Hat der FC Bayern ein Auge auf Xherdan Shaqiri vom FC Basel geworfen? Möglich, wenn man die Aussagen von Louis van Gaal nach dem Champions-League-Spiel gegen die Schweizer richtig deutet.
Xherdan Shaqiri hat sich mit seinem starken Champions-League-Auftritt auf den Wunschzettel des FC Bayern München gespielt. Das 18-jährige Ausnahmetalent vom FC Basel überzeugte dabei nicht nur mit seiner exzellenten Technik.
Xherdan Shaqiri erinnert an Arjen Robben
Der Schweizer mit albanischen Wurzeln verfügt über eine tolle Übersicht und Tempo-Dribblings im Stile eines Arjen Robben. In der Offensive ist der Mittelfeldspieler eine Allzweckwaffe und weiß zudem mit messerscharfen Flanken und seinem großen Zug zum Tor zu überzeugen.
Kein Wunder, dass Xherdan Shakiri schon vorher dem Duell zwischen dem FC Basel und Bayern München (1:2) das Interesse vom Hamburger SV und Borussia Dortmund geweckt hat. Auch in München ist man auf das riesige Talent mit einer eher kleinen Körpergröße von 1,70 m aufmerksam geworden.
Van Gaal: „Besser, ich halte den Mund“
So erklärte Bayern-Coach Louis van Gaal nach dem Spiel: “Wenn ich jetzt etwas sage, heißt es sofort, ich hätte Interesse an Shaqiri. Das gäbe viel Druck für den Jungen. Deshalb ist es besser, ich halte den Mund.” Der Transferpoker ist eröffnet.
Und eins steht fest. Spätestens nach dieser Saison wird Shaqiri den FC Basel und die Schweiz verlassen und sich der Herausforderung einer größeren europäischen Liga stellen. Die Bundesliga wird in garantiert mit offenen Armen empfangen.
Xherdan Shaqiri: Bei welchem Bundesliga-klub könnt ihr euch den Shootingstar vorstellen? Bayern München, BVB oder doch woanders?
Papiss Demba Cisse gehört jetzt schon zu den positiven Überraschungen der neuen Bundesliga-Saison. Der Stürmer vom SC Freiburg sorgt für Furore und führt nach sechs Spieltagen mit sechs Treffern die Torschützenliste an. In unserem Porträt wollen wir euch den Knipser etwas Genauer vorstellen.
Papiss Demba Cisse wechselte erst in der Winterpause 2009/10 vom französischen Zweitligisten FC Metz für die vereinsinterne Rekordablöse von 1,6 Mio. Euro zum SC Freiburg. Dort hatte der Senegalese mit sechs Toren in der Rückrunde großen Anteil, dass die Breisgauer die Klasse gehalten haben.
Stärken von Papiss Demba Cisse
Doch Cisse ist jetzt noch besser. Denn der 25-Jährige hat viel an seiner körperlichen Fitness gearbeitet, so dass er jetzt noch besser seine Stärken im Oberhaus des deutschen Fußballs ausspielen kann. Dazu gehören seine Schnelligkeit, sehr gute Technik und Torgefährlichkeit. Der 1,83-m-Mann kann die Bälle gut halten und abschirmen und kann in verschiedenen Spielsystemen spielen. Auch wenn Pappiss Demba Cisse hin und wieder eine hundertprozentige Chance auslässt, kann man ihn als kompletten und sehr starken Stürmer beschrieben. Nicht umsonst wird er schon als Freiburger Lebensversicherung gehandelt. Zudem hat er den Abschied von Mohamadou Idrissou (wechselte zu Borussia Mönchengladbach) vergessen gemacht.
Der Rechtsfuß hat innerhalb von neuen Monaten seinen Marktwert (laut transfermarkt.de 3,5 Mio. Euro) innerhalb von neuen Monaten mehr als verdoppelt. Sollte Papiss Demba Cisse weiter so stark auftrumpfen und viele Tore erzielen, wird es nicht lange dauern, bis größere Klubs ihre Abwerbungsversuche starten. Doch dann darf sich der SC Freiburg auf eine ordentliche Ablösesumme freuen. Schließlich hat Cisse noch Vertrag bis 2014.
Dass beim 1. FSV Mainz 05 derzeit alles klappen will, beweist unser Tor der Woche. Sami Allagui erzielte gegen Bayern München einen sehenswerten Treffer mit der Hacke.
Ja ja die Mainzer! So langsam wird es beängstigend. Die „Boyband“ von Trainer Thomas Tuchel setzte ihre beeindruckende Erfolgsserie selbst beim Auswärtsspiel gegen den FC Bayern München fort. Am Ende hieß es 2:1 für die Nullfünfer, die nunmehr den sechsten Sieg im sechsten Spiel feierten.
Und dass die Jungs vom Bruchweg auch noch richtig gut Fußballspielen können, beweist der erste Treffer. Shootingstar Lewis Holtby – für Schalke-Trainer Felix Magath offenbar nicht gut genug – kann sich locker im Bayern-Strafraum durchsetzen und spielt den Ball genau in den Lauf von Sami Allagui. Geistesgegenwärtig verlässt sich der 24-Jährige auf seine feine Technik und befördert den Ball per Hacke in die lange Ecke. Für FCB-Keeper Hans-Jörg Butt gab’s da nichts zu halten und wir freuen uns über ein sehenswertes Tor der Woche.
FC Bayern verlängert mit Louis van Gaal
Am Ende siegten die Mainzer nicht unverdient gegen völlig kopflose Bayern mit 2:1, die ohne Arjen Robben und Franck Ribery derzeit nur die Hälfte wert sind. Dennoch wird der Rekordmeister am Erfolgstrainer Louis van Gaal festhalten und verlängerte den Vertrag mit dem Holländer um ein weiteres Jahr bis 2012. Vielleicht mal eine Signalwirkung, die bei den Spielern Früchte trägt.
Pepe Reina wird als neuer Torwart beim FC Bayern München gehandelt. Ein Schnäppchen wäre der spanische Keeper vom FC Liverpool garantiert nicht.
Beim FC Bayern wurden schon einige Torhüter (u.a. Samir Handanovic, Manuel Neuer, Diego Benaglio) gehandelt, die in der kommenden Saison die Nachfolge von Hans-Jörg Butt antreten sollen. Als Favorit galt dabei bislang Manuel Neuer vom Ligakonkurrenten FC Schalke 04. Doch nun taucht mal wieder ein neuer Name auf der Liste auf.
Laut englischen und spanischen Medienberichten hat Bayern München ein Auge auf Pepe Reina geworfen. Der 28-Jährige steht derzeit beim FC Liverpool unter Vertrag, könnte aber nach fünf Jahren bei den Reds eine neue Herausforderung suchen. Da kommt das Interesse aus München genau zum richtigen Moment. Zumal Reina mit dem FC Liverpool die Champions League verpasste und derzeit auch nur im grauen Mittelfeld rumdümpelt.
Pepe Reina: teurer Torwart
Für den Spanier müsste Bayern München aber eine satte Ablöse zahlen, schätzungsweise 20 Millionen Euro!
Doch der FC Bayern ist nicht der einzige Verein, der Pepe Reina auf der Liste hat. Vor allem Arsenal London liebäugelt schon seit einiger Zeit mit einer Verpflichtung und ist angeblich bereit, an die 30 Millionen Euro auf den Tisch zu legen.
Das Tor der Woche am 5. Spieltag erzielte diesmal Robert Lewandowski. Der Angreifer von Borussia Dortmund reihte sich beim lockeren 5:0-Erfolg gegen den 1. FC Kaiserslautern mit einem gefühlvollen Heber in die Torschützenliste ein.
Für BVB-Fans könnte es momentan nicht besser laufen. Am letzten Spieltag den Erzrivalen FC Schalke 04 in dessen Arena 3:1 in die Knie gezwungen und ein paar Tage später ein grandioser 5:0-Sieg gegen einen völlig überforderten 1. FC Kaiserslautern.
Polnische Koproduktion führt zum Tor der Woche
Schöne Tore gab es dabei auch zu sehen. Neben Kevin Grosskreutz, mit einem herrlich platzierten Schuss in den Winkel, war besonders der Treffer von Robert Lewandowski schön anzusehen. Der polnische Flügelstürmer wurde zwar wieder nur eingewechselt, bewies aber wie schon im Derby seinen Torinstinkt.
Bayern München muss vier Wochen auf Franck Ribery verzichten. Der Dribbelkünstler hat sich das vordere Außenband sowie die Kapsel im rechten Sprunggelenk gerissen. Dennoch haben die Bayern doppelt Glück.
Glück im Unglück: Die Bilder der Verletzung von Franck Ribery ließen Schlimmeres befürchten. Doch statt der befürchteten acht Wochen wird der Franzose „nur“ vier Wochen ausfallen, wie die Medien übereinstimmend berichten. Da kommt es allen Betroffenen sehr gelegen, dass in der ersten Oktoberhälfte zwei Wochen Länderspielpause ist.
FC Bayern: In welchen Spielen fehlt Ribery?
Somit wird Ribery bei optimalen vorerst nur sechs Pflichtspiele verpassen. In der Bundesliga muss der FC Bayern somit in den Spielen gegen FSV Mainz 05, Borussia Dortmund, Hannover 96 und gegen den Hamburger SV auf die Dienste des 27-Jährigen verzichten. Auch in den beiden Champions-League-Spiele gegen den FC Basel und CFR Cluj müssen andere in die Bresche springen.
So könnten in den kommenden Wochen Thomas Müller, Toni Kroos oder Hamit Altintop auf den Flügel zum Einsatz kommen.
Franck Ribery sei ein optimaler Heilungsprozess gewünscht. Doch bei seiner Krankenakte ist ein längere Ausfallzeit auch nicht ganz unvorstellbar.
Franck Ribery hat sich schwer verletzt und droht beim FC Bayern München mehrere Wochen auszufallen. Der Superstar hatte sich beim 2:1-Erfolg bei 1899 Hoffenheim am rechten Sprunggelenk verletzt. Vieles spricht für einen Bänderriss.
Die Freude beim FC Bayern über den Last-Minute-Sieg in Hoffenheim wird ganz schön getrübt sein. Denn nachdem die Münchener noch für den Rest der Hinrunde auf Arjen Robben verzichten müssen, scheint mit Franck Ribery der zweite Flügelstürmer ausfallen.
Fällt Ribery 8 Wochen aus?
Der Franzose hat sich in Hoffenheim schwer am verletzt, als er nach einem Torschuss bei der Landung mit dem rechten Fuß böse umknickte. Anschließend krümmte sich der 27-Jährige vor Schmerzen. Anschließend wurde er mit Tränen in den Augen vom Platz geführt.
Zwar ist die Schwere der Verletzung noch nicht offiziell, aber die Bilder der Verletzung von Ribery sprechen eindeutig für einen Bänderriss im Sprunggelenk. Das würde eine Zwangspause von 6 bis 8 Wochen für den vom Verletzungspech geplagten Ribery bedeuten.
Diego hat mit seinem Fallrückzieher zum 1:0 für den VfL Wolfsburg gegen Hannover 96 (Endstand 2:0) das schönste Tor des 4. Spieltages erzielt. Traumtore sind wir vom brasilianischen Techniker schon lange gewöhnt.
Diego is back! Zwar schon seit einigen Wochen wieder in der Bundesliga und mittlerweile für den VfL Wolfsburg statt Werder Bremen aktiv, aber auch seine spektakulären Tore machen jetzt wieder die Runde. Gegen Hannover 96 hat Diego mal gleich per Fallrückzieher getroffen. Klare Sache für unser „Tor der Woche“.
Zugleich darf sich der VfL Wolfsburg über die ersten Punkte nach vier Spieltagen freuen. Die Krise wurde noch rechtzeitig abgewendet und nun wollen die Wölfe ihre Punktejagd fortführen.
Diego: Prellung nach Kung-Fu-Tritt
Doch wohl vorerst ohne Diego. Denn der 25-Jährige wurde nach einem rüden Foul von Hannovers Djakpa mit einem schmerzhaften Bluterguss unter den Rippen ins Krankenhaus gebracht. Sein Einsatz am Mittwoch (englische Woche steht an) ist sehr fraglich. Aber Diego stand noch bei einer weiteren Szene im Rampenlicht. Denn bereits in der 5. Minute zeigte der kleine Hitzkopf Schiedsrichter Wolfgang Stark einen Vogel. Dieser hatte es bei einer Gelben Karte belassen.
Über Diegos fußballerische Fertigkeiten gibt es keine Zweifel. Doch der Neuzugang von Juventus Turin wandelt auf einem schmalen Grad. Erst letzte Woche beim Spiel gegen Borussia Dortmund hat er gegen Sebastian Kehl nachgetreten und kam ebenfalls mit einer Gelben davon.
Marko Marin wird in England gefeiert. Da bleibt es nicht aus, dass die gesamte Creme de la Creme ein Auge auf den Spieler von Werder Bremen geworfen hat.
Ganz England hat zur Jagd nach Marko Marin geblasen. Der Wirbelwind von Werder Bremen hat sich mit seinem starken Auftritt in der Champions League gegen die Tottenham Hotspurs in die Notizblöcke zahlreiche Spitzenklubs gespielt. Von der englischen Presse wird der dribbelstarke Offensivmann jetzt schon als „Magic Marin“ oder „German Messi“ gefeiert.
Marko Marin. Foto: Flickr/2e14
Und wie die „Daily Mail“ berichtet, stehen die Klubs Schlange. Dabei könnte sich der Star von Werder Bremen anscheinend den Klub aussuchen, sollte er den die Grün-Weißen nach dieser Saison verlassen wollen.
Topklubs bieten 18 Mio. Euro für Marko Marin
Schließlich ist mit Manchester United, Chelsea London, FC Arsenal London, FC Liverpool und den Tottenham Hotspurs fast die gesamt Elite des englischen Vereinsfußball am 21-Jährige interessiert. Dabei wird auch schon über die Ablösesumme spekuliert. Diese soll sich bei rund 18 Mio. Euro einpendeln.
Andre Schürrle wechselt vom FSV Mainz 05 zum Ligarivalen Bayer Leverkusen. Für den talentierten Stürmer legt der Werksklub 8 Mio. Euro auf den Tisch.
Andre Schürrle zählt zu den hoffnungsvollsten deutschen Sturmtalenten. Beim FSV Mainz hat der 19-Jährige sein Können schon in der letzten Saison unter Beweis gestellt und schnell die Aufmerksamkeit anderer Klubs auf sich gezogen. Nun steht fest: Der Shootingstar wird ab der kommenden Saison für Bayer Leverkusen auf Torejagd gehen.
Andre Schürrle. Foto: Mathias Sichting by Wikipedia
Bayer sticht FC Bayern und Manchester United aus
Dabei zahlt Bayer eine Ablösesumme von 8 Mio. Euro und erhält ab dem Sommer 2011 einen Fünf-Jahres-Vertrag. Zuvor kursierten Gerüchte, wonach die Ablöse 11 Mio. Euro beträgt, doch nun wurde die Summe nach unten korrigiert. Dennoch darf sich Mainz über eine Rekordablöse freuen, was den Verlust von Andre Schürrle sicherlich erträglicher macht.
Doch der Stürmer ist reif für einen Wechsel zu einem größeren und ambitionierten Klub. Dabei hätte der U-19-Nationalspieler auch durchaus zum FC Bayern München oder Manchester United gehen können, die beide Interesse an Schürrle bekundet. 1899 Hoffenheim war ebenfalls im Rennen.