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Bundesligafussball

Der 8. Bundesliga-Spieltag im Telegramm

Düsseldorf – Mit der Partie Eintracht Frankfurt gegen Fortuna Düsseldorf wird am Freitag (20.30 Uhr) der 8. Spieltag der Fußball-Bundesliga eröffnet. Die restlichen Begegnungen im Überblick:

Bayer Leverkusen – Hannover 96 (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Leverkusen hat in den letzten vier Bundesliga-Spielen sieben Punkte geholt, liegt nach dem Fehlstart aber immer noch auf Platz 14. Hannover feierte vor der Länderspielpause endlich den ersten Sieg.

PERSONAL: Bei beiden Clubs kommt noch keiner der Langzeitverletzten zurück. Bayer bangt zudem um Paulinho, 96 um Bebou.

STATISTIK: Geht es nach der Historie, hat Hannover keine Chance: Seit Oktober 2017 haben die Niedersachsen kein Auswärtsspiel gewonnen. Und in Leverkusen verloren sie zuletzt zehn Mal in Serie bei 3:27 Toren.

BESONDERES: Bayer ist der einzige Bundesligist, bei dem noch kein eingewechselter Spieler ein Tor erzielt oder vorbereitet hat.

VfB Stuttgart – Borussia Dortmund (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Stuttgart steht mit nur einem Saisonsieg im Tabellenkeller. Trainer Weinzierl will bei seinem Debüt auf der VfB-Bank die Wende einleiten. Der BVB ist in allen Wettbewerben noch unbesiegt und reist als Spitzenreiter an.

STATISTIK: Dortmund siegte 13 Mal beim VfB, so häufig wie nirgendwo. Der Revierclub erzielte schon 23 Tore, dazu trug Neuzugang Alcacer sechs Treffer bei, in nur 81 Minuten Spielzeit – Bundesliga-Rekord.

PERSONAL: BVB-Profi Reus hat seine Knieprobleme auskuriert, Pulisic steht nach Muskelfaserriss vor dem Comeback. Sosa fällt beim VfB aus, der Einsatz von Didavi ist fraglich.

BESONDERES: BVB-Jungstar Bruun Larsen war vergangene Saison an Stuttgart ausgeliehen. Der VfB wollte ihn halten und bot im Sommer angeblich eine Ablöse von zwölf Millionen Euro. Der BVB sagte «Nein», dafür kam Castro aus Dortmund.

FC Augsburg – RB Leipzig (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Leipzig kann mit einem Sieg an Tabellenführer BVB dranbleiben – der FCA will eine Reaktion nach dem 3:4 in Dortmund zeigen.

PERSONAL: Den Gastgebern fehlen nur die länger verletzten Ji und Schieber. Leipzig muss auf Spielmacher Forsberg (Leiste) verzichten.

STATISTIK: Die Sachsen haben die zwei bisherigen Bundesliga-Spiele in Augsburg nicht gewonnen. Der FCA und RB gehören zu den jeweils drei sprint- und kopfballstärksten Teams der Liga.

BESONDERES: Als Augsburg zuletzt die Leipziger empfing, sorgte eine obszöne Geste von FCA-Kapitän Baier in Richtung des damaligen Gäste-Trainers Hasenhüttl für Aufsehen.

VfL Wolfsburg – FC Bayern München (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Beide Clubs haben einen Negativlauf: Die Bayern sind seit vier Spielen ohne Sieg, Wolfsburg gar seit fünf. Unruhe gibt es aber nur beim Rekordmeister. Trainer Kovac steht unter Druck.

STATISTIK: Die Bayern gewannen zwölf der vergangenen 14 Duellen mit Wolfsburg. Der bislang letzte VfL-Erfolg (4:1) liegt fast vier Jahre zurück.

PERSONAL: Nach der Länderspielpause gibt es bei beiden Vereinen einige Fragezeichen. Sicher fehlen die Verletzten Camacho, Klaus und Guilavogui (Wolfsburg) sowie Tolisso und Coman (München).

BESONDERES: Wolfsburg ist der Lieblingsclub von Bayerns Top-Stürmer Lewandowski. In 15 Spielen gegen den VfL schoss der Pole bislang 16 Tore.

1. FC Nürnberg – 1899 Hoffenheim (Samstag, 15.30 Uh)

SITUATION: Nürnberg will sich nach der 0:6-Pleite in Leipzig rehabilitieren, Hoffenheim nach einem schwachen Saisonstart eine Aufholjagd starten.

PERSONAL: Offen ist, ob der zuletzt patzende FCN-Torhüter Bredlow ausgewechselt wird. Hoffenheim bangt um Grillitsch (Innenband).

STATISTIK: In den jüngsten Heimspielen gegen Hoffenheim feierte der Club ein 4:2 und ein 4:0. Hoffenheim hat zuletzt drei Pflichtspiele in Serie verloren.

BESONDERES: Mit 16 Gegentoren ist der Club die Schießbude der Liga – dabei fielen allein 13 Treffer in Dortmund (0:7) und Leipzig (0:6).

FC Schalke 04 – Werder Bremen (Samstag, 18.30 Uhr)

SITUATION: Schalke hat nach fünf Niederlagen zum Saisonstart zuletzt zweimal gewonnen und ist im Aufholmodus. Mit 14 Punkten aus sieben Spielen steht Werder da, wo Schalke hin will.

PERSONAL: Bei Schalke fehlt nur Teuchert, Fährmann ist fit. Bremens Stürmer Harnik ist nach Knieproblemen wieder eine Option. Veljkovic (nach Sperre) könnte Langkamp ersetzen.

STATISTIK: Der letzte Hinrundensieg gegen Schalke gelang Werder vor 14 Jahren. Zum Saisonauftakt 2004 gab es einen 1:0-Heimerfolg.

BESONDERES: In Werder-Stürmer Pizarro (40 Jahre) und Schalkes Abwehr-Ass Naldo (36) treffen die derzeit ältesten Bundesligaspieler aufeinander. Beide kennen sich bestens aus gemeinsamen Bremer Zeiten.

Hertha BSC – SC Freiburg (Sonntag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Die Berliner wollen ihre makellose Heimbilanz mit drei Siegen wahren und sich in der Spitzengruppe festsetzen. Für Freiburg gab es zuletzt nur eine Niederlage in fünf Spielen.

PERSONAL: Hertha wird in der Defensive von Personalsorgen geplagt. Torunarigha, Stark und Rekik fallen aus, neben Lustenberger rückt entweder Luckassen oder Baak ins Team. Nach Schultereckgelenkprellung könnte Petersen für die Gäste spielen.

STATISTIK: In den vergangenen zehn Bundesligaduellen mit Freiburg gab es nur einen Sieg für Hertha. Seitdem Streich als SC-Trainer im Amt ist, holte sein Team drei Siege und fünf Remis aus neun Partien.

BESONDERES: Es treffen die beiden dienstältesten Trainer der Bundesliga aufeinander: Streich ist bereits in seinem siebten Jahr in Freiburg, Dardai wurde im Februar 2015 zum Hertha-Chefcoach berufen.

Borussia Mönchengladbach – FSV Mainz 05 (Sonntag, 18.00 Uhr)

SITUATION: Die seit drei Spielen unbesiegten Gladbacher können mit einem weiteren Erfolg ihre Position im vorderen Bereich der Tabelle verbessern. Mainz wartet seit vier Spielen auf einen Sieg.

PERSONAL: Die Gladbacher haben bis auf Raffael (Wade) alle Mann dabei. Trainer Hecking setzt wohl auf die in München mit 3:0 siegreiche Elf. Den Gästen fehlen wahrscheinlich fünf Spieler, Torhüter Müller kehrt zurück.

STATISTIK: Die Gastgeber sind seit vier Spielen gegen Mainz unbesiegt und gewannen in dieser Saison alle drei Heimspiele. Die Rheinhessen schafften in den vergangenen acht Jahren nur einen Sieg im Borussia-Park.

BESONDERES: Mit nur vier Gegentreffern haben die Mainzer mit Abstand die beste Abwehr der Liga. Allerdings wartet das Team seit 360 Minuten auf einen eigenen Torerfolg.

Fotocredits: Patrick Seeger
(dpa)

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