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Bundesligafussball

Bundesliga: Wie finanzieren sich Profi-Vereine?

Für den Trainerstab und die Spieler müssen Vereine der Ersten Bundesliga viel Geld in die Hand nehmen, mit Stadionmiete oder Stadionbau kommt ein weiterer großer Kostenpunkt hinzu. Diese enormen Ausgaben stemmen die Klubs mit verschiedenen Einnahmequellen.Der Artikel erklärt wie sich Profivereiner finanzieren.

 

Wichtige Einnahmequellen: Fernsehgelder und Sponsoren

Einen wichtigen Beitrag zu den Vereinsetats leisten die Gelder aus Fernsehübertragungen. Die DFL vermarktet die Erste Bundesliga zentral, einen Großteil der Einnahmen schüttet sie nach einem festen Schlüssel an die Klubs aus. Die Höhe der Überweisungen hängt davon ab, welche Platzierungen die Vereine in den letzten vier Jahren erreicht haben. Dabei gewichtet die DFL die letzte Saison am höchsten, die weiter zurückliegenden Saisons weniger stark. Der am besten abschließende Klub kann mit rund 33 Millionen Euro im Jahr rechnen, der letztplatzierte Verein erhält noch etwa 16 Millionen Euro. Weitere Einnahmequellen erschließen sich Klubs mit erfolgreichen Teilnahmen an Turnieren, wie dem DFB-Pokal, der Champions League oder dem Weltpokal. Dann erhalten die Clubs Zuschüsse von der FIFA, der UEFA oder dem DFB. Viel Geld können Vereine zudem mit Werbemaßnahmen verdienen. Für einen Trikotaufdruck zahlen Unternehmen mehrere Millionen Euro. Auch hier kommt es stark auf den Erfolg eines Klubs an. International spielende Teams können deutlich mehr Geld verlangen als Abstiegskandidaten. Zusätzlich können Vereine durch die Verpachtung von Banden ihren Etat erhöhen.

Die Fans als Kunden: Eintrittskarten, Catering und Fanartikel

Neben Fernsehgeldern und Sponsoring kommt auch den Fans eine große Bedeutung zu. Sie bilden eine tragende Säule, wenn sie beispielsweise in großer Anzahl dem Verein beitreten und Mitgliedsbeiträge zahlen. Beliebte Vereine zählen Zehntausende Mitglieder. Mit dem Kauf von Eintrittskarten finanzieren sie ebenfalls den Verein. Besonders Dauerkarten-Inhaber schätzen die Klubverantwortlichen, sie sorgen für ein hohes Maß an Planungssicherheit. In diesem Punkt zeigen sich ebenso die großen Unterschiede, die sich in der Ersten Liga auftun. Manche Klubs spielen stets vor ausverkauften Haus im großen Stadion, andere haben Schwierigkeiten, ein kleines Stadion voll zu bekommen. Das wirkt sich auch auf die Catering-Einnahmen aus, zum Beispiel durch den Verkauf von Bier und Bratwurst. Hohe Einkünfte erzielen Klubs schließlich durch den Vertrieb von Fanartikeln, häufig schließen sie hierfür Kooperationsverträge mit Vermarktern ab.

Millionen-Umsätze in der ersten Liga

Bei Erst-Liga-Vereinen handelt es sich mittlerweile um bedeutende Wirtschaftsunternehmen, die enorme Umsätze tätigen. Auf der Einnahmenseite stehen insbesondere die Fernsehgelder, Sponsoring, Mitgliedsbeiträge, Kartenverkauf und Catering sowie der Vertrieb von Fanartikeln.

Redaktionelle Anmerkung:

Weiter Informationen zum Thema Sponsoring im Sportbereich gibt es auch hier: http://www.swisslife-select-sponsoring.de/

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