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Bundesligafussball

Der Abstiegskampf wird intensiver

Man reibt sich beim Blick auf die Tabelle schon ein wenig verwundert die Augen: Borussia Dortmund, in der Champions League souverän fürs Achtelfinale qualifiziert, grüßt nach 13 Partien vom Tabellenende. Letzter! Rote Laterne! Aber irgendwie glaubt so recht keiner daran, dass auch am Saisonende der BVB da unten rumkrebst. Im Gegensatz zu einigen anderen alten Bekannten im Abstiegskampf.
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HSV schon wieder in argen Nöten

Da ist natürlich der HSV zu nennen: Platz 17 bei dürftigen sieben geschossenen Toren – das ist schon arg wenig. Dabei sollte nach der vergangenen Horrorsaison mit dem glücklich vermiedenen Abstieg doch alles besser werden. Mit Didi Beiersdorfer kam ein neuer starker Mann, der schon einmal erfolgreich als Sportchef beim HSV tätig war. Die Mannschaft wurde namhaft verstärkt – Müller, Behrami, Ostrzolek, Holtby. Gebracht hat’s alles wenig. Und langsam wird an der Elbe auch schon wieder der neue Coach Josef Zinnbauer in Frage gestellt. Nach zehn Punktspielen jedenfalls gab es unter Zinnbauer nur drei Siege und ein Unentschieden. Zwar kassiert die Defensive nicht mehr so viele Gegentore wie in der letzten Spielzeit, dafür trifft die Offensive aber auch so gut wie gar nicht.

Bremen und Stuttgart im Aufwind

Bei den direkten Konkurrenten Werder Bremen und VfB Stuttgart sieht’s derzeit wieder etwas besser aus: Bremen hat Paderborn am Wochenende mit 4:0 abgefertigt und feierte so mit dem neuen Trainer Viktor Skripnik den vierten Sieg im fünften Pflichtspiel. Unter Skripnik präsentiert sich Werder deutlich stabiler – Rückfälle wie beim ganz schwachen 0:2 beim HSV allerdings nicht ausgeschlossen. Auch Stuttgart wittert nach dem 4:1 beim SC Freiburg wieder Morgenluft. Der neue, alte Coach Huub Stevens nahm bei seinem Debüt vier personelle Veränderungen vor und brachte das Glück zurück. Der SC Freiburg seinerseits steckt spätestens nach dieser Partie wieder unten drin.

Derweil ist Hertha BSC weit von der Form der letzten Saison entfernt und bleibt mit 14 Punkten nach 13 Spielen kurz vor den Abstiegsplätzen hängen. Und auch die gut in die Saison gestarteten Aufsteiger aus Köln und Paderborn nähern sich rasant den unteren Tabellenregionen. Schon bald könnte wieder in halbe Liga im Abstiegssumpf stecken. Nur der BVB, der wird doch wohl nicht …

Foto: ThinkStock, Fuse, Martin Poole