Sejad Salihovic hat seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag bei 1899 Hoffenheim vorzeitig um drei Jahre bis 2012 verlängert. Der offensive Mittelfeldspieler weckte durch seine starken Auftritte zuletzt die Begehrlichkeiten anderer Bundesliga-Teams.
So waren neben seinem Ex-Verein Hertha BSC auch Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen scharf auf den Scharfschützen. Durch Salihovics Treueschwur ist es dem Klub gelungen, einen jungen Leistungsträger langfrisitg zu binden. Ein Indiz dafür, dass in Hoffenheim was Großes entstehen soll.
Am 10. Spieltag der Fussballbundesliga konnten sich die Zuschauer mal wieder verwundert die Augen reiben. Der Aufsteiger Hoffenheim verzaubert die Liga weiter und erzielt Tore am Fliessband. Demba Ba traf gegen den VfL Bochum per Hacke zum zwischenzeitlichen 1:1.
Die TSG 1899 Hoffenheim verzückt derzeit ganz Fussballdeutschland mit tollem Angriffsfussball und Traumtoren. Eines davon hat die Redaktion zum Tor der Woche gekürt.
Im Spiel gegen den VfL Bochum erzielte Demba Ba nach einem Pass von Eduardo ein sehenswertes Hackentor, das den Titel Tor der Woche verdient hat.
Am Ende gewann die Mannschaft von Trainer Ralf Rangnick nach einem 0:1 Rückstand mit 3:1 und zelebrierte vor allem in der zweiten Halbzeit sehenswerten Offensivfussball.
Er ist ein wichtiger Mosaikstein des Erfolgsrezepts von Trainer Ralf Ragnick bei 1899 Hoffenheim: Sejad Salihovic oder auch der Scharfschütze der Liga! Doch dabei liegt ein steiniger Weg hinter dem 24-Jährigen.
1899 Hoffenheim steht offenbar kurz vor einem Transfer-Coup. Laut Medienberichten steht ein Wechsel von Timo Hildebrand zum Aufsteiger kurz bevor. Der 29-Jährige steht beim FC Valencia weiter auf dem Abstellgleis und Hoffenheim sucht einen international erfahrenen und sicheren Rückhalt. Attribute, die nicht unbedingt mit den 1899-Keepern Ramazan Özcan und Daniel Haas in Verbindung gebracht werden.
Schon im Sommer flirtete das Team von Trainer Ralf Rangnick mit dem ehemaligen Nationaltorwart. Doch diesem schien das Abenteuer “1899 Hoffenheim” nicht ganz geheuer und Hildebrand wollte sich im Kasten von Valencia durchsetzen.
Mit attraktiven Offensivfußball mischt 1899 Hoffenheim derzeit Woche für Woche die Bundesliga auf. Lohn der Arbeit ist aktuell der zweite Tabellenplatz. Doch natürlich bleiben die Leistungen der Hoffenheimer nicht unbeobachtet. Nachdem Vidad Ibisevic schon international begehrt ist, hat Hertha BSC Interesse an Sejad Salihovic bekundet.
Berlin ist für den 23-Jährigen kein unbekanntes Pflaster. Immer hat er 16 Jahre lang in der Hauptstadt gewohnt und spielte dabei auch sieben Jahre für die Hertha, wo er diverse Jugendabteilungen durchlief. Am Ende brachte es der offensive Mittelfeldspieler aber lediglich auf fünf Einsätze für die Profimannschaft.
2006 schloss sich Salihovic der “Mission Dorfverein” in Hoffenheim an, wo er nach zwei Jahren und zwei Aufstiegen den direkten Weg von der Regionalliga in die Beletage des deutschen Fußballs miterlebte. Doch nun bleibt die Frage, wie lange der bosnische Nationalspieler bleibt. Sein Vertrag läuft im Sommer 2009 aus und Hertha BSC wird nicht der einzige Klub sein, der Salihovic unter Vertrag nehmen will.
“Das ist schön zu hören”, gibt er in der “Bild” zu. Zwar soll Hertha-Manager Dieter Hoeneß die Rückholaktion als wichtigste Personalie ausgeschrieben haben. Doch es bleibt abzuwarten, ob Hertha bei Angeboten finanzstärkerer Klubs mithalten kann und will. Dabei darf sich auch 1899 Hoffnung auf einen Verbleib des Linksfußes machen. Immerhin haben sie mit Mäzen Dietmar Hopp einen milliardenschweren Mäzen in der Hinterhand.style=”border: 0pt none ; padding: 3pt 10pt 3px 0px; float: left”
Das offensive Dreigestirn von 1899 Hoffenheim, bestehend aus Demba Ba, Vedad Ibisevic und Chinedu Obasi, hat maßgeblichen Anteil daran, das Hoffenheim der beste Aufsteiger seit elf Jahren ist. Dabei kommt Ba eine besondere Rolle zuteil.
“Demba ist die Klammer, die alles zusammenhält”, erklärt 1899-Manager Jan Schindelmeister die Bedeutung des 23-Jährigen im Angriff. “Weil er ein Teamplayer ist.” Aber auch seine Torgefahr hat er in der Bundesliga schon unter Beweis gestellt und verbuchte nach 7 Spieltagen 4 Tore und 2 Assists.
Vedad Ibisevic hat sich in die internationalen Notizbücher geballert. Der Stürmer von 1899 Hoffenheim hat mit dem Aufsteiger in der Bundesliga einen überragenden Start hingelegt und sich mit seinen sieben Toren nach sieben Spielen zusammen mit Patrick Helmes an die Spitze der Torjägerliste geschossen. Kein Wunder, dass der Bosnier nun internationale Begehrlichkeiten geweckt hat.
Carlos Eduardo Marques – ein klangvoller Name, der in naher Zukunft in der Bundesliga kursieren wird. Er gehört einem der größten Talente Brasiliens und steht seit knapp einem halben Jahr bei der TSG Hoffenheim unter Vertrag.
Carlos Eduardo Marques wurde am 18. Juli 1987 in Ajuricaba geboren und konnte trotz seiner Größe (1,70 Meter) schnell auf sich aufmerksam machen. Bereits in seiner Jugend wurde er von den Scouts des brasilianischen Traditionsklubs Gremio Porto Alegre entdeckt. Dort setzte sich der flinke Mittelfeldspieler recht schnell durch und gewann mit dem Team 2006 die brasilianische U-20-Meisterschaft. Solche Leistungen erregen natürlich Aufmerksamkeit, weshalb Carlos Eduardo ein Jahr später in der Profimannschaft von Porto Alegre debütierte.
Die TSG Hoffenheim scheint bei der Suche nach Verstärkung im Sturm endlich fündig geworden zu sein. Laut überstimmenden Medienberichten soll der brasilianische Stürmer Wellington auf dem Weg nach Deutschland sein, um am heutigen Donnerstag die sportmedizinische Untersuchung zu absolvieren.
Bisher waren immer Rafael Sobis (23, Betis Sevilla) und Eren Derdiyok (20, FC Basel) genannt worden, wenn es um potenzielle Sturmkandidaten ging. Allerdings scheint man auch in Hoffenheim nicht gewillt, die Millionenbeträge zu verschleudern, weshalb man sich entschlossen hat, Wellington zu verpflichten. Dessen Ablösesumme soll sich zwischen vier und fünf Millionen Euro bewegen, also im „normalen Rahmen“.
Der 20-jährige kommt vom brasilianischen Verein Porto Alegre und erhält in Hoffenheim einen Vertrag für die kommenden vier Jahre. Wellington soll zunächst als Ersatz für den zu Olympia gereisten Obasi mitwirken und auch langfristig in das Team eingebunden werden.
Bundesligaaufsteiger TSG Hoffenheim ist weiter auf der Suche nach Verstärkungen in der Offensive. Eine mögliche Lösung könnte Rafael Sóbis sein, der momentan bei Betis Sevilla unter Vertrag steht und bereits für die brasilianische Nationalmannschaft aktiv war. Der 23jährige entspricht genau dem Anforderungsprofil von Hoffenheims Trainer Ralf Rangnick, der mit Hilfe einer entwicklungsfähigen Mannschaft den Klassenerhalt in der Bundesliga schaffen möchte. In den spanischen Gazetten wird eine Ablösesumme von rund acht Millionen Euro kolportiert, die dank des Mäzens Hopp kein Problem sein dürften. Bereits in der vergangenen Saison hatte man in Hoffenheim rund 20 Millionen Euro in junge Spieler investiert.
Rafael Sóbis absolvierte bereits neun Länderspiele für brasilianische Nationalmannschaft und war bereits bei Werder Bremen und dem VfL Wolfsburg im Gespräch. Allerdings besitzt er Betis Sevilla noch einen Vertrag bis ins Jahr 2014.