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Bundesligafussball

Bayerns Meisterparty in Leipzig verschoben – BVB unter Druck

Leipzig – Durch den Schalker Sieg in Wolfsburg kann der FC Bayern München heute seinen 28. Meistertitel noch nicht perfekt machen.

Spannung bieten die drei Sonntags-Duelle in der Fußball-Bundesliga aber auch so genug. Gemessen an der Statistik hat RB Leipzig (18.00 Uhr) im Duell mit dem designierten deutschen Meister keine Chance. Vier Spiele, vier Niederlagen – und dabei 15 Gegentore.

Doch für RB-Coach Ralph Hasenhüttl kommen die Bayern gerade recht, auch wenn nach dem umjubelten Einzug ins Viertelfinale der Europa League die Kräfte gebündelt werden müssen. «Es ist ein Unterschied, ob ich den Spielern Szenen vom Tabellenletzten oder vom FC Bayern zeige. Ich verspreche ein heißes Spiel», sagte Hasenhüttl.

Die Bayern kommen mit großer Gelassenheit nach Sachsen. Dabei ist es vor allem Trainer Jupp Heynckes völlig egal, dass die Münchner in Leipzig die Meisterschaft noch nicht unter Dach und Fach bringen können. Heynckes muss auf Arjen Robben (Nerv), Thiago (Zerrung) und Corentin Tolisso (Schienbeinverletzung) verzichten. Dafür kehrt James in die Startelf zurück.

Für Borussia Dortmund wächst nach dem Aus im Europapokal der Druck für den letzten Saisonabschnitt. «Wir haben jetzt noch acht Endspiele, um uns für die Champions League zu qualifizieren», sagte BVB-Mittelfeldspieler Gonzalo Castro.

Mit einem Sieg (13.30 Uhr) im Heimspiel gegen Hannover 96 will der BVB die Grundlage schaffen, um nächste Saison in der Königsklasse dabei zu sein und diese Spielzeit versöhnlich zu beenden. Gegen Hannover fordert BVB-Coach Peter Stöger bedingungslosen Einsatz. «Wir brauchen Jungs, die Gas geben können. Wenn wir unsere Dinge gut machen, haben wir auch die Ergebnisse. Machen wir sie nicht so gut, wird es schwer», meinte Stöger. Fraglich ist der Einsatz von Nationalspieler Marco Reus, der am Donnerstag wegen Adduktorenbeschwerden zur Pause ausgewechselt wurde.

Leverkusen will sich im Kampf um die Champions-League-Plätze nicht abschütteln lassen. «Das ist eine Riesenchance, jetzt erstmals drei Siege in Serie zu schaffen», sagte Bayer-Coach Heiko Herrlich vor dem Rheinderby (15.30 Uhr) beim Tabellenletzten 1. FC Köln. Schlusslicht Köln kann mit einem Remis am Hamburger SV vorbeiziehen – im verzweifelten Kampf gegen den Abstieg helfen aber nur Siege weiter. «Wir haben Endspiele ausgerufen, um die Spiele anzugehen wie Endspiele. Von den Punkten ist es immer noch möglich», erklärte FC-Trainer Stefan Ruthenbeck.

Fotocredits: Sven Hoppe
(dpa)

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