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Ivan Klasnic hat heute gegenüber den Medien angekündigt, dass er Werder Bremen definitiv zum Saisonende verlassen wird. Das gestörte Verhältnis zu den Medizinern des Vereins im Rahmen der Nierenerkrankungen waren die schwerwiegendsten Gründe für seine Entscheidung.

Gegenüber kicker.de äußerte der Stürmer seine Beweggründe wie folgt: „Eine Fortsetzung der Zusammenarbeit hätte vorausgesetzt, dass ich weiterhin bei den Spielen für Werder von demselben Vereinsarzt betreut werden müsste, gegen den mein Anwalt einen Haftungsprozess wegen eines nach meiner Auffassung erfolgten schweren Behandlungsfehlers führt”.

In welche Richtung Klasnic Werder Bremen verlassen wird, hat der 28jährige bisher nicht geäußert. Bisher waren Hertha BSC und Hannover 96 aus der Bundesliga sowie der türkische Spitzenklub Besiktas Istanbul an einer Verpflichtung von Klasnic interessiert. Allerdings interessiert sich neuerdings auch der VfB Stuttgart für Klasnic, der nach Alternativen zu Gomez und Cacau sucht.

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Welche Ausmaße das Foul von Tim Wiese am Hamburger Ivica Olic noch annehmen würde, hätte der Bremer Torwart vermutlich selbst nicht angenommen. Bereits unmittelbar nach dem Spiel hatte Fans des Hamburger SV den Torwart mit Feuerzeugen beworfen und ihren Unmutsbekundungen freien Lauf gelassen.

Nun nimmt dies aber Formen an, die selbst angesichts der Brutalität des Fouls keinesfalls gerechtfertigt sind, so haben Unbekannte auf der Homepage von Wiese bereits Morddrohungen hinterlassen. Gegenüber von Sport-Bild äußerte sich Wiese wie folgt: „Es gab Drohungen auf meiner Homepage, es war auch eine Morddrohung dabei. Das ist ganz schön heftig”.

Wäre der Schiedsrichter oder der DFB konsequenter gewesen, hätte man Tim Wiese gesperrt und so möglicherweise dem Torwart eine Höllenfahrt erspart.

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Bild will erfahren haben, dass mehrere englische Tageszeitungen berichteten, dass ManU an Tim Wiese interessiert ist.  Trainer sir Alex Ferguson möchte den Torwart von Werder Bremen als Nachfolger für Edwin van der Saar haben. Van der Saar will spätestens in 2 Jahren seine aktive Karriere beenden. Man kann aber vermuten, dass er schon nach dieser Saison sein Tor verlassen wird.

So cool wie Tim Wiese seine Haare gelt, so cool nimmt er auch das Wechselgerücht auf  „Ich habe auch davon gehört…“ soll er zu den Medien gesagt haben. Aber scheinbar soll der Transfer schon konkreter sein, als es angenommen wird. Es ist sogar schon eine Ablösesumme von ca. 6,4 Mio € im Gespräch.

Erst im vergangenen Oktober hat Wiese seinen Vertrag bei Werder Bremen bis 2012 verlängert. Sollte etwas am Gerücht dran sein, kommen auf Bremen stürmische Zeiten zu, denn dann müssen die Bremer in ihren Kader noch mal ordentlich investieren. Sollte Diego die Weser verlassen, könnte eine Kettenreaktion folgen. Wiese wechselt dann zu ManU, Borowski geht auf jeden Fall zu den Bayern und kann dann noch Mertesacker mitnehmen.

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Berliner Olympiastadion

Direkt vor dem Duell in der Bundesliga am kommenden Samstag im Berliner Olympiastadion zwischen Hertha BSC und dem SV Werder Bremen hat die Gerüchteküche des Transfermarktes wieder einmal zugeschlagen. Laut Angaben der BZ sollen die Berliner an einer Verpflichtung des kroatischen Nationalstürmers Ivan Klasnic interessiert sein, der nach dem Ablauf der Saison ablösefrei wechseln könnte.

Klasnic, der im vergangenen Jahr sich einer Nierentransplantation unterziehen musste, wartet seit geraumer Zeit auf einIvan Klasnic zu Hertha BSC!? wikipedia©darz moll Signal Bremer zur Vertragsverlängerung. Sollte dies nicht geschehen, wird sich der Kroate, der auch nach seiner Nieren-OP seine Torgefährlichkeit unter Beweis gestellt hat, nach Alternativen umschauen. Neben Hertha BSC haben auch Hannover 96 und die schottischen Klubs von Celtic und den Rangers ihr Interesse bekundet.

Bisher hat Klasnic, der seit 2001 in Bremen ist, 45 Tore in 143 Bundesligaspielen erzielt. Zudem kam der gefährliche Angreifer 23- Mal in der kroatischen Nationalmannschaft zum Einsatz und traf dort fünf Mal. Er würde gern mit der Auswahl seines Landes bei der EM 2008 unter anderem gegen die deutsche Nationalmannschaft antreten, seine Nominierung gilt allerdings nicht als sicher.

Bei Hertha BSC wird der spielstarke Stürmer in das Anforderungsprofil von Trainer Lucien Favre passen, der großen Wert auf das Spielverständnis seiner Spieler legt.

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Klaus Allofs © wikimedia Über Weihnachten sah es kurzzeitig so aus, als erwäge Klaus Allofs sein trautes Heim in Bremen zu verlassen, um in München die Nachfolge des scheidenden Managers Uli Hoeneß zu übernehmen. Seit gestern ist dies alles Makulatur, denn Klaus Allofs verlängerte seinen Vertrag bei Werder Bremen bis ins Jahr 2012.

Damit beweisen die Bremer wieder einmal Kontinuität im so schnelllebigen Bundesligageschäft, nachdem sie bereits den Vertrag von Trainer Thomas Schaaf bis ins Jahr 2010 verlängert hatten. Seit 1999 trägt Allofs die Verantwortung an der Weser und hat zahlreiche Erfolge aufzuweisen. Gemeinsam mit Thomas Schaaf formte eine Mannschaft, die sich nach der Klaus Allofs als Spieler des 1. FC KölnÄra Rehagel erst einmal wieder finden musste und sich ihren Grundsätzen treu blieb. Neben Bayern München zählt Bremen zu den erfolgreichsten Mannschaften national sowie international. Die Verlängerung des Vertrages wurde Klaus Allofs auch mit einer Anhebung seiner Bezüge schmackhaft gemacht. Von geht davon aus, dass sein Gehalt von 800.000 Euro auf 1,25 Millionen Euro erhöht hat.

Der ehemalige deutsche Nationalspieler absolvierte insgesamt 56 Länderspiele. In der Bundesliga spielte Allofs in 424 Partien unter anderem für den 1.FC Köln, Fortuna Düsseldorf und Werder Bremen. Für die drei Klubs traf der ehemalige Weltklasse-Stürmer insgesamt 177 ins Schwarze. 1979 und 1985 wurde er sogar Torschützenkönig der Bundesliga. Ab 1999 übernahm er die Geschäfte bei Werder Bremen und konnte überragende Transfers wie Miroslav Klose oder Diego verbuchen. Seine solide Arbeit machte ihn natürlich für andere Klubs interessant, weshalb es nicht verwundert, dass Uli Hoeneß ihn als Nachfolger ins Auge gefasst hatte.

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Alexander Frei © wikimedia

40 Tage und 40 Nächte mussten sich die Fußballfans gedulden, bis es endlich eine Fortsetzung der Hinrunde gibt. Mit dem DFB-Pokal wird eine heiße Rückrunde eingeläutet, in welcher sich Schalke, Bremen, Leverkusen und Hamburg auf die Jagd nach dem Herbstmeister aus München begeben wollen.

Die Partie zwischen Borussia Dortmund und dem SV Werder Bremen ist mit Sicherheit die attraktivste des DFB-Pokal Achtelfinales. Beide konnten bei den Spielen in der Winterpause nicht wirklich überzeugen und plagten sich auch mit jeder Menge Verletzungspech. Jedoch wird ein Comeback bei den Borussen sehnsüchtig erwartet – die Rückkehr des Alexander Frei. Der Schweizer Nationalspieler war in der vergangenen Saison der Toregarant und soll Dortmund in der Rückrunde wieder in die obere Tabellenhälfte schießen. Zusammen mit Mladen Petric, der beste Torschütze der Hinrunde bei der Borussia, soll er das Angriffsspiel beleben. Zunächst wird Frei aber nur auf der Bank Platz nehmen, weil die Kraft noch nicht für 90 Minuten reicht. Bei den Bremern möchte man einen Fehlstart wie am Beginn der Hinrunde vermeiden, ohne dem man schon lange den FC Bayern von der Spitze verdrängt hätte. Die Partie im Dortmunder Westfalenstadion hatte der SV Werder aber mit 0:3 verloren und dürfte wohl gewarnt sein.

Der FC Bayern München muss sich im Achtelfinale mit dem SV Wuppertal auseinander setzen. Der Spitzenreiter der Regionalliga Nord hat bereits Hertha BSC aus dem Wettbewerb gekegelt und möchte nun einen neuen Anlauf nehmen. Die Chancen stehen eigentlich nicht schlecht, denn als Spielstätte haben die Wuppertaler die 50 Kilometer entfernte Veltins-Arena auf Schalke gewählt, in welcher der FC Bayern noch nie gewinnen konnte. Rund 60.000 Fans wollen das Spektakel miterleben, auch wenn die meisten von Ihnen wohl Bayern-Fans sind.

Morgen treffen dann zwei weitere Bundesligisten aufeinander. Der VfL Wolfsburg empfängt den FC Schalke 04. Während bei den Wolfsburger unter der Regie von Trainer Felix Magath so langsam Ruhe einkehrt, plagt sich Schalke fast täglich mit neuen Grabenkämpfen, die wohl auf Schalke niemals enden und größere Erfolge verhindern werden. Diesmal sorgt Talent Mesut Özil für Unruhe, der seinen Vertrag nicht verlängern wollte und schließlich ausgebootet wurde. Nun wird fast täglich spekuliert, ob Özil zu den Ligarivalen aus Stuttgart oder Hannover wechselt, oder ob er die Rückrunde auf der Tribüne verbringt. Für die Schalker dürfte diese Partie schon ein Fingerzeig für die Rückrunde sein, denn in der Meisterschaft möchte man Rang 3 belegen, den DFB-Pokal gewinnen und in der Champions League so weit wie möglich kommen – wie immer hohe Ziele, an denen sich Trainer Mirko Slomka messen lassen muss.

Alle Partien des Achtelfinales in der Übersicht:

Dienstag, 29.01.2008

Wuppertaler SV – FC Bayern München
Alemania Aachen – 1860 München
Hoffenheim – Hansa Rostock
Borussia DortmundSV Werder Bremen

Mittwoch, 30.01.2008

Rot-Weiß Essen – Hamburger SV
Carl-Zeiss Jena – Arminia Bielefeld
Werder Bremen (A) – VfB Stuttgart
VfL WolfsburgSchalke 04

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Mit dem Näherrücken des 18. Spieltages am 1. Februar mit der Partie Hansa RostockFC Bayern München überschlagen sich fast täglich die Meldungen auf dem Transfermarkt. Fast jedes Team möchte sich in irgendeinem Bereich noch verbessern oder einen Spieler abgegeben.

Das gilt auch für die beiden Mannschaft, die die Rückrunde eröffnen werden. Hansa Rostock möchte gerne seinen linken Verteidiger Pearce abgeben, der erst vor der Saison gekommen war, aber aus Sicht der Verantwortlichen völlig enttäuschte. Außerdem wurden rund um die Mannschaft zwei Mental-Trainer installiert, um die psychische Belastung der Profis zu reduzieren. Damit folgt Rostock anderen Bundesligisten, bei denen Mental-Trainer inzwischen zum regelmäßigen Trainerstab gehören.

Auch im Kader von Bayern München wird es möglicherweise noch eine Veränderung geben. Nachdem Trainer Ottmar Hitzfeld angekündigt hatte, dass das Sturmduo Klose und Toni auch in der Rückrunde gesetzt sind, trägt sich Lukas Podolski mit Abwanderungsgedanken. Zumindest eine Ausleihe bis zum Sommer sei durchaus im Bereich des Möglichen, betonte Manager Uli Hoeneß. Neu-Trainer Jürgen Klinsmann plant allerdings fest mit seinem ehemaligen Nationalmannschafts-Zögling. Interessenten für die Stürmer gibt es genug, so denken unter anderem Manchester City, Werder Bremen und der VfB Stuttgart an eine Ausleihe.

Bei Hertha BSC wird es garantiert noch zu Veränderungen kommen. Zieht der eigentlich schon in trockenen Tüchern gewähnte Transfer mit Fejsa sich scheinbar noch eine Weile aufgrund von ungeregelten Transfermodalitäten, haben die Berliner seinen Landsmann Gojko Kacar von FK Vojvodina Novi Sad verpflichtet. Dieser kann im defensiven und offensiven Mittelfeld sowie der Innenverteidigung eingesetzt werden. Rund drei Millionen Euro war der Hertha der Transfer des 20jährigen serbischen Nationalspielers wert. Dafür verdichten sich die Anzeichen, dass Gilberto die Berliner bereits im Winter verlassen wird. Tottenham Hotspurs bieten inzwischen etwas unter zwei Millionen Euro für den brasilianischen Nationalspieler.

Seine letzte Chance in der Bundesliga möchte Daniel Ljuboja gerne nutzen. Der bisherige Stuttgarter Stürmer, der beiden Schwaben aufgrund zahlreicher Querelen in die zweite Mannschaft versetzt wurde, wechselt auf Leihbasis zum VfL Wolfsburg. Dieser besitzt am Ende der Saison eine Kaufoption für weitere zwei Jahre. Ljuboja hat bisher 42 Bundesligaspiele absolviert und dabei 13 Treffer erzielt. Zudem haben die Wölfe einen neuen Torwarttrainer verpflichtet – Andreas Hilfiker wird ab sofort für die Torhüter verantwortlich sein. Dieser kann sich gleich mit seinem Landsmann, den Schweizer Nationaltorhüter Diego Benaglio, auseinandersetzen. Wie die Wölfe bekannt gaben, erhält der für rund zwei Millionen Euro verpflichtete Schlussmann einen Vertrag bis ins Jahr 2012.

Der MSV Duisburg kann zwar keinen Transfer verkünden, hat sich aber auf der Position des Sportdirektors verstärkt. Bruno Hübner, der bisher beim Zweitligisten Wehen-Wiesbaden erfolgreich tätig war, wird versuchen, gemeinsam mit den Zebras die Klasse zu erhalten.

In Cottbus hat man die Weichen für die Zukunft gestellt und Torhüter Tremmel bis ins Jahr 2010 gebunden. Der Vertrag des neuen Stamm-Torhüters ist auch in der Zweiten Liga gültig.

Erneuter Schock für Werder Bremen – Nationalspieler Torsten Frings fällt erneut durch eine Innenbandverletzung für sechs bis acht Wochen aus. Dafür können die Bremer die Vertragsverlängerung von Daniel Jensen vermelden, der seinen Kontrakt bis ins Jahr 2011 verlängert hat.

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Nachdem jetzt die ersten Trainingseinheiten des neuen Jahres hinter den Bundesligisten liegen, haben viele Trainer schon schwerwiegende Entscheidungen für die Rückrunde getroffen.

Trainer Felix MagathAm härtesten trifft es wohl VfL Wolfsburg-Keeper Simon Jentzsch, obwohl die Tendenz nach seiner Halbzeitauswechslung und der Verbannung auf die Ersatzbank durchaus erkennbar war. Jentzsch ist es im Training nicht gelungen, seinen Trainer Felix Magath von seinen Fähigkeiten zu überzeugen. Eine Trennung von Jentzsch dürfte aber äußerst teuer werden für die Verantwortlichen, denn dieser hatte erst im vergangenen Jahr seinen Vertrag bis 2011 verlängert und besitzt zudem die Option auf einen Anschlussvertrag als Jugendtrainer bei den Wölfen. Seinen Nachfolger hat Magath aber auch schon im Blick. Diego Benaglio, den Magath bereits in Stuttgart trainiert hatte, gilt als moderner Torwart und soll die Nachfolge als Nummer 1 antreten.

Einen weiteren Aderlass muss wahrscheinlich Trainer Schaaf in Bremen verkraften. Im Sommer geht mit Sicherheit Tim Borowski zum FC Bayern München und vermutlich wird auch Mittelfeldspieler Daniel Jensen den Bremern den Rücken kehren und nach Piräus wechseln. Verlassen hat den Klub Carlos Alberto, der in Brasilien ein halbes Jahr Spielpraxis sammeln soll, um dann gestärkt zurückzukehren. Ebenfalls schon in der Winterpause wird Leon Andreasen von Weser nach Fulham wechseln. Der dänische Nationalspieler hat bereits den medizinischen Check hinter sich gebracht und spült rund 4,3 Millionen Euro in die Bremer Kassen. Nach den zahlreichen Abgängen wird natürlich der Ruf nach Verstärkungen immer lauter und immer wieder fallen die gleichen Namen – Schweinsteiger und Podolski. Die beiden Hauptdarsteller des Sommermärchens haben beim FC Bayern angesichts der großen Konkurrenz kaum große Perspektiven und könnten in Bremen zu alter Stärke zurück finden.

Während andere Vereine auf dem Transfermarkt unterwegs sind, plant Arminia Bielefeld langfristig mit den bewährten Stammkräften, weshalb die Verträge von Jonas Kamper, Jörg Böhme und Rüdiger Kauf allesamt verlängert wurden. Die Kontrakte gelten sowohl für die erste als auch für die zweite Bundesliga. Verlassen hat die Ostwestfalen Abdelaziz Ahanfouf, der mit sofortiger Wirkung zum Zweitligisten Wehen-Wiesbaden wechselt.

Auch Schalke 04 hat noch einmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen und den uruguayischen Nationalspieler Vincente Sanchez vom mexikanischen Verein Deportivo Toluca verpflichtet. Dort hat der 28jährige mit Christian Gimenez zusammen gespielt, der vor dieser Saison von Hertha BSC nach Mexico gewechselt war. Der schnell Stürmer erhöht damit den Konkurrenzkampf in der Offensive der Gelsenkirchener, in welcher Mesut Özil keine Perspektive mehr besitzt. Nach dem langen Hin- und Her der vergangenen Wochen haben die Schalker Verantwortlichen beschlossen, den Vertrag des Deutsch-Türken nun doch nicht zu verlängern.

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Dem Tabellenzweiten der Fußball-Bundesliga steht vermutlich eine unruhige Rückrunde bevor und die zahlreichen auslaufenden Verträge bei den Profis könnte das Unternehmen „Meisterschaft“ doch erheblich gefährden.

Tim BorowskiGerade im Fokus zahlreicher Vereine ist der deutsche Nationalspieler Tim Borowski, der verletzungsbedingt auf lediglich neun Einsätze kam und beim letzten Hinrunden-Sieg der Hanseaten schon nach 30 Minuten von Trainer Schaaf ausgewechselt wurde, allerdings wegen mangelnder Leistung. Angesichts seines am 30. Juni auslaufenden Vertrages eine Maßnahme, die durchaus von Risikobereitschaft zeugt, denn diese Demütigung steckt kein Profi so einfach weg. Dass Borowski im kommenden Sommer zu haben ist, hat sich natürlich schon herumgesprochen und so verwundert es nicht, dass Atletico Madrid schon sein Interesse bekundet hat. Auch beim HSV wurde wegen des vermutlichen Abgangs von Raphael van der Vaart schon über eine Verpflichtung des flexiblen Mittelfeldspielers nachgedacht.

Der „Spieler des Jahres“ der Fußballzeitschrift Kicker, Ivan Klasnic, hat ebenfalls noch kein Angebot von den Bremern erhalten. Der nach zwei Nierentransplantationen eindrucksvoll zurückgekehrte Stürmer wird unter anderem mit Hannover 96 in Verbindung gebracht, möchte aber zuerst mit Werder sprechen. In den Glanzzeiten des „K&K-Sturmes“ an der Seite von Miroslav Klose brillierte der Stürmer durch Spielverständnis und zahlreiche Tore.

Bei Daniel Jensen sieht die Sache schon wesentlich anders aus. Jensen überzeugte besonders in der legendären Partie gegen Real Madrid. Dort schwang er sich zum Chef im Mittelfeld auf und führte sein Team zu einem 3:2 Erfolg gegen den spanischen Meister. Seitdem konnte der Däne regelmäßig seine Leistung abrufen, weshalb Champions League Teilnehmer Olympiakos Piräus ihm bereits ein lukratives Angebot unterbreitet hat. Gegen die Griechen waren die Bremer in der aktuellen Saison zweimal unterlegen gewesen und die Zeichen mehren sich, dass sie auch im Kampf um Daniel Jensen das Nachsehen haben.

Wenigstens ein Erfolgserlebnis kann Manager Allofs vermutlich während des Trainingslagers im türkischen Belek unter Dach und Fach bringen – Jurica Vranjes unterschreibt einen neuen Drei-Jahres-Kontrakt bei den Hanseaten.

Ob Rekord-Einkauf Carlos Alberto noch einmal bei den Bremern zum Einsatz kommt, steht in den Sternen. Eine Viruserkrankung verhindert die Teilnehmer am Trainingslager, womit dem Brasilianer wieder wichtige Grundlagen für die Rückrunde fehlen. In Bremen beäugt man Alberto inzwischen etwas kritischer, vermutet man doch, dass der Exzentriker, der bisher nur durch Verletzungen oder Auseinandersetzung in den Fokus der Medien geriet, nicht alles für seine eigene Gesundheit tut. Bisher stehen gerade einmal 197 Minuten Bundeliga zu Buche. Sollte sich kurzfristig eine Transferlösung anbieten, wäre Werder Bremen wohl nicht abgeneigt.

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Zürichs Yassine Chikhaoui

Kaum haben sich die Vereine in die Winterpause verabschiedet, ranken sich die Spekulationen um Transfers ins Unendliche. Ein jeder Verein möchte sich innerhalb seines finanziellen Rahmens verstärken, um möglicherweise Pluspunkte für die Hinrunde sammeln zu können.

Zürichs Yassine ChikhaouiBayern München: Die Bayern haben schon wieder in Größenordnungen zugeschlagen, wo andere Vereine mehrere Jahre daran arbeiten würden. Das 18 jährige Verteidiger-Talent Breno kommt in der Winterpause für geschätzt 12 Millionen Euro nach München. Ebenso im Fokus der Bayern ist der tunesischen Nationalspieler Yassine Chikhaoui vom FC Zürich, der schon als zweiter Zidane gehandelt wird. Verlassen wird die Mannschaft von Trainer Otmar Hitzfeld hingegen Valerien Ismael, der zu Hannover 96 wechselt. Spekuliert wird zudem über einen Wechsel von Phillip Lahm, den Barcelona und Manchester United unbedingt haben wollen.

Carlos Alberto Gomes de JesúsSV Werder Bremen: Die kühlen Hanseaten agieren etwas bescheidener auf der Suche nach Verstärkung, wahrscheinlich auch, um einen erneuten Reinfall wie bei Carlos Alberto zu vermeiden. Der soll eigentlich an der Weser bleiben, aber wenn ein passendes Angebot kommen sollte, würden die Bremer wohl kaum nein sagen. Ins Auge gefasst haben die Verantwortlichen den erst 20jährigen Sebastian Prödl von Sturm Graz, der als Alternative zu Mertesacker und Naldo heranwachsen soll. Verliehen werden soll das kolumbianische Stürmertalent John Jairo Mosquera, der in der Vorrunde zweimal als Torschütze erfolgreich war, aber verstärkt Spielpraxis sammeln soll.

Jonathan PitroipaHamburger SV: Der HSV hat schon für die Zukunft vorgesorgt und das 17jährige Stürmer-Talent Macauley Chrisantus nach Hamburg geholt. Der darf zwar erst im kommenden Jahr spielen, ist aber schon ein Vorgriff für die neue Saison. Momentan zerbrechen sich die Verantwortlichen den Kopf darüber, ob Jonathan Pitroipa vom Zweitligisten SC Freiburg bereits im Winter kommen soll oder im Sommer ablösefrei wechselt. Problematisch wird es für die Hanseaten während des Africa-Cups, wenn gleich drei Akteure für ihre Länder aktiv sind – deshalb könnten sie möglicherweise noch einmal aktiv werden.

Bayer 04 Leverkusen: Die Leverkusener haben noch keinen Transfer in trockenen Tüchern. Den Verein verlassen können Ricardo Faty und Michal Papadopulos, für die es lose Anfragen gibt. Wunschkandidat bleibt der Freiburger Daniel Schwaab. Der besitzt zwar noch einen Vertrag bis 2009 bei den Breisgauern, soll aber schon in der Winterpause kommen. Zudem denkt Bayer über eine Verpflichtung von Simon Poulsen nach. Der Mittelfeldspieler vom FC Midtjylland wäre durchaus eine Verstärkung für die Werkself.

Lövenkrands und LarsenSchalke 04: Der Brasilianer Ze Roberto und Albert Streit von Eintracht Frankfurt werden auf jeden Fall das Mittelfeld der Schalker schon im Winter verstärken. Ebenfalls kommen soll noch Uruguays Nationalstürmer Vicente Sanchez, um den Druck auf Asamoah, Altintop, Özil und Rakitic zu erhöhen. Sollte dieser wirklich kommen, werden die beiden Dänen im Kader Sören Larsen und Peter Lövenkrands die Gelsenkirchener wohl verlassen.

Karlsruher SC: Der erfolgreiche Aufsteiger wird aufgrund der angespannten finanziellen Lage auf weitere Neuzugänge verzichten, nur wenn Stammkeeper Miller langfristig ausfallen sollte, wird noch ein Reservetorwart geholt. Negativ für den Verein ist, dass sich einige Akteure in den Vordergrund gespielt haben und somit das Interesse anderer Vereine geweckt haben. Für den KSC ist es unheimlich wichtig, die wichtigen Akteure langfristig zu binden.

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