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Bundesligafussball

Carlos Eduardo Marques – Hoffenheims Hoffnung auf den Klassenerhalt

Carlos Eduardo Marques – ein klangvoller Name, der in naher Zukunft in der Bundesliga kursieren wird. Er gehört einem der größten Talente Brasiliens und steht seit knapp einem halben Jahr bei der TSG Hoffenheim unter Vertrag.

Carlos Eduardo Marques wurde am 18. Juli 1987 in Ajuricaba geboren und konnte trotz seiner Größe (1,70 Meter) schnell auf sich aufmerksam machen. Bereits in seiner Jugend wurde er von den Scouts des brasilianischen Traditionsklubs Gremio Porto Alegre entdeckt. Dort setzte sich der flinke Mittelfeldspieler recht schnell durch und gewann mit dem Team 2006 die brasilianische U-20-Meisterschaft. Solche Leistungen erregen natürlich Aufmerksamkeit, weshalb Carlos Eduardo ein Jahr später in der Profimannschaft von Porto Alegre debütierte.

Bei der U20-Weltmeisterschaft musste er allerdings eine herbe Enttäuschung verdauen. Die hochgehandelten Talente aus Brasilien schieden bereits im Achtelfinale nach Elfmeterschießen gegen Spanien aus. Zuvor hatte Carlos Eduardo die Campeonato Gaúcho de Futebol (Staatsmeisterschaft von Rio Grande do Sul) mit Gremio gewonnen und hatte gehofft bei der WM ähnliche Erfolge feiern zu können.

Eines hat er auf jeden Fall geschafft. Dank seiner Leistungen bei Gremio und der U20-WM landete er in den Notizbüchern vieler ausländischer Beobachter. Dass ausgerechnet Hoffenheim den Zuschlag für diesen Ausnahmespieler erhielt, ist wohl der Finanzkraft des Vereins zu verdanken, der satte acht Millionen Euro für Carlos Eduardo überwies und ihn zum teuersten Zweitligaspieler aller Zeiten machte.

In seinem ersten Jahr bei Hoffenheim absolvierte er 20 Spiele und schoss dabei fünf Tore. In der Bundesliga möchte er nun an diese Leistungen anknüpfen.

4 Comments

  1. Robert

    9. September 2008 at 19:10

    „Carlos Eduardo Marques wurde am 18. Juli 1987 in Ajuricaba geboren und konnte trotz seiner Größe (1,70 Meter) schnell auf sich aufmerksam machen.“

    Was hat denn das Fußballspielen mit der Größe zutun? Die meisten großen Fußballer waren eher klein, vorallem Spielmacher wie Maradona wie Häßler etc.

  2. Marian

    10. September 2008 at 09:02

    Eben, trotz seiner Größe konnte er mit seinem Talent Aufmerksamkeit erwecken, das können nicht alle Kleinen von sich behaupten. Denn 1,70 m ist nicht unbedingt die Körpergröße, die beim Fussball erforderlich ist. Guck dir beispielsweise Adriano an, den kann man nicht so ohne weiteres vom Ball trennen.

  3. Roland

    24. September 2008 at 18:20

    Endlich hat er mal am letzten Spieltag seine Klasse zeitweise aufblitzen lassen. Hoffenheim braucht mehr davon, um in der Liga bestehen zu können.

  4. Rene

    23. Dezember 2008 at 11:02

    Ein super Spieler zweifelsohne, aber durch das Rotationsprinzip von Rangnik konnte er nur phasenweise sein Können aufblitzten lassen. Ich denke Eduardo könnte in der Rückrunde noch mehr Gas geben.

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