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Magere 12 Tore erzielte Energie Cottbus in der Hinrunde. Kein Wunder, dass sich die Lausitzer nach einem neuen Stürmer umschauten. Dabei ist man in Österreich fündig geworden. Der Brasilianer Adi kommt in der Winterpause von Austria Kärnten.

Doch zuvor muss der 23-Jährige noch die obligatorische medizinische Untersuchung bei den Cottbussern bestehen, der einen Vertrag bis zum Sommer 2012 erhalten soll. Dieser hat auch Gültigkeit für die 2. Liga.

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Mit der bizarren Bilanz von sechs Punkten aus elf Spielen führt Energie Cottbus momentan die Tabelle von hinten an. Es sind zwar nur zwei Punkt bis zu einem Nicht – Abstiegsplatz, aber die Tordifferenz von -11 Punkten spricht eine deutliche Sprache. Dem soll nun entgegengewirkt werden.

Zu wenig kommt bisher vom Sturm der Lausitzer, und auch die Heimstärke aus der letzten Saison ist verloren gegangen. Hinzu kommen Unachtsamkeiten der Hintermannschaft und Ausfälle von wichtigen Stammspielern. So fehlte beim Heimspiel gegen den FC Schalke 04 am vergangenen Samstag der bisher erfolgreichste Stürmer Dimitar Rangelov – wegen einer gelb-roten Karte im Spiel gegen Arminia Bielefeld. Aber auch er konnte bisher nur drei Tore erzielen.

Sieht die Osttribüne bald einen neuen Spieler? © wikipediaBei dieser Datenlage ist es nur verständlich, dass das Management bereits vor Beginn der nächsten Transferperiode aktiv wird.
Derzeit befindet sich Félix Dja Ettien im Probetraining. Sollte er überzeugen, dürfte er noch vor Beginn der Transferperiode für die Cottbuser spielen. Denn der Nationalspieler der Elfenbeinküste ist momentan arbeitslos – sein ehemaliger Verein UD Levante ist in der letzten Saison aus der Primera Division abgestiegen.
Besonders bitter: seine ganze bisherige Karriere verbrachte er dort, in der er rund 300 Spiele in der ersten und zweiten spanischen Liga bestritt.

Bis einschließlich Mittwoch trainiert der 29-jährige Offensivspieler noch mit der Profimannschaft, danach soll eine Entscheidung fallen.

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Im Schatten der Europameisterschaft bastelt Bundesligist Energie Cottbus weiter am Kader für die kommende Saison, so gab der Verein heute die Verpflichtung von Danny Galm bekannt. Der 22jährige Stürmer kommt von den Amateuren von Eintracht Frankfurt und soll langsam an die Bundesliga herangeführt werden.

Manager Steffen Heidrich äußerte sich auf der Internetseite des Vereins wie folgt über das Sturm-Talent: „Danny Galm hat sich in den letzten Jahren während seiner Stationen beim VfB Stuttgart und in Frankfurt stetig weiterentwickelt. Wir glauben, dass er bereit ist für den nächsten Schritt zum Profi in Cottbus” Auch Galm freut sich auf die kommende Aufgabe: „Mein Ziel ist es, Bundesliga-Profi zu werden. Ich sehe in Cottbus dafür gute Chancen und freue mich auf diese Herausforderung“.

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Auch Energie Cottbus beginnnt die Planungen für die nächste Bundesligasaison. Dazu haben sie die Lausitzer die Dienste des Montenegriners Savo Pavicevic Gesichert. Der 27 Jährige erhält nach Angaben des Vereins einen Dreijahresvertrag bis zum 30. Juni 2011 und soll auf der rechten Abwehrseite zum Einsatz kommen. Pavicevic gilt als lauf- und kampfstarker Abwehrspieler und war bis zu diesem Zeitpunkt beim serbischen serbischen Erstligisten FK Vojvodina Novi Sad im Einsatz.
Die Ablösesumme soll rund 300.000 Euro betragen haben. Ebenfalls auf der Liste der Cottbusser soll der 22 Jährige Stürmer Adam Nemec von Erzgebirge Aue sein, was aber noch an der geforderten Ablösesumme scheitern könnte. Desweiteren bemüht man sich weiter um Giannis Taralidis von OFI Heraklion.

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Branko Jelic, den Namen kannten die wenigsten Fußball-Fans, als Energie Cottbus die Verpflichtung des Stürmers in der Winterpause bekannt gab. Doch seit vergangenem Samstag ist der Stürmer, der gegen die großen Bayern zwei Tore erzielen konnte, in aller Munde.

Branko Jelic ist am 5. Mai 1977 in Bosnien und Herzegowina geboren worden und begann seine Karriere beim serbischen Verein FK Borac Cacak. Dort geriet der 1,81 Meter große Stürmer in den Fokus des serbischen Großklubs Roter Stern Belgrad, wo er in 68 Spielen immerhin 22 Tore schießen konnte. 2003 folgte der Wechsel zu FK Vojvodina Novi Sad, um von dort aus nach Beijing Guoan in die neugegründete Chinese Super League zu wechseln. Dort feierte Jelic seine größten Erfoge, denn mit 21 Toren errang er die Torjägerkrone und wurde zum Spieler des Jahres gewählt. Im Anschluss folgte der Transfer zu Xiamen Lanshi, die aber im vergangenen Jahr abstiegen.

Seit der Winterpause spielt Branko Jelic nun für Energie Cottbus und möchte mit seinen Toren den Abstieg der Lausitzer aus der Bundesliga verhindern. In sieben Bundesligaspielen erzielte der Serbe nun drei Tore, wobei seine zwei Treffer gegen die Bayern in jedem Jahresrückblick ihren Platz finden werden. Schließlich stehen die Cottbusser erstmals seit dem 2. Spieltag wieder auf einem Nichtabstiegsplatz.

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Mit dem Näherrücken des 18. Spieltages am 1. Februar mit der Partie Hansa RostockFC Bayern München überschlagen sich fast täglich die Meldungen auf dem Transfermarkt. Fast jedes Team möchte sich in irgendeinem Bereich noch verbessern oder einen Spieler abgegeben.

Das gilt auch für die beiden Mannschaft, die die Rückrunde eröffnen werden. Hansa Rostock möchte gerne seinen linken Verteidiger Pearce abgeben, der erst vor der Saison gekommen war, aber aus Sicht der Verantwortlichen völlig enttäuschte. Außerdem wurden rund um die Mannschaft zwei Mental-Trainer installiert, um die psychische Belastung der Profis zu reduzieren. Damit folgt Rostock anderen Bundesligisten, bei denen Mental-Trainer inzwischen zum regelmäßigen Trainerstab gehören.

Auch im Kader von Bayern München wird es möglicherweise noch eine Veränderung geben. Nachdem Trainer Ottmar Hitzfeld angekündigt hatte, dass das Sturmduo Klose und Toni auch in der Rückrunde gesetzt sind, trägt sich Lukas Podolski mit Abwanderungsgedanken. Zumindest eine Ausleihe bis zum Sommer sei durchaus im Bereich des Möglichen, betonte Manager Uli Hoeneß. Neu-Trainer Jürgen Klinsmann plant allerdings fest mit seinem ehemaligen Nationalmannschafts-Zögling. Interessenten für die Stürmer gibt es genug, so denken unter anderem Manchester City, Werder Bremen und der VfB Stuttgart an eine Ausleihe.

Bei Hertha BSC wird es garantiert noch zu Veränderungen kommen. Zieht der eigentlich schon in trockenen Tüchern gewähnte Transfer mit Fejsa sich scheinbar noch eine Weile aufgrund von ungeregelten Transfermodalitäten, haben die Berliner seinen Landsmann Gojko Kacar von FK Vojvodina Novi Sad verpflichtet. Dieser kann im defensiven und offensiven Mittelfeld sowie der Innenverteidigung eingesetzt werden. Rund drei Millionen Euro war der Hertha der Transfer des 20jährigen serbischen Nationalspielers wert. Dafür verdichten sich die Anzeichen, dass Gilberto die Berliner bereits im Winter verlassen wird. Tottenham Hotspurs bieten inzwischen etwas unter zwei Millionen Euro für den brasilianischen Nationalspieler.

Seine letzte Chance in der Bundesliga möchte Daniel Ljuboja gerne nutzen. Der bisherige Stuttgarter Stürmer, der beiden Schwaben aufgrund zahlreicher Querelen in die zweite Mannschaft versetzt wurde, wechselt auf Leihbasis zum VfL Wolfsburg. Dieser besitzt am Ende der Saison eine Kaufoption für weitere zwei Jahre. Ljuboja hat bisher 42 Bundesligaspiele absolviert und dabei 13 Treffer erzielt. Zudem haben die Wölfe einen neuen Torwarttrainer verpflichtet – Andreas Hilfiker wird ab sofort für die Torhüter verantwortlich sein. Dieser kann sich gleich mit seinem Landsmann, den Schweizer Nationaltorhüter Diego Benaglio, auseinandersetzen. Wie die Wölfe bekannt gaben, erhält der für rund zwei Millionen Euro verpflichtete Schlussmann einen Vertrag bis ins Jahr 2012.

Der MSV Duisburg kann zwar keinen Transfer verkünden, hat sich aber auf der Position des Sportdirektors verstärkt. Bruno Hübner, der bisher beim Zweitligisten Wehen-Wiesbaden erfolgreich tätig war, wird versuchen, gemeinsam mit den Zebras die Klasse zu erhalten.

In Cottbus hat man die Weichen für die Zukunft gestellt und Torhüter Tremmel bis ins Jahr 2010 gebunden. Der Vertrag des neuen Stamm-Torhüters ist auch in der Zweiten Liga gültig.

Erneuter Schock für Werder Bremen – Nationalspieler Torsten Frings fällt erneut durch eine Innenbandverletzung für sechs bis acht Wochen aus. Dafür können die Bremer die Vertragsverlängerung von Daniel Jensen vermelden, der seinen Kontrakt bis ins Jahr 2011 verlängert hat.

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Jürgen Klinsmann © wikimedia

Das vergangene Wochenende wurde natürlich von der Nachricht beherrscht, dass Jürgen Klinsmann ab dem Sommer 2008 das Ruder beim FC Bayern übernehmen wird. Jeder Experte, jede Zeitung und jeder Nachrichtensender musste seine Meinung kundtun, aber eines haben die Bayern schon wieder erreicht, sie haben alle überrascht und sich in den Schlagzeilen gehalten.

Tim BorowskiAm Sonntag-Abend setzten die Münchner noch eine Schlagzeile oben drauf, indem sie verkündeten, dass Nationalspieler Tim Borowski ab der Saison 2008/09 ebenfalls im Trikot der Roten auflaufen wird. Worüber wir schon vor einigen Tagen spekuliert haben, wird nun Realität, Werder Bremen muss ohne seinen Mittelfeldspieler auskommen. Borowski, dessen Vertrag am 30. Juni 2008 endet, wird ablösefrei nach München wechseln und hat dort einen Vertag bis ins Jahr 2011 unterschrieben. Langsam stellt sich aber die Frage, wo Bayern München die deutschen Nationalspieler alle spielen lassen möchte, schließlich droht Jansen, Schweinsteiger, Podolski und Borowski angesichts der großen Konkurrenz dauerhaft die Bank.

Energie Cottbus möchte das Unternehmen Klassenerhalt auch nicht dem Zufall überlassen und präsentierten mit Christian Müller von Hertha BSC den fünften Neuzugang in der Winterpause. Der talentierte Mittelfeldspieler kommt ablösefrei und soll auf der rechten Seite zum Einsatz kommen. Dafür hat Tomasz Bandrowski die Lausitzer in Richtung Heimat verlassen. Er wird an Lech Poznan ausgeliehen.

Auch die Berliner Hertha sieht sich weiter nach Verstärkungen um, so wird vermutlich der 19 jährige serbische Nationalspieler Ljubomir Fejsa die Mannschaft verstärken. Für den defensiven Mittelfeldspieler wird rund eine Million Euro Ablöse fällig. Weiter im Fokus der Hauptstädter sind Loukas Vyntra (26, Panathinaikos Athen) und Dusan Basta (23, Roter Stern Belgrad).

Ebenfalls verstärkt hat sich der Karlsruher SC. Die Badener holten Joshua Kennedy vom Ligarivalen 1.FC Nürnberg. Für rund 450.000 kommt der australische Nationalspieler zum KSC, nachdem er in Nürnberg nach der Verpflichtung des tschechischen Riesen Jan Koller keine Perspektive mehr gesehen hatte.

Nicht in die Bundesliga kommen wird Nationaltorwart Jens Lehmann, der Borussia Dortmund einen Korb gegeben hat. Er möchte lieber auf der Insel bleiben und dort sein Glück versuchen.

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VfL Bochum: Die Bochumer, die sich in der ersten Saisonhälfte recht unbeschadet gehalten haben, möchten möglicher weise etwas für die Offensive tun. Topscorer Sestak trifft immer nur vor dem eigenen Publikum, weshalb sich Trainer Marcel Koller und Manager Kuntz bereits auf die Suche begeben haben. Wen die Bochumer ins Auge gefasst haben, wurde bisher nicht bekannt.

Arminia Bielefeld: Nachdem vor der Saison keine wirklich Verstärkung zu den Ostwestfalen gestoßen ist und sie mit 38 Toren zur Schießbude der Liga mutiert sind, müssen die Bielefelder natürlich etwas tun. Da Hannover bereit ist, einen seiner Innenverteidiger abzugeben, rücken Zuraw und Thomas Kleine in den Fokus. Kleine wäre aufgrund seines Alters die bessere Perspektive, weil Zuraw mit seinen 35 Jahren keine langfristige Lösung ist.

Hansa Rostock: Bei Hansa Rostock ist die finanzielle Lage weiterhin angespannt, weshalb Trainer Frank Pagelsdorf bei Neuzugängen auch Abgänge verbuchen möchte. Erster Kandidat zum Verlassen der Ostseestadt ist Marcel Schied, der seit dem Beginn der Saison auf dem Abtellgleis ist. Vielleicht macht Hertha BSC auch schon einen Vorstoß in Sachen Marc Stein, der im Sommer ablösefrei nach Berlin wechselt. Gledson, der im vergangenen Sommer nach Stuttgart wechselte, aber dort überhaupt nicht zu recht kam, soll zurückgeholt werden. Zudem sucht man an der Ostsee nach einem weiteren Stürmer, denn Victor Agali trifft das Tor nicht und Kern muss viel nach hinten arbeiten, weshalb viel von seiner Torgefährlichkeit verloren geht.

1.FC Nürnberg: Einen Transfer haben die Franken bereits über die Bühne gebracht. Mit Jacques Abardonado wurde ein erfahrener Abwehrspieler nach Nürnberg geholt und mit einem Vertrag bis 2010 ausgestattet. Er soll der oft wackligen Nürnberg-Defensive neue Stabilität verleihen, damit im neuen Jahr der Abstiegskampf Geschichte ist. Ebenfalls auf der Wunschliste ist Jan Koller. Der einstige Stürmer von Borussia Dortmund, der jetzt beim AS Monaco unter Vertrag steht, möchte unbedingt zur Europameisterschaft und ist deshalb auf der Suche nach Spielpraxis. Es bleibt abzuwarten, ob Nürnberg dieser Transfercoup gelingt, zumal Angelos Charisteas wieder regelmäßig trifft.

Energie Cottbus: Die Lausitzer waren bisher am aktivsten auf dem Transfermarkt. Geholt wurden mit Dusan Vasiljevic ein offensiver Mittelfeldspieler, mit Ivan Radeljic ein kopfballstarker Innenverteidiger und mit Branco Jelic ein torgefährlicher Stürmer. Der 30 jährige Jelic war immerhin schon einmal „Spieler des Jahres“ in China und soll die Offensive der Cottbuser beleben. Falls der 1.FC Nürnberg Jan Koller aus Monaco loseisen kann, wäre Josua Kennedy ein weiterer Kandidat für den Sturm der Lausitzer. Verlassen werden Cottbus Francis Kioyo, der unter Ex-Trainer Patrick Sander noch Stammspieler gewesen ist und Thomas Bandrowski, der in seine polnische Heimat wechselt.

MSV Duisburg: Bei den Duisburgern sieht es ganz finster aus. Tabellenletzter mit gerade einmal 14 geschossenen Toren in 17 Spielen – da weiß man, wo der Schuh drückt. Leider haben die Duisburger kein allzu großes Budget, um Einkaufen zu gehen. Eine riesige Enttäuschung ist der einstige Torschützenkönig der Bundesliga, Ailton, der weit entfernt ist von seiner früheren Leistung. Man überlegt inzwischen sogar, den Brasilianer in der Winterpause wieder abzugeben.

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Die erste Hälfte der Bundesliga-Saison 2007/08 ist nun vorüber und der FC Bayern hat sich erwartungsgemäß die Herbstmeisterschaft gesichert. Insgesamt 1530 Minuten hat diese abwechslungsreiche Hinrunde bereits gedauert und es gab immerhin ganze sieben Feldspieler, die über die gesamte Zeit auf dem Platz gestanden haben, wobei es keine zwei Akteure aus einem Verein geschafft haben.

Etwas überraschend gehört der Berliner Malik Fathi zu den Dauerbrennern der Liga. Der 24 jährige hat sich in den wechselnden Systemen von Trainer Favre als eine Konstante herausgestellt. Er konnte in dieser Hinrunde auch endlich sein zweites Bundesliga-Tor erzielen und war in einer immer schwächer werdenden Hertha-Elf immer einer der Besten.

Durchgesetzt hat sich auch der Argentinier Martin Demichelis im Bayern-Star-Ensemble. Ob in der Innenverteidigung neben Lucio oder im defensiven Mittelfeld neben Mark van Bommel, der Defensiv-Spezialist erfüllte stets seine Aufgabe. In seiner fünften Saison beim FC Bayern hat er sich endlich als Stammspieler durchgesetzt.

Weniger verwunderlich sind die zahlreichen Einsätze von Mario Eggimann vom Karlsruher SC und Naldo vom SV Werder Bremen. Beide Akteure gehören schon seit Jahren zum Stamm ihrer Teams und gelten innerhalb der Team-Hierarchie sogar als Führungsspieler, wobei Eggimann die Funktion des Kapitäns beim KSC ausfüllt.

Bei den Aufsteigern konnten sich Orestes von Hansa Rostock und Igor Mitreski von Energie Cottbus als Stammkräfte im Fußball-Oberhaus etablieren. Beide kämpfen zwar mit ihren Mannschaften gegen den Abstieg, konnten aber in einzelnen Spielen nachweisen, dass sie zu recht in der Bundesliga aktiv sind.

Etwas unscheinbarer agiert beim Hamburger SV Joris Mathijsen. Immer wieder ist von Raphael van der Vaart oder Ivica Olic die Rede und ganz heimlich hat sich der stille Holländer zur Stammkraft gemausert. Zusammen mit Bastian Reinhardt bildet ein selten zu überwindendes Abwehrbollwerk im Konstrukt von Trainer Stevens.

Mal sehen, wem es von diesen Akteuren gelingt, auch am Ende der Saison vollständig alle Bundesligaminuten absolviert zu haben.

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Stadion der Freundschaft

Als erster Bundesligist hat Energie Cottbus einen Transfer für die Winterpause getätigt und den bosnischen Nationalspieler Ivan Radeljic verpflichtet.

Der 27 jährige ist für die Lausitzer die lang ersehnte Verstärkung für die Innenverteidigung, wo der polnische Trainer der Cottbusser Bojan Prasnikar erhebliche Defizite gesehen hatte. Zudem versprechen sich die Verantwortlichen auch mehr Alarm im Cottbusser StrafraumTorgefahr bei Standards in der Offensive, wo Cottbus im bisherigen Saisonverlauf selten erfolgreich war. Ivan Radeljic, der mit der Trikotnummer 28 ausgestattet wurde, erhält in der Lausitz einen Vertrag bis ins Jahr 2011. Der 1,90 Meter große Verteidiger besitzt die kroatische und die bosnische Staatsbürgerschaft und absolvierte seit März 2007 sechs Länderspiele für Bosnien-Herzegowina. Er spielte bisher Inter Zapresic, Cerezo Osaka (Japan) und Hajduk Split. Damit suchen die Cottbusser, die durch den 2:0 Erfolg gegen den Karlsruher SC wieder mehr Hoffnungen auf den Klassenerhalt haben, noch einen Mittelfeldspieler und einen Stürmer.

Cottbusser SpielerDie anderen Mannschaften sind ebenfalls nicht untätig, so absolviert der französische Innenverteidiger Valérien Ismael vom Ligarivalen Bayern München eine sportärztliche Untersuchung bei Hannover 96. Außerdem würden die Niedersachsen gerne Jan Schlaudraff von den Bayern loseisen, was wohl ein schwieriges Unternehmen wird. Bei Schalke 04 ist die Verpflichtung des Brasilianers Ze Roberto schon fast fix, zudem möchten die Gelsenkirchener gern Albert Streit von Eintracht Frankfurt holen. Viele Vereine der Bundesliga haben schon Neuverpflichtungen ins Auge gefasst und so wird der Transfermarkt im Januar noch tüchtig durcheinander geraten.

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