.

Für den Stürmer des VfL Wolfsburg war seit sechs Spieltagen oder acht Wochen Torflaute der erste Treffer in der Bundesliga. Kurz vor dem Ende markierte der 23-Jährige auch noch den zweiten Treffer zum zwischenzeitlichen 2:1, doch dank Per Mertesacker kam Werder in der Nachspielzeit noch zum verdienten Ausgleich und bleibt somit im 21. Pflichtspiel in Folge ohne Niederlage.

Wechsel zu Milan wohl sicher
Dzeko, der nunmehr sechs Treffer in der Saison erzielte, hat indes mit seinem Doppelpack sicherlich weiter das Interesse des AC Mailand bestärkt. Ein Wechsel nach Italien nach der Saison ist wohl so gut wie sicher. Entsprechend erklärte Wolfsburg-Trainer Armin Veh, dass Dzeko in seinem Vertrag eine Ausstiegsklausel besitzt, von der er wohl Gebrauch machen wird. Die Ablösesumme dürfte über 30 Millionen Euro liegen.


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Luca Toni wird den FC Bayern wohl noch in der Winterpause verlassen. Liebäugelte der Italiener zuletzt immer noch mit einer Rückkehr in seine Heimat, scheint nun ein Wechsel zum FC Valencia unmittelbar bevorzustehenden. Doch Toni will sich noch eine Hintertür offen lassen.

Luca Toni © Flickr by tpower19781

Das angespannte Verhältnis zwischen Luca Toni und Bayern-Trainer Louis van Gaal gipfelte in einer Suspendierung des Torjägers. Der Italiener hatte in den letzten Wochen immer wieder öffentlich seinen Frust von der Seele geredet („Unser Verhältnis ist so gut wie am Ende“) um so seinen Abgang zu provozieren. Und jetzt scheint alles ganz schnell zu gehen.

Nur Unterschrift fehlt
Medienberichte zufolge, ist sich Toni mit dem FC Valencia über einen Wechsel im Januar einig. Unter dem Vertrag fehle nur noch die Unterschrift, heißt es auf „tuttomercato“. Toni soll einen Vertrag bis 2012 erhalten, der insgesamt mit 6 Millionen Euro dotiert ist. Valencia muss sich jetzt nur noch mit dem FC Bayern über die Ablösesumme einig werden.

Um den Deal zu stemmen, müssen die hoch verschuldeten Spanier jedoch Geld beschaffen. Das soll durch einen Verkauf von Stürmerstar David Villa realisiert werden, der seinerseits schon länger mit einem Wechsel in die Premier League liegäugelt. Satte 40 Millionen Euro würde Villa in die klamme Kasse spülen.

Fliegt van Gaal will Toni bleiben
Perfekt ist der Wechsel aber noch nicht. Denn Toni ist sich auch des wackelnden Trainerstuhls von van Gaal bewusst. Sollte sich Bayern noch in naher Zukunft vom Niederländer trennen, will Toni in München bleiben. Doch FCB-Manager Uli Hoeneß hatte van Gaal erst jüngst den Rücken gestärkt und eine Entlassung vor der Winterpause kategorisch ausgeschlossen.

Gut möglich also, dass wir Toni nie wieder im Bayern-Dress spielen sehen werden. Eigentlich ein unrühmlicher Abgang des Torjägers, der aber mit seinem wenig professionellen Verhalten ordentlich dazu beigetragen hat.


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Werder Bremen hat beim überragenden 6:0-Auswärtssieg beim SC Freiburg einige Treffer zur Auswahl des Tor der Woche bereitgestellt. Doch der Hammer von Hugo Almeida zum 3:0 hat am Ende das Rennen gemacht.

Hugo Almeida © Flickr by Steindy Wer die Wahl hat, hat die Qual. Egal ob der direkt verwandelte Freistoß von Marko Marin, der fulminante Linksschuss von Hugo Almeida oder die technische Einlage von Mesut Özil vor seinem Treffer zum 4:0 – alle Tore haben das Zeug zum Tor der Woche.

Aber da Hugo Almeida mit seinen insgesamt zwei Toren gegen Freiburg den verletzungsbedingten Ausfall von Claudio Pizarro wettgemacht hat und er erstmals in dieser Saison ins Schwarze traf, haben wir uns für den Portugiesen entschieden.

Hugo “The Hammer” Almeida
Da das Video leider nicht mehr bei youtube zu finden ist, wollen wir es euch kurz schildern: Özil war in der 57. Minute im Strafraum der Freiburger eigentlich in Schussposition, doch der Filigrantechniker hat den Ball dem heraneilenden Almeida überlassen – im wissen, dass dieser den linken Hammer auspackt. Und das tat 25-Jährige auch, als er den Ball fulminant per flachen Schrägschuss in die rechte untere Ecke jagte. Ein Schuss wie ein Strich und Freiburg-Keeper Simon Pouplin konnte einem fast schon leid tun.

Der stämmige Almeida, 93 kg bei 1,91 cm Körpergröße, ist ja für seine gewaltige Schusskraft bekannt. Da kann sich auch Thomas „The Hammer“ Hitzlsperger noch eine Scheibe abschneiden. Beweise gefällig, dann schaut euch das Video an.


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Tranquillo Barnetta gehört schon seit Jahren zu den Erfolgsgaranten bei Bayer Leverkusen. Da ist es wenig verwunderlich, dass regelmäßig ausländische Topklubs um die Dienste des schweizerischen Nationalspielers buhlen. Vor allem Arsenal London klopft immer wieder an seiner Tür. So auch diesmal.

Arsene Wenger © Wikipedia by Paul Blank Es ist kein Geheimnis, dass Arsenal-Trainer Arsene Wenger ein großer Fan von Barnetta ist. Zuletzt kursierten im März entsprechende Wechselgerüchte durch die Gazetten. Nun unternehmen die Gunners einen erneuten Angriff, die Chancen stehen dabei gar nicht schlecht.

11 Millionen-Angebot
Barnetta hat zwar erst kürzlich seinen Vertrag bei Bayer Leverkusen bis 2012 verlängert, doch dabei besitzt er eine Ausstiegsklausel. Schließlich träumt der 24-Jährige von der englischen Premier League. Und der Traum könnte sich schon schnell erfüllen. Arsenal London bietet angeblich 11 Millionen Euro für schussgewaltigen Außenspieler.

Richtige Anforderungsprofil
„Tranquillo würde gerne für einen englischen Klub spielen. Sein Vertrag lässt Raum für Verhandlungen“, sagte eine unbekannte Quelle aus London. Scheinbar wird schon an einem Transfer gebastelt. Und Barnetta würde definitiv ins Anforderungsprofil von Arsene Wenger passen: unter 25 Jahre, athletisch und technisch stark.

Leverkusen droht der Verlust einer wichtigen Säule!


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Benedikt Höwedes gehört zu den talentiertesten Abwehrspielern der Bundesliga. Kein Wunder, dass neben dem VfL Wolfsburg jetzt auch der FC Bayern am 21-Jährigen interessiert ist. Wir wollen euch den Verteidiger vom FC Schalke 04 genauer vorstellen und klären, was ihn so begehrt macht.

Hierfür bedienen wir uns erstmal ein paar Zahlen: 1,87 cm Körpergröße, 78 kg Körpergewicht – Höwedes bringt die besten körperlichen Voraussetzungen für einen Verteidiger mit. 41 Bundesliga und 3 Tore – trotz seiner erst 21 Jahre hat sich der Jungspund in Schalke zum Stammspieler gemausert, der immer mal wieder für einen Treffer gut ist.

Benedikt Höwedes © Flickr by erfg4u In Höwedes Adern, der seit 2000 für Schalke spielt, fließt königsblaues Blut. Doch nicht nur aufgrund seiner Loyalität zu Schalke hat man den Vertrag des U21-Nationalspielers bis 2014 verlängert. Schließlich hat er auch spielerisch einiges drauf.

Stärken von Höwedes
Höwedes ist weit mehr, als nur ein kantiger Innenverteidiger, der sein Augenmerk darauf legt, Ball und Gegner vom eigenen Strafraum fernzuhalten. Vielmehr verkörpert er einen Abwehrspieler der modernen Prägung, versteht er es doch, das Spiel mit dem ersten Pass zu öffnen. Zudem hat er seine Stärken im Zweikampf, Kopfballspiel und seiner schnörkellosen Spielweise. Außerdem ist er variabel einsetzbar und trumpfte zuletzt als Rechtsverteidiger auf.

Absoluter Siegeswille
Doch das charakteristischste Merkmal ist sein extremes Durchsetzungsvermögen was einem unbändigen Siegeswillen zu verdanken ist. Und obwohl Höwedes zu der kommenden Generation deutscher Spitzenfußballer gehört, ist er sehr bodenständig.


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Das dürfte Marcel Schäfer sehr schmeicheln: Kein geringerer Klub als Real Madrid will den Linksverteidiger vom VfL Wolfsburg verpflichten. Der deutsche Nationalspieler könnte die jahrelange Schwachstelle der Königlichen beheben.

Marcel Schäfer hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich verbessert und zählt in der Bundesliga zu den besten Spielern auf seiner Position. Kein Wunder, dass sich nun europäischen Topvereine um den 25-jährigen Verteidiger streiten. Mittendrin im Werben um den Wolfsburg-Akteur ist auch Real Madrid, wo Schäfer spielerisch genau hinpassen würde.

Roberto Carlos © Wikipedia by Pressefoto

Keiner konnte Roberto Carlos ersetzen
Seit Roberto Carlos 2007 die Madrilenen Richtung Fenerbahce Istanbul verlassen hat, ist die linke Abwehrseite die große Baustelle. Dabei hat Real Spieler wie Marcelo, Alvaro Arbeloa oder Royston Drenthe auf der vakanten Position getestet, doch keiner erfüllte die hohen Erwartungen.

Schäfer würde zu Real passen
Schäfer hätte durchaus das Zeug, sich bei den Königlichen durchzusetzen. Er ist ein intelligenter zweikampf- und laufstarker Spieler, der zudem auch gefährliche Vorstöße liefern kann. Genau das, was Real sucht. Doch für Schäfer müsste Real Madrid tief in die Tasche greifen. Denn er besitzt beim VfL Wolfsburg noch Vertrag bis 2012.

Aber der Sprung in das Starensemble wäre Schäfer durchaus zuzutrauen. Was glaubt ihr?


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Was haben Luca Toni vom FC Bayern und Klaas-Jan Huntelaar vom AC Mailand gemeinsam? Richtig, beide fühlen sich bei ihrem Verein nicht mehr wohl. Was liegt da näher, als die Stürmer einfach einzutauschen.

Luca Toni provoziert dieser Tage so gut er kann seinen Rauswurf. Das Verhältnis mit Bayern-Trainer Louis van Gaal ist nicht mehr zu retten. Vor allem nach seiner Stadionflucht, nachdem er gegen Schalke 04 zur Halbzeit ausgewechselt wurde, und seiner öffentlichen Kritik an van Gaal auf seiner Homepage. Der Italiener will scheinbar nur noch weg. Gleiches gilt für Klaas-Jan Huntelaar, nachdem er beim AC Mailand mittlerweile zum Edelreservisten degradiert wurde und schon mit etlichen Klubs in Verbindung gebracht wurde.

Klaas-Jan Huntelaar © Flickr by tpower1978

In seiner Heimat genießt Toni immer noch eine hohe Anerkennung. Und so soll Milan stark an einer Verpflichtung des 32-Jährigen interessiert sein. Statt einer Ablöse bietet die “Rossoneri” angeblich Klaas-Jan Huntelaar, der als Kaka-Nachfolger floppte. Das berichtet zumindest das italienische Online-Magazin „puntosport.net“.

Ein Spielertausch wäre zwar durchaus spektakulär und die Bayern ihren 10-Millionen-Gehalt-Stürmer endlich los, doch sehr realistisch erscheint das nicht. Zwar wäre der FC Bayern auch ohne Toni mit Miroslav Klose, Mario Gomez und den Flügelstürmern Arjen Robben, Franck Ribery und Ivica Olic in der Offensive bestens besetzt, doch Herr Huntelaar glaubt ja selbst, dass er „zu gut für die Bundesliga ist“. Die Erfahrung hat wohl auch der VfB Stuttgart gemacht. Nun ja, manchen reicht ja scheinbar die Ersatzbank ;)

Ein Tausch kommt wohl daher nicht in Frage, doch ein Abschied von Luca Toni dürfte nur noch eine Frage der Zeit sein.


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Robert Enke ist tot! Als ich diese Nachricht gestern Abend im DSF-Videotext gelesen habe, war ich fassungslos. Sofort habe ich auf allen anderen Videotexten von ZDF, SAT.1 bis hin zu RTL und im Internet nachgeschaut, bis ich wirklich realisierte, dass ich unser Nationaltorwart das Leben genommen hat. Deutschland hat eine einzigartige Spielerpersönlichkeit verloren, der jedoch unter Depressionen gelitten hat.

Kerze © Flickr by pratanti Robert Enke galt als sensibel. Vor allem über den Tod seiner zweijährigen Tochter, die im September 2006 an einem angeborenen Herzfehler gestorben ist, ist er nie hinweggekommen. Dennoch kam der Suizid des 32-Jährigen aus dem Nichts. Und wie verzweifelt man sein muss, um sich vor einen Zug zu werfen, kann man sich eigentlich gar nicht vorstellen.

“Trauer darf nicht siegen”
“Natürlich gibt es immer wieder Phasen, in denen es sehr, sehr schwierig ist. In denen man sich fragt: Hätte Laras Tod verhindert werden können? Die Leere, wenn jemand stirbt, die ist immer da”, erklärte Enke damals nach dem Tod seiner Tochter, ergänzte aber: “Die Trauer darf dich nicht besiegen.”

Herzensguter Mensch
Robert Enke war ein bodenständiger, sympathischer und liebevoller Mensch, der nie Negativ-Schlagzeilen schrieb. Er lebte nicht in Schall und Rauch wie manch anderer Fußballprofi, sondern zurückgezogen mit seiner Frau und ihrem jungem Baby, welches die Familie Enke erst im Mai adoptierte, auf dem Lande, wo er auch seiner Tierliebe nachgehen konnte. 

Doch wie sich jetzt erst rausstellte, litt der Torwart von Hannover 96 seit Jahren unter Depressionen und befand sich psychischer Behandlung. Gegen eine Veröffentlichungen seiner Krankheit hat er sich immer gewehrt. Auch vor Angst, als depressiver Vater die Adoptivtochter zu verlieren.

Und nun müssen vor allem seine Frau, die nächsten Verwandten und engsten Freunde mit dem Verlust von Robert Enke fertig werden. Meine Gedanken sind mit ihnen.

Auf seiner Homepage wurde ein Kondolenzbuch bereitgestellt. Unsere Nummer 1 hat es verdient, wenn sich viele dort eintragen. Einfach hier klicken.


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Hertha BSC droht der Ausverkauf seiner Starspieler. Demnach werden Arne Friedrich und Jaroslav Drobny mit dem VfB Stuttgart und Patrick Ebert mit Werder Bremen in Verbindung gebracht.

Es war nur eine Frage der Zeit, bis andere Bundesligisten von der sportlichen Misere der Berliner profitieren und sich mit den besten Spielern des Klubs eindecken wollen. Den Anfang machen der VfB Stuttgart und Werder Bremen.

Arne Friedrich © Flickr by Steindy Friedrich und Drobny ins Schwabenländl
Die Schwaben sollen nun ihr Interesse an einer Verpflichtung von Arne Friedrich kundgetan haben. Der Innenverteidiger gehört zu den wichtigen Säulen der Berliner, wäre aber bei einem möglichen Abstieg oder dem Verpassen der internationalen Plätze nicht mehr zu halten. Zwar läuft es sportlich beim VfB nicht wesentlich besser, doch die finanziellen Möglichkeiten übertreffen die der Berliner um ein weites.

Neben Friedrich könnte auch gleich Hertha-Keeper Jaroslav Drobny nach Stuttgart wechseln. Dort könnte der Tscheche, dessen Vertrag im Sommer ausläuft, Nachfolger von Jens Lehmann werden, der wohl seine Karriere nach dieser Saison beenden wird.

Werder will Ebert
Aber auch Patrick Ebert liebäugelt mit einem Abschied. Der Flügelspieler stagniert in den letzten Jahren etwas in seinen Leistungen und würde durch einen Vereinswechsel frischen Wind in seine Karriere bringen. Interessenten gibt es zumindest. Vor allem Werder Bremen ist ganz scharf auf den 22-Jährigen, dem man auf jeden Fall ein großes Talent nachsagen kann.

Es ist offensichtlich: Wenn Hertha BSC nicht langsam die Kurve kriegt, werden die besten Spieler den Klub nach dieser Saison definitiv verlassen. Und ich könnte mir einen Arne Friedrich und Jaroslav Drobny genauso gut in Stuttgart vorstellen, wie einen Patrick Ebert in Bremen.


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