Der VfB Stuttgart befindet sich weiter auf der Suche nach einem neuen Stürmer. Neben Srdjan Lakic vom VfL Wolfsburg gilt nun Hoffenheims Vedad Ibisevic als ganz heißer Kandidat.
Abgesehen von Martin Harnik, ist man beim VfB Stuttgart mit den Leistungen der anderen Stürmer Cacau, Pavel Progrebnyak und Julian Schieber nur bedingt zufrieden. Daher will Trainer Bruno Labbadia den Konkurrenzkampf intensivieren und einen neuen Torjäger verpflichten.
VfB Stuttgart: Srdjan Lakic ist zu teuer
Bislang galt Srdjan Lakic als Wunschkandidat, der beim VfL Wolfsburg nur sechs Monaten nach seinem Wechsel schon wieder auf der Abschussliste steht. Dabei gestalten sich aber die Transferverhandlungen mit VfL-Trainer Felix Magath als sehr schwierig, der angeblich auf die Ablösesumme in Höhe von 5 Millionen Euro pocht. Soviel wollen die Schwaben für den Kroaten nicht zahlen, die bereit wären, 2 Millionen Euro zu zahlen.
Sejad Salihovic gehört zu den besten Distanzschützen der Bundesliga. Seine geniale Schusstechnik unterstrich der Bosnier von 1899 Hoffenheim im Duell gegen Hertha BSC Berlin mit wunderschönen Treffer.
Das Tor der Woche gab es dieses Mal in Sinsheim, wo sich das heimische 1899 Hoffenheim und Hertha BSC gegenüberstanden und am Ende 1:1 trennten.
Roberto Firmino von 1899 Hoffenheim ist in bestechender Form. Der 19-Jährige erzielte beim 3:1-Erfolg der Kraichgauer gleich einen Doppelpack, wobei ihm der schönsten Treffer des Spieltags gelang. Wir präsentierten euch: Das Tor der Woche!
Der Aufstieg von 1899 Hoffenheim, die vier der letzten fünf Spiele gewonnen haben, ist eng mit dem Namen Roberto Firmino verbunden. Der offensive Mittelfeldspieler trumpft unter dem neuen Coach Holger Stanislawski richtig auf und hat schon vier Tore erzielt.
Tor der Woche: Roberto Firmino und der doppelte Heber
1899 Hoffenheim hat bewiesen, dass auch Borussia Dortmund schlagbar ist. Mit 1:0 siegte der Dorfverein, wobei Sejad Salihovic mit einem traumhaften Freistoßtor für die Entscheidung sorgen sollte. Viel Spaß beim Tor der Woche des 2. Spieltags.
Sejad Salihovic gilt zu den gefährlichsten Freistoßschützen der Liga und braucht sich in dieser Disziplin nicht vor Weltstars wie Cristiano Ronaldo oder David Beckham zu verstecken. Eine Kostprobe seines Könnens bot der Mittelfeldspieler von 1899 Hoffenheim im Duell gegen Borussia Dortmund.
Der VfL Wolfsburg will die Horror-Saison vergessen machen und plant den personellen Umbruch. Für das Mittelfeld scheint Felix Magath scheinbar schon zwei Kandidaten gefunden zu haben: Sergio Canales und Sejad Salihovic sollen zum VfL Wolfsburg wechseln.
Das Duo würde den Werksklub vor allem mehr Spielwitz verpassen. Zumal Diego den auf der Streichliste steht und nach seinem egoistischen Verhalten der letzten Wochen und Monate keine Zukunft mehr bei den Wölfen hat. Um das bevorstehende Loch im zentralen Mittelfeld zu stopfen, hat Magath mit Sergio Canales von Real Madrid und Sejad Salihovic vom Ligarivalen 1899 Hoffenheim zwei potentiellen Kandidaten im Visier.
Demba Ba will 1899 Hoffenheim unbedingt Richtung England verlassen. Interesse gibt es aktuell von Stoke City. Gut möglich, dass ein kurzfristiger Wechsel doch noch klappt. Denn die TSG hat mit Diuemerci Mbokani einen neuen Stürmer im Visier.
Demba Ba ist jedes Mittel recht, um 1899 Hoffenheim noch bis Ende Januar zu verlassen. Der 25-Jährige schwänzte eigenhändig das Trainingslager und hat entsprechend jeglichen Kredit bei Trainer und Fans verspielt. Doch Ba während der ganzen Rückrunde auf der Tribüne schmoren zu lassen, wäre wirtschaftlich und sportlich nicht zu empfehlen.
Stoke City bietet bis zu 10 Mio. Euro für Demba Ba
Stoke City könnte die Lösung in dieser Problematik werden. Denn der Klub von Robert Huth bietet 7 Millionen Euro Ablöse für Demba Ba. Bei einem guten Saisonverlauf könnte die Summe auf insgesamt 10 Millionen Euro anwachsen. Findet 1899 Hoffenheim einen adäquaten Ersatz, wird der Transfer wohl über die Bühne gehen. Und siehe da, die Kraichgauer haben einen neuen Stürmer an der Angel.
Luiz Gustavo von 1899 Hoffenheim hat eine starke Hinrunde gespielt und war der beste und wichtigste Spieler der Kraichgauer. Nicht umsonst hat der FC Bayern 15 Millionen Euro für den vielseitig einsetzbaren Mittelfeldspieler auf den Tisch gelegt.
Bei 1899 Hoffenheim hängt der Haussegen derzeit mehr als schief. Alles fing mit dem Verkauf von Luiz Gustavo an, der in der Winterpause zum FC Bayern München gewechselt ist. Als Folge dessen trat Ralf Rangnick vom Trainerposten zurück, da der Deal ohne seine Zustimmung abgewickelt wurde. Zudem war Luiz Gustavo der wichtigste Spieler bei 1899 Hoffenheim, wie die Hinrunde zeigte.
Leistungsexplosion von Luiz Gustavo
Der Brasilianer, der unbedingt für die deutsche Nationalmannschaft spielen will, hat den Sprung zu einem der besten defensiven Mittelfeldspieler der Bundesliga geschafft. Sein Potenzial hat der 23-Jährige in den letzten drei Jahren immer wieder mal unter Beweis stellen können, doch aufgrund seiner ruppigen Spielart stand er sich oft selber im Weg. Davon war in der laufenden Saison wenig zu sehen.
Luiz Gustavo hat seinen Spilstil durchaus verändert und wirkt jetzt reifer auf dem Platz.
Gylfi Thor Sigurdsson gehört zu den positiven Überraschungen der Hinrunde. Den Mittelfeldspieler von 1899 Hoffenheim hatten dabei nur die wenigsten auf dem Zettel.
In der Hinrunde der Bundesliga sorgten in erster Linie Stürmer wie Theofanis Gekas (Eintracht Frankfurt), Andre Schürrle (FSV Mainz 05), Papiss Demba Cisse (SC Freiburg) oder Didier Ya Konan (Hannover 96) für Furore und zählten zu den Shootingstars.
Doch auch 1899 Hoffenheim hat mit Gylfi Thor Sigurdsson einen echten Transfercoup gelandet.
Sigurdsson: effektiver Torjäger
Zwar ist der Isländer, der vor der Saison für satte 5,2 Millionen Euro vom FC Reading zu den Kraichgauern kam, ein klassischer offensiver Mittelfeldspieler. Doch dabei überzeugt Sigurdsson mit einer ungemeinen Torgefahr.
In der Hinrunde kam der 22-Jährige auf insgesamt 13 Einsätze in der Bundesliga – neunmal wurde er eingewechselt – und erzielte stolze sechs Tore. Im Schnitt erzielte Sigurdsson alle 92 Minute einen Treffer. Ein ganz starker Wert für einen Mittelfeldspieler.
Freistoßspezialist Sigurdsson
Der 1,86m große Rechtfuß ist ein ausgemachter Freistoßspezialist. Bislang war bei 1899 Hoffenheim in erster Linie Sejad Salihovic dafür verantwortlich, doch dank Sigurdsson ist man bei Standards unberechenbarer und somit gefährlicher. Zudem überzeugt er durch eine starke Spieleröffnung und sicheres Passspiel.
1899-Coach Ralf Rangnick musste sich wahrscheinlich viel Kritik gefallen lassen, wie man über 5 Millionen Euro für einen Nobody ausgeben kann. Doch der Trainer hat erneut seinen guten Riecher für Talente bewiesen.
Urby Emanuelson steht europaweit bei vielen Klubs auf dem Wunschzettel. Der linke Flügelflitzer von Ajax Amsterdam ist im Sommer ablösefrei zu haben und hat schon seinen Abschied angekündigt. Aus der Bundesliga haben gleich vier Teams Interesse bekundet.
Wenn ein junger, niederländischer Nationalspieler ablösefrei zu haben ist, ist es kein Wunder, dass die Interessenten Schlange stehen. So auch im Fall Urby Emanuelson (hier gibt es Spielerinformationen). Aus der Bundesliga sind mit dem VfL Wolfsburg, Hamburger SV, Borussia Dortmund und 1899 Hoffenheim gleich vier Teams in den Transferpoker um den linken Flügelspieler eingestiegen.
Großes Interesse an Urby Emanuelson
Aber auch Lazio Rom, Juventus Turin, FC Porto oder FC Villarreal wollen den 24-Jährigen von Ajax Amsterdam zur kommenden Saison verpflichten. Noch gibt es keinen Favoriten, aber der Verein, der den Zuschlag bekommt, darf sich über einen vielseitig auf dem linken Flügel einsetzbaren Spieler freuen. Ein Wechsel in der Winterpause wird jedoch ausgeschlossen.
In 237 Spielen gelangen Urby Emanuelson 21 Tore und 30 Torvorlagen für Ajax Amsterdam.
Nachdem Juventus Turin sein Interesse an Andreas Beck bekundet hat, begibt sich 1899 Hoffenheim auf die Suche eines neuen Rechtverteidigers. Heißer Kandidat ist William Kvist. Aber auch Hasan Salihamidzic wird gehandelt.
Der Wechsel von Andreas Beck zu Juventus Turin scheint langsam Form anzunehmen. Denn bei 1899 Hoffenheim läuft die Suche nach einem Nachfolger für die rechte Abwehrseite. Dabei sind die Kraichgauer auf William Kvist vom FC Kopenhagen gestoßen. Wie die dänische „Politiken“ meldet, wurden 1899-Scouts im CL-Duell zwischen Kopenhagen und dem FC Barcelona (1:1) auf der Tribüne gesichtet.
Kehrt Salihamidzic in Bundesliga zurück?
Der 25-jährige Däne ist sehr flexibel einsetzbar und kann sowohl auf beiden Außenverteidigerpositionen als auch im Mittelfeld eingesetzt werden. Eine Alternative könnte Hasan Salihamidzic sein. Der 33-jährige Routinier steht selbst bei Juventus Turin unter Vertrag, könnte aber bei einem möglichen Transfer von Andreas Beck mit der Ablösesumme verrechnet werden.
„Brazzo“ würde garantiert keine lange Eingewöhnungszeit gebrauchen. Durch seine Stationen beim Hamburger SV und Bayern München kennt er die Bundesliga aus dem Effeff, zudem stehen mit Sejad Salihovic und Vedad Ibisevic bereits zwei bosnische Landsleute in Hoffenheim unter Vertrag.