Werder Bremen hat Giannis Fetfatzidis ins Visier genommen. Der griechische Shootingstar soll Werders neuer Spielmacher werden. Zwar kein Schnäppchen, aber dennoch interessant. Das würde wohl gleichzeitig das Aus für Marko Marin bedeuten.
Immer wieder ist es Werder Bremen gelungen, die Verkäufe wichtiger Spielmacher aufzufangen. Doch Mesut Özil hat nach seinem Wechsel zu Real Madrid eine große Lücke hinterlassen. Marko Marin konnte die Rolle des Spielmachers mehr schlecht als recht ausfüllen und ist mittlerweile aus der Stammelf rausgerutscht.
Werder Bremen mit Interesse an Giannis Fetfatzidis?
Gut möglich, dass der wuselige Dribbler gänzlich von der Bremer Bildschirmfläche verschwindet. Denn die Hanseaten beobachten ein griechisches Talent: Giannis Fetfatzidis von Olympiakos Piräus. Der 20-Jährige wird als Neuzugang für die kommende Saison gehandelt – vorausgesetzt man schafft den Klassenerhalt.
Marcell Jansen steht beim Hamburger SV vor dem Absprung. Der vielseitig einsetzbare Linksfuß ist mit seiner Reservistenrolle unzufrieden und könnte zur neuen Saison zum AC Mailand wechseln.
Beim HSV hat man aktuell keine große Verwendung für Marcell Jansen. Weder auf der linken Verteidigerposition noch im linken Mittelfeld. Entsprechend stimmte der 25-Jährige jüngst kritische Töne an, da er mit seiner Situation unzufrieden ist. Schließlich hat Jansen auch Ambitionen in der Nationalmannschaft, wo er aktuell aber keine Rolle spielt.
AC Mailand bietet 12 Mio. Euro für Jansen
Daher ist es gut vorstellbar, dass Jansen trotz laufenden Vertrages bis 2013 die Hanseaten frühzeitig verlässt. Interesse soll dabei auch der AC Mailand haben, wie zumindest das italienische Portal „itasportpress.it“ berichtet. Demnach wäre Milan bereit, zwölf Millionen Euro für den Linksfuß auf den Tisch zu legen. Doch ob es Jansen bei der Rossoneri zum Stammspieler schaffen würde, darf bezweifelt. Zumal er erst bei Bayern München und jetzt beim HSV droht zu scheitern.
Noch weist Jansen alle Transferspekulationen von sich. Sollte er aber nicht bald einen Stammplatz in Hamburg haben, kann es mit einem Transfer ganz schnell gehen.
Jupp Heynckes wird neuer Trainer beim FC Bayern München. Was sich in den vergangenen Tagen und Wochen angedeutet hat, ist nun endgültig perfekt. Der 65-Jährige wird Nachfolger von Louis van Gaal und erhält einen Zwei-Jahres-Vertrag bis 2013.
Die Spatzen pfiffen es schon länger vom Dach und Zweifel, dass Juppe Heynckes wieder Bayern-Trainer wird, hatte zuletzt auch keiner.
Heynckes, der den FC Bayern bereits zweimal trainierte, hatte kürzlich sein Ausscheiden bei Bayer Leverkusen erklärt und eine Vertragsverlängerung abgelehnt. Heynckes war der Wunschtrainer der Klubverantwortlichen des FC Bayern und man traf sich gestern Abend in seiner Wohnung.
FC Bayern: Wer wird Heynckes’ Co-Trainer
Offen ist nur, wer neuer Co-Trainer in München wird. Auch hier kommt der Wunschkandidat aus Leverkusen. Peter Hermann, aktueller Assistent von Heynckes, wäre eine gute Lösung. Doch noch hat sich der 59-Jährige, dessen Vertrag ebenfalls ausläuft, nicht entschieden. Leverkusen will alles daran setzen, Hermann zu behalten. Als Alternative steht wohl Hermann Gerland bereit, der bereits Trainer der zweiten Mannschaft des FC Bayern ist und zudem dem Trainerstab von van Gaal angehört.
Im Sommer wird Robin Dutt neuer Trainer von Bayer Leverkusen. Gut möglich, dass der derzeitige Freiburg-Trainer gleich einen Spieler aus dem Breisgau mitbringt: Ömer Toprak. Das könnte passen.
Ömer Toprak zählt zu den talentiertesten Innenverteidiger der Bundesliga. Der Türke hat sich beim SC Freiburg hervorragend entwickelt und den schweren Unfall auf der Cartbahn, bei dem er sich schwere Verbrennungen an den Beinen zuzog, gut hinter sich gelassen.
Ömer Toprak ideal für Bayer Leverkusen
Bei Bayer Leverkusen steht Toprak schon seit einiger Zeit auf dem Wunschzettel. Und da der kommende Bayer-Coach Dutt viel vom 21-Jährigen hält, hätte er sehr gute Chancen, sich weiterzuentwickeln. Zudem kann Leverkusens Abwehr durchaus Verstärkung gebrauchen. Sami Hyypiä ist mit seinen 37 Jahren im Spätherbst seiner Karriere, während die Leistungen von Manuel Friedrich sehr schwankend sind. Entsprechend hätte Toprak gute Aussichten auf einen Stammplatz und könnte zusammen mit Stefan Reinartz die Innenverteidigung des Werksklubs bilden.
Der FC Bayern flirtet schon seit fast Saisonbeginn mit Fabio Coentrao. Doch nun kommt Bewegung in eine Verpflichtung des portugiesischen Shootingstars von Benfica Lissabon.
FCB-Sportdirektor Christian Nerlinger lässt seinen Worten Taten folgen. Wie die portugiesische Zeitung „A Bola“ berichtet, will Bayern München in Sachen Fabio Coentrao Ernst machen. Bereits im vergangenen Jahr waren die Bayern am 23-Jährigen interessiert, doch ein Transfer scheiterte aufgrund der zu hohen Ablöseforderung Benficas.
Kommt Coentrao für 30 Mio. zum FC Bayern?
An dieser hat sich bislang auch nichts verändert, doch dafür ist der FC Bayern nun bereit, sein Angebot deutlich aufzustocken. Für eine festgeschriebene Ablösesumme von 30 Millionen Euro wäre der schnelle und dribbelstarke Verteidiger mit überragenden Offensivqualitäten zu haben. Zuletzt boten die Münchener 20 Millionen Euro plus weiteren fünf Millionen, die jedoch in Abhängigkeit zu Coentraos Einsatzzeiten und Erfolg stehen sollten.
Christoph Daum ist neuer Trainer von Eintracht Frankfurt und wird somit Nachfolger des kurz zuvor entlassenden Michael Skibbe. Diese Meldung hat eingeschlagen wie eine Bombe. Daum hat mit der Eintracht großes vor und sieht sich nicht als Feuerwehrmann.
Der Trainer-Wahnsinn in der Bundesliga geht munter weiter. Trotz des 2:1-Erfolges von Eintracht Frankfurt am letzten Spieltag wurde Michael Skibbe als Trainer entlassen. Zu verdanken ist es der Talfahrt der Hessen, die nach starker Hinrunde in ein Leistungsloch fielen. Nach neun sieglosen Spielen und dem Absturz auf den 15.-Tabellenplatz war Skibbe auch nach dem wichtigen Sieg gegen St. Pauli für die Vereinsoberen nicht mehr zu halten.
Sensation: Chrisotph Daum wird neuer Trainer von Eintracht Frankfurt
Doch noch überraschender als die Skibbe Entlassung ist die Verpflichtung von Christoph Daum als neuer Trainer von Eintracht Frankfurt.
Zwar war Mladen Petric mit drei Treffern beim klaren 6:2-Sieg des HSV gegen den 1. FC Köln besonders treffsicher. Doch das schönste Tor in und für Hamburg erzielte Änis Ben-Hatira. Sein gefühlvoller Lupfer ist unser Tor der Woche vom 27. Spieltag.
Änis Ben-Hatira zählt zu den talentiertesten jungen Stürmern in Deutschland. Doch beim HSV hatte der 22-Jährige in dieser Saison nicht immer einen leichten Stand. Doch zurzeit läuft es ganz gut beim ehemaligen deutschen Junioren-Nationalspieler. Das Vertrauen, was ihm der neue HSV-Trainer Michael Oenning entgegenbrachte, zahlte der Angreifer gleich mit einem Tor zurück. Und was für eins.
Tor der Woche: Traumtor von Ben-Hatira per Lupfer aus 17 Metern
Beim 6:2-Schützenfest des Hamburger SV gegen den 1. FC Köln zeigte Ben-Hatira, dass er auch über sehr viel Gefühl in seinem starken rechten Fuß verfügt. Nach einem Fehlpass des Kölner Peszko setzte Ben-Hatira aus rund 17 Metern zum Heber an. Der Ball wurde lang und länger und senkte sich über den in den letzten Wochen so überragenden FC-Keeper Michael Rensing ins Tor zum zwischenzeitlichen 2:0.
Für Borussia Mönchengladbach wird die Luft im Abstiegskampf immer enger. Doch Abwehrspieler Dante glaubt weiter fest an den Klassenerhalt. Darauf hat er sogar seine Haarpracht im Afro-Look verwettet.
Dante mit Glatze? Über dieses Bild würden sich nicht nur alle Borussen-Fans freuen. Denn wenn wir Dante zum Ende der Saison ohne sein bekanntes Haupthaar sehen sollten, hätte Gladbach den Klassenerhalt gepackt. Denn das Inhalt einer Wette des kopfballstarken Innenverteidigers.
Dante: Glatze bei Klassenerhalt
„Ohne meine Haare wird es schwer. Aber die Wette steht und sie motiviert mich. Für die Borussia können wir derartig verrückte Sachen schon machen. Das ist okay“, erklärte der sympathische Brasilianer im Interview mit „spox.com“.
Doch ehrlich gesagt, stehen die Chancen ganz gut, dass Dante eine neue Friseur erhalten bleibt.
Ein Wechsel von Manuel Neuer zum FC Bayern München nimmt scheinbar konkretere Formen an. Zudem hat der Rekordmeister einen neuen Abwehrspieler im Visier: Pedro Geromel vom 1. FC Köln.
Kaum wurde Felix Magath beim FC Schalke 04 entlassen, kommt scheinbar auch Bewegung in den Transferpoker zwischen Bayern München und Manuel Neuer.
Wie 4-4-2.com berichtet hat sich der deutsche Nationaltorwart mit dem FCB auf einen Vier-Jahres-Vertrag bis 2016 geeinigt. Der Transfer soll schon im Sommer über die Bühne gehen, da der Vertrag des 24-Jährigen in Gelsenkirchen 2012 ausläuft und er somit ablösefrei zu haben wäre. Als Ablösesumme sind 12 Millionen Euro im Gespräch, wobei diese Summe wohl wenig realistisch ist.
FC Bayern: Kommt Pedro Geromel vom 1. FC Köln
Doch neben einem neuen Torwart sucht der FC Bayern auch Verstärkung für die Abwehr, die gegen Inter Mailand bewiesen hat, dass sie nicht Champions League tauglich ist. Als möglicher Neuzugang wird Pedro Geromel vom 1. FC Köln gehandelt. Die Verpflichtung würde Sinn machen.
Nicklas Bendtner von Arsenal London wird in der kommenden Saison mit hoher Wahrscheinlichkeit in der Bundesliga spielen. Offen ist nur noch, zu welchem Klub der dänische Stürmer wechselt. Angeblich sind drei Bundesligisten interessiert.
So sollen der Hamburger SV, Borussia Dortmund und auch der FC Bayern München ein Auge auf den Angreifer der Gunners geworfen haben. Zuletzt wurde der 23-Jährige zwar auch mit den Blackburn Rovers aus der Premier League in Verbindung gebracht, doch dieses Angebot interessiere den Nationalspieler nicht, wie er inder „Daily Mail“ zitiert wird.