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Bundesligafussball

Bastian Schweinsteiger – zentraler Mittelfeldspieler vom FC Bayern

Bastian Schweinsteiger blüht beim FC Bayern in dieser Saison richtig auf. Dabei weiß der Mittelfeldspieler vor allem im zentralen Mittelfeld zu überzeugen, so dass er auch im Ausland plötzlich mit ganz anderen Augen gesehen wird.

Das Bastian Schweinsteiger ein guter Fußballer ist, ist schon lange bekannt. Doch in den letzten Jahren stagnierte der 25-Jährige in seinen Leistungen und sah sich auch den Druck von Vereinsbossen des FC Bayern München ausgesetzt, die eine Leistungssteigerung herbeisehnten. Unter Trainer Louis van Gaal scheint das endlich der Fall zu sein und aus dem Mitläufer ist ein ganz wichtiger Eckpfeiler des Bayern-Erfolges geworden.

Schweinsteigers Stärken

Und dabei hat ihn van Gaal eigentlich nur da eingesetzt, wo er schon immer spielen wollte: im zentralen Mittelfeld! Und auf dieser Position ist Schweinsteiger, obwohl er erst seit ein paar Monaten dort spielt, weltklasse. Denn im Gegensatz zum rechten Mittelfeld, wo er sonst meist zum Zuge kam, kann „Schweini“ im Zentrum seine Stärken voll ausspielen. Schweinstieger kann das Spiel lesen und weiß mit dem Ball was anzufangen. Zudem ist er mit seiner Erfahrung ideal auf Sechserposition, wo er an der Seite von Mark van Bommel eine starke Doppelsechs abgibt. Auch seine Zweikampf- und Laufstärke spielen ihm in die Karte.

Doppelsechs mit Michael Ballack

Dagegen ging er rechts meist vollkommen unter. Seine Flanken strahlten so gut wie nie Gefahr aus und der schnellste ist Schweinsteiger bekanntlich auch noch nie gewesen. Deswegen konnte ich auch nie den ganzen Schweini-Hype nachvollziehen. Doch jetzt wo er beim FC Bayern im zentralen Mittelfeld zum Zuge kommt, habe auch ich meine Meinung über das Bayern-Eigengewächs geändert. Und wenn er seine Form kompensieren kann, wäre Bundestrainer Jogi Löw gut beraten, wenn auch er Schweinsteiger zentral defensiv spielen lässt. Im Idealfall eine Doppelsechs mit Michael Ballack.

Und seine direkten Konkurrenten auf dieser Position wie ein Thomas Hitzlsperger (Lazio Rom), Sami Khedira (VfB Stuttgart) oder der zurzeit verletzte Simon Rolfes (Bayer Leverkusen) dürften da keine Chance haben.