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Bundesligafussball

Der 23. Spieltag- Werder geht in Stuttgart unter

Am 23. Spieltag konnte man beobachten, wie gut die Bundesliga die Nachwehen der Europapokalspiel verdauen konnten. Schalke musste in Bielefeld auflaufen und konnte die Woche nach dem sensationellen Einzug ins CL-Viertelfinale erfolgreich abschließen. Auch, wenn Schalke nicht wirklich dominierte, konnten sie doch verdient durch die Tore von Varela (24.) und Altintop (74.) mit 0:2 gewinnen.

Im Spiel FC Bayern gegen den Karlsruher SC ging die Hitzfeldsche Rotation da weiter, wo sie aufgehört hat. Die auf 6 Positionen veränderten Bayern hatte, wie so oft in der Saison, Schwierigkeiten, sich Torchancen zu erarbeiten. Gut, wenn man aber Stürmer hat, die auch ohne Torchance ihre Treffer machen. So war es wieder mal Toni, der plötzlich alleine vor dem Tor der Karlsruher auftauchte und seinen 14 Treffer machte. Auch das 2:0 durch Ribery fiel nach einem sehenswerten Alleingang und bewies erneut die Bedeutung des Franzosen für die Mannschaft. Somit nahmen die ersten zwei Mannschaften ihre positiven Erlebnisse mit und besiegten ihre Gegner auch in der Bundesliga.

Bremen jedoch erlebte gegen den VFB Stuttgart nach der herben Niederlage gegen die Glasgow Rangers erneut einen schwarzen Tag. Die Hanseaten erwiesen sich zwar, trotz gerade mal zwei Tagen Pause, als die bessere, aktivere Mannschaft, trafen folgerichtig auch dreimal durch Almeida, Boenisch und Rosenberg, wurden von Stuttgart aber mehrere Male ausgekontert und zeigten eine desolate Abwehrleistung. Nur Torhüter Wiese, der in der Woche beide Tore verschuldete, blieb diesmal fehlerfrei.

Insgesamt sechs Treffer musste Bremen einstecken, drei alleine durch Mario Gomez, der sich inzwischen zum vielleicht besten deutschen Stürmer gemausert hat. Bedenkt man, wie lange er ausfiel, ist seine Trefferquote von 14 Toren noch erstaunlicher. Zwei weitere Treffer schoss Cacau und für einen sorgte Bremen in Gestalt von Mertesacker selber. Dieser machte das wohl schlechteste Spiel seiner Karriere mit vielen Fehlern, einem Eigentor und zu guter Letzt der Roten Karte (89.) nach einer Notbremse.

Bereits Freitag hatten sich Borussia Dortmund und Hertha BSC Berlin mit einem 1:1 Reis getrennt stagnieren somit im Tabellenmittelfeld. Die Tore schossen Kehl und Berlins bster Torschütze Pantelic. Am Samstag reiste Energie Cottbus nach Wolfsburg. Nachdem sich Wolfsburg auf den Gegner eingestellt hatte, gingen sie in der 17. Minute durch Gentner in Führung. Für die endgültige Entscheidung sorgte Marcelinho in der 20. und in der 76. Minute.

Im Abstiegsduell zwischen dem MSV Duisburg und Hansa Rostock gab es keinen Sieger und man trennte sich 1:1 durch die Tore von Grlic für Duisburg und Agali für Rostock.. Beide Mannschaften zeigten Kampfgeist konnten sich aber nicht entscheidend in Szene setzen. Ebenfalls 1:1 ging das Duell zwischen Eintracht Frankfurt und VFL Bochum, wo die Eintracht anfangs etwas besser war und durch Toski (49.) zum Torerfolg kam. Doch Bochums Trainer Koller bewies ein glückliches Händchen, als er Azaouagh einwechselte, der kurz danach einen Freistoß ins Torschoss. In einer taktisch geprägten Partie konnte sich letztendlich keiner durchsetzen.

Im ersten Sonntagsspiel versuchte der 1.FC Nürnberg im spiel gegen den Hamburger SV die Punktverluste der Abstiegsmitkonkurrenten für sich auszunutzen. Allerdings kamen die Clubberer nicht über ein 0:0 hinaus. Hamburg erleidet somit einen kleinen Rückschlag im Kampf um die Championsleagueplätze. Bayer Leverkusen aber erfüllte sein Soll und besiegte Hannover 96 deutlich mit 2:0. Für die Tore sorgten Barnetta und Gekas in der ersten Halbzeit. Somit bleibt der Kampf um die internationalen Plätze spannend und entschuldigt dafür, dass die Bayern nun mit 7 Punkten immer souveräner die Tabelle anführen.

  • VFB Stuttgart – Werder Bremen 6:3
  • VFL Wolfsburg – Cottbus 3:0
  • Bielefeld – Schalke 04 0:2
  • MSV Duisburg – Hansa Rostock 1:1
  • FC Bayern – Karlsruher SC 2:0
  • Eintracht Frankfurt – VFL Bochum 1:1
  • Nürnberg – Hamburger SV 0:0