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Bundesligafussball

Der 14. Bundesliga-Spieltag im Telegramm

Düsseldorf – Der 14. Spieltag der Fußball-Bundesliga mit dem Freitagsspiel Eintracht Frankfurt gegen 1899 Hoffenheim. Die restlichen Begegnungen im Überblick:

FC Bayern München – VfL Wolfsburg (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Nach zwei Bundesligasiegen nacheinander will der FCB Spitzenreiter Leipzig noch vor der Winterpause abfangen. Der VfL weist mit nur zwei Siegen nach 13 Spieltagen die schlechteste Bilanz seiner Vereinsgeschichte auf.

PERSONAL: Hummels fällt wegen eines Magen-Darm-Infektes aus, Boateng soll ihn ersetzen. Der Weltmeister hatte aber Schulterprobleme, eine endgültige Entscheidung soll erst am Spieltag fallen.

STATISTIK: Die Münchner haben ihre vergangenen 14 Heimspiele in der Bundesliga gegen Wolfsburg gewonnen – mehr als 14 in Serie gelangen noch keinem anderen Team in einem Duell. Der VfL ist seit drei Bundesligapartien sieglos.

BESONDERES: Der FC Bayern holte in der Bundesliga zu Hause gegen den VfL 55 von 57 möglichen Punkten. Von 2009 bis 2013 war Gomez in 115 Ligaspielen 75 Mal für die Münchner erfolgreich.

SC Freiburg – SV Darmstadt 98 (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Nach der Trennung von Trainer Meier ist die Partie in Freiburg die erste von Interimscoach Berndroth auf der Darmstädter Bank. Die Breisgauer können mit einem Sieg neun Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz ansammeln.

PERSONAL: Darmstadt muss neben Höhn wohl auch auf Oliynyk (Knie) und Ben-Hatira (Sprunggelenksprobleme) verzichten. Bei Freiburg hat sich die Lage entspannt. Höfler hat seine Sperre abgesessen, Abrashi und Guédé sind wieder im Training.

STATISTIK: Freiburg hat vor dem 14. Spieltag bereits mehr Punkte als in den beiden letzten Bundesliga-Hinrunden der Clubgeschichte – allerdings auch seit vier Spielen nicht mehr gewonnen. Darmstadt ist auswärts noch ohne Punktgewinn.

BESONDERES: Das Bundesliga-Duell Freiburg gegen Darmstadt gab es zuvor noch nie. Das letzte Pflichtspielduell gab es vor 15 Jahren im DFB-Pokal. Damals gewannen die Lilien im Elfmeterschießen.

Hamburger
SV
 – FC Augsburg (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Der HSV will seinen Aufwärtstrend bestätigen und Anschluss an die Nichtabstiegsplätze herstellen. Der FCA ist seit vier Spielen ohne Niederlage, hat aber nur einen Sieg in acht Spielen erzielt.

PERSONAL: Innenverteidiger Spahic ist zurück, aber HSV-Trainer Gisdol wird vermutlich zum dritten Mal in Serie mit der gleichen Startelf beginnen. Bei Augsburg sind drei offensive Stammkräfte verletzt.

STATISTIK: Der Vorletzte HSV will nach dem ersten Saisonsieg den ersten Heimsieg dieser Serie. Augsburg fühlt sich in Hamburg mit drei Siegen aus fünf Spielen wohl und will den Abstand von sieben Punkten zum HSV wahren.

BESONDERES: Kacar kehrt mit Augsburg zurück nach Hamburg. Auf der Gegenseite feiert Ostrzolek ein Wiedersehen mit seinem Ex-Verein.

1. FC Köln – Borussia Dortmund (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Beide Clubs sind Tabellen-Nachbarn. Der Siebte aus Köln könnte mit einem Heimsieg am zwei Punkte besseren BVB vorbeiziehen.

PERSONAL: Neben Risse (Kreuzbandriss) verletzten sich in Hoffenheim auch Zoller (Schulter) und Modeste (Knie). Beide FC-Profis sind fraglich. Höger kehrt zurück. Beim BVB fällt Götze (Knie) weiter aus, Reus soll von Beginn an spielen.

STATISTIK: Köln ist seit April daheim unbesiegt und gewann auch die zurückliegenden zwei Heimspiele gegen Dortmund (jeweils 2:1). Zudem verlor FC-Coach Stöger in vier Partien noch nie gegen den BVB.

BESONDERES: Sollte Kölns Modeste einsatzfähig sein, kommt es zum direkten Vergleich der beiden besten Bundesliga-Torjäger. BVB-Stürmer Aubameyang traf schon 15 Mal, Modeste erzielte zwölf Saisontore.

FC Ingolstadt – RB Leipzig (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Ingolstadt ist Letzter, Leipzig Erster. 27 Punkte trennen den von Walpurgis wiederbelebten FCI vom ungeschlagenen Tabellenführer aus Sachsen.

PERSONAL: Suttner fehlt wegen der fünften Gelben Karte, Torwart Hansen und Stürmer Leckie sind nach Blessuren fit. Leipzigs Schmitz ist nach leichter Schädelprellung zurück im Training.

STATISTIK: Die beiden einzigen Duelle im Profibereich gewann der FCI 2014/15 in der 2. Bundesliga.

BESONDERES: Von Oktober 2013 bis Sommer 2016 war Hasenhüttl Coach der Schanzer. Walpurgis scheiterte 2013 als Trainer der Sportfreunde Lotte in den Aufstiegsspielen zur 3. Liga an Leipzig.

Hertha BSC – Werder Bremen (Samstag, 18.30 Uhr)

SITUATION: Hertha BSC hat alle sechs Bundesliga-Heimspiele der Saison gewonnen, Werder ist auswärts noch sieglos. Trotzdem warnt Trainer Dardai vor einem «sehr sehr gefährlichem Spiel».

PERSONAL: Den Berlinern fehlt wohl Brooks, für ihn könnte Stark in die Innenverteidigung rücken. Der Einsatz von Werders Junuzovic (Grippe) entscheidet sich kurzfristig. Drobny kann trotz Muskelverletzung spielen.

STATISTIK: Mit 27 Punkten aus 13 Spielen ist Hertha so gut wie nie in der Bundesliga gestartet und zudem bestes Heimteam. Werder holte die meisten seiner bislang 11 Zähler gegen Abstiegs-Konkurrenten.

BESONDERES: Für Drobny gibt es im Werder-Tor ein Wiedersehen mit den alten Teamkollegen. Von 2007 bis 2010 spielte er für die Berliner. Schon beim 2:2 in Hamburg vor zwei Wochen traf Drobny auf einen Ex-Verein.

Borussia Mönchengladbach – FSV Mainz 05 (Sonntag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Die auf Platz 13 abgerutschte Borussia braucht dringend einen Heimsieg, muss aber auch das 0:4 in Barcelona verkraften. Mainz steht im gesicherten Mittelfeld.

PERSONAL: Der in Barcelona gesperrte Stindl sowie Raffael und Kramer kehren in Gladbachs Startelf zurück. Bei Mainz sind Berggreen, Serdar und Bungert verletzt, Stürmer Cordoba fehlt wegen einer Gelbsperre.

STATISTIK: Gladbach wartet bereits seit acht Bundesliga-Spielen auf einen Dreier. Die Mainzer sind seit vier Auswärtsspielen sieglos.

BESONDERES: Mainz erzielte ligaweit die meisten Kopfball-Tore (acht), die Borussia erzielte als einziges Team noch gar keins.

FC Schalke 04 – Bayer Leverkusen (Sonntag, 17.30 Uhr)

SITUATION: Beide Westclubs liegen mit 17 Punkten hinter den Erwartungen zurück. Wer verliert, verpasst erstmal den Anschluss ans obere Drittel.

PERSONAL: Im Europapokal schonten beiden Trainer zahlreiche Stammkräfte für das wichtige Duell. Bei Bayer fehlen in Bellarabi, Mehmedi, Volland und Kampl einige Offensiv-Kräfte. Schalke muss neben den Langzeitverletzten Kapitän Höwedes (Gelbsperre) ersetzen.

STATISTIK: In Leipzig endete Schalkes Serie nach zwölf Pflichtspielen ohne Niederlage. Daheim war die Weinzierl-Elf zuletzt mit vier Siegen hintereinander aber eine Macht. Bayer ist jedoch ein Angstgegner: Nur drei der letzten 18 Partien auf Schalke verlor der Werksclub.

BESONDERES: Tore sind bei dieser Paarung garantiert. In den letzten 31 Duellen fiel immer mindestens ein Treffer. 0:0 endete diese Partie zuletzt im Oktober 2000 auf Schalke.

Fotocredits: Tobias Hase
(dpa)