Das Tor der Woche am 28. Spieltag geht auf das Konto von Zoran Tosic. In bester Robben-Manier brachte die Leihgabe von Manchester United den 1. FC Köln mit seinem sehenswerten Treffer bei Hannover 96 in Führung. Super Dribbling, überlegter Abschluss – einfach nur zum mit der Zunge schnalzen.
Während Hannover 96 nach der 1:4-Klatsche gegen den 1. FC Köln mit den Planungen für die 2. Liga beginnen kann, ist Zoran Tosic der gefeierte Held in der Domstadt. Der serbische Zauberzwerg erzielte zwei Tore und lieferte eine ganz starke Leistung ab. Herausragend war sein Auftritt in der 12. Minute.
Tosic legte sich den Ball zurecht und setzte zu einem Dribbling der Marke Arjen Robben an. Das H96-Duo Christian Schulz und Sergio Pinto wurde kurzerhand zu Fahnenstangen degradiert, bevor der 22-Jährige mit einem gefühlvollen und platzierten Schuss die Kugel vom rechten Strafraumeck in die lange untere Ecke versenkte. Für Hannovers Keeper Florian Fromlowitz war der Ball unhaltbar und Tosic darf sich über das Tor der Woche der Marke Extraklasse freuen.
Noch nie haben wir einen besseren Kevin Kuranyi, als in dieser Saison. Der Schalke-Stürmer blüht unter Trainer Felix Magath auf und hat sich mit jetzt 17 Saisontoren an die Spitze der Torschützenliste geballert und überzeugt regelmäßig mit starken Leistungen. Bleibt zu hoffen, dass Bundestrainer Jogi Löw den Torjäger endlich begnadigt.
Ein besseres Bewerbungsschreiben kann man ja eigentlich gar nicht liefern. Woche für Woche glänzt Kevin Kuranyi als Knipser, besticht durch eine mannschaftsdienliche Spielweise und übernimmt sogar auch Defensiv-Arbeit. Noch nie hat der 28-Jährige so viele Tore geschossen, wie in der laufenden Saison. Und noch sind 6 Spiele zu gehen.
Kann sich Deutschland bei der WM wirklich erlauben, auf so einen starken Stürmer zu verzichten? Klares nein. Vor allem, wenn man sich die anderen Angreifer anguckt, die trotz erschreckend schwacher Leistungen einen Platz im DFB-Kader sicher haben.
FC Bayern gegen Werder Bremen – für viele das Traumfinale im DFB-Pokal. Rekordpokalsieger gegen amtierenden Pokalsieger! Das Duell am 15. Mai im Berliner Olympiastadion verspricht jetzt schon viel Spannung.
Der FC Bayern hat sich dank eines Traumtreffers von Superstar Arjen Robben zum 17. Mal ins Endspiel nach Berlin geballert. Der niederländische Flügelflitzer traf in der zweiten Halbzeit der Verlängerung nach einem grandiosen Solo über den halben Platz zum verdienten 1:0-Sieg der Bayern gegen Schalke 04. Werder Bremen hatte hingegen im Halbfinale gegen Zweitligisten und potentiellen Aufsteiger FC Augsburg nur bedingt Probleme und gewann am Ende souverän mit 2:0.
3. Finale zwischen Bayern und Bremen
Und nun kommt es zum Nord-Süd-Gipfel beider Erzrivalen im DFB-Pokalfinale. Doch es ist nicht das erste Mal, dass sich der FC Bayern und Werder Bremen im Endspiel gegenüberstehen. 1999 setzten sich die Bremer mit 6:5 im Elfmeterschießen durch – ein gewisse Lothar Matthäus scheiterte damals mit seinem Elfer an Frank Rost -, ein Jahr später behielten die Bayern mit 3:0 die Oberhand.
Wie das Finale am 15. Mai diesmal ausgehen wird, ist offen. Doch natürlich ist der FC Bayern aufgrund der besseren Individualspieler und dem aktuellen Saisonverlauf als Favorit einzustufen.
Mein Tipp lautet daher: FC Bayern – Werder Bremen 3:1!
Euer Tipp: Was sagt ihr, wer im DFB-Pokalfinale das bessere Ende für sich hat – Bayern oder Werder?
Der Hamburger SV hat einen neuen Torwart im Visier. Dabei handelt es sich um Maarten Stekelenburg von Ajax Amsterdam. Kein schlechter seines Fachs, aber ein Wechsel zur kommenden Saison ist mehr als fraglich.
HSV-Keeper Frank Rost wird im Sommer 2011 seine Torwarthandschuhe an den berühmten Nagel hängen. Vieles deutete daraufhin, dass Wolfgang Hesl peu a peu als neue Nummer 1 aufgebaut werden soll. Nicht umsonst wurde der Vertrag mit dem 24-Jährigen erst kürzlich bis 2012 verlängert.
Doch volles Vertrauen genießt Hesl anscheinend nicht. Denn wie niederländische Medien berichten, sollen die Hamburger ein Auge auf Maarten Stekelenburg geworfen haben. Der 1,94 m große Holländer ist bei Ajax Amsterdam nicht nur seit 7 Jahren Stammkeeper, sondern hat zudem bereits 25 Länderspiele für die Elftal auf dem Konto.
Auch der 27-Jährige, dessen Marktwert bei rund 6 Mio. Euro liegt, ist einem Wechsel zu einem größeren Klub nicht abgeneigt.
Volleytore sind immer schön anzusehen. Das trifft auch auf den Treffer von Claudio Pizarro zu, der per Direktabnahme für Werder Bremen zum zwischenzeitlichen 1:1 gegen den VfL Bochum traf. Klare Sache für unser Tor der Woche.
Claudio Pizzaro ist phänomenal. In der ersten Halbzeit wurde der Peruaner im Spiel gegen den VfL Bochum noch geschont, um dann im zweiten Halbzeit mal eben mit einem Tor der Marke Tor des Monats die Bremer wieder ins Spiel zu bringen.
Tor der Woche durch Pizarro
Doch nicht nur der Treffer an sich, sondern auch die gefühlvolle Vorlage von Naldo war sehenswert (siehe Video). Der brasilianische Innenverteidiger chippte in bester Golfmanier den Ball über gut 25 Meter wunderbar in den Strafraum und genau in den Lauf von Claudio Pizarro. Und der Torjäger vom Dienst jagte die Kugel mit einem eleganten Scherensprung und per rechtren Volleyschuss trocken in die linke Torecke. Für VfL-Keeper Philipp Heerwagen gab es da nichts zu halten. Kleiner Trost: Er konnte das Tor der Woche wunderbar live mitverfolgen.
Somit schraubt Pizarro seine Torausbeute in der laufenden Saison auf 12 Treffer in die Höhe. Zudem erzielte der 31-Jährige in der Europa League satte 9 Tore für Werder Bremen.
Raul liebäugelt mit einem Wechsel in die Bundesliga. Die lebende Legende von Real Madrid wäre nicht nur eine Bereicherung, sondern auch ein weiterer Indiz, dass es mit der Beletage des deutschen Fußballs stetig bergauf geht.
Die Zeiten von Raul bei Real Madrid laufen langsam aber sicher ab. Der 32-Jährige kommt, wenn überhaupt, meist nur noch als Joker zum Einsatz. Und da der Spanier aber vom Profidasein noch nicht genug hat, will er seine Karriere im Ausland fortsetzten. Dabei verüben neben der Premier League vor allem auch die Bundesliga einen hohen Reiz auf den in die Jahre gekommenen Stürmerstar, wie er der “AS” erklärte. Die Gründe die für einen Wechsel nach Deutschland sprechen sind vielseitig.
Bundesliga international top
Da ist zum einen das sehr gute Abschneiden der Bundesligisten im Europapokal. Mit dem FC Bayern, VfL Wolfsburg und Hamburger SV stehen noch drei Klubs im Viertelfinale der Champions League bzw. Europa League. Somit ist der vierte CL-Platz in der 5-Jahres-Wertung zum Greifen nahe. Hinzu kommt, dass man in Deutschland nicht nur die modernsten Stadien sondern auch den höchsten Zuschauerschnitt Europas vorweisen kann. Für die Profis natürlich nicht uninteressant.
Der VfB Stuttgart muss in Zukunft kleinere Brötchen backen. Da passt es ins Bild, dass sich die Schwaben in Griechenland nach einem neuen Stürmer umschauen. Auf der Liste steht Zlatan Muslimovic von PAOK Thessaloniki.
Nachdem Stuttgart gegen den FC Barcelona (1:1, 0:4) sang- und klanglos aus der Champions-League ausgeschieden ist und man nächste Saison wohl aller Voraussicht nach nicht im internationalen Wettbewerb mitspielen wird, müssen sich die Schwaben auch in Sachen Neuverpflichtung in Zurückhaltung üben.
Schwache Torausbeute
Dennoch sollen neue Spieler her. Einer davon könnte Zlatan Muslimovic sein. Doch der bosnische Angreifer ist mit seinen 29 Jahren alles andere als ein Perspektivspieler. Und auch spielerisch vermag Muslimovic nicht wirklich zu überzeugen. Erst 4 Tore in der laufenden griechischen Saison sind alles andere als ein Bewerbungsschreiben für andere Klubs.
VfB-Stürmer besser als Muslimovic
Der Marktwert des Stürmers liegt bei rund 3 Mio. Euro. Doch der VfB Stuttgart sollte, insofern etwas an diesem Gerücht dran ist, eine Verpflichtung sehr gut überlegen. Denn Muslimovic hat im Laufe seiner Karriere für unzählige mittel- bis unterklassige italienische Vereine gespielt und nie wirklich überzeugt. Da ist man im Schwabenländl mit Cacau – insofern der auslaufende Vertrag verlängert wird – und Pawel Progrebnjak besser bedient. Und mit Julian Schieber hat man ein viel versprechendes Talent in der Hinterhand.
Demnach: Finger von Zlatan Muslimovic!
Dennoch wollen wir euch ein Best-of-Video von Muslimovic nicht vorenthalten…Viel Spaß!
Bayer Leverkusen hat den bis 2012 laufenden Vertrag mit Stefan Kießling um drei Jahre bis 2015 verlängert. Damit schiebt der Stürmer allen Wechselgerüchten einen Riegel vor.
Wer hätte das gedacht? Stefan Kießling hat sich trotz seines noch bis 2012 laufenden Vertrages vorzeitig langfristig an Bayer Leverkusen gebunden. Dabei hätte sich der 26-Jährige mit seiner Torausbeute von bereits 16 Treffern über hochdotierte Angebote aus dem Ausland freuen können. Doch der sympathische und bodenständige Torjäger sieht seine Zukunft nur in Leverkusen.
“Ich fühle mich mit meiner Familie in Leverkusen sehr wohl, und der Klub hat auf lange Sicht ausgezeichnete Perspektiven. Deshalb gibt es für mich keinen Grund, irgendetwas zu ändern”, sagte Kießling, der immer wieder mit Wechselgerüchten (bspw. Juventus Turin, Arsenal London) in Verbindung gebracht wurde. Zu Zeiten wo immer mehr Fußballer nur darauf aus sind, finanziell groß abzukassieren, sehr bemerkenswert.
Das Tor der Woche am 26. Spieltag geht diesmal nach Leverkusen. Freuen darf sich Gonzalo Castro, der Bayer mit einem fulminanten Schuss zum 4:2-Endstand im Spiel gegen den HSV ballerte.
Im Spitzenspiel zwischen Bayer Leverkusen und dem Hamburger SV ging es hoch her. In der 83. Minute verkürzte HSV-Verteidiger David Rozehnal auf 2:3. Doch postwendend machte Außenverteidiger Castro mit seinem Treffer zum 4:2 alles klar. Doch es war nicht irgendein Treffer – sondern unser Tor der Woche!
Tor der Woche durch Gonzalo Castro
Klassische Kontersituation: Eren Derdiyok kam über links und hatte den Blick für den mitgelaufenen Gonzalo Castro. Der Deutsch-Spanier hatte auf Höhe der Strafraumgrenze ungemein viel Zeit und legte sich die Kugel auf seinen starken rechten Fuß. Danach ließ der 22-Jährige einen echten Hammer folgen und jagte den Ball vehement in den rechten Winkel (siehe Video). Für HSV-Keeper Frank Rost gab es da natürlich nichts zu halten. Für Gonzalo Castro war es das erste Saisontor überhaupt.
Der VfL Wolfsburg hat einen neuen Stürmer im Visier. Dabei ist man ausgerechnet beim aktuellen Europa-League-Gegner Rubin Kasan fündig geworden. Demnach könnte Alexander Bukharov als Nachfolger für Edin Dzeko in Zukunft für die Wölfe auf Torejagd gehen.
Offiziell glaubt man beim VfL Wolfsburg immer noch daran, dass Edin Dzeko auch noch in der kommenden Saison bei den Niedersachsen spielen wird. Doch der Torjäger vom Dienst ist und bleibt ein heißer Wechselkandidat, wobei in diesem Zusammenhang immer wieder vom AC Mailand zu hören und lesen ist. Und sollte der Deutsche Meister die internationalen Wettbewerbe verpassen, wird der Bosnier nicht zu halten sein. Zudem soll Dzeko eine Ausstiegsklausel in seinen Vertrag haben, wonach er für kolportierte 40 Mio. Euro gehen kann.
Entsprechend sucht der VfL Wolfsburg hinter den Kulissen nach einem Ersatz. Im Fokus ist dabei Alexander Bukharov von Rubin Kasan gerückt. Und VfL-Manager Dieter Hoeneß scheint vom 25-Jährigen angetan. Er habe einige DVD’s von ihm zu Hause und beschreibt ihn als sehr guten und interessanten Spieler.