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Mit Hertha BSC steht der erste Absteiger aus der Bundesliga fest. Kümmerliche fünf Punkte nach 14 Spieltagen hat es in der ganzen Bundesliga-Geschichte erst viermal gegeben. Unnötig zu erwähnen, dass die betroffenen Klubs jeweils abstiegen. Gleiches Schicksal wird auch der „alten Dame“ aus Berlin widerfahren. Daher: Augenmerk auf Liga Zwei richten.

Hertha BSC © Flickr by funky1opti Es ist schon fast eine Frechheit, wie lustlos ein Cicero oder Gojko Kacar in den letzten Wochen über das Feld schlenderten. Es scheint so, als ob sie mit dem Kapitel Hertha BSC schon lange abgeschlossen haben, der Klub, der letztes Jahr lange um die Deutsche Meisterschaft mitspielte.

Hartes Restprogramm
Und wenn man sich das Restprogramm der Herthaner anguckt, sollte die Vereinsspitze die Planungen für die 2. Liga erst recht intensivieren. Schließlich warten mit Schalke 04, Bayer Leverkusen und Bayern München große Kaliber, auf die blutleeren Berliner. Viele Punkten werden da für die Funkel-Truppe nicht bei rumkommen. Zudem beträgt der Rückstand auf den Relegationsplatz bereits sieben Punkte.

Aussortieren und auf Nachwuchs setzen
Hertha sollte, auch wenn es noch so schwer fällt, den Tatsachen ins Gesicht schauen und sich in der Winterpause gnadenlos von unmotivierten Spielern trennen. Neuaufbau und dabei verstärkt auf die eigene – ziemlich erfolgreiche – Jugend setzen, muss die Devise lauten. Die zur Verfügung stehenden drei Millionen Euro sollten langfristig in Spieler angelegt werden, die dem Klub in der Zukunft ein neues Gesicht geben könnten.

Und wer weiß, vielleicht bietet der Abstieg auch eine Chance und bei Hertha BSC könnte endlich ein Selbstreinigungsprozess einsetzen.


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Hertha BSC droht der Ausverkauf seiner Starspieler. Demnach werden Arne Friedrich und Jaroslav Drobny mit dem VfB Stuttgart und Patrick Ebert mit Werder Bremen in Verbindung gebracht.

Es war nur eine Frage der Zeit, bis andere Bundesligisten von der sportlichen Misere der Berliner profitieren und sich mit den besten Spielern des Klubs eindecken wollen. Den Anfang machen der VfB Stuttgart und Werder Bremen.

Arne Friedrich © Flickr by Steindy Friedrich und Drobny ins Schwabenländl
Die Schwaben sollen nun ihr Interesse an einer Verpflichtung von Arne Friedrich kundgetan haben. Der Innenverteidiger gehört zu den wichtigen Säulen der Berliner, wäre aber bei einem möglichen Abstieg oder dem Verpassen der internationalen Plätze nicht mehr zu halten. Zwar läuft es sportlich beim VfB nicht wesentlich besser, doch die finanziellen Möglichkeiten übertreffen die der Berliner um ein weites.

Neben Friedrich könnte auch gleich Hertha-Keeper Jaroslav Drobny nach Stuttgart wechseln. Dort könnte der Tscheche, dessen Vertrag im Sommer ausläuft, Nachfolger von Jens Lehmann werden, der wohl seine Karriere nach dieser Saison beenden wird.

Werder will Ebert
Aber auch Patrick Ebert liebäugelt mit einem Abschied. Der Flügelspieler stagniert in den letzten Jahren etwas in seinen Leistungen und würde durch einen Vereinswechsel frischen Wind in seine Karriere bringen. Interessenten gibt es zumindest. Vor allem Werder Bremen ist ganz scharf auf den 22-Jährigen, dem man auf jeden Fall ein großes Talent nachsagen kann.

Es ist offensichtlich: Wenn Hertha BSC nicht langsam die Kurve kriegt, werden die besten Spieler den Klub nach dieser Saison definitiv verlassen. Und ich könnte mir einen Arne Friedrich und Jaroslav Drobny genauso gut in Stuttgart vorstellen, wie einen Patrick Ebert in Bremen.


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Hertha BSC plant offenbar eine Rückholaktion von Marko Pantelic. Allen voran Trainer Friedhelm Funkel. Aber auch der serbische Torjäger könnte sich eine Rückkehr gut vorstellen.

Im Sommer wurde Pantelic nach anhaltenden Differenzen mit Ex-Trainer Lucien Favre und aufgrund seiner hohen Gehaltsvorstellungen vom Hofe gejagt. Ein Fehler, wie sich mittlerweile rausgestellt hat.

Marko Pantelic © Wikipedia by Paul Blank

Denn die Berliner halten nach sieben Niederlagen in Folge die rote Laterne fest in den Händen, flogen aus dem DFB-Pokal raus und boten auch in der Europa League schwache Spiele. Der Schuh drückt überall, so auch im Sturm. Mit sieben Treffern stellt Hertha BSC die drittschwächste Offensive.

Torjäger fehlt
Es ist offensichtlich: Hertha fehlt ein Torjäger. Egal ob Raffael oder die Neuzugänge Artur Wichniarek und Adrian Ramos – keiner vermag die Lücke, die durch den Verlust von Andrey Voronin und Marko Pantelic entstand, zu schließen.

Funkel schwärmt von Pantelic
“Man braucht immer Typen in der Mannschaft. Und vor solchen Spielern habe ich auch keine Angst. Es kommt nur darauf an, ob man eine Chemie miteinander findet. Ich finde Pantelic super“, entpuppt sich Funkel in der „B.Z.“ als Pantelic-Fan.


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Kaum hat Friedhelm Funkel das Zepter bei Hertha BSC Berlin übernommen, gibt es die ersten Spekulationen über Neuverpflichtungen. Vor allem auf Albert Streit hat der Trainer ein Auge geworfen. Eine Verpflichtung im Winter ist gut möglich.

Albert Streit © -Lemmy- by Wikipedia Sein Trainerdebüt in Berlin verlief für Funkel ja denkbar unglücklich. Gegen den Hamburger SV ging man 1:0 in Führung, bevor ein dummes Eigentor von Kaka sowie zwei Slap-Stick-Einlagen von Torhüter Sascha Burchert (hier geht es zum Video) die 1:3-Heimpleite besiegelten.

Bis zum Winter muss sich Funkel noch mit dem vorhandenen Spielerpersonal zufrieden geben. Sollte sich die sportliche Situation bis dahin nicht gravierend ändern, besteht Handlungsbedarf. Mit Albert Streit scheint auch schon der erste Spieler gefunden zu sein.

Wie die „Berliner Zeitung“ berichtet, haben sich Funkel und der Mittelfeldspieler schon über einen möglichen Wechsel unterhalten haben. Die Indizien sprechen für einen Wechsel.


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Nach sechs Niederlagen in Folge und dem Ausscheiden im DFB-Pokal hat Hertha BSC die Reißleine gezogen und Trainer Lucien Favre entlassen. Mit ihm muss auch dessen Co-Trainer Harald Gämperle seinen Hut nehmen. Auf der Nachfolgeliste stehen bereits vier Namen.

Schon bitter. Vor vier Monaten war Favre in Berlin noch der gefeierte Held. Er hatte mit einer eher mittelmäßigen Mannschaft lange vom Deutschen Meistertitel träumen dürfen. Und nun wurde der Schweizer wegen Erfolglosigkeit entlassen.

Lucien Favre © Wikipedia by Steindy Der Schritt ist nach den letzten Wochen und den schwachen Leistungen der Mannschaft natürlich nachvollziehbar. “Vor allem die letzten beiden Niederlagen in der Bundesliga mit neun Gegentoren haben mich zu der Überzeugung gebracht, dass dieser Schritt notwendig ist”, erklärte Herthas Manager Michael Preetz.

Leistungsträger gingen weg
Doch dabei darf nicht vergessen werden, dass im Sommer mit Josip Simunic, Andrey Voronin und Marko Pantelic drei wichtige Spieler den Verein verlassen haben. Mit dem vorhandenen Spielermaterial hatte es Favre schwer, an die Leistungen der Vorsaison anzuknüpfen.

Kurzum: Wenn die Qualität im Kader fehlt, kann kein Trainer der Welt Wunderdinge erreichen.

Angesichts der Leistungen einiger Spieler, kommt dabei durchaus der Verdacht auf, dass einige nicht hundertprozentig für ihren Trainer spielten.


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Der VfB Stuttgart hat offenbar einen Nachfolger für Jens Lehmann im Auge. Dieser spielt bei Hertha BSC, gehört zu den Besten seiner Zunft, hat einen auslaufenden Vertrag und hört auf den Namen Jaroslav Drobny.

Jaroslav Drobny © Wikipedia by Steindy

Die Gerüchteküche brodelt. Angeblich ist der VfB Stuttgart ganz heiß auf Jaroslav Drobny. Der tschechische Keeper soll ab der kommenden Saison als Nachfolger für Lehmann an den Neckar wechseln. Lehmann, der im November immerhin 40 Jahre alt wird, wird nach dieser Saison seine Torwarthandschuhe endgültig an den Nagel hängen.

Mit Drobny hätten die Schwaben auf jeden Fall einen starken Nachfolger gefunden. Der 29-Jährige hatte vor allem in der letzten Saison mit konstant starken Leistungen einen gehörigen Anteil am Höhenflug der Berliner.

Natürlich will man bei Hertha BSC den im Juni 2010 auslaufenden Vertrag verlängern, doch im Vertragspoker gegen den VfB haben die Hauptstädter wesentlich schlechtere Karten. Denn durch den Gomez-Verkauf (rund 30 Mio. Euro) und die Teilnahme an der Champions League sind die Kassen bei den Schwaben wesentlich gefüllter, als die bei der alten Dame in Berlin.

Dort verdient Drobny derzeit 1,5 Millionen Euro. Mit vielmehr dürfte er bei einer Vertragsverlängerung nicht rechnen. In Stuttgart könnten sich seine Bezüge laut Medienspekulation auf 2,5 Millionen Euro belaufen.

Eure Meinung: Wäre Drobny ein geeigneter Nachfolger für Lehmann?


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Der AC Mailand hat Interesse an einer Verpflichtung von Gojko Kacar bekundet. Scouts der Rossoneri beobachteten den Mittelfeldspieler von Hertha BSC unter der Woche beim Länderspieleinsatz für Serbien. Ein Wechsel scheint mehr als denkbar.

Gojko Kacar © Wikipedia by Steindy

Eigentlich dürfte man sich bei Hertha BSC über die starken Leistungen von Gojko Kacar freuen. Doch das Problem ist, dass der 22-Jährige dadurch immer mehr das Interesse internationaler Spitzenklub weckt.

Auch Barca interessiert
Nachdem der VfB Stuttgart bereits vor wenigen Wochen 12 Millionen Euro für die Dienste Kacars geboten haben soll, stößt nach dem FC Barcelona nun mit dem AC Mailand das nächste Flaggschiff des europäischen Fußballs auf die Liste der potentiellen Interessenten. Das will zumindest die „Gazzetta dello Sport“ erfahren haben.


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Gojko Kacar ist bei Hertha BSC auf dem besten Wege zu einem der besten Mittelfeldspieler der Welt zu werden. Grund genug, den serbischen Shootingstar etwas genauer vorzustellen.

Gojka Kacar © Wikipedia by Steindy Im Januar 2008 gelang Hertha BSC mit der Verpflichtung von Gojko Kacar ein echter Volltreffer. Damals zahlten die Berliner 3 Millionen Euro für den hochbegabten Jungstar. Doch das Risiko hat sich ausgezahlt und Kacar ist der neue Schlüsselspieler der Berliner.

Neuer Hertha-Star
Vor allem nach den Abgängen von Marko Pantelic, Andrey Voronin und Josip Simunic fehlte es in der Hauptstadt nach Spielern mit Starpotential. Kacar schlüpfte schnell in die Rolle rein und überzeugt derzeit die ganze Liga mit seinen phantastischen Leistungen.

Kacar, das “Kopfballungeheuer”
Die größte Stärke des 22-Jährigen ist sein Kopfballspiel. Wenn der 1,83-m-Mann abspringt, scheint er für einen Moment in der Luft zu stehen. Und seine Kopfbälle sind nicht nur wuchtig, sondern auch platziert. Hertha-Teamkollege fasste es in der “Berliner Morgenpost” treffend zusammen. “Gojko ist ein Kopfballungeheuer.”


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Hertha BSC hat ein Auge auf Kris Boyd. Der Stürmerstar von den Glasgow Rangers ist ein echter Torjäger. Zudem läuft sein Vertrag im nächsten Sommer aus.

27 Tore in 35 Spielen – das sind die beeindruckenden Zahlen von Kris Boyd. Damit wurde der 25-Jährige bereits zum dritten Mal Torschützenkönig in Schottlands höchster Spielklasse. Nun könnte er vielleicht bald für Hertha BSC auf Torejagd gehen.

Kris Boyd © Wikipedia by Howcheng

Wichniarek zu wenig
Denn den Hauptstädtern drückt vor allem im Angriff der Schuh. Marko Pantelic und Andrey Voronin sind weg. Dafür holte man Artur Wichniarek von Arminia Bielefeld zurück, der aber wohl kaum die Lücke schließen kann. Verstärkung muss her.

Wunschspieler bleibt Voronin, doch der Ukrainer vom FC Liverpool dürfte nicht zu verpflichten sein. Boyd vielleicht schon. Da sein Vertrag im nächsten Jahr ausläuft, wäre er möglicherweise für 3 Millionen Euro zu haben.


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Renato Civelli steht kurz vor einem Wechsel zu Hertha BSC Berlin. Der Innenverteidiger von Olympique Marseille wäre ein idealer Ersatz für den nach Hoffenheim abgewanderten Josip Simunic.

Mit Simunic haben die Berliner eine wichtige Säule verloren. Ersatz muss her und der könnte aus Frankreich kommen. Denn wie die “B.Z.” berichtet laufen die Vertragsverhandlungen mit dem 25-Jährigen auf Hochtouren.

Olympique Marseille © Flickr by fredGLLS

Und die Vorzeichen sind optimal. “Es gibt Kontakt zu Hertha, die Bundesliga wäre sehr reizvoll”, erklärte Civelli. Doch was hat der Argentinier spielerisch zu bieten?

Stattlich Erscheinung
Civelli ist mit seiner Körpergröße von 1,93 m ein richtiger Kanten. Daher ist das Kopfballspiel des Linksfuß eine seiner größten Stärken. Und die würde Hertha vor allem bei Standardsituation, egal ob eigene oder gegnerische, gut zu Gesicht stehen. “Es ist mir wichtig, dass jeder Spieler ein Tor erzielen kann, nicht nur die Stürmer. Dadurch werden wir unberechenbarer”, erklärte Hertha-Trainer Lucien Favre.

Civelli für umme
Und einer der wichtigsten Aspekte in Sachen Civelli: er wäre ablösefrei. Sein Vertrag in Marseille lief aus und eine Verlängerung ist nach den Verpflichtungen von Souleymane Diawara und Gabriel Heinze vom Tisch.

Fazit: ablösefrei, groß, kopfballstark – Hertha könnte in Civelli den idealen Simunic-Ersatz gefunden haben.


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