Nach kurzer Winterpause rollt der in der Bundesliga wieder der Ball und unsere Suche nach dem Tor der Woche geht auch im neuen Jahrzehnt weiter. Diesmal war es Edin Dzeko, der mit einem schönen Schlenzer das Rennen gewann.
Der VfL Wolfsburg befindet sich weiter im sportlichen Tief. Beim VfB Stuttgart setzte es für den deutschen Meister eine 1:3-Pleite. Somit wartet die Elf von Trainer Armin Veh seit 6 Spielen weiter auf ein Erfolgserlebnis. Da ist es sicherlich nur ein kleiner Trost, dass Edin Dzeko mit seinem Treffer zum zwischenzeitlichen 1:2 das Tor der Woche erzielte.
Dzeko macht’s mit Gefühl
Marcel Schäfer spielte von links in die Mitte zum bosnischen Stürmerstar, der mit einem gefühlvollen Schlenzer aus 20 Metern die Kugel in den Giebel jagte. Für VfB-Keeper Sven Ulreich, der für den gelbgesperrten Jens Lehmann zwischen den Pfosten stand, gab es da nichts zu halten. Kurz darauf hätte Dzeko beinahe sein zweites Tor markiert, doch der 23-Jährige scheiterte am Pfosten. Und so bleibt es bei 8 Saisontoren für Dzeko, den wohl nichts mehr in Wolfsburg hält, wenn die internationalen Plätze verpasst werden.
Für den VfB Stuttgart erzielten im übrigen Roberto Hilbert, Pawel Pogrebnyak sowie der eingewechselte Timo Gebhardt die Tore. Doch keiner traf so schön wie Edin Dzeko – den Schwaben kann es aber egal sein.
Kann Miranda der wackligen Abwehr vom VfL Wolfsburg endlich die nötige Sicherheit geben? Anscheinend glaubt man das beim Meister und befasst sich entsprechend mit einer Verpflichtung des brasilianischen Nationalverteidigers.
Unfassbar – der VfL gehört zu den Schießbuden der Liga. Nur Aufsteiger SC Freiburg und Schlusslicht Hertha BSC haben mehr Gegentore als die Veh-Elf kassiert, die nach 15 Spieltagen bei 27 stehen. Entsprechend besteht Handlungsbedarf. Doch von Miranda, der mit ganzen Namen Joao Miranda de Souza Fiho heißt, hat man bislang in diesem Zusammenhang wenig gehört.
Nachfolger von Lucio
Genauso wie generell wenig hierzulande über den 25-Jährigen bekannt ist. Und das, obwohl Miranda – dessen Name Erinnerungen an ein Fruchtsaftgetränk hochkommen lassen - bereits sechs Länderspiele für die Selecao absolvierte und in seiner Heimat schon als Nachfolger von Lucio gefeiert wird.
Das dürfte Marcel Schäfer sehr schmeicheln: Kein geringerer Klub als Real Madrid will den Linksverteidiger vom VfL Wolfsburg verpflichten. Der deutsche Nationalspieler könnte die jahrelange Schwachstelle der Königlichen beheben.
Marcel Schäfer hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich verbessert und zählt in der Bundesliga zu den besten Spielern auf seiner Position. Kein Wunder, dass sich nun europäischen Topvereine um den 25-jährigen Verteidiger streiten. Mittendrin im Werben um den Wolfsburg-Akteur ist auch Real Madrid, wo Schäfer spielerisch genau hinpassen würde.
Keiner konnte Roberto Carlos ersetzen
Seit Roberto Carlos 2007 die Madrilenen Richtung Fenerbahce Istanbul verlassen hat, ist die linke Abwehrseite die große Baustelle. Dabei hat Real Spieler wie Marcelo, Alvaro Arbeloa oder Royston Drenthe auf der vakanten Position getestet, doch keiner erfüllte die hohen Erwartungen.
Schäfer würde zu Real passen
Schäfer hätte durchaus das Zeug, sich bei den Königlichen durchzusetzen. Er ist ein intelligenter zweikampf- und laufstarker Spieler, der zudem auch gefährliche Vorstöße liefern kann. Genau das, was Real sucht. Doch für Schäfer müsste Real Madrid tief in die Tasche greifen. Denn er besitzt beim VfL Wolfsburg noch Vertrag bis 2012.
Aber der Sprung in das Starensemble wäre Schäfer durchaus zuzutrauen. Was glaubt ihr?
Juventus Turin ist auf der Suche nach einem neuen Stürmer offenbar in der Bundesliga fündig geworden. Wie „Tuttosport“ berichtet, steht dabei Edin Dzeko ganz oben auf der Wunschliste. Als Alternative hat die „Alte Dame“ aber auch ein Auge auf Stefan Kießling geworfen.
Bislang wurde Edin Dzeko immer mit dem AC Mailand in Verbindung gebracht. Ein Transfer im Sommer scheiterte, doch nun soll der Stürmerstar des VfL Wolfsburg eine Ausstiegsklausel in seinem Vertrag haben, wonach er für 25 Millionen Euro gehen kann.
Doch Milan hat Konkurrenz aus der eigenen Liga bekommen. Denn auch Juventus Turin will Dzeko für die kommende Saison unter Vertrag nehmen. Schließlich gilt es einen Nachfolger für David Trezeguet zu finden, der seinen auslaufenden Vertag definitiv nicht verlängern wird.
Sollte sich Dzeko gegen Juve entscheiden, könnte Stefan Kießling ein Angebot vorgelegt werden. Denn wie die „Tuttosport“ weiter berichtet, wird der Stürmer von Bayer Leverkusen ebenfalls beobachtet.
Die Gerüchte sind aber mit Vorsicht zu genießen. Denn erst vor kurzem wurde Mario Gomez bei Juventus Turin gehandelt. Und mit Rafinha und Andreas Beck stehen ja angeblich noch weitere Bundeslia-Akteuere auf der Liste. Naja, mich überzeugt das zumindest alles nicht und hier war bestimmt mal wieder der Chefkoch in der Gerüchteküche am rumfuhrwerkeln.
Benedikt Höwedes steht kurz vor einem Wechsel zum VfL Wolfsburg. Der Innenverteidiger könnte bereits in der Winterpause Schalke 04 verlassen. Die Indizien sprechen zumindest alle dafür.
Die Abwehr des Deutschen Meisters zeigt sich in der laufenden Saison alles andere als sattelfest. Schon 17 Gegentreffer mussten die Truppe von Armin Veh schlucken. Kein Wunder, dass man jetzt nach neuen Spielern Ausschau hält.
Transfer im Sommer gescheitert
Wunschspieler scheint Benedikt Höwedes zu sein. Der 21-Jährige hat sich bei Schalke in den letzten Jahren hervorragend entwickelt und wäre fast schon in der Sommerpause in der VW-Stadt gelandet. Wie die „Bild“ berichtet, hatten sich nämlich Wolfsburg und Schalke bereits damals auf einen Wechsel des kopfballstarken und torgefährlichen Innenverteidigers für zehn Millionen Euro verständigt. Doch der Transfer scheiterte am Veto des VfL-Aufsichtsrates.
Madlung und Simunek entäuschen
Nun will man in der Winterpause einen neuen Vorstoß unternehmen. Und die Chancen auf den talentierten Höwedes stehen gut.
Edin Dzeko hat zwar seinen Vertrag beim VfL Wolfsburg bis 2013 verlängert, dennoch will der AC Mailand schon in der Winterpause den nächsten Vorstoß unternehmen, um den Stürmer zu verpflichten. Konkurrenz könnte Milan dabei aus Spanien bekommen.
Dzeko und der AC Mailand – schon im Sommer hielt uns der Flirt ziemlich auf Trab. Doch alle Bemühungen der Italiener scheiterten und so entschloss man sich, Klaas-Jan Huntelaar von Real Madrid zu verpflichten. Dieser konnte die Erwartungen bislang aber noch nicht ansatzweise erfüllen, so dass jetzt wieder die Rufe nach Dzeko laut werden.
Und ob der VfL Wolfsburg den zweiten Abwerbungsversuch der Rossoneri abwehren kann, ist mehr als zweifelhaft. Denn der Bosnier soll eine Ausstiegsklausel in seinem Vertrag haben, wonach er den deutschen Meister für 22 Millionen Euro verlassen könnte.
Das hat sich auch bis nach Spanien herumgesprochen. Genauer gesagt bis zum FC Sevilla, wo Dzeko angeblich ebenfalls auf dem Wunschzettel stehen soll.
Eins steht jetzt schon fest: Die Personalie Dzeko wird uns auch in den kommenden Monaten weiter beschäftigen.
Der VfL Wolfsburg will bis Ende der Transferperiode am 31. August noch einmal auf dem Transfermarkt tätig werden. Im Fokus des Interesses steht dabei John Heitinga, wie die “WAZ” berichtet. Dagegen werden Cristian Zaccarado und Ricardo Costa die “Wölfe” wohl verlassen.
Die Gerüchteküche brodelt: Heitinga zum VfL Wolfsburg? Das wäre natürlich ein echter Hammer. Schließlich ist der Defensiv-Allrounder eine feste Größe bei Atletico Madrid und verfügt trotz seiner erst 25 Lenze über eine große internationale Erfahrung.
Der Marktwert des niederländischen Nationalspielers wird bei 8 – 10 Millionen Euro taxiert. Die Summe könnte Wolfsburg durch den Verkauf zweier Edelreservisten locker stemmen.
Denn die beiden Abwehrspieler Christian Zaccardo und Ricardo Costa stehen kurz vor einem Abschied. Zaccardo wird aller Voraussicht nach in seine italienische Heimat wechseln.
Die Volkswagen Arena darf sich glücklich schätzen. Denn in keinem anderen deutschen Fußballstadion wird so ein schöner Offensivfußball zelebriert wie in der Heimstätte des VfL Wolfsburg. Grund genug, die Arena mal etwas genauer vorzustellen.
Mit einer Kapazität von 30.000 Plätzen gehört die Volkswagen Arena eher zu den kleineren Stadien der Bundesligisten. Doch der Stimmung tut das keinen Abbruch und die Fans sind richtig heiß auf die Wölfe.
Natürlich spielt der sportliche Erfolg mit dem Gewinn des Meistertitels in der letzten Saison eine große Rolle, doch auch in den Jahren zuvor, hat sich der Zuschauerschnitt kontinuierlich verbessert.
Steigender Zuschauerschnitt
Nachdem die Volkswagen Arena im Herbst 2002 für 53 Millionen Euro fertig gestellt wurde, stieg der Zuschauerschnitt beim VfL Wolfsburg rasant an. Das alte Stadion am Elsterweg hatte lediglich eine Kapazität von 17.600 Plätzen. In der letzten Saison lag der Schnitt bei 27.408 Zuschauern pro Heimspiel, was einer Verdoppelung im Vergleich zur alten Spielstätte darstellt. Und dank des sportlichen Erfolges verbuchte der VfL für die neue Saison einen neuen Rekord von 21.500 verkauften Dauerkarten.
In der Sommerpause stand Edin Dzeko kurz vor einem Wechsel zum AC Mailand. Doch nun soll der Stürmer vor der Unterschrift eines neuen Vertrages stehen. Auch in Sachen Stürmersuche gibt es Neuigkeiten vom VfL Wolfsburg.
Eins ist klar: Ganz glücklich scheint Edin Dzeko beim VfL nicht zu sein. Ähnlich wie Franck Ribery bei Bayern München, wollte der 23-jährige Shootingstar der letzten Saison gerne den Meiser verlassen. Doch der Werksklub ließ einen Wechsel platzen und will dafür Dzeko langfristig binden. Dieser scheint unter zwei Bedingungen zuzustimmen.
5 Mio. Jahresgehalt?
Die erste Bedingung dürfte klar sein. Der Bosnier will viel Geld für seine Unterschrift. Und Wolfsburg ist bereit, seinen Vertrag ähnlich wie den von Sturmpartner Grafite zu dotieren. Der erhält jetzt 5 Millionen Euro pro Jahr. In der gleichen Kategorie dürfte auch Dzeko liegen.
Zudem soll extra eine AC-Mailand-Ausstiegsklausel verankert werden. Die Wölfe werden dem wohl auch zustimmen, im Wissen, dass sie Dzeko nicht ewig halten können.
Stürmer aus Newcastle im Visier
Aber auch in Sachen Neuverpflichtung tut sich was. Wolfsburg will die Sturmreihe für die bevorstehende Champions-League-Saison verstärken und scheint nun beim Premier League Absteiger Newcastle United fündig geworden zu sein.
Auf der Suche nach Verstärkung für die Offensivabteilung sind der VfL Wolfsburg und 1899 Hoffenheim in Belgien fündig geworden. Beide Teams haben ein Auge auf Bryan Ruiz vom AA Gent geworfen. Der Meister hat einen klaren Vorteil.
Ruiz ist heiß begehrt. Der Costa Ricaner kann sowohl im offensiven Mittelfeld als auch im Sturm spielen. Diese Vielseitigkeit kommt an und macht den 23-Jährigen so interessant. Zudem überzeugt der Linksfuß durch seine Technik und sein gutes Auge für die Spielsituation.
Wolfsburg kann Ablöse zahlen
Wolfsburg dürfte im Rennen um den Youngster einen klaren Vorteil haben. Und hierbei geht es mal wieder um das liebe Geld. Gent will für Bryan Ruiz eine hohe einstellige Millionen-Ablöse kassieren. Für die Wölfe eher im Bereich des machbaren, als für Hoffenheim. Falls Mäzen und Milliardär Dietmar Hopp nicht seine Schatulle öffnet.