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Der FC Bayern spaltet die Republik. Während die einen sich am vergangenen Spieltag das Lachen nicht verkneifen konnten, als der große FC Bayern gegen den Abstiegskandidaten aus Cottbus verloren hatte, waren die andere entsetzt über die Darstellung der Münchner. Am gestrigen Abend dürfte die Sympathien ähnlich verteilt gewesen sein, während man einerseits auf das Ausscheiden der Bayern hoffte, glaubten die anderen an den 16. Einzug in das Pokalfinale.

Aber der FC Bayern enttäuschte sein Fans nicht, denn am Ende siegten die Mannen von Trainer Ottmar Hitzfeld souverän mit 2:0 durch die Tore von Klose und Ribery. Nur einmal, als Lell den Ball leichtfertig vertändelte, konnten die Thomas Doll wikipedia©Helmut S. OttoWolfsburger so etwas wie Torgefahr entwickeln. Als neutraler Fan war man etwas über die Vorstellung des VfL enttäuscht, denn bisher war die Mannschaft von Felix Magath die beste Rückrundenelf in der Bundesliga und hatte erst am vergangenen Wochenende den Meisterschaftsfavoriten Werder Bremen besiegt. Große Freude herrschte auch bei Oliver Kahn, der bereits zum siebten Mal in einem Pokalfinale steht und damit Geschichte schreibt.

Im Finale des DFB-Pokal treffen die Münchner auf Borussia Dortmund, die dank des Bayern-Sieges ihre Europapokalteilnahme fast sicher haben, denn wer glaubt noch daran, dass der FC Bayern die Champions League verpassen wird. Damit haben sich die Dortmunder ein Saisonziel erfüllt, aber dürften angesichts der momentanen Auftritte in der Bundesliga nur ein Sparringspartner im Finale sein. Natürlich schicken die Schwarz-Gelben Kampfbotschaften in die Republik hinaus, aber so richtig glauben mag dies keiner. Carl-Zeiss-Jena, die nach einer taktischen Meisterleistung trotzdem unterlagen, wäre im Finale herzerfrischend gewesen.

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Der strukturelle Wandel bei Bayern München wird ab dem Sommer weiter fortgesetzt. Nachdem Jürgen Klinsmann ab der kommenden Saison das Kommando für die Mannschaft übernimmt, ihm wird der Mexikaner Martin Vasquez assistieren und Christian Nerlinger als Teammanager als neues Bindeglied fungiert, hat der FC Bayern ein völlig neues Gesicht erhalten.

Dieser Prozess wird vermutlich erst abgeschlossen sein, wenn Uli Hoeneß als Vorstandsvorsitzender installiert und sein Nachfolger in das Amt eingeführt ist. Nerlinger, den Klinsmann als einen „Glücksfall“ bezeichnet, hatte zwischen 1986 und 1998 zwölf Jahre lang das Trikot der Bayern getragen und war danach zum Ligakonkurrenten Borussia Dortmund gewechselt. Im Anschluss folgten Jahre bei den Glasgow Rangers und dem 1. FC Kaiserslautern. Im Jahr 2005 zwangen ihn gesundheitliche Probleme zur Beendigung seiner Karriere. Insgesamt absolvierte Nerlinger 227 Bundesligaspiele und schoss dabei 30 Tore.

Seine Aufgabe bei Bayern München wird sein, die Kommunikation zwischen Mannschaft, Vorstand und Management zu verbessern und zu optimieren. Nerlinger studiert momentan noch Internationale Betriebswirtschaft an der Munich Business School und wird im April 2009 dieses Studium abgeschlossen haben. Er wird zudem versuchen, Manager Uli Hoeneß in einigen Aufgabenbereichen zu entlasten.

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Alexander Frei © wikimedia

40 Tage und 40 Nächte mussten sich die Fußballfans gedulden, bis es endlich eine Fortsetzung der Hinrunde gibt. Mit dem DFB-Pokal wird eine heiße Rückrunde eingeläutet, in welcher sich Schalke, Bremen, Leverkusen und Hamburg auf die Jagd nach dem Herbstmeister aus München begeben wollen.

Die Partie zwischen Borussia Dortmund und dem SV Werder Bremen ist mit Sicherheit die attraktivste des DFB-Pokal Achtelfinales. Beide konnten bei den Spielen in der Winterpause nicht wirklich überzeugen und plagten sich auch mit jeder Menge Verletzungspech. Jedoch wird ein Comeback bei den Borussen sehnsüchtig erwartet – die Rückkehr des Alexander Frei. Der Schweizer Nationalspieler war in der vergangenen Saison der Toregarant und soll Dortmund in der Rückrunde wieder in die obere Tabellenhälfte schießen. Zusammen mit Mladen Petric, der beste Torschütze der Hinrunde bei der Borussia, soll er das Angriffsspiel beleben. Zunächst wird Frei aber nur auf der Bank Platz nehmen, weil die Kraft noch nicht für 90 Minuten reicht. Bei den Bremern möchte man einen Fehlstart wie am Beginn der Hinrunde vermeiden, ohne dem man schon lange den FC Bayern von der Spitze verdrängt hätte. Die Partie im Dortmunder Westfalenstadion hatte der SV Werder aber mit 0:3 verloren und dürfte wohl gewarnt sein.

Der FC Bayern München muss sich im Achtelfinale mit dem SV Wuppertal auseinander setzen. Der Spitzenreiter der Regionalliga Nord hat bereits Hertha BSC aus dem Wettbewerb gekegelt und möchte nun einen neuen Anlauf nehmen. Die Chancen stehen eigentlich nicht schlecht, denn als Spielstätte haben die Wuppertaler die 50 Kilometer entfernte Veltins-Arena auf Schalke gewählt, in welcher der FC Bayern noch nie gewinnen konnte. Rund 60.000 Fans wollen das Spektakel miterleben, auch wenn die meisten von Ihnen wohl Bayern-Fans sind.

Morgen treffen dann zwei weitere Bundesligisten aufeinander. Der VfL Wolfsburg empfängt den FC Schalke 04. Während bei den Wolfsburger unter der Regie von Trainer Felix Magath so langsam Ruhe einkehrt, plagt sich Schalke fast täglich mit neuen Grabenkämpfen, die wohl auf Schalke niemals enden und größere Erfolge verhindern werden. Diesmal sorgt Talent Mesut Özil für Unruhe, der seinen Vertrag nicht verlängern wollte und schließlich ausgebootet wurde. Nun wird fast täglich spekuliert, ob Özil zu den Ligarivalen aus Stuttgart oder Hannover wechselt, oder ob er die Rückrunde auf der Tribüne verbringt. Für die Schalker dürfte diese Partie schon ein Fingerzeig für die Rückrunde sein, denn in der Meisterschaft möchte man Rang 3 belegen, den DFB-Pokal gewinnen und in der Champions League so weit wie möglich kommen – wie immer hohe Ziele, an denen sich Trainer Mirko Slomka messen lassen muss.

Alle Partien des Achtelfinales in der Übersicht:

Dienstag, 29.01.2008

Wuppertaler SV – FC Bayern München
Alemania Aachen – 1860 München
Hoffenheim – Hansa Rostock
Borussia DortmundSV Werder Bremen

Mittwoch, 30.01.2008

Rot-Weiß Essen – Hamburger SV
Carl-Zeiss Jena – Arminia Bielefeld
Werder Bremen (A) – VfB Stuttgart
VfL WolfsburgSchalke 04

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Mit dem Näherrücken des 18. Spieltages am 1. Februar mit der Partie Hansa RostockFC Bayern München überschlagen sich fast täglich die Meldungen auf dem Transfermarkt. Fast jedes Team möchte sich in irgendeinem Bereich noch verbessern oder einen Spieler abgegeben.

Das gilt auch für die beiden Mannschaft, die die Rückrunde eröffnen werden. Hansa Rostock möchte gerne seinen linken Verteidiger Pearce abgeben, der erst vor der Saison gekommen war, aber aus Sicht der Verantwortlichen völlig enttäuschte. Außerdem wurden rund um die Mannschaft zwei Mental-Trainer installiert, um die psychische Belastung der Profis zu reduzieren. Damit folgt Rostock anderen Bundesligisten, bei denen Mental-Trainer inzwischen zum regelmäßigen Trainerstab gehören.

Auch im Kader von Bayern München wird es möglicherweise noch eine Veränderung geben. Nachdem Trainer Ottmar Hitzfeld angekündigt hatte, dass das Sturmduo Klose und Toni auch in der Rückrunde gesetzt sind, trägt sich Lukas Podolski mit Abwanderungsgedanken. Zumindest eine Ausleihe bis zum Sommer sei durchaus im Bereich des Möglichen, betonte Manager Uli Hoeneß. Neu-Trainer Jürgen Klinsmann plant allerdings fest mit seinem ehemaligen Nationalmannschafts-Zögling. Interessenten für die Stürmer gibt es genug, so denken unter anderem Manchester City, Werder Bremen und der VfB Stuttgart an eine Ausleihe.

Bei Hertha BSC wird es garantiert noch zu Veränderungen kommen. Zieht der eigentlich schon in trockenen Tüchern gewähnte Transfer mit Fejsa sich scheinbar noch eine Weile aufgrund von ungeregelten Transfermodalitäten, haben die Berliner seinen Landsmann Gojko Kacar von FK Vojvodina Novi Sad verpflichtet. Dieser kann im defensiven und offensiven Mittelfeld sowie der Innenverteidigung eingesetzt werden. Rund drei Millionen Euro war der Hertha der Transfer des 20jährigen serbischen Nationalspielers wert. Dafür verdichten sich die Anzeichen, dass Gilberto die Berliner bereits im Winter verlassen wird. Tottenham Hotspurs bieten inzwischen etwas unter zwei Millionen Euro für den brasilianischen Nationalspieler.

Seine letzte Chance in der Bundesliga möchte Daniel Ljuboja gerne nutzen. Der bisherige Stuttgarter Stürmer, der beiden Schwaben aufgrund zahlreicher Querelen in die zweite Mannschaft versetzt wurde, wechselt auf Leihbasis zum VfL Wolfsburg. Dieser besitzt am Ende der Saison eine Kaufoption für weitere zwei Jahre. Ljuboja hat bisher 42 Bundesligaspiele absolviert und dabei 13 Treffer erzielt. Zudem haben die Wölfe einen neuen Torwarttrainer verpflichtet – Andreas Hilfiker wird ab sofort für die Torhüter verantwortlich sein. Dieser kann sich gleich mit seinem Landsmann, den Schweizer Nationaltorhüter Diego Benaglio, auseinandersetzen. Wie die Wölfe bekannt gaben, erhält der für rund zwei Millionen Euro verpflichtete Schlussmann einen Vertrag bis ins Jahr 2012.

Der MSV Duisburg kann zwar keinen Transfer verkünden, hat sich aber auf der Position des Sportdirektors verstärkt. Bruno Hübner, der bisher beim Zweitligisten Wehen-Wiesbaden erfolgreich tätig war, wird versuchen, gemeinsam mit den Zebras die Klasse zu erhalten.

In Cottbus hat man die Weichen für die Zukunft gestellt und Torhüter Tremmel bis ins Jahr 2010 gebunden. Der Vertrag des neuen Stamm-Torhüters ist auch in der Zweiten Liga gültig.

Erneuter Schock für Werder Bremen – Nationalspieler Torsten Frings fällt erneut durch eine Innenbandverletzung für sechs bis acht Wochen aus. Dafür können die Bremer die Vertragsverlängerung von Daniel Jensen vermelden, der seinen Kontrakt bis ins Jahr 2011 verlängert hat.

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Jürgen Klinsmann © wikimedia

Das vergangene Wochenende wurde natürlich von der Nachricht beherrscht, dass Jürgen Klinsmann ab dem Sommer 2008 das Ruder beim FC Bayern übernehmen wird. Jeder Experte, jede Zeitung und jeder Nachrichtensender musste seine Meinung kundtun, aber eines haben die Bayern schon wieder erreicht, sie haben alle überrascht und sich in den Schlagzeilen gehalten.

Tim BorowskiAm Sonntag-Abend setzten die Münchner noch eine Schlagzeile oben drauf, indem sie verkündeten, dass Nationalspieler Tim Borowski ab der Saison 2008/09 ebenfalls im Trikot der Roten auflaufen wird. Worüber wir schon vor einigen Tagen spekuliert haben, wird nun Realität, Werder Bremen muss ohne seinen Mittelfeldspieler auskommen. Borowski, dessen Vertrag am 30. Juni 2008 endet, wird ablösefrei nach München wechseln und hat dort einen Vertag bis ins Jahr 2011 unterschrieben. Langsam stellt sich aber die Frage, wo Bayern München die deutschen Nationalspieler alle spielen lassen möchte, schließlich droht Jansen, Schweinsteiger, Podolski und Borowski angesichts der großen Konkurrenz dauerhaft die Bank.

Energie Cottbus möchte das Unternehmen Klassenerhalt auch nicht dem Zufall überlassen und präsentierten mit Christian Müller von Hertha BSC den fünften Neuzugang in der Winterpause. Der talentierte Mittelfeldspieler kommt ablösefrei und soll auf der rechten Seite zum Einsatz kommen. Dafür hat Tomasz Bandrowski die Lausitzer in Richtung Heimat verlassen. Er wird an Lech Poznan ausgeliehen.

Auch die Berliner Hertha sieht sich weiter nach Verstärkungen um, so wird vermutlich der 19 jährige serbische Nationalspieler Ljubomir Fejsa die Mannschaft verstärken. Für den defensiven Mittelfeldspieler wird rund eine Million Euro Ablöse fällig. Weiter im Fokus der Hauptstädter sind Loukas Vyntra (26, Panathinaikos Athen) und Dusan Basta (23, Roter Stern Belgrad).

Ebenfalls verstärkt hat sich der Karlsruher SC. Die Badener holten Joshua Kennedy vom Ligarivalen 1.FC Nürnberg. Für rund 450.000 kommt der australische Nationalspieler zum KSC, nachdem er in Nürnberg nach der Verpflichtung des tschechischen Riesen Jan Koller keine Perspektive mehr gesehen hatte.

Nicht in die Bundesliga kommen wird Nationaltorwart Jens Lehmann, der Borussia Dortmund einen Korb gegeben hat. Er möchte lieber auf der Insel bleiben und dort sein Glück versuchen.

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Es ist erst ein paar Wochen her, da gab Ottmar Hitzfeld bekannt, den Vertrag bei den Bayern nicht mehr verlängern zu wollen und die Bayern zum Saisonende zu verlassen. Ihn zieht es scheinbar in die Schweiz zurück, wo er als heißer Kandidat für den Posten als Nationaltrainer gehandelt wird.
Nachdem die Trennung zwischen den Bayern und Hitzfeld bekannt war, machten sich Rummenigge und Hoeneß sofort auf Suche nach einen neuen Trainer. Und, wie sollte es anders sein, versprachen sie einen Hochkaräter. So waren zwischenzeitlich die Namen van Basten, Mourinho, Arsen Wenger und sogar die Trainerlegende Lothar Matthäus im Gespräch.

Jürgen Klinsmann

Schon heute gibt es endlich eine Antwort. Der 1.FC Bayern München verpflichtet Jürgen Klinsmann, er wird vom 1. Juli 2008 Trainer bei den Bayern werden. Hier bewahrheitet sich das alte Sprichwort wieder, “Man sieht sich im Leben immer zweimal.” so auch diesmal. Klinsmann war bereits von 1995-1997 Spieler bei den Bayern, wirkte aber unter Trapattoni und generell in München sehr unglücklich. Außerdem hatte ich eigentlich den Eindruck, als wären Hoeneß und Klinsmann nicht die besten Freunde. Naja wir werden sehen, ich denke, es könnte ab Sommer in Bayern wieder mehr FC Hollywood geben.

Klinsmann - der wo gewinnt

Fakt ist, wenn Klinsmann seine Konzepte durchsetzten kann und in Ruhe arbeiten kann, wie er es in der Nationalmannschaft getan hat, könnte die Zusammenarbeit sehr erfolgsversprechend sein.

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Hitzfeld geht! © Wikimedia

Jetzt ist es raus, was viele schon lange vermutet haben – Ottmar Hitzfeld wird die Bayern schon nach 16 Monaten Amtszeit im Sommer wieder verlassen.

Eigentlich wollte der Trainer seine Entscheidung erst Ende Januar öffentlich machen, aber durch das Vorpreschen des Manager Uli Hoeneß, der die Trennung gestern bekannt gab, war dies hinfällig. Das Vorgehen des Managers ist nur ein Bestandteil jener Trainerposse, die sich der FC Bayern seit November erlaubt. Trotz erfolgreichen Weiterkommens im UEFA-Cup, der Tabellenführung zur Winterpause und dem Erreichen des DFB-Pokal-Achtelfinales geriet Ottmar Hitzfeld in die Kritik der Führungsetage. Ottmar HitzfeldAnfang November hatte Karl-Heinz Rummenigge die Spielweise des mit 80 Millionen Euro verstärkten Kaders öffentlich kritisiert. Seitdem fanden die zuvor souverän agierenden Münchener kaum noch ihrer attraktiven Spielweise zurück und mussten sich im Verlauf der Vorrunde allein viermal mit einem 0:0 begnügen. Außerdem wurden sie in Sachen Offensive erneut von den wieder erstarkten Bremern übertroffen, womit den Ego des Rekordmeisters erheblichen getroffen hatte.

Schließlich hat man extra den Top-Torjäger der vergangenen Jahre, Miroslav Klose, von den Hanseaten abgeworben. Dass Sanogo, Rosenberg, Klasnic, Almeida und Hunt diese Lücke derart erfolgreich schließen würde, hätte außer den Bremern wohl niemand geglaubt.

Hitzfeld wird nun immer wieder mit der Schweizer Nationalmannschaft in Verbindung gebracht. Die Verantwortlichen haben sich bereits zu einem unverbindlichen Gedankenaustausch mit Hitzfeld getroffen. Damit neigt sich die Ära Hitzfeld bei den Bayern zum zweiten Mal dem Ende zu. Zwischen 1998 und 2004 hatte er viermal die Deutsche Meisterschaft, einmal den Pokal sowie einmal die Champions League gewonnen. Im vergangenen Jahr hatte Hitzfeld die Bayern erneut übernommen, aber nur auf einen UEFA-Cup-Platz geführt.

Als Nachfolger im Gespräch sind sämtlich Top-Trainer Europas, Marco van Basten, Rafael Benitez und wie immer Lothar Matthäus. Wenn man nicht gerade Bayern-Fan ist, reibt man sich schon vergnügt die Hände, mit welchem Ereignis der „FC Hollywood“ als nächstes aufwarten wird.

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Zürichs Yassine Chikhaoui

Kaum haben sich die Vereine in die Winterpause verabschiedet, ranken sich die Spekulationen um Transfers ins Unendliche. Ein jeder Verein möchte sich innerhalb seines finanziellen Rahmens verstärken, um möglicherweise Pluspunkte für die Hinrunde sammeln zu können.

Zürichs Yassine ChikhaouiBayern München: Die Bayern haben schon wieder in Größenordnungen zugeschlagen, wo andere Vereine mehrere Jahre daran arbeiten würden. Das 18 jährige Verteidiger-Talent Breno kommt in der Winterpause für geschätzt 12 Millionen Euro nach München. Ebenso im Fokus der Bayern ist der tunesischen Nationalspieler Yassine Chikhaoui vom FC Zürich, der schon als zweiter Zidane gehandelt wird. Verlassen wird die Mannschaft von Trainer Otmar Hitzfeld hingegen Valerien Ismael, der zu Hannover 96 wechselt. Spekuliert wird zudem über einen Wechsel von Phillip Lahm, den Barcelona und Manchester United unbedingt haben wollen.

Carlos Alberto Gomes de JesúsSV Werder Bremen: Die kühlen Hanseaten agieren etwas bescheidener auf der Suche nach Verstärkung, wahrscheinlich auch, um einen erneuten Reinfall wie bei Carlos Alberto zu vermeiden. Der soll eigentlich an der Weser bleiben, aber wenn ein passendes Angebot kommen sollte, würden die Bremer wohl kaum nein sagen. Ins Auge gefasst haben die Verantwortlichen den erst 20jährigen Sebastian Prödl von Sturm Graz, der als Alternative zu Mertesacker und Naldo heranwachsen soll. Verliehen werden soll das kolumbianische Stürmertalent John Jairo Mosquera, der in der Vorrunde zweimal als Torschütze erfolgreich war, aber verstärkt Spielpraxis sammeln soll.

Jonathan PitroipaHamburger SV: Der HSV hat schon für die Zukunft vorgesorgt und das 17jährige Stürmer-Talent Macauley Chrisantus nach Hamburg geholt. Der darf zwar erst im kommenden Jahr spielen, ist aber schon ein Vorgriff für die neue Saison. Momentan zerbrechen sich die Verantwortlichen den Kopf darüber, ob Jonathan Pitroipa vom Zweitligisten SC Freiburg bereits im Winter kommen soll oder im Sommer ablösefrei wechselt. Problematisch wird es für die Hanseaten während des Africa-Cups, wenn gleich drei Akteure für ihre Länder aktiv sind – deshalb könnten sie möglicherweise noch einmal aktiv werden.

Bayer 04 Leverkusen: Die Leverkusener haben noch keinen Transfer in trockenen Tüchern. Den Verein verlassen können Ricardo Faty und Michal Papadopulos, für die es lose Anfragen gibt. Wunschkandidat bleibt der Freiburger Daniel Schwaab. Der besitzt zwar noch einen Vertrag bis 2009 bei den Breisgauern, soll aber schon in der Winterpause kommen. Zudem denkt Bayer über eine Verpflichtung von Simon Poulsen nach. Der Mittelfeldspieler vom FC Midtjylland wäre durchaus eine Verstärkung für die Werkself.

Lövenkrands und LarsenSchalke 04: Der Brasilianer Ze Roberto und Albert Streit von Eintracht Frankfurt werden auf jeden Fall das Mittelfeld der Schalker schon im Winter verstärken. Ebenfalls kommen soll noch Uruguays Nationalstürmer Vicente Sanchez, um den Druck auf Asamoah, Altintop, Özil und Rakitic zu erhöhen. Sollte dieser wirklich kommen, werden die beiden Dänen im Kader Sören Larsen und Peter Lövenkrands die Gelsenkirchener wohl verlassen.

Karlsruher SC: Der erfolgreiche Aufsteiger wird aufgrund der angespannten finanziellen Lage auf weitere Neuzugänge verzichten, nur wenn Stammkeeper Miller langfristig ausfallen sollte, wird noch ein Reservetorwart geholt. Negativ für den Verein ist, dass sich einige Akteure in den Vordergrund gespielt haben und somit das Interesse anderer Vereine geweckt haben. Für den KSC ist es unheimlich wichtig, die wichtigen Akteure langfristig zu binden.

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Die erste Hälfte der Bundesliga-Saison 2007/08 ist nun vorüber und der FC Bayern hat sich erwartungsgemäß die Herbstmeisterschaft gesichert. Insgesamt 1530 Minuten hat diese abwechslungsreiche Hinrunde bereits gedauert und es gab immerhin ganze sieben Feldspieler, die über die gesamte Zeit auf dem Platz gestanden haben, wobei es keine zwei Akteure aus einem Verein geschafft haben.

Etwas überraschend gehört der Berliner Malik Fathi zu den Dauerbrennern der Liga. Der 24 jährige hat sich in den wechselnden Systemen von Trainer Favre als eine Konstante herausgestellt. Er konnte in dieser Hinrunde auch endlich sein zweites Bundesliga-Tor erzielen und war in einer immer schwächer werdenden Hertha-Elf immer einer der Besten.

Durchgesetzt hat sich auch der Argentinier Martin Demichelis im Bayern-Star-Ensemble. Ob in der Innenverteidigung neben Lucio oder im defensiven Mittelfeld neben Mark van Bommel, der Defensiv-Spezialist erfüllte stets seine Aufgabe. In seiner fünften Saison beim FC Bayern hat er sich endlich als Stammspieler durchgesetzt.

Weniger verwunderlich sind die zahlreichen Einsätze von Mario Eggimann vom Karlsruher SC und Naldo vom SV Werder Bremen. Beide Akteure gehören schon seit Jahren zum Stamm ihrer Teams und gelten innerhalb der Team-Hierarchie sogar als Führungsspieler, wobei Eggimann die Funktion des Kapitäns beim KSC ausfüllt.

Bei den Aufsteigern konnten sich Orestes von Hansa Rostock und Igor Mitreski von Energie Cottbus als Stammkräfte im Fußball-Oberhaus etablieren. Beide kämpfen zwar mit ihren Mannschaften gegen den Abstieg, konnten aber in einzelnen Spielen nachweisen, dass sie zu recht in der Bundesliga aktiv sind.

Etwas unscheinbarer agiert beim Hamburger SV Joris Mathijsen. Immer wieder ist von Raphael van der Vaart oder Ivica Olic die Rede und ganz heimlich hat sich der stille Holländer zur Stammkraft gemausert. Zusammen mit Bastian Reinhardt bildet ein selten zu überwindendes Abwehrbollwerk im Konstrukt von Trainer Stevens.

Mal sehen, wem es von diesen Akteuren gelingt, auch am Ende der Saison vollständig alle Bundesligaminuten absolviert zu haben.

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Trainer Ottmar Hitzfeld vom FC Bayern München hat seinen Kapitän Oliver Kahn für das kommende Spiel gegen Hertha BSC suspendiert. Zudem wurde eine Geldstrafe in Höhe von 25.000 Euro für den „Titan“ verhängt. Über die Gründe der Suspendierung wurde Stillschweigen vereinbart, man geht aber davon aus, dass die herbe Mannschaftsschelte von Kahn die Ursache sei. Kahn hat insbesondere seine prominenten Mitspieler Luca Toni und Frank Ribery angegriffen und eine bessere Mannschaftsleistung eingefordert.

Somit wird sein Vertreter Michael Rensing das Tor gegen die Berliner Hertha hüten.Dass dies keine schlechte Ausgangsposition für den FC Bayern ist, beweist die Bilanz des noch jungen Keepers, denn bisher hat er in der Bundesliga noch nicht verloren. In 17 Spielen mit Michael Rensing ging der FC Bayern 12mal als Sieger vom Platz und spielte 5mal Remis.

Ebenfalls gute Erinnerungen an die letzte Bundesliga-Partie gegen Hertha BSC hat Lukas Poldolski, war er doch in der vergangenen Saison gleich doppelt im Olympiastadion erfolgreich. Überhaupt hat der Stürmer drei seiner vier Saisontore in der abgelaufenen Saison gegen die Berliner erzielt.

Mit einem Sieg könnte der FC Bayern zum wiederholten Male als Herbstmeister in die Winterpause gehen und seine zahlreichen Brandherde löschen. Es werden wohl einige der unzufriedenen Reservisten abgegeben und noch ein oder zwei Stars geholt.

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