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Bundesligafussball

Der WM-Kader steht fest

Einen Tag nach dem vorletzten Testspiel gegen Kamerun hat Bundestrainer Jogi Löw die letzten drei Kandidaten aus dem deutschen Nationalmannschaftskader gestrichen. Übrig sind nun 23 Mann, die Deutschland den Pokal in Brasilien holen sollen…


Wie angekündigt musste Bundestrainer Jogi Löw in dieser Woche den Kader um weitere drei Namen reduzieren. Zwar gab die gestrige Partie gegen Kamerun nur wenig Aufschluss, für Jogi Löw aber genug um den letztendlichen 23-Mann Kader zu präsentieren.

Die Abschiedskandidaten

Für den angeschlagenen Marcel Schmelzer ist nach dem ersten Trainingslager überraschend Schluss. Jogi Löw strich den Abwehrmann aus dem deutschen Nationalmannschaftskader für die WM 2014. Ebenso die Spiele vom Sofa aus gucken müssen Hoffenheims Stürmer Kevin Volland und der überraschend nominierte Abwehrspieler Shkodran Mustafi.

In der Pressekonferenz äußerte sich Jogi Löw dazu: „Natürlich sind Shkodran, Marcel und Kevin nun sehr enttäuscht. Ich verstehe das, auch sie hatten berechtigte Hoffnungen, in Brasilien dabei zu sein. […] Alle drei sind Spieler, die in ihren Karrieren noch die Möglichkeit haben, einige große Turniere zu spielen.“

Die Entscheidung teilten Co-Trainer Hansi Flick und Löw den dreien in einem persönlichen Gespräch mit. Grund für Marcel Schmelzers Abweisung war wohl seine Kniereizung, die ihn nur eingeschränkt am Training in Südtirol teilnehmen ließ. Ärzte warnten vor einer zu frühen Belastung. Für Bundestrainer Jogi Löw wohl eine zu große Belastung…

Die überraschenden Glückspilze

Damit bleiben die Wackelkandidaten Julian Draxler, Erik Durm, Matthias Ginter und Christoph Kramer im Kader für die WM. Zwar sind sie alle noch sehr unerfahren, haben allerdings alle in ihren Clubs und teilweise auch im Testspiel ihre Qualität zeigen können. Gemeint ist vor allem Christoph Kramer, der gegen Kamerun ein gutes Spiel machte und sich über seine Nominierung besonders freute.


Bild: Thinkstock, 168771134, iStock, NiseriN