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Bundesligafussball

Der Vfl Wolfsburg nach dem Titelgewinn

In der Saison 2008/09 gelang dem Vfl Wolfsburg der bisher größte Erfolg der Vereinsgeschichte. Felix Magath schaffte es, durch hartes Training eine Mannschaft zu formen, die tatsächlich die deutsche Meisterschaft gewann.

Nie zuvor stand der Vfl Wolfsburg nach 34 Spieltagen an der Spitze der Tabelle, eine herausragende Leistung der gesamten Mannschaft, mit der zuvor kaum einer gerechnet hatte.

Der Absturz
Doch seit dem Gewinn der Meisterschale sind die Zeiten in Wolfsburg düsterer geworden. Meistertrainer Magath verließ den Verein und auch viele wichtige Spieler konnten nicht langfristig gehalten werden. Hervorzuheben ist vor allem Dzeko, der durch seinen einmaligen Torriecher maßgeblich am Erfolg beteiligt gewesen ist. Der Bosnier schnürt aktuell für den amtierenden Meister der Premiere Legaue, Manchester City, die Schuhe. Ein Umbruch musste her und ein Neuaufbau der Mannschaft war die Folge. Doch Wolfsburg stürzte immer weiter ab. Zeitweise wurde sogar gegen den Abstieg gespielt und dieser konnte nur haarscharf abgewendet werden. Die Verantwortlichen im Verein versuchten mit allen Mitteln, die Mannschaft in die alte Erfolgsspur zurückzubringen, vor allem durch einen enormen Einsatz von finanziellen Mitteln. Die Folge waren unzählige Einkäufe, welche sich später zumeist als Fehleinkäufe zeigten und Wolfsburg war unter den zahlreichen Trainigskiebitzen in der Bundesrepublik schon das Gespött der Liga.

Die aktuelle Situation
Inzwischen hat sich die Situation beim Werksklub erneut drastisch verändert. Es wurde der langjährige Sportdirektor Klaus Allofs vom Konkurrenten Werder Bremen verpflichtet und auch Dieter Hecking konnte als Trainer an Land gezogen werden. Seitdem verfolgt der Verein eine grundlegend andere Philosophie. Der Kader soll stark reduziert werden, beziehungsweise wurde es schon, und auch die hohen Ausgaben sollen eingedämmt werden. Insgesamt versucht der Verein seriöser zu wirtschaften und sich von der finanziellen Unterstützung des VW-Konzerns, der hinter dem Verein steht, zu lösen. Erst vor wenigen Wochen veröffentliche der Spiegel die Gehaltsliste der Mannschaft und erschreckende Gehälter kamen zum Vorschein. Teils verdienen die Spieler sogar mehr als die Vorstandsmitglieder von Volkswagen. Inzwischen hat jeder erkannt, dass sich die Philosophie und das Einkaufsverhalten ändern müssen. Fraglich ist, wie schnell sich dieser Schritt umsetzen wird und ob Wolfsburg in absehbarer Zeit zu alter Stärke zurückfinden kann. Die Spiele versprechen auf jedenfalls eine Menge Spannung. Hier finden Sie Eintrittskarten, die sich bequem und unproblematisch direkt über das Internet bestellen können.