Fußballfans aufgepasst: Wer wissen will, was die Dauerkarte seines Lieblingsvereins in der Saison 2010/11 kostet, findet hier eine aktuelle Übersicht.
Ein Blick auf die aktuellen Preise für die Dauerkarten 2010/11 verdeutlicht, dass der FC Bayern die günstigen Tickets aller 18 Bundesligamannschaften für den Stehplatzbereich anbietet. Für die 17 Heimspiele in der Allianz Arena werden gerade einmal 120 Euro fällig.
Dagegen zahlt man beim FSV Mainz 05 mit fast 100 Euro mehr, am meisten. Zudem zeigt das Ranking, dass Werder Bremen, der Hamburger SV, 1. FC Nürnberg, Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund die Preise für die Dauerkarten in einigen Kategorien angehoben haben.
Christian Fuchs vom VfL Bochum ist ohne Frage einer der Senkrechtstarter der diesjährigen Saison. Nun soll der Linksverteidiger bei Borussia Dortmund auf dem Wunschzettel stehen.
Der VfL Bochum wird seine liebe Mühe haben, Christian Fuchs über die Saison zu behalten. Nachdem der Österreicher, der 2008 vom SV Mattersburg zum Revierklub wechselte, in der Winterpause bereits mit dem VfB Stuttgart und Lazio Rom in Verbindung gebracht wurde, soll nun laut italienischen Medien auch Borussia Dortmund ein Auge auf den Verteidiger geworfen haben.
Wobei der Wahrheitsgehalt dieses Gerücht sehr gering erscheint. Denn eigentlich ist die Klopp-Truppe hinten links mit Youngster Marcel Schmelzer und Dede gut besetzt, so dass eigentlich kein Handlungsbedarf bestünde. Auf der rechten Abwehrseite sieht es hingegen anders aus. Schließlich darf sich Patrick Owomoyela dort einer konkurrenzlosen Situation erfreuen.
Also das Christian Fuchs zum BVB wechselt, scheint wohl eher unrealistisch. Doch die Anfragen für 23-Jährigen werden sich garantiert häufen. Denn in der Abwehr steht er gut und macht seinen Job absolut zuverlässig, während Fuchs in der Offensive immer mal wieder für gute Impulse zu haben ist. Und seine Freistoßqualitäten hat er durch 3 Tore bereits verdeutlicht.
Fuchs hat noch bis 2010 Vertrag in Bochum, doch wenn der VfL noch eine nette Ablösesumme einstreichen will, sollte man sich gegen einen möglichen Verkauf nach Ablauf der Saison nicht verweigern.
Mit einem herrlich direkt verwandelten Freistoß hat Christian Fuchs nicht nur eine beeindruckende Aufholjagd des VfL Bochum beim Gastspiel in Hannover erfolgreich gekrönt, sondern auch gleich das Tor der Woche erzielt.
Christian Fuchs ist ja eigentlich nicht als Torjäger verschrien. Doch der Österreicher des VfL Bochum mausert sich immer mehr zum Freistoß-Spezialisten und traf bereits zum dritten Mal in Folge. Und wie.
Fuchs vs. Freier
86. Minute. 2:2 zwischen Hannover 96 und dem VfL Bochum. Karim Haggui stößt sich bei einem Kopfballduell auf Epalle auf und es gibt Freistoß. Die Distanz zum Kasten von Florian Fromlowitz beträgt rund 27 Meter. Eigentlich wollte Paul Freier, der ein ganz starkes Spiel absolvierte, den Freistoß ausführen.
“War mir sicher”
“Slawa wollte auch schießen, aber ich war mir meiner Sache einfach zu sicher”, erklärte Fuchs. “Momentan passt bei mit in diesen Situationen einfach alles.” Und wie Recht der 23-Jährige behalten sollte. Der Kunstschütze jagt die Kugel mit links über die Mauer, die dann im Senkflug immer mehr nach rechts rotiert und unhaltbar im Winkel einschlägt. 3:2 für Bochum!
Der VfL sammelt wichtige Punkte im Abstiegskampf und Christian Fuchs darf sich auch ein bisschen über das Tor der Woche freuen. Ein schöner Abschluss der Hinrunde – zumindest aus Sicht des Revierklubs.
Nach der Entlassung von Trainer Marcel Koller läuft die Suche nach einem Nachfolger auf Hochtouren. Wunschtrainer dürfte wohl Hermann Gerland sein. Aber auch die Namen Mike Büskens und Mirko Slomka kursieren durch das Revier.
Doch erst einmal bleibt festzuhalten, dass die Entlassung von Koller vielleicht etwas überhastet war. Natürlich sieht kein Verantwortlicher oder Fan seine Mannschaft dreimal in Folge verlieren, doch immerhin hießen u.a. die Gegner Leverkusen oder Hoffenheim – also Mannschaften aus der oberen Tabellenregion.
Zudem darf nicht vergessen werden, dass der VfL Bochum immer noch der VfL Bochum ist. Der Verein verfügt über den zweitniedrigsten Etat der Liga, da darf Wunschdenken nicht mit dem realistisch machbaren verwechselt werden. Und Bochum gehört immer zu den Abstiegskandidaten.
Außerdem war es Koller, der das Team in die Bundesliga führte und danach die Plätze 8, 12 und 14 belegte. Doch auf der anderen Seite machen sich nach über vier Jahren auch Abnutzungserscheinungen breit. Zudem hatte Koller ein schweres Standing bei den VfL-Fans, so dass die Entlassung nicht wirklich überraschend kam.
Die Castroper Straße genießt in Bochum Kultstatus. Denn dort steht das schmucke Stadion des VfL: das Rewirpower Stadion! Wir wollen euch die Spielstätte aus dem Ruhrpott mal etwas genauer vorstellen.
In seiner heutigen Form wurde das Stadion im Juli 1979 fertig gestellt. Ursprünglich hatte das ehemalige Ruhrstadion eine Kapazität von 49.522 Plätzen. Doch diese wurde im Zuge diverser Modernisierungsbaumaßnahmen auf derzeit 32.645 Plätze reduziert, wovon 16.756 als Sitzplätze dienen.
Das Rewirpower Stadion ist komplett überdacht und ist ein reines Fußballstadion. Zwar gibt es in der Bundesliga weitaus größere und auch modernere Stadien, doch dafür bringt die Kompaktheit einen Vorteil.
Denn kein Zuschauer sitzt weiter als 30 Meter vom Spielfeldrand entfernt. Zudem wird das Sichtfeld nicht durch irgendwelche Stützen behindert. Die Voraussetzungen für einen kleinen Hexenkessel liefert das Rewirpower Stadion allemal. Doch die Stimmung ist oft genau wie die sportliche Leistung des VfL Bochum meist nur mittelmäßig.
Die Ehe zwischen Thomas Zdebel und dem VfL Bochum ist nach fünfeinhalb Jahren endgültig beendet. Nachdem der 35-Jährigen beim Ruhrpott-Klub suspendiert und in die Amateurmannschaft verbannt wurde, heuerte er nun überraschenderweise bei Bayer Leverkusen an. Beim Werksklub soll der Routinier nun einen 20-Jährigen ersetzen.
Wechselspiele in Bochum: aus Leverkusen kommt der Ex- Nationalspieler Paul Freier nach vier Jahren zurück, dagegen verlässt Meichelbeck den Verein in Richtung Fürth.
Alte Liebe rostet nicht: bereits als Jugendlicher war Freier Spieler beim VfL, ab 1999 dann auch im Profikader. 2004 erfolgte der Wechsel zum Ligakonkurrenten aus Leverkusen. Allerdings konnte sich der Mittelfeldspieler in dieser Zeit nie richtig durchsetzen. Vielleicht auch als Folge daraus wird „Slawo“ seinen noch bis 2009 datierten Vertrag bei der Werkself nicht erfüllen. Laut bild.de wird die Ablösesumme für den 19maligen Nationalspieler 1 Million Euro bertragen, 2004 zahlte Bayer Leverkusen dagegen noch 3,5 Millionen Ablöse.
Dagegen verlässt Abwehrspieler Martin Meichelbeck den Verein aus dem Ruhrpott. Nach acht Jahren kehrt dieser ebenfalls zurück zu einem ehemaligen Klub: Greuther Fürth.
Der Vertrag des Franken wurde im beiderseitigen Einverständnis aufgelöst, trotz Laufzeit bis zum Jahr 2009. Bei seinem neuen Verein erhält Meichelbeck einen Vertrag für die nächsten beiden Spielzeiten.
Im Nachholspiel zwischen dem 1. FC Nürnberg und dem Vfl Wolfsburg holten die Franken sehr wichtige drei Punkte gegen den Abstieg. Schon in der ersten Begegnung vom 28. Spieltag führten die Nürnberger mit 1:0, mussten aber wieder mit Null beginnen, als das Spiel wegen Dauerregens unterbrochen wurde.
Die Nürnberger versuchten von Anfang an, das Spiel zu kontrollieren, erarbeiteten sich auch einige Chancen, die aber nicht zu Zählbaren führten. Das erlösende Tor fiel erst in der 90. Minute, als Jan Koller mit einem 18 Meter Schuss den Ball ins Netz hämmerte. Für den Tschechen war es das zweite Tor in dieser Saison und eines der wichtigsten überhaupt. Nürnberg steht nun nicht mehr auf dem letzten Platz und kann sich durchaus noch Hoffnungen auf den Klassenerhalt machen.
Wolfsburg allerdings liegt jetzt schon fünf Punkte hinter dem fünften Platz und kann sich daher nur noch sehr kleine Chancen auf eine UEFA Cup Teilnahme machen.
Eigentlich könnte man beim VfL Bochum vollends zufrieden sein, obwohl man sich im Niemandsland der Tabelle wiederfindet. Allerdings die Blauen in diesem Jahr zu keinem Zeitpunkt in Abstiegsnot geraten und eine spielerische Verbesserung ist dank Sestek, Azaouagh und Ono klar zu erkennen.
Neben Trainer Koller gilt vor allem Manager Stefan Kuntz als Baumeister dieser kontinuierlichen Entwicklung. Glücksgriffe auf dem Transfermarkt wie im Vorjahr Gekas oder in diesem Jahr mit Sestek haben erheblich dazu beigetragen, dass die sportliche Entwicklung in Bochum klare Fortschritte macht. Allerdings wird dieses erfolgreiche Gespann vermutlich bald getrennte Wege gehen, denn Kuntz steht unmittelbar vor der Vertragsauflösung. Da ihm zudem ein Angebot des abstiegsbedrohten 1.FC Kaiserslautern vorliegt, wird ihm der Abschied wesentlich erleichtert.
Hintergrund sollen die ständigen Querelen mit dem allmächtigen Präsidenten Werner Altegoer sein, der schon seit über drei Jahrzehnten beim VfL in Ämtern und Verantwortung steht. Statt dem erfolgreichen Duo Kuntz und Koller im Bereich Sport die Kompetenz zuzustehen, mischt sich Altegoer immer wieder in die Belange der Beiden ein. Langfristig mochte sich Kuntz diesem Konflikt nicht weiter aussetzen und folgt dem Hilferuf der Roten Teufel.
Für den VfL entsteht nun das Problem, dass sich Kuntz durchaus als kompetent und Bereicherung heraus gestellt hat und man nun den Posten adäquat besetzen muss. Die vielen Kontakte von Kuntz, der in der Branche sehr geschätzt wird, gehen nun verloren und dies in einer Zeit, wo die ersten Gespräche über Vertragsverhandlungen und Transfers ihren Anfang nehmen. Bisher war es Kuntz eindrucksvoll gelungen, eine gute Mischung aus Geld und sportlicher Weiterentwicklung zu finden.
Letztendlich schadet sich der VfL mit dem Abgang von Kuntz sich selbst.
Kaum haben einige Bundesligisten mit der Wintervorbereitung begonnen, überschlagen sich die Schlagzeilen in den letzten Tagen. Transfers, Vertragsverlängerungen und Auflösungen sowie Suspendierungen werden fast stündlich vermeldet.
Schon seit Tagen zieht sich der Transferpoker um Jens Lehmann in die Länge. Der deutsche Nationaltorwart hat die Freigabe von seinem Verein Arsenal London erhalten und war zunächst beim VfL Wolfsburg im Gespräch. Diese Option hat sich anscheinend zerschlagen und Borussia Dortmund wollte die Chance ergreifen, nachdem sich der Stammtorwart der Westfalen, Roman Weisenfeller, einer Schulteroperation unterziehen musste. Eigentlich sollte schon gestern Vollzug gemeldet werden, aber bis zum heutigen Nachmittag kamen keine Signale seitens Jens Lehmanns. Nach dem Rückschlag um Andreas Hinkel, der in Dortmund bereits zugesagt hatte, wäre dies ein weiterer Rückschlag. Wenigstens konnten die Borussen die Verlängerung des Vertrages von Sportdirektor Micheal Zorc sowie die Verpflichtung des serbischen Außenverteidigers Antonio Rukavina (23, Partizan Belgrad) und des Bayern Mats Hummel vermelden.
Seinen Vertrag verlängert hat ebenfalls der Trainer vom VfL Bochum, Marcel Koller. Der Schweizer hatte die Bochumer vor zwei Jahren in die erste Liga geführt und in der vergangenen Saison einen respektablen achten Platz erreicht. Er unterschrieb einen neuen Kontrakt bis ins Jahr 2010.
In der Bundesliga wird Ailton vermutlich nicht mehr mitwirken. Der Brasilianer fehlte unentschuldigt beim Trainingsauftakt des MSV Duisburg und wurde dafür jetzt von Trainer Rudi Bommer suspendiert. Dies scheint nur der Gipfel des Irrtums Ailton zu sein, von dem sich besonders Präsident Hellmich enttäuscht zeigte. Die Hoffnungen auf einen Klassenerhalt waren eng mit Ailton verbunden. Zudem müssen die Zebras den Abgang von Youssef Mokhtari verkraften, der ab sofort im Katar sein Glück suchen will.
Bei Schalke 04 ist man froh, dass der neue Brasilianer Ze Roberto endlich eingetroffen ist. Er unterschrieb am heutigen Tag einen Vertrag bis zum 30.06.2011. Verlassen wird die Knappen ein Altgedienter. Dario Rodriguez bat angesichts mangelnder Perspektive und wegen einem Trauerfall um die Auflösung seines Vertrages.
In den folgenden Wochen bis zum Transferschluss (31.01.) wird sich sicherlich noch so mancher spektakuläre Transfer ergeben. Außerdem suchen die Bayern intensiv nach einem Nachfolger für den immer Sommer scheidenden Trainer Ottmar Hitzfeld.