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Beiträge vom: Dezember, 2010

Roque Santa Cruz wird als Ersatz für Edin Dzeko beim VfL Wolfsburg gehandelt. Der Stürmer spielt bei Manchester City keine Rolle mehr und könnte zudem beim bevorstehenden Wechsel von Dzeko zu City verrechnet werden. Doch der Paraguayer wäre nicht einmal ansatzweise ein gleichwertiger Ersatz.

Roque Santa Cruz. Foto: Wikipedia by Paolo Camera

Zwar ist der Wechsel von Edin Dzeko vom VfL Wolfsburg zu Manchester City noch nicht in trockenen Tüchern, doch vieles deutet darauf hin, dass der bosnische Stürmerstar für 35 Millionen Euro zu den Citizens transferiert wird.

Roque Santa Cruz als Dzeko-Ersatz?

Doch solange die „Wölfe“ keinen potentiellen Ersatz für den Stürmer haben, wird sich der Deal noch etwas hinziehen. Wie die „Welt“ berichtet, hat ManCity dem Werksklub Roque Santa Cruz angeboten, der mit der Dzekos Rekordablösesumme verrechnet werden soll. Für rund 3 Millionen Euro ist der ehemalige Angreifer des FC Bayern München zu haben.

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Julian Schieber vom 1. FC Nürnberg gehört zu den positiven Überraschungen der Hinrunde. Der Stürmer hat großen Anteil daran, dass die Franken zur Halbzeit im gesicherten Mittelfeld überwintern.

Julian Schieber. Foto: Wikipedia by Magnus Manske

Mit Julian Schieber hat der 1. FC Nürnberg einen richtigen Glücksgriff gelandet. Der 21-Jährige kam auf Leihbasis vom VfB Stuttgart und hat in Nürnberg voll eingeschlagen und überzeugt. Somit kann der Stürmer zu den Gewinnern der Hinrunde gezählt werden.

Julian Schieber: Fränkische Lebensversicherung

Ohne Schieber stünde der Club wohl nicht da, wo er jetzt steht: Nämlich mit 22 Punkten und einem Vorsprung von 7 Zählern auf den Relegationsplatz auf dem 12. Platz. Schieber kann im Kader von Trainer Dieter Hecking wohl als der einzige Angreifer bezeichnet werden, der in der Hinrunde seine Bundesligatauglichkeit unter Beweis gestellt.

Schieber: Torjäger als Vorlagengeber

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Mit Neueinkäufen in der Winterpause versucht Werder Bremen die bisher verkorkste Saison noch zu retten. Im Fokus: Ein Stürmer und ein Verteidiger. Mit Angreifer Konstantinos Mitroglou und Innenverteidiger Curtis Davies werden auch schon zwei Neuzugänge gehandelt.

Curtis Davies. Foto: Wikipedia by Jonesy702 Nach dem Hugo Almeida für zwei Millionen Euro an Besiktas Istanbul verkauft wurde, suchen die Hanseaten nach einen Nachfolger. Und dieser scheint schnell gefunden. Objekt der Begierde ist Konstantinos Mitroglou von Olympiakos Piräus. Der Stürmer ist 22 Jahre jung und ist von seiner Statur und Spielanlage Hugo Almeida sehr ähnlich. Schließlich ist er für seinen linken Hammer bekannt. Zudem ist der Grieche mit deutschem Pass bei Olympiakos unzufrieden, da er hinter dem Ex-Herthaner Marko Pantelic nur zweite Wahl ist.

Mitroglou für Werder Bremen zu teuer

Ein Wechsel zu Werder Bremen scheint nicht ausgeschlossen. Doch es gibt ein Problem: Konstantinos Mitroglou hat noch Vertrag bis 2014 und kostet wohl um die 8 Mio. Euro Ablöse. Eine Summe, die Bremen derzeit nicht aufbringen kann.

Curtis Davies: Englischer Verteidiger soll helfen

Wichtiger scheint aber die Verpflichtung eines neuen Abwehrspielers. Denn die sonst so sattelfeste Bremer-Hintermannschaft hat sich in der Hinrunde wie ein Schweizer Käse präsentiert. Der Ausfall von Naldo hat sich an allen Ecken und Enden bemerkbar gemacht. Wie die „Daily Mail“ berichtet, soll Curtis Davies für mehr Stabilität sorgen. Der 25-jährige Engländer wird mit Werder Bremen in Verbindung gebracht.

Derzeit ist Davies von Aston Villa an den englischen Zweitligisten Leicester City ausgeliehen. Für rund 3 Mio. Euro könnte der Rechtsfuß an die Weser wechseln.

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Fabio Coentrao ist beim FC Bayern wieder ein heißes Thema. Der Linksverteidiger könnte bereits in der Winterpause in München anheuern. Dagegen bahnt sich ein Absprung von Miroslav Klose an. Der Stürmer ist in Italien heiß begehrt.

Fabio Coentrao. Foto: Flickr/branquinholxpt Nach dem Leighton Baines vom FC Everton Bayern München einen Korb verpasst hat, ist Fabio Coentrao wieder das Objekt der Begierde für die vakante Position des Linksverteidigers. Bereits im Sommer war der deutsche Rekordmeister am 22-jährigen Shootingstar von Benfica Lissabon interessiert, doch ein Wechsel scheiterte an den horrenden Ablöseforderungen der Portugiesen (30 Millionen Euro).

Gut möglich, dass ein Wechsel im zweiten Versuch klappt.

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Manchester United hat ein Auge auf Rene Adler geworfen. Bayer Leverkusen würde seinem Torwart keine Steine in den Weg legen. Doch neben Adler stehen noch zwei andere Keeper auf der Wunschliste ganz weit oben.

Rene Adler. Foto: Flickr by adifansnet Manchester United hat starkes Interesse an einer Verpflichtung von Rene Adler, der Nachfolger von Edwin van der Saar werden soll. Der Niederländer wird seine Karriere nach dieser Saison beenden und der Deutsche ist einer der heißen Kandidaten auf den Platz zwischen den Pfosten der “Red Devils”.

Ausstiegsklausel für Adler

Wenn ManUtd Adler bereits im kommenden Sommer verpflichten will, müssten sie tief in die Tasche greifen. Denn der noch bis 2012 laufenden Vertrag des 24-Jährigen soll eine Ausstiegsklause beinhalten. Demnach kann Adler den Werksklub für eine festgeschriebene Ablösesumme von 24 Millionen Euro verlassen.

Bayer lässt Adler ziehen

Wenn Manchester die Summe zahlen würde, würde Bayer Leverkusen dem Torhüter keine Steine in den Weg legen. “Wir wollen Rene selbstverständlich halten und reden mit ihm. Aber wenn er ein Angebot eines Klubs wie Manchester erhält, können wir nicht mehr mithalten”, erklärte Bayer-Sportdirektor Rudi Völler dem „Express“.

Doch bevor sich Rene Adler schon im Trikot von Manchester United wähnt, sollte er die Konkurrenz nicht vergessen. Schließlich haben die Engländer auch Manuel Neuer (Schalke 04) und Sergio Asenjo (Atletico Madrid) im Visier.

Eure Meinung: Wer soll neuer Torwart bei Manchester United werden?

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Gylfi Thor Sigurdsson gehört zu den positiven Überraschungen der Hinrunde. Den Mittelfeldspieler von 1899 Hoffenheim hatten dabei nur die wenigsten auf dem Zettel.

In der Hinrunde der Bundesliga sorgten in erster Linie Stürmer wie Theofanis Gekas (Eintracht Frankfurt), Andre Schürrle (FSV Mainz 05), Papiss Demba Cisse (SC Freiburg) oder Didier Ya Konan (Hannover 96) für Furore und zählten zu den Shootingstars.

Gylfi Thor Sigurdsson Doch auch 1899 Hoffenheim hat mit Gylfi Thor Sigurdsson einen echten Transfercoup gelandet.

Sigurdsson: effektiver Torjäger

Zwar ist der Isländer, der vor der Saison für satte 5,2 Millionen Euro vom FC Reading zu den Kraichgauern kam, ein klassischer offensiver Mittelfeldspieler. Doch dabei überzeugt Sigurdsson mit einer ungemeinen Torgefahr.

In der Hinrunde kam der 22-Jährige auf insgesamt 13 Einsätze in der Bundesliga – neunmal wurde er eingewechselt – und erzielte stolze sechs Tore. Im Schnitt erzielte Sigurdsson alle 92 Minute einen Treffer. Ein ganz starker Wert für einen Mittelfeldspieler.

Freistoßspezialist Sigurdsson

Der 1,86m große Rechtfuß ist ein ausgemachter Freistoßspezialist. Bislang war bei 1899 Hoffenheim in erster Linie Sejad Salihovic dafür verantwortlich, doch dank Sigurdsson ist man bei Standards unberechenbarer und somit gefährlicher. Zudem überzeugt er durch eine starke Spieleröffnung und sicheres Passspiel.

1899-Coach Ralf Rangnick musste sich wahrscheinlich viel Kritik gefallen lassen, wie man über 5 Millionen Euro für einen Nobody ausgeben kann. Doch der Trainer hat erneut seinen guten Riecher für Talente bewiesen.

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Adam Szalai hat am letzten Spieltag der Hinrunde das schönste Tor des Spieltags erzielt. Gegen den FC St. Pauli netzte der ehemalige Real-Stürmer volley mit viel Gefühl ein. Unser Tor der Woche.

Nachdem der 1. FSV Mainz 05 zuletzt zwei Pleiten kassierte, konnte die Tuchel-Elf die ohnehin schon überragende Hinrunde mit einem souveränen 4:2-Auswärtserfolg am Millerntor beenden. Damit überwintert der Karnevalsverein sensationell auf dem zweiten Platz.

Tor der Woche: Szalai beendet Torflaute mit Traumtor

Dabei hatte auch Adam Szalai seinen Beitrag geleistet. Der Stürmer, der zuletzt am 7. Spieltag traf und somit seit zehn Spieltagen ohne Torerfolg blieb, erzielte mit einem sehenswerten Treffer das zwischenzeitliche 3:1.

Nach einer langen, gefühlvollen Flanke von 05-Verteidiger Christian Fuchs stellte Szalai sein Können unter Beweis und lupfte die Kugel butterweich über Pauli-Keeper Hain. Dabei hätte der Ungar auch den Hammer auspacken können, entschied sich aber aus kurzer Distanz für die gefühlvollere Variante. Wunderbar gemacht und damit hat der Mainzer zu Recht das Rennen um unser Tor der Woche am 17. Spieltag gemacht.

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Nach der katastrophalen Hinrunde muss Werder Bremen auf dem Transfermarkt tätig werden. Ein heißer Kandidat: Bruno Cesar Zanaki, kurz nur Bruno Cesar genannt. Der Brasilianer soll im Winter verpflichtet werden und Bremen hätte endlich einen Nachfolger für Mesut Özil.

Mesut Özil. Foto: amarhgil by Wikipedia In Brasilien ist Bruno Cesar einer der Neuentdeckungen und gehört zu den absoluten Shootingstars. 14 Tore erzielt, 10 Tore vorbereitet: So lautet die beeindruckende Bilanz des technisch beschlagenen offensiven Mittelfeldspieler von Corinthians. In Brasilien endet die Saison mit dem Kalenderjahr. Entsprechend spricht nichts gegen einen Wechsel im Winter.

Wird Bruno Cesar der neue Mesut Özil?

Und Werder Bremen scheint gar nicht mal so schlechte Karte im Poker um den international begehrten 22-Jährigen zu haben. Schließlich hat der Verkauf von Mesut Özil an Real Madrid rund 16 Millionen Euro in die Kasse gespült. Einen Teilbetrag könnten Allofs und Co. jetzt gleich in Bruno Cesar reinvestieren. Und angesichts der katastrophalen Hinrunde ist Werder zum Handeln verdonnert. So könnte man vielleicht die bis dahin so verkorkste Saison noch einigermaßen retten.

Doch ob am Ende wirklich Werder Bremen den Zuschlag für Bruno Cesar bekommt, darf bezweifelt werden. Der Brasilianer hat sportlich reizvollere Angebote vorliegen.

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Angesichts der sportlichen Talfahrt droht dem VfB Stuttgart der Verlust seiner Stars. Dazu gehört auch Serdar Tasci. Vor allem aus der Premier League gibt es klangvolle Namen mit Interesse am Innenverteidiger. Ein Wechsel scheint nicht ausgeschlossen.

Serdar Tasci. Foto: Stefan Baudy by Wikipedia Sollte der VfB Stuttgart die internationalen Plätzen verpassen, wonach es derzeit ganz stark aussieht, wäre Serdar Tasci kaum noch zu halten. Für seine weitere Entwicklung wäre ein Tapetenwechsel vielleicht auch gar nicht schlecht. Schließlich kickt der Nationalspieler bereits seit zehn Jahren für den VfB. Und natürlich lecken sich einige Topklubs schon die Hände nach dem kopfballstarken Abwehrspeiler. Vor allem in England steht der 23-Jährige hoch im Kurs.

Arsenal und Hotspurs heiß auf Serdar Tasci

Bereits vor einigen Monaten meldeten sich Arsenal London und Tottenham Hotspurs bei Tasci Berater. Die beiden Londoner Klubs wittern ein Schnäppchen, sollte die sportliche Talfahrt der Schwaben nicht bald enden.

Für den VfB Stuttgart wäre der Verlust von Serdar Tasci schwer zu kompensieren. Doch da der Deutsch-Türke vertraglich noch bis 2014 an die Stuttgartern gebunden ist, besteht kein Grund zur Panik. Außer es werden sportliche Ziele verfehlt. Dann hätte der VfB wenige Argumente, Tasci von einem Wechsel abzuhalten.

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Neue Holland-Connection für den VfL Wolfsburg? Nachdem überall vom Interesse der „Wölfe“ an einer Verpflichtung von Mark van Bommel zu lesen ist, soll im Winter auch noch Eljero Elia vom Hamburger SV.

Eljero Elia © Wikipedia by Sorodorin Spannende Gerüchte kursieren durch die Autostadt: Mit Mark van Bommel und Eljero Elia werden derzeit zwei echte Knaller beim VfL Wolfsburg gehandelt. Dabei könnte ein Wechsel von van Bommel im Winter tatsächlich über die Bühne gehen, wenn denn Bayern München Luiz Gustavo als Ersatz von 1899 Hoffenheim loseisen könnte. Ob die Entscheidung – aus Sicht der Münchner – wirklich klug wäre, müsste man abwarten. Doch sicherlich würden sich viele Fans freuen, wenn van Bommel zumindest noch die Rückrunde an der Säbener Straße absolviert.

Wechselt Eljero Elia zum VfL Wolfsburg?

Zudem könnte auch Eljero Elia beim VfL Wolfsburg landen. Schließlich flirtete man schon im Sommer mit dem offensiven Flügelflitzer des HSV, doch bei einer Forderung von 18 Millionen Euro stiegen die „Wölfe“ aus. Doch nachdem der 23-Jährige aufgrund seiner langen Verletzung erst schwer wieder in Tritt kommt, wäre ein Wechsel im Winter nicht ganz undenkbar. Dem stimmt auch Elias Berater zu. Vor allem, wenn der flinke Dribbelkünstler nicht bald wieder einen Stammplatz bekommt.

Und eine Offensive mit Diego, Elia, Edin Dzeko und Grafite klingt schon ganz beeindruckend. Und dahinter dann noch ein Mark van Bommel…

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