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Bundesligafussball

Armin Veh: Sein Abgang schon beschlossene Sache?

Armin Vehs Trennung von Eintracht Frankfurt steht für viele Insider bereits fest. Bislang scheint der Abgang aber erst im Sommer wahrscheinlich. Hinzu kommt der große Unmut der Fans, die schon beim Spiel gegen den HSV Vehs Rauswurf forderten: „ARMIN GEH!“ stand auf einem Banner.


Schon während des Spiels von Eintracht Frankfurt gegen den Hamburger Sportverein (0:0) forderten die Eintracht-Fans den Kopf von Armin Veh. In Anlehnung an dessen Nachnahmen beschrifteten sie ein weißes Laken mit den Worten: „ARMIN GEH!“. Insider gehen davon aus, dass die Trennung bereits beschlossene Sache sei – doch erst im Sommer.

Eintracht Frankfurt steckt im Abstiegskampf: Nur zwei Punkte trennen die Hessen von Relegationsplatz 16. Daran änderte auch das 0:0 gegen den FC Schalke 04 am gestrigen Abend nichts. Genau deshalb ist die Verunsicherung groß. Pfiffe gegen Armin Veh werden immer lauter. Das hängt vermutlich auch mit dessen Abgang 2014 zusammen (Veh war schon von 2011 bis 2014 drei Spielzeiten Trainer in Frankfurt. Danach wechselte er nach Stuttgart). Damals verließ er die Eintracht mit den Worten: „Ich will nicht mehr so oft dem gegnerischen Trainer zum Sieg gratulieren.“ Diesen Satz haben ihm die Eintracht-Fans niemals wirklich verzeihen können. Das merkt auch Veh: „Dass die Unruhe da ist, hat anscheinend auch damit zu tun, dass ich vor zwei Jahren den Verein gewechselt habe. Das spüre ich schon, das ist nicht angenehm.“

Diese Stimmung stellt jedoch nicht nur für Armin Veh, sondern auch für den Verein ein Problem dar. Im Sommer kommt für Bruchhagen ein neuer Vorstandschef. Der Name des Bruchhagen-Nachfolgers ist jedoch noch völlig offen. Muss die Eintracht parallel also auch noch einen neuen Trainer suchen?

Aktuell scheint das tatsächlich der Fall zu sein. Ein Wunschkandidat wäre sicherlich Ingolstadts Ralph Hasenhüttl. Der steht jedoch auch auf den Wunschzetteln vieler anderer Vereine und hat zudem einen Vertrag bis 2017 ohne Ausstiegsklausel beim Aufsteiger. Es bleibt also spannend in Frankfurt…


Bild: Starpress, 00257164, PATRICK BECHER