Christoph Daum ist neuer Trainer von Eintracht Frankfurt und wird somit Nachfolger des kurz zuvor entlassenden Michael Skibbe. Diese Meldung hat eingeschlagen wie eine Bombe. Daum hat mit der Eintracht großes vor und sieht sich nicht als Feuerwehrmann.
Der Trainer-Wahnsinn in der Bundesliga geht munter weiter. Trotz des 2:1-Erfolges von Eintracht Frankfurt am letzten Spieltag wurde Michael Skibbe als Trainer entlassen. Zu verdanken ist es der Talfahrt der Hessen, die nach starker Hinrunde in ein Leistungsloch fielen. Nach neun sieglosen Spielen und dem Absturz auf den 15.-Tabellenplatz war Skibbe auch nach dem wichtigen Sieg gegen St. Pauli für die Vereinsoberen nicht mehr zu halten.
Sensation: Chrisotph Daum wird neuer Trainer von Eintracht Frankfurt
Doch noch überraschender als die Skibbe Entlassung ist die Verpflichtung von Christoph Daum als neuer Trainer von Eintracht Frankfurt.
Der Wahnsinn: Georgios Tzavellas erzielte einen Treffer aus 73 Metern gegen Schalke 04. Absolut rekordverdächtig, ein Tor aus dieser Distanz zu erzielen. Keine Frage, dass der Grieche von Eintracht Frankfurt die Kategorie „Tor der Woche“ für sich entschieden hat.
Tzavellas: Tor der Woche aus 73 Metern
Exakt 793 Minuten oder etwas mehr als 13 Stunden musste Eintracht Frankfurt auf ein Tor warten. Georgios Tzavellas hat den Bann mit seinem kuriosen Treffer beim Gastspiel gegen Schalke 04 gebrochen. Der Abwehrspieler wollte dabei eigentlich einen langen Pass auf Stürmer Theofanis Gekas spielen, doch dieser kam im Schalker-Strafraum nicht mehr an die Kugel, irritierte aber den herauseilenden Manuel Neuer dermaßen, dass dieser sich völlig verschätze und der Ball im Tor landete.
Patrick Ochs von Eintracht Frankfurt steht bei einigen Bundesligamannschaften auf dem Zettel. Neben dem Hamburger SV und Schalke 04 soll auch Borussia Dortmund Interesse am Mittelfeldspieler haben. Ochs bei Dortmund? Das würde passen.
Bei Eintracht Frankfurt läuft es in der Rückrunde einfach nicht. Die Hessen warten immer noch auf den ersten Treffer nach der Winterpause und rutschen in der Tabelle immer weiter ab.
Gerücht: Borussia Dortmund will Patrick Ochs
Da dürfte es Trainer Michael Skibbe gar nicht passen, dass es mitten in der Krise Wechselgerüchte um Kapitän Patrick Ochs gibt. Denn der 26-Jährige steht nach Informationen der „Bild“ auch beim kommenden Meister Borussia Dortmund auf dem Wunschzettel.
Ein Wechsel von Ochs zu Dortmund macht durchaus Sinn. Der flinke Außenbahnspieler könnte die Eintracht nach der Saison trotz laufenden Vertrages bis 2012, der nur für die Bundesliga gilt, für 3 Millionen Euro verlassen. Die Borussia sucht indes nach Verstärkungen für die kommende Saison auf der rechten Außenbahn. Da scheint Ochs ein idealer Kandidat, zumal er sowohl Defensiv als auch Offensiv eingesetzt werden kann und man somit einen starken Ersatz für Rechtsverteidiger Lukasz Pisczek und rechten Mittelfeldspieler Jakub Blaszykowski hätte.
Marco Russ von Eintracht Frankfurt war am 15. Spieltag für das Tor der Woche zuständig. Im Derby gegen den FSV Mainz 05 war der Verteidiger per Volleyschuss zur Stelle.
Während Borussia Dortmund in der Bundesliga von Sieg zu Sieg eilt und langsam für gähnende Langeweile im Titelrennen sorgt, garantiert zumindest unsere Rubrik „Tor der Woche“ an jeden Spieltag für Spannung und Abwechslung.
Diesmal darf sich Eintracht Frankfurt über den Sieg freuen. Schließlich erzielte Marco Russ mit einem Volleyschuss im Fallen gegen Mainz 05 das zwischenzeitliche 1:0 und zugleich den schönsten Treffer des 15. Spieltags und zugleich das Tor der Woche. Am Ende gewann die Eintracht mit 2:1.
Tor der Woche: Russ trifft volley im Fallen
Und so ist es gefallen: Frankfurts Ochs schlug das Leder in den Sechzehner, wo die Mainzer den Ball nicht entschlossen genug klären konnten. Und so landete der Ball nach einem Kopfball von Karhan genau vor Russ, der blitzschnell reagiert und die Kugel im Fallen per Direktabnahme aus 15 Metern in die Maschen jagte.
Für Marco Russ, der in der laufenden Saison bei jedem Pflichtspiel 90 Minuten auf dem Platz stand, ein seltenes Gefühl. Schließlich ist der Innenverteidiger ansonsten fürs Tore verhindern zuständig. Doch wenn es öfter so klappt wie gegen Mainz, darf Russ gerne öfter für einen Ausflug in den gegnerischen Sechzehner stürmen.
Fußballfans aufgepasst: Wer wissen will, was die Dauerkarte seines Lieblingsvereins in der Saison 2010/11 kostet, findet hier eine aktuelle Übersicht.
Ein Blick auf die aktuellen Preise für die Dauerkarten 2010/11 verdeutlicht, dass der FC Bayern die günstigen Tickets aller 18 Bundesligamannschaften für den Stehplatzbereich anbietet. Für die 17 Heimspiele in der Allianz Arena werden gerade einmal 120 Euro fällig.
Dagegen zahlt man beim FSV Mainz 05 mit fast 100 Euro mehr, am meisten. Zudem zeigt das Ranking, dass Werder Bremen, der Hamburger SV, 1. FC Nürnberg, Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund die Preise für die Dauerkarten in einigen Kategorien angehoben haben.
Erstmal in unserer „Tor der Woche“-Geschichte teilen sich zwei Tore unseren Wochenpreis. Jubeln dürfen Caio und Maik Franz von Eintracht Frankfurt die mit Distanzhammer und Fallrückzieher zwei Traumtore beim 3:2-Sieg gegen Bayer Leverkusen beisteuerten.
Eintracht Frankfurt is on fire! Die Hessen haben nicht nur die letzten drei Spiele gewonnen und befinden sich somit auf Europa-League-Kurs, sondern verwöhnen uns Fußballfans mit schönen Toren (siehe Videos).
In Person handelt es sich dabei um Caio und Maik Franz. Nachdem die Gäste von Bayer Leverkusen durch einen Doppelpack von Stefan Kießling mit 2:1 in Führung gingen, nahm sich Caio in der 61. Minuten ein Herz und traf mit einem „Sonntagsschuss“ aus 33 Metern zum Ausgleich. Bemerkenswert war die Flugkurve des Balles, wie das Video sehr schön verdeutlicht.
Das Tor der Woche – Teil 1:
Aber auch der zum Torjäger mutierte Maik Franz trumpfte groß auf. Der Abwehrspieler mit dem Bad-Boy-Image erzielte kurz vor dem Abpfiff nach einem Eckball per Fallrückzieher den Siegtreffer für Eintracht Frankfurt. Für Franz war es bereits der 6. Saisontreffer, der damit nach Alexander Meier torgefährlichster Hesse ist. Wer sich von den technischen Fertigkeiten des 28-Jährigen überzeugen will, sollte sich das Video angucken.
Eintracht Frankfurt denkt an eine Verpflichtung von Andrey Voronin. Der Ukrainer steht beim FC Liverpool auf dem Abstellgleis und könnte eine super Alternative zu Ioannis Amanatidis sein.
Eigentlich steht die Eintracht aus Frankfurt gar nicht so schlecht da. Doch dem Team von Trainer Michael Skibbe fehlt vor allem im Sturm ein echter Knipser. Ioannis Amantidis fällt aufgrund anhaltender Knieprobleme auf unbestimmte Zeit aus und die anderen Stürmer Nikos Liberopoulos (1 Tor) oder Martin Fenin (0 Tore) fehlt der Torinstinkt. Kaum verwunderlich, dass Mittelfeldspieler Alexander Meier mit 6 Treffern vor dem kantigen Verteidiger Maik Franz (5 Tore) treffsicherste Spieler ist.
Voronin ausleihen
Ganz klar, die Eintracht muss sich im Sturm verbessern. Und warum nicht auf erfahrene Spieler zurückgreifen die in der Bundesliga ihren Torinstinkt schon unter Beweis gestellt haben. In diese Kategorie fällt auch ganz klar Andrey Voronin. Die Hessen sollen angeblich stark an einem Ausleihgeschäft des 30-jährigen Ukrainers interessiert sein, der beim FC Liverpool weiter ein Reservistendasein fristet.
Voronin wäre auf jeden Fall ein geeigneter Kandidat für das lahmende Angriffsspiel von Eintracht Frankfurt. Bleibt nur abzuwarten, ob die Hessen die Gehaltsforderungen des Stürmers, der letzte Saison in der Rückrunde bei Hertha BSC groß aufspielte, zahlen können. Wenn alle Seite einen Schritt aufeinander zu gehen und der Transfer klappen sollte, kann Frankfurt optimistisch in die Rückrunde blicken.
Es ist das Spitzenspiel im Achtelfinale des DFB-Pokal: Eintracht Frankfurt empfängt den FC Bayern München. Und das gute für uns Fans, die ARD überträgt die Partie am 28. Oktober live. Anstoß ist um 20.30 Uhr.
Alle anderen Spiele werden in voller Länge vom Pay-TV-Sender Sky und in Ausschnitten von der ARD und ZDF übertragen. Die Spiele finden am Dienstag, dem 27. Oktober, und Mittwoch, dem 28. Oktober, statt.
Ende Mai 2005 wurde der Umbau des ehemaligen Waldstadions für 150 Millionen Euro abgeschlossen. Entstanden ist die Commerzbank-Arena – ein schönes und reines Fußballstadion.
Für die Namensrechte zahlte die Commerzbank AG rund 30 Millionen Euro an die städtische Betreibergesellschaft. Der Vertrag ist noch bis 2015 gültog.
Größtes Cabrio
Mit seinem Fassungsvermögen von 52.300 Plätzen gehört die Commerzbank-Arena zu den zehn größten Stadien in Deutschland. Es trägt auch den schönen Spitznamen “das größte Cabrio der Welt”. Grund hierfür ist 37.500 m² große Zeltdach, welches je nach Bedarf geöffnet oder geschlossen werden kann.
Die Fertigstellung des neuen Stadion beflügelte in Frankfurt die Fans und auch die Eintracht. In der ersten Saison nach dem Umbau feierten die Hessen den Aufstieg in die Bundesliga und auch die Zuschauerzahlen gingen nach oben.
Es müsste schon mit dem Teufel zu gehen, damit Eintracht Frankfurt den Klassenerhalt verpasst. Das haben die Hessen zum einen ihrem griechischen Neuzugang Nikos Liberopoulus, mit acht Treffern torgefährlichster Spieler, und zum anderen Markus Steinhöfer zu verdanken. Der 23-Jährige ist einer der positiven Überraschungen der Saison.
Im Sommer wechselte der Mittelfeldspieler von Red Bull Salzburg zu Eintracht, wo er sich schnell einen Stammplatz erkämpfte. Der Rechtsfuß, der von 2002 bis 2004 auch beim FC Bayern in der Jugendmannschaft und Regionalliga kickte, glänzt dabei vor allem als Vorlagengeben.