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Bundesligafussball

Ausbildung zum Fußballlehrer

Bundestrainer Löw beobachtet das Training flickr ©norrebrogade

Der Beruf des Fußball-Trainers genießt in Deutschland eine sehr hohe Wertigkeit, wobei natürlich der finanzielle Aspekt durchaus eine Rolle spielt. Der moderne Fußball hat jedoch das Bild des Fußballlehrers erheblich verändert. Genügte es einst einmal ein berühmter Fußballer gewesen zu sein und die Mannschaft mit der Sprache erreichen zu können, sind heute ganz andere Aspekte gefordert.

Seit Jürgen Klinsmann die moderne Technik und Trainingsmethode zur deutschen Nationalmannschaft holte, ist der Facettenreichtum erst richtig in die Öffentlichkeit gelangt. Trainings- und Spielanalyse gehört ebenso zum Terrain des Fußballlehrers wie Sportpädagogik und –psychologie, Medizin, Ernährungslehre und Strukturanalyse. Das Training heutzutage muss man sich nicht als klassisches Hanteltraining vorstellen, vielmehr werden durch bestimmte Übungen Muskelgruppen mit Defiziten gestärkt.

Natürlich interessieren sich immer mehr Menschen für den Beruf des Fußballlehrers, da sich dieser in der jüngsten Generation nicht mehr ausschließlich aus ehemaligen Profis zusammensetzt. Um die Lizenz als Fußballlehrer zu erhalten sind verschiedene Stufen des Trainerprogramms notwendig. Die erste Stufe ist die C-Lizenz als Trainer, die es ermöglicht breitensportorientierte Fußballmannschaften aller Altersklassen zu trainieren. Bei der Trainer B-Lizenz tritt erstmals der DFB als Ausbilder in Erscheinung. Das Spektrum der Tätigkeitsfelder wird schon wesentlich größer, so kann man unter anderem als DFB-Stützpunkttrainer oder als Honorartrainer (Junioren) der Landesverbände angestellt werden. Mit der Trainer A-Lizenz kann schließlich sogar eine Frauenmannschaft in der Bundesliga betreut werden. Wer jedoch einmal diesen Schritt getan hat, möchte natürlich auch Fußballlehrer werden. Dieser können überall zum Einsatz kommen, müssen dafür eine umfangreiche Ausbildung in Kauf nehmen. Nähere Informationen findet man hier beim DFB.

Abschließend bleibt zu sagen, dass man sich vom klassischen Bild des Trainers verabschieden muss. Nur Kondition bolzen, Bauchmuskeltraining oder stupide Ballübungen wird es nicht geben, vielmehr gilt es ein ganzes Portfolie an Fähigkeiten abzudecken.