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Bundesligafussball

Anti-AfD-Kurs: Fischer hofft auf Unterstützung von Clubs

Frankfurt/Main – Präsident Peter Fischer von Eintracht Frankfurt hat andere Vereine in der Fußball-Bundesliga dazu aufgefordert, sich ebenfalls gegen die rechtspopulistische AfD zu positionieren.

«Ich hoffe wirklich, dass dieses Thema keine Soloveranstaltung von Peter Fischer und Eintracht Frankfurt bleibt», sagte der 61-Jährige

in einem Mediengespräch zur Jahreshauptversammlung seines Vereins. «Ich bin traurig, dass es dazu nur aus Hamburg etwas zu lesen gibt. Und ich erhoffe mir, dass sich jetzt einige sagen: Wenn der Fischer so etwas bei seiner Mitgliederversammlung überlebt und eine solche Resonanz damit erreicht, dann zeigen wir jetzt auch mal Flagge.»

Fischer hatte zum ersten Mal Ende Dezember in zwei Interviews erklärt, dass eine Mitgliedschaft bei Eintracht Frankfurt und eine Unterstützung der AfD nicht miteinander vereinbar seien. Bei der Mitgliederversammlung am Sonntag wiederholte er seine Rassismus- und Diskriminierungs-Vorwürfe gegen die AfD und wurde am Ende mit 99 Prozent der Stimmen als Präsident wiedergewählt.

Auch beim Hamburger SV gab es in der vergangenen Woche einen Antrag aus dem Seniorenrat, AfD-Mitglieder aus dem Verein auszuschließen. Ansonsten vermisst Fischer die Unterstützung aus dem Profifußball für seine Position. «Wo sind die anderen? Wo sind die breiten Schultern? Wo bekennt sich einer?, meinte der Unternehmer. «Dafür braucht man nicht so wahnsinnig viele Eier. Was ich hier sage, ist doch nicht die schräge Meinung eines geistig Verwirrten. Ich sage: Das sind unsere Werte. Das steht in unseren Satzungen. Es gibt tausende von Vereinen, in denen das ebenfalls festgehalten ist.»

Fotocredits: Frank Rumpenhorst
(dpa)

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