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Bundesligafussball

Der 15. Bundesliga-Spieltag im Telegramm

Düsseldorf – Der 15. Spieltag der Fußball-Bundesliga wird am Freitag mit der Partie Dortmund gegen Hoffenheim eröffnet. Die restlichen Partien im Überblick:

FSV Mainz 05 – Hamburger
SV
(Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Der HSV hat einen neuen Vorstandschef – aber Heribert Bruchhagen ist am Samstag noch nicht im Stadion. Sein Team will den dritten Sieg in Serie, Mainz verlor zuletzt dreimal nacheinander.

PERSONAL: Ausgerechnet der Ex-Mainzer Holtby fehlt bei den Hamburgern wegen einer Rotsperre. Djourou fehlt nach der fünften Gelben Karte.

STATISTIK: Von zehn Bundesliga-Heimspielen gegen den HSV gewannen die Mainzer nur zwei.

BESONDERES: Der Enkel der größten HSV-Legende Uwe Seeler spielt jetzt bei Mainz 05: Levin Öztunali.

RB Leipzig – Hertha BSC (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Beide Teams kassierten zuletzt eine überraschende Niederlage. Für RB war das 0:1 in Ingolstadt die erste in dieser Saison. Nun will der Aufsteiger im Top-Verfolgerduell eine neue Serie starten.

PERSONAL: Bernardo ist wieder einsatzbereit. Er fehlte den Leipzigern in der ohnehin ausgedünnten Abwehr wochenlang wegen einer Meniskusverletzung. Dafür droht Orban eine Gelbsperre. Hertha muss auf seine angestammte Innenverteidigung Brooks und Langkamp (beide Muskelverletzung) verzichten.

STATISTIK: Zu Hause sind die Leipziger eine Macht. Sechs Spiele, fünf Siege, ein Remis. Die Berliner beendeten dagegen ihre Auswärtsschwäche. Nach fünf Spielen gelang in Wolfsburg der erste Sieg in der Fremde.

BESONDERES: Von einem Spiel um die Vorherrschaft im Osten will man nichts wissen. Zumindest unter den Vereinsverantwortlichen. «Nee», antwortete Hertha-Manager Michael Preetz auf die Frage nach einem Derby.

FC Schalke 04 – SC Freiburg (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Die Schalker sind nach zuletzt zwei Niederlagen am Stück nur Mittelmaß, die Freiburger rangieren zwei Punkte vor den Gastgebern. Der Aufsteiger feierte nach vier sieglosen Spielen vergangenes Wochenende wieder einen Punkte-Dreier.

PERSONAL: Große Sorgen hat Schalkes Coach Weinzierl im Angriff mit vier Ausfällen, insgesamt stehen dem Trainer acht Profis nicht zur Verfügung. Freiburg muss auf Meffert, Föhrenbach, Niedermeier und Kempf verzichten, hat aber Philipp wieder an Bord.

STATISTIK: Die Breisgauer sind nicht gerade der absolute Lieblingsgegner der Schalker. In der vergangenen Saison gab’s für die Revierelf kein Tor und keinen Sieg gegen Freiburg. Zudem hat Schalke schon drei von sieben Heimspielen verloren.

BESONDERES: Zwei ehemalige Freiburger freuen sich bei den Königsblauen auf ein Wiedersehen mit dem Ex-Club: Aogo und Riether.

FC Augsburg – Borussia Mönchengladbach (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Nach dem Aus von Trainer Schuster will Neu-Coach Baum mit dem FCA siegen. Bei den Gästen steht Trainer Schubert weiter in der Kritik.

PERSONAL: Bei Augsburg fällt weiterhin reihenweise Offensivpersonal aus, bei Gladbach Spielführer Stindl. Auch Traoré, Johnson und Herrmann fehlen weiterhin.

STATISTIK: Der FCA ist seit vier Spielen ohne Sieg, Gladbach auf des Gegners Platz ungefährlich. Nur einen Punkt fuhren die Borussen auswärts ein, in Augsburg gab es noch keinen Bundesligasieg.

BESONDERES: Gladbachs Schubert feierte im September 2015 einen perfekten Einstand: Sein Team schlug Augsburg mit 4:2, die vier Treffer seines Teams fielen in den ersten 21 Minuten. Jetzt ist es das erste Spiel für Baum.

Werder Bremen – 1. FC Köln (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Werder will sich nach zwei Siegen mit einem Erfolg aus der Abstiegszone entfernen. Köln spielt die beste Vorrunde seit 20 Jahren, holte aber aus den vergangenen fünf Partien nur einen Dreier.

PERSONAL: Werder-Trainer Nouri kann auf die erfolgreiche Berlin-Elf setzen. Beim FC sind Zoller und Höger wieder einsatzfähig.

STATISTIK: Köln blieb zuletzt fünfmal gegen Werder ohne Niederlage: Vier Unentschieden und ein Sieg stehen auf dem Konto.

BESONDERES: Torfreudig: Gegen keinen anderen Gegner in der Bundesliga traf Köln so häufig wie gegen Werder. 149-Mal landete der Ball im Bremer Netz.

VfL Wolfsburg – Eintracht Frankfurt (Samstag, 18.30 Uhr)

SITUATION: Während der VfL seit vier Partien auf einen Dreier wartet, blieben die Frankfurter zuletzt achtmal ohne Niederlage.

PERSONAL: VfL-Trainer Ismaël kann wieder auf Seguin und Arnold bauen, dagegen fällt Schäfer aus. Die Eintracht muss auf den gesperrten Chandler verzichten.

STATISTIK: Wolfsburg verlor in 14 Bundesliga-Heimspielen gegen die Hessen nur einmal (0:2 im Dezember 2012).

BESONDERES: Erstmals seit November 2012 wird der VfL Wolfsburg wieder ein Spiel ohne Klaus Allofs auf der Bank bestreiten. Der ehemalige Sportchef wurde am vergangenen Montag entlassen.

SV Darmstadt 98 – FC Bayern München (Sonntag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Das Duell der Gegensätze: Der Letzte spielt gegen den Ersten, der ärmste Verein der Liga gegen den reichsten. Darmstadt verlor zuletzt sechs Spiele nacheinander.

PERSONAL: Beim FC Bayern fällt Boateng weiterhin aus, die zuletzt im Training geschonten Robben, Ribéry und Martinez stehen zur Verfügung.

STATISTIK: Alle drei Spiele in Bundesliga und Pokal gewannen die Bayern in der vergangenen Saison gegen Darmstadt. Doch alle drei Spiele waren hart umkämpft.

BESONDERES: Darmstadt hat noch nie gegen Bayern gewonnen. Neben acht Niederlagen gab es nur ein Unentschieden in der Saison 1978/79 (1:1).

Bayer Leverkusen – FC Ingolstadt 04 (Sonntag, 17.30 Uhr)

SITUATION: Bayer hat nach drei sieglosen Spielen zuletzt mit dem Erfolg beim FC Schalke immerhin noch das obere Tabellendrittel im Blick. Die Gäste konnten unter Neu-Trainer Walpurgis bereits sieben Punkte sammeln und somit den Anschluss an die Nicht-Abstiegsplätze herstellen.

PERSONAL: Neben den Langzeitverletzten droht auch Bayer-Stürmer Kießling eine Pause wegen muskulärer Probleme. Kampl könnte in die Startelf zurückkehren. Bei Ingolstadt fehlt der gesperrte Leckie. Offen ist die Torwartfrage: Nyland oder Hansen.

STATISTIK: Beide Teams treffen erst zum dritten Mal aufeinander: Die ersten beiden Spiele gewannen die Leverkusener, die allerdings aus ihren letzten vier Heimspielen nur einen Sieg zustande brachten.

BESONDERES: Nach den ersten zehn sieglosen Spielen feierten die Schanzer unter ihrem neuen Coach zuletzt zwei Siege aus vier Spielen.

Fotocredits: Arne Dedert
(dpa)