Albert Bunjaku – Stürmer vom 1. FC Nürnberg
Der 1. FC Nürnberg hat mit der Verpflichtung von Albert Bunjaku einen echten Glücksgriff gelandet. Der Stürmer, der im Sommer von Rot-Weiß Erfurt geholt wurde, überzeugte über weite Strecke der Hinrunde mit starken Leistungen. Doch der kometenhafte Aufstieg hat auch seine Schattenseiten.
Wie Phönix aus der Asche – so lässt sich der steile Aufstieg von Albert Bunjak am besten beschreiben. Den 26-Jährigen hatten sicherlich nur die wenigsten auf der Rechnung, als der Club den Schweizer mit albanischen Wurzeln im Sommer vom Drittligisten RW Erfurt holte. Dort spielte der wendige Torjäger in den letzten drei Jahren, wo er sich mit seinem ausgeprägten Torriecher für höhere Aufgaben empfahl.
Lohnenswertes Schnäppchen
Und so landete Bunjaku im Sommer beim 1. FC Nürnberg. Läppische 200.000 Euro mussten die Franken für den 1,78m-Mann auf den Tisch legen. Eine Investition, die sich bereits jetzt schon voll ausgezahlt hat. Und bei Club-Trainer Michael Oenning hat er sich ziemlich schnell einen Stammplatz in der ersten Elf gesichert. Das Vertrauen zahlt er mit Toren zurück.
Starke Torquote
Mit sechs Treffern in zehn Spielen hat der beidfüssige Mittelstürmer großen Anteil daran, dass der Aufsteiger einen zufrieden stellenden Saisonstart hinlegte. Damit ist Bunjaku mit Abstand der torgefährlichste Spieler der Nürnberger. Seine starken Leitungen haben sich natürlich auch bis in die Schweiz herumgesprochen und Nationaltrainer Ottmar Hitzfeld animiert, ihn zum Kader der Eidgenossen einzuladen. Am 14. November feierte Bunjaku dann auch sein Länderspieldebüt gegen Norwegen.
Aber nicht nur die Schweizer, sondern auch einige Bundesligisten haben ein Auge auf den Goalgetter. Sollte der Alpenbomber in der Rückrunde genauso weiterballern wie bis jetzt, wird es schwer, ihn zu halten. Doch dafür könnte Bunjaku einen großen Beitrag dazu beisteuern, dass Nürnberg die Klasse hält.

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