Mohamed Zidan hat im Borussen-Duell gegen Gladbach mächtig aufgetrumpft. Ein Tor vorbereitet und selber zweimal ins Schwarze getroffen. Besonders sehenswert war der der Treffer zum zwischenzeitlichen 2:0 – und daher unser Tor der Woche.
Die Formkurve von Mohamed Zidan zeigt derzeit steil bergauf. Und der BVB-Stürmer hat beim 3:0-Erfolg gegen Gladbach seine ganzen Torjägerqualitäten und technischen Fertigkeiten unter Beweis gestellt.
Hier ein paar Impressionen von Zidan - angefangen von seiner Zeit in Dänemark…
Zu Beginn der zweiten Halbzeit wurde der Ägypter von Lucas Barrios vor dem gegnerischen Strafraum in Szene gesetzt. Dann ließ der 28-Jährige mit Dante und Michael Bradley gleich zwei Gladbacher ganz alt aussehen, indem er sie mit einem Haken ins Leere laufen ließ. Die Schussbahn war frei und der kleine Tor-Pharao (Körpergröße 1,72 m) jagte die Kugel mit einem herrlichen platzierten Linksschuss aus rund 16 Metern unhaltbar in den linken Torwinkel. Der Ball hatte dabei eine leichte Außenrotation, da das Leder Zidan noch leicht über den Schlappen rutschte. Ein echt sehenswerter Treffer und unser Tor der Woche am 25. Spieltag.
Mohamed Zidan krönte seine überragende Leistung, als er mit seinem zweiten Tor den 3:0-Endstand herstellte und Borussia Dortmund weiter vom internationalen Wettbewerb träumen lassen kann.
Cacau is on fire! Der Stürmer des VfB Stuttgart hat sein Team dank eines Doppelpacks im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt zu einem 2:1-Erfolg geführt. Vor allem Treffer Nr. 2 war sehenswert und daher unser Tor der Woche.
Was ist bloß mit Cacau los? Alles was der 28-Jährige derzeit in die Hand nimmt, wird zu Gold. Unfassbare 7 Tore in 7 Tagen bzw. 7 Tore in den letzten 3 Spielen gegen Köln, FC Barcelona und eben Eintracht Frankfurt gelangen dem VfB-Torjäger. Nicht unbedingt gewohnte Zahlen vom deutschen Nationalspieler.
Traumtor von Cacau
Und wenn man so einen Lauf hat, dann ist man auch entsprechend selbstbewusst. Das verdeutlichte Claudemir Jeronimo Baretto aka Cacau am 24. Spieltag. Beim Stande von 1:1 kurz vor der Halbzeit gegen Eintracht spielt Aliaksandr Hleb einen Pass auf Cacau. Dieser dreht sich kurz vor dem Strafraum um seinen Gegenspieler, legt sich den Ball ideal auf den starken rechten Fuß und jagte die Kugel aus rund 22 Metern mit einem fulminanten Schuss in den linken Winkel. Für Eintracht-Keeper Oka Nikolov gab’s da nichts zu halten. Kurzum: Tor der Woche!
Es wäre wünschenswert, wenn Cacau diese Form einigermaßen bis zum Saisonende bestätigen würde. Dann hätte er tatsächlich etwas in der DFB-Elf verloren…;)
Zwar gibt es bei Youtube kein Video vom Tor der Woche, dafür aber ein kleines Sammelsurium voller Cacau-Tore – viel Spaß!
Das Tor der Woche hat diesmal der Youngster Thomas Müller vom FC Bayern erzielt. Es gab, wie Toni Kroos gegen Werder Bremen bewiesen hat, sicherlich spektakulärere Tore am 23. Spieltag, doch der Treffer von Müller war das Resultat eines herrlich vorgeführten Angriffs der Bayern-Offensive. Und daher unser Tor der Woche.
Beim Gastspiel gegen den 1. FC Nürnberg war es Thomas Müller selbst, der das Tor einleitete. Nach einem Zuspiel von Holger Badstuber nahm der Offensivallrounder Fahrt auf und machte das Spiel durch einen Pass auf Ribery-Vertreter Ivica Olic plötzlich ganz schnell. Der Kroate leitete im brasilianischen Stil das Leder per Hacke auf Mario Gomez auf den linken Flügel weiter, der dann wieder diagonal auf Müller in den Strafraum zurücklegte. Und der 20-Jährige vollendete mit einem platzierten Rechtsschuss vom Elfmeterpunkt direkt und platzierte die Kugel in den rechten Giebel (siehe Video).
Für den 20-Jährigen, der bislang in jedem Bundesliga-Spiel dieser Saison zum Zuge kam, war es bereits der 7 Saisontreffer. Wobei er sich erstmals über das Tor der Woche freuen darf.
Tordebüt für Ilkay Gündogan
Am Ende trennten sich der FC Bayern mit 1:1-Unentschieden vom 1. FC Nürnberg. Für die abstiegsbedrohten Franken traf Ilkay Gündogan kurz nach dem Wechsel. Für den jungen Türken war es der erste Bundesliga-Treffer überhaupt.
Klare Sache: Das Tor der Woche erzielte diesmal Aristide Bance. Der Stürmer des 1. FSV Mainz 05 jagte die Kugel beim Gastspiel gegen Hertha BSC mit einem herrlichen Volleyschuss unhaltbar in die Masche.
Eine gefühlte Ewigkeit hatte Aristide Bance nicht mehr getroffen. Genauer gesagt blickte der Stürmer auf eine schier nie enden wollende Durststrecke von 1.153 Minuten zurück. Sein letzter Treffer datierte vom 8. Spieltag. Das war beim 2:1-Sieg gegen 1899 Hoffenheim Anfang Oktober. Alles Vergangenheit, denn nun meldete sich der sympathische Torjäger via Tor der Woche zurück.
Aristide Bance mit Traumtor
(das Tor gab es leider nicht bei Youtube, aber dafür ein Bilder-Video von Arsitide Bance…)
Es läuft die 37. Spielminute zwischen Hertha BSC und Mainz 05. Adam Szalai, Leihgabe von Real Madrid, flankt den Ball butterweich vom linken Strafraumeck nach rechts. Aristide Bance kommt aus dem Hinterhalt angestürmt und hämmert das Leder volley mit rechts aus 14 Metern in den linken Winkel. BSC-Keeper Jaroslav Drobny ist natürlich chancenlos und wir um ein weiteres Traumtor reicher.
Nicht selten, auch bei Profis, fliegen solche Geschosse Richtung Anzeigetafel. Doch diesmal nicht. Also, an alle Stürmer und Torjäger da draußen. Nehmt euch ein Herz und macht es Aristide Bance gleich. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.
Slapstick pur – so lässt sich das Tor der Woche am 21. Spieltag am besten beschreiben. Geschossen hat es Bo Svensson vom 1. FSV Mainz 05 beim 1:0-Sieg gegen Borussia Mönchengladbach.
In der Regel suchen wir ja immer nach schönen und sehenswerten Treffern für unsere Kategorie: Tor der Woche. Doch diesmal fiel die Wahl auf ein eher lustiges Tor.
Zu sehen gab es das im Spiel zwischen Mainz 05 und Borussia Mönchengladbach. Und so hat es sich zugetragen: Eine Ecke von links köpft Neu-Mainzer Malik Fathi per Flugeinlage aufs Tor, Logan Bailly klatscht den Ball an die Latte, Marco Reus will auf der Linie retten, tritt aber am Ball vorbei und dieser kullert zu Bo Svensson, der seinerseits keine Mühe hat, die Kugel über die Linie zu befördern! Keine Mühe? Denkste, denn der Däne ist zuvor auf dem Rasen im Bruchwegstadion schön ausgerutscht und hat sich auf die Fre… gepackt.
Das nenn ich mal eine Verknüpfung von lustigen und missgeglückten Aktionen. Kurzum: Unser Tor der Woche vom 21. Spieltag bietet Slapstick pur.
30 Tore fielen am 20. Spieltag der Bundesliga und wir hatten alle Mühe, das Tor der Woche ausfindig zu machen. Letztendlich fiel die Entscheidung zugunsten von Piotr Trochowski vom Hamburger SV, der mit einem sehenswerten Freistoßtor in der Nachspielzeit gegen den VfL Wolfsburg traf.
Eigentlich dürfte Piotr Trochowski derzeit alles andere als zufrieden sein. Stammplatz in Gefahr, somit auch die WM-Teilnahme. Höchste Zeit, dass der feine Techniker etwas Eigenwerbung betreibt – gegen den VfL Wolfsburg hat er das erfolgreich getan (s. Video).
Trochowski mit genialer Schusstechnik
In der Nachspielzeit zirkelte der 25-Jährigen einen Freistoß aus 23 Metern halblinker Position in die Maschen. Hervorzuheben ist vor allem die Schusstechnik, mit dem Trochowski den Ball getroffen hat. Am Ende sah sich Wolfsburg-Keeper Andre Lenz, der in Hamburg bis dahin eine ganz starke Leistung bot, einem ganz fiesen Flatterball ausgesetzt, der seine Flugbahn veränderte.
Mit einem herrlichen Freistoßtor hat Arjen Robben dem FC Bayern einen 3:2-Auswärtssieg bei Werder Bremen beschert. Ganz im Stile von Holger Badstuber zirkelte der niederländische Flügelflitzer die Kugel in die Maschen. Unser Tor der Woche.
Arjen Robben gilt als schneller, dribellstarker und auch verletzungsanfälliger Flügelstürmer. Doch dank seiner hervorragenden Schusstechnik und Ballgefühl eignet sich der Bayern-Star auch sehr gut zum Treten von Standards. So durfte der 26-Jährige auch am 19. Spieltag beim Gastspiel in Bremen erstmals Ecken und Freistöße ausführen. Einer davon schlug direkt im Kasten ein und bescherte den 6. Sieg in der Bundsliga am Stück und uns das Tor der Woche.
Traumtor durch Arjen Robben
In der 78. Minute, kurz nach dem Hugo Almeida für Werder Bremen den 2:2-Ausgleich markierte, legte sich Arjen Robben den Ball an der rechten Strafraumkante zurecht. Entfernung zum Tor: 20 Meter. Der Stürmer läuft an und schlenzt den Ball mit Links aus halbrechter Position gefühlvoll Richtung langes Eck. Immer länger wird der Ball, der sich über SVW-Keeper Tim Wiese hinwegsenkt und von der Unterkante der Latte im Tor landete (s. Video). Ein echtes Traumtor und der verdiente Siegtreffer für die Bayern.
Nach kurzer Winterpause rollt der in der Bundesliga wieder der Ball und unsere Suche nach dem Tor der Woche geht auch im neuen Jahrzehnt weiter. Diesmal war es Edin Dzeko, der mit einem schönen Schlenzer das Rennen gewann.
Der VfL Wolfsburg befindet sich weiter im sportlichen Tief. Beim VfB Stuttgart setzte es für den deutschen Meister eine 1:3-Pleite. Somit wartet die Elf von Trainer Armin Veh seit 6 Spielen weiter auf ein Erfolgserlebnis. Da ist es sicherlich nur ein kleiner Trost, dass Edin Dzeko mit seinem Treffer zum zwischenzeitlichen 1:2 das Tor der Woche erzielte.
Dzeko macht’s mit Gefühl
Marcel Schäfer spielte von links in die Mitte zum bosnischen Stürmerstar, der mit einem gefühlvollen Schlenzer aus 20 Metern die Kugel in den Giebel jagte. Für VfB-Keeper Sven Ulreich, der für den gelbgesperrten Jens Lehmann zwischen den Pfosten stand, gab es da nichts zu halten. Kurz darauf hätte Dzeko beinahe sein zweites Tor markiert, doch der 23-Jährige scheiterte am Pfosten. Und so bleibt es bei 8 Saisontoren für Dzeko, den wohl nichts mehr in Wolfsburg hält, wenn die internationalen Plätze verpasst werden.
Für den VfB Stuttgart erzielten im übrigen Roberto Hilbert, Pawel Pogrebnyak sowie der eingewechselte Timo Gebhardt die Tore. Doch keiner traf so schön wie Edin Dzeko – den Schwaben kann es aber egal sein.
Zum Auftakt der Rückrunde überträgt die ARD die Partie zwischen dem FC Bayern und 1899 Hoffenheim live. Anstoß ist am Freitag, den 15. Januar, um 20.30 Uhr.
Die Winterpause der diesjährigen Saison ist dank der WM deutlich kürzer. So beginnt die Rückrunde bereits am 15. Januar mit dem Leckerbissen FC Bayern gegen 1899 Hoffenheim. Und nach guter alter Tradition dürfen sich alle nicht SKY-Besitzer auf eine Live-Übertragung auf ARD freuen.
Und das hat mittlerweile ja schon Tradition. Denn am „Free Friday“ wird das Saisoneröffnungsspiel, an dem immer der amtierende Meister zum Zuge kommt, und das erste Spiel der Rückrunde live im Free-TV gezeigt.
Und dank der Terminierung der DFL können wir uns mit dem FC Bayern gegen 1899 Hoffenheim auf ein spannendes Spiel freuen, während sich due ARD ihrerseits garantiert über eine absolute Top-Quote freuen darf.
Bayern klarer Favorit
Sollten die Bayern die starke Form zum Schluss der Rückrunde kompensieren können, ist mit einem Heimsieg in der Allianz Arena zu rechnen. Schließlich gewann die van-Gaal-Elf die letzten vier Ligaspiele teilweise in dominanter und beeindruckender Manier. Den Hoffenheimern ist hingegen die spielerische Leichtigkeit, die sie in der letzten Saison noch ausgezeichnet hat, irgendwie verloren gegangen. Nach vier sieglosen Spielen in Folge, kam der Rangnick-Truppe die Winterpause mehr als gelegen.
Mein Tipp: Bayern wird 3:1 gewinnen und den Druck auf Spitzenreiter Bayer Leverkusen und Schalke 04 weiter erhöhen. Was glaubt ihr, wie das Spiel ausgeht?
Mit einem herrlich direkt verwandelten Freistoß hat Christian Fuchs nicht nur eine beeindruckende Aufholjagd des VfL Bochum beim Gastspiel in Hannover erfolgreich gekrönt, sondern auch gleich das Tor der Woche erzielt.
Christian Fuchs ist ja eigentlich nicht als Torjäger verschrien. Doch der Österreicher des VfL Bochum mausert sich immer mehr zum Freistoß-Spezialisten und traf bereits zum dritten Mal in Folge. Und wie.
Fuchs vs. Freier
86. Minute. 2:2 zwischen Hannover 96 und dem VfL Bochum. Karim Haggui stößt sich bei einem Kopfballduell auf Epalle auf und es gibt Freistoß. Die Distanz zum Kasten von Florian Fromlowitz beträgt rund 27 Meter. Eigentlich wollte Paul Freier, der ein ganz starkes Spiel absolvierte, den Freistoß ausführen.
“War mir sicher”
“Slawa wollte auch schießen, aber ich war mir meiner Sache einfach zu sicher”, erklärte Fuchs. “Momentan passt bei mit in diesen Situationen einfach alles.” Und wie Recht der 23-Jährige behalten sollte. Der Kunstschütze jagt die Kugel mit links über die Mauer, die dann im Senkflug immer mehr nach rechts rotiert und unhaltbar im Winkel einschlägt. 3:2 für Bochum!
Der VfL sammelt wichtige Punkte im Abstiegskampf und Christian Fuchs darf sich auch ein bisschen über das Tor der Woche freuen. Ein schöner Abschluss der Hinrunde – zumindest aus Sicht des Revierklubs.