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Bundesligafussball

Confed Cup: DFB-Spielern winken 50 000 Euro für den Titel

Herzogenaurach – Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) würde das junge Nationalteam um Kapitän Julian Draxler für einen Turniersieg beim Confederations Cup mit 50 000 Euro belohnen. Die Finalteilnahme in Russland würde mit 30 000 Euro pro Mann honoriert, Platz drei mit 20 000 Euro.

Diese Summen hatte der Mannschaftsrat um den etatmäßigen Kapitän Manuel Neuer, der beim Confed Cup fehlen wird, mit Präsident Reinhard Grindel und Generalsekretär Friedrich Curtius vereinbart.

Bei einem Ausscheiden in der Vorrunde oder einer Niederlage im Spiel um Platz drei würden die 22 deutschen Spieler leer ausgehen, wie Generalsekretär Curtius der Deutschen Presse-Agentur sagte. Ein Titelgewinn in Russland würde den DFB damit 1,1 Millionen Euro an Spielerprämien kosten. Für den WM-Triumph 2014 in Brasilien zahlte der Verband an jeden der 23 Akteure um Kapitän Philipp Lahm die bisherige Rekordprämie von 300 000 Euro.

DFB-Präsident Grindel verwies bei der moderaten Prämienvereinbarung auch auf die geringeren Zahlungen der FIFA an die acht Teilnehmer des Confed Cups, der vom 17. Juni bis 2. Juli ausgetragen wird. «Der Confed Cup ist vom wirtschaftlichen Aspekt keine Erfolgsgeschichte», hatte auch schon Teammanager Oliver Bierhoff kritisch angemerkt.

Die acht Teilnehmer erhalten ein Startgeld von jeweils 1,6 Millionen US-Dollar. Der Turniersieger kassiert insgesamt 4,1 Millionen Dollar, der unterlegene Finalgegner 3,6 Millionen. Platz drei wird mit drei Millionen Dollar honoriert, Rang vier mit 2,5 Millionen.

Bierhoff hatte die Höhe der FIFA-Prämien schon bei der Auslosung der Confed-Cup-Gruppen Ende vergangenen Jahres im russischen Kasan kritisiert. «Ich finde es nicht in Ordnung, dass wir hier ein Turnier zu einem schwierigen Zeitpunkt spielen und als Verband noch draufzahlen müssen», sagte er. Für den sportlich weitaus bedeutenderen Titelgewinn bei der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien hatte der DFB von der FIFA 35 Millionen Dollar erhalten.

Fotocredits: Daniel Karmann
(dpa)

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