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Beiträge vom: April, 2010

Hamit Altintop hat durch seine jüngsten starke Auftritte im Dress des FC Bayern das Interesse mehrerer Klubs auf sich gezogen. Kein Wunder, schließlich läuft der Vertrag des vielseitig einsetzbaren Mittelfeldspielers im Sommer aus. Das weckt auch bei den Tottenham Hotspurs Begehrlichkeiten.

Hamit Altintop. Foto: Flickr by az1172

Natürlich ist der FC Bayern an einer Vertragsverlängerung mit ihrem türkischen Edelreservisten interessiert, doch dieser hat wenig Lust in Zukunft weiter nur den Backup von Arjen Robben oder Franck Ribery zu mimen. Und die Aussichten auf einen Stammplatz in der Bayern-Elf sind gering. Daher kann man davon ausgehen, dass Hamit Altintop die Bayern nach drei Jahren verlassen wird.

Wohin ist offen und aufgrund der zahlreichen Interessenten schwer vorauszusagen. Als neuester Kandidat ist nun Tottenham Hotspurs in den Poker um den 27-Jährigen eingestiegen. Die Spurs wären beim Erreichen der Champions League, in der Altintop auch in Zukunft spielen will, eine interessante Alternative. Und den vom Türken geforderten Drei- bzw. Vier-Jahres-Vertrag wird er auch in London garantiert erhalten. Doch mit Schalke 04, Atletico Madrid und Galatasaray Istanbul buhlen derzeit noch drei weitere internationale Topteams um Altintop.

Für welchen Klub er sich letztendlich entscheidet, steht noch in den Sternen. Doch ein Abschied aus München dürfte wohl feststehen.

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Das Tor der Woche vom 32. Spieltag gab es diesmal in Hoffenheim zu sehen. Zwar hat sich dort der HSV eine böse 1:5-Klatsche abgeholt, aber dafür haben die Hamburger nicht nur das schönste Tor des Spiels, sondern des ganzen Spieltags erzielt. Wir präsentieren: Robert Tesche und sein Sonntagsschuss zum Tor der Woche!

Egal was Robert Tesche dazu verleitet hat, einfach mal aus 33 Meter aus dem Halbfeld auf den Kasten von 1899 zu ballern. Der Mittelfeldspieler hat alles richtig gemacht. Den Ball perfekt getroffen und ihn mit einer sehenswerten Flugkurve über den sichtlich verdutzten 1899-Keeper Daniel Haas hinweg ins Tor zu befördern. Einfach nur herrlich anzusehen und ein klarer Fall für das Tor der Woche.

Doch trotzt des sehenswerten Treffers von Tesche zum zwischenzeitlichen 1:3, hat sich der Hamburger SV in Hoffenheim bis auf die Knochen blamiert. Die Folge war, dass der ohnehin schon stark in der Kritik stehenden HSV-Trainer Bruno Labbadia gefeuert wurde. Aber egal wer in Zukunft neuer Trainer – Jürgen Klinsmann ist aktuell heißester Kandidat – beim HSV wird, bitte Tesche zu weiteren Distanzschüssen animieren…

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Der HSV hat Trainer Bruno Labbadia entlassen. Die Norddeutschen zogen nach der peinlichen 1:5-Schlappe bei 1899 Hoffenheim die Reißleine und haben sich mit sofortiger Wirkung vom 44-Jährigen getrennt. Die Liste der Nachfolgekandidaten ist lang und u.a. mit Jogi Löw prominent besetzt.

Bruno Labbadia © Marcl1984 / Wikipedia Die Trennung von Labbadia hatte sich beim HSV schon seit einigen Wochen angedeutet. In der Bundesliga rutschten die Rothosen aus den Plätzen für den internationalen Pokal und auch spielerisch wirkte die Mannschaft blutleer. Der Trainer ist in solch einer Situation natürlich immer die ärmste Sau, doch so läuft nun mal das Fußballgeschäft.

Moniz als Interimstrainer

Als Nachfolger wird vorerst Technik-Trainer Ricardo Moniz das Training leiten. Vor allem im Hinblick auf das Halbfinal-Rückspiel in der Europa-League beim FC Fulham (Hin 0:0; Donnerstag ab 21.05 Uhr live auf SAT.1) wollte man mit dem Trainerwechsel ein Zeichen setzen und hofft, dass so mehr aus der Mannschaft rauszuholen ist.

HSV mit hohem Trainerverschleiß

Dennoch kommt die Entlassung von Bruno Labbadia, der erst vor Saisonbeginn das Zepter von Martin Jol übernommen hat, nicht überraschend. Die Chemie zwischen Mannschaft und Trainer stimmte nicht mehr und bei den Fans hatte der ehemalige Torjäger schon seit Wochen seit Kredit verspielt. Was bleibt ist die traurige Tatsache, dass der HSV weit von einem kontinuierlich arbeitenden Verein entfernt ist. Der Verschleiß von sechs Trainern in den letzten sechs Jahren spricht eine deutliche Sprache. Kein Wunder, dass auch die Vereinsbosse im Fadenkreuz der Kritik stehen.

Wer wird neuer Trainer beim HSV?

Wer neuer Trainer beim HSV wird, ist derzeit noch vollkommen offen. Zuletzt geisterte immer wieder der Name Jogi Löw durch die AOL-Arena. Schließlich hat sich der Bundestrainer mit dem DFB bislang auf keine weitere Zusammenarbeit nach der WM einigen können. Als weitere Kandidaten werden Bernd Schuster, Fatih Terim, Steve McLaren und Felix Magath gehandelt.

Eure Meinung: Wer soll neuer Trainer beim HSV werden?

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Der FC Bayern soll an Mahamadou Diarra von Real Madrid interessiert sein. Bei den Königlichen kommt der defensiven Mittelfeldspieler kaum noch zum Zuge und soll im Sommer verkauft werden.

Mahamadou Diarra. Foto: Florian K by Wikipedia Mit ausrangierten Spieler von Real Madrid hat der FC Bayern bislang nur gute Erfahrungen gemacht: Stichwort Arjen Robben, der zu Saisonbeginn für 25 Mio. nach München wechselte und jetzt in der Form seine Lebens ist. Und vielleicht wiederholt sich die Geschichte im Falle Mahamadou Diarra.

Der Nationalspieler Malis ist schon lange aussortiert und kommt bei Real Madrid nur noch ganz sporadisch zum Zuge. Kein Zustand für einen Spieler seiner Qualität. Folgt jetzt die Flucht zum FC Bayern? Möglich, da vor allem FCB-Trainer Louis van Gaal ganz heiß auf den Defensivspezialisten ist. Und aufgrund seiner geringen Einsätze dürfte der Marktwert von Diarra bei rund 12 Mio. Euro liegen. 2006 zahlte Real noch 26 Mio. Euro an Olympique Lyon für den 28-Jährigen, doch mit so einer hohen Ablösesumme ist definitiv nicht zu rechnen.

Ich könnte mir Mahamadou Diarra durchaus beim FC Bayern vorstellen. Zwar besteht im defensiven Mittelfeld nicht wirklich großer Handlungsbedarf, doch um die Qualität des Kaders weiter zu steigern, wäre der Transfer sinnvoll. Und wenn die Bayern im Sommer Anatoli Timoschtschuk verkaufen sollten, der FC Liverpool soll interessiert sein, macht das Ganze noch mehr Sinn.

Mahamadou Diarra – könnt ihr ihn euch beim FC Bayern vorstellen?

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Spannendes Transfergerücht aus Hamburg: Der HSV soll an einer Verpflichtung von Gojko Kacar interessiert. Ein Wechsel wäre durchaus vorstellbar, zudem der Mittelfeldspieler fast schon als Schnäppchen zu bezeichnen ist.

Gojka Kacar © Wikipedia by Steindy Gojko Kacar wird Hertha BSC nach dieser Saison definitiv verlassen – insofern der Hauptstadtklub nicht noch das Unmögliche möglich macht und den Klassenverbleib schafft. Vor allem der HSV ist ganz heiß auf den serbischen Youngster, der durchaus als Nachfolger von Ze Roberto gehandelt werden kann.

HSV plant Kaderumbruch

Schließlich will Hamburg mit einem neuen Gesicht in die Saison 10/11 gehen. Vier bis fünf Spieler werden laut „Hamburger Morgenpost“ den Verein verlassen, wobei bislang nur der Abschied von Jerome Boateng (wohl zu Manchester City) feststeht. Weitere Kandidaten sind Piotr Trochowski oder Ze Roberto. Dem Brasilianer liegt ein Millionenofferte aus den USA vor und Gojko Kacar wäre ein idealer Nachfolger. Auch wenn der 23-Jährige in dieser Saison, wie fast jeder Hertha-Spieler, hinter den Erwartungen zurückblieb, hat er sein Können in der Vorsaison unter Beweis gestellt.

5 Mio. für Gojko Kacar

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Mit einem satten Distanzschuss genau in den Winkel hat Ivan Rakitic das Tor der Woche am 31. Spieltag erzielt. Dass der Treffer für Schalke 04 zum zwischenzeitlichen 1:0 (endstand 3:1) gegen Borussia Mönchengladbach äußerst sehenswert war, ist klar. Doch über die Geschwindigkeit des Balles besteht keine Einigkeit.

Was ist denn mit Ivan Rakitic los? 7 Tore (davon 3 Elfmeter) in den letzten 8 Spielen. Der hoch begabte Mittelfeldspieler hat nicht nur einen Lauf, sondern scheint endlich sein ganzes in ihm steckendes Potential abzurufen. Wohl auch der Umstellung ins defensive Mittelfeld zu verdanken, wo der Kroate seit Wochen ganz stark auftrumpft.

Tor der Woche durch Ivan Rakitic

Gegen Gladbach hat Rakitic mit seinem Doppelpack erneut für Furore gesorgt. Vor allem sein Treffer zum 1:0 war aller Ehren wert.

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Borussia Dortmund hat im Ligaspiel gegen 1899 Hoffenheim (1:1) nicht nur zwei Punkte in letzter Minute verschenkt, sondern mit Mohamed Zidan und Nuri Sahin zwei wichtige Spieler verletzungsbedingt verloren.

Nuri Sahin © Wikipedia by Northwood09 Besonders schlimm könnte es Zidan getroffen haben. Der Stürmer wurde mit Verdacht auf einen Kreuzbandriss ausgewechselt. Eine Untersuchung am Montag soll genauen Aufschluss über die Verletzung geben. Eine genaue Diagnose war bislang noch nicht möglich, da Zidans Kniegelenk zu stark angeschwollen war. Der Ägypter war mit seinem rechten Bein im Rasen hängen geblieben und verdrehte sich das rechte Knie.

Sollte sich der Verdacht auf einen Kreuzbandriss bei Zidan bewahrheiten, würde der kleine Ägypter mindestens 5 bis 6 Monate ausfallen. Damit ist natürlich nicht nur die Saison, sondern wohl auch mindestens die Hälfte der neuen Spielzeit gelaufen. Möglich, dass sich Borussia Dortmund in diesem Falle nach einer Sturmalternative auf dem Transfermarkt umsieht – vor allem, da die Schwarz-Gelben den Kader aufgrund der Teilnahme am internationalen Geschäft in die breite verbessern müssen.

Nuri Sahin hat sich dagegen „nur“ das Nasenbein gebrochen, nachdem er von Hoffenheims Sejad Sahilovic einen Ellbogenschlag abbekommen hat. Dennoch will der Türke die letzten drei Ligaspiele mit von der Partie sein. “Ich hoffe, dass mir unser Arzt morgen erlauben wird, dass ich die letzten drei Spiele mit einer Maske absolvieren darf”, erklärte Sahin, der eine nötige Operation erst nach dem Saison durchführen lassen will.

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Raffael gehört beim designierten Absteiger Hertha BSC zu den begehrtesten Spielern. Die besten Karten auf den Offensivallrounder haben dabei wohl der VfL Wolfsburg und Bayer Leverkusen.

Die 2. Liga wird sich Raffael garantiert nicht antun. Zumal Hertha BSC das Gehalt von 1,4 Mio. Euro auch nur schwer stemmen könnte. Demnach scheint ein Verkauf des durchaus begabten Brasilianers nur logisch. In der Bundesliga haben gleich drei Vereine ihr Interesse bekundet.

Hertha BSC. Foto: Flickr by Jacob Poul Skoubo

Neben dem VfL Wolfsburg und Bayer Leverkusen ist da noch der 1. FC Köln. Doch die Domstädter wollen die im Raum stehende Ablösesumme von 4 Mio. Euro nicht zahlen.

Raffael als Kroos-Nachfolger?

Mit einem Wechsel zu Wolfsburg oder Leverkusen könnte es hingegen klappen. Vor allem Bayer wäre eine interessante Alternative. Der Werksklub sucht einen Nachfolger für Toni Kroos (der zurück zum FC Bayern geht) und bietet durch die wahrscheinliche Teilnahme am internationalen Wettbewerb eine sportlich interessante Perspektive.

Beim VfL Wolfsburg könnte Raffael hingegen Zvjezdan Misimovic ersetzen,

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Bayer Leverkusen und der Hamburger SV sind auf der Suche nach einer Sturmalternative. Dabei haben die Bundesligisten ein Auge auf den israelischen Torjäger Itay Shechter geworfen.

Mladen Petric © Flickr by Rautenfreund

Wenn man sich die Sturmreihen von Bayer Leverkusen (Kießling, Derdiyok, Helmes) und dem HSV (van Nistelrooy, Petric, Berg, Guererro) anguckt, meint man auf dem ersten Blick eher wenig Handlungsbedarf zu sehen. Aber dennoch kann es ja nicht schaden, eine junge, talentierte und günstige Alternative in den eigenen Reihen zu haben. Anders lässt sich das vermeintliche Interesse beider Klubs an Itay Shechter, auf den die Beschreibung zutrifft, nicht erklären.

Shechter beweist Torjäger-Qualitäten

Der 23-Jährige kann durchaus als Stürmerstar von Hapoel Tel Aviv angesehen werden. In der heimischen Liga hat Shechter bereits 20 Tore erzielt und auch in der Europa League markierte der Torjäger zwei Treffer. Ein gutes Bewerbungsschreiben für einen Wechsel zu einem ambitionierten europäischen Klub. Wenig verwunderlich, dass neben Bayer Leverkusen und Hamburg auch der PSV Eindhoven den Israeli beobachten lässt.

Dieser hat bei Hapoel zwar noch einen Vertrag bis 2014, ist aber wohl für den Schnäppchenpreis von 2,5 Mio. Euro zu haben. Doch ob sich Shechter angesichts der drohenden Sturmkonkurrenz bei Bayer und beim HSV durchsetzten kann, wage ich zu bezweifeln.

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Adam Matuschyk vom 1. FC Köln kann man getrost als Senkrechtstarter betiteln. Der Mittelfeldspieler hat nicht nur seit kurzem einen Platz in der Startelf erobert, sondern gleich mit seinem ersten Bundesliga-Treffer das Tor der Woche erzielt.

Adam Matuschyk war beim 2:0-Erfolg des 1. FC Köln bei 1899 Hoffenheim der Matchwinner. Der 20-Jährige erzielte dabei beide Treffer für die Domstädter, die sich somit aller Abstiegsängste entsorgt haben. Sehenswert war vor allem der ersten Treffer.

Drei Hoffenheimer sind nicht in der Lage Milivoje Novakovic vom Ball zu trennen, der auf Höhe des Strafraums quer zu Matuschyk ablegt. Dieser hat Zeit, sich die Kugel auf links vorzulegen und mit einem satten Distanzschuss aus rund 22 Metern per Innenpfosten sein erstes Bundesligator zu markieren. Ein wunderschöner Treffer und unser Tor der Woche am 30. Spieltag.

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