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Bundesligafussball

Borussia Dortmund verurteilt Angriffe auf RB-Fans

Dortmund – Nach den massiven Angriffen von Dortmunder Randalierern auf Fußballfans von RB Leipzig hat die Borussia eine Aufarbeitung der Geschehnisse angekündigt.

«Der BVB verurteilt diese Gewalt auf das Schärfste», teilte der Bundesligist mit. Vor dem 1:0-Sieg im Spitzenspiel hatten BVB-Rowdys nach Angaben der Polizei eine Reihe von Leipzig-Anhängern attackiert. Es sei eine «eine extreme Aggressivität und Gewaltbereitschaft der Dortmunder Anhängerschaft gegenüber den Gästen festgestellt» worden, hieß es. Auch «kleine Kinder, Frauen oder Familien» seien ins Visier der Randalierer geraten.

RB Leipzig hat die Vorfälle scharf verurteilt und den BVB zum Handeln aufgefordert. Der Aufsteiger reagierte mit einer Stellungnahme auf die Vorkommnisse. «Die Übergriffe von Dortmunder Fans gegen gegnerische Zuschauer, gegen die Polizei, aber auch Beleidigungen und Straftaten gegen Kinder und Frauen sind nicht tragbar und beschämend für ganz Fußball-Deutschland», hieß es in der Mitteilung.

Der Verein stellte klare Forderungen an die Verantwortlichen des BVB, namentlich Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke und Präsident Reinhard Rauball. «Wir erwarten von Herrn Watzke und Herrn Rauball, dass diese von mehreren Tätern verübten Vorfälle – die diese Saison erstmals unsere Fans betrafen – lückenlos im Interesse der gesamten Bundesliga aufgeklärt werden.» Nach Information von RB konnten auch die verletzten Fans die Heimreise antreten.

Auf dem Weg zum Stadion waren RB-Fans mit Steinen und Dosen beworfen worden. Während der Attacken seien vier Polizisten verletzt worden. Der BVB verurteilte in einer ersten Stellungnahme die massiven Angriffe von Dortmunder Randalierern und kündigte eine Aufarbeitung der Geschehnisse an. Es sei eine «eine extreme Aggressivität und Gewaltbereitschaft der Dortmunder Anhängerschaft gegenüber den Gästen festgestellt» worden, hieß es. Auch «kleine Kinder, Frauen oder Familien» seien ins Visier der Randalierer geraten.

Fotocredits: Ina Fassbender
(dpa)