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Bundesligafussball

Die AWD-Arena – das Niedersachsenstadion wird zur Fußball- und Event-Arena

Seit dem Umbau 2003/2004 trägt das traditionsreiche Niedersachsenstadion den Namen AWD-Arena. Sie beherbergt nicht nur „König Fußball“, sondern dient darüber hinaus als Austragungsort für Open-Air-Events. Bereits zahlreiche Rock- und Popgrößen genossen in Norddeutschlands beliebtester Konzert-Stätte ihren fulminanten Auftritt gemeinsam mit Tausenden von Menschen.
Die AWD-Arena – das Niedersachsenstadion wird zur Fußball- und Event-Arena

Aus Schutt und Asche

Anfang der 1950er Jahre wurde die Vision der Architekten Heinz Goesmann und Richard Konwiarz verwirklicht. Trümmerschutt im Zweiten Weltkrieg zerstörter Gebäude Hannovers bildete die Basis für das Niedersachsenstadion. Nach dem Erbau auf Ruinen folgten zahlreiche Renovierungs- und Verschönerungsarbeiten, bis im Jahre 2003 mehr als die Hälfte des ursprünglichen Stadions abgerissen wurde – in Vorbereitung auf die WM 2006. Bestehen blieb einzig die alte Westtribüne, an die sich ein dichter Wald 50 Lebensjahre zählender Bäume anschloss. Es entstand eine reine Fußball-Arena mit architektonischen Finessen. Als eine der wenigen zeigt sich diese Arena in Asymmetrie: Die Neigung der Tribünen unterscheidet sich und steigt von West nach Ost.
Nachdem bis zum Umbau auch andere Sportarten wie Leichtathletik im damaligen Niedersachsenstadion Raum fanden, ist die AWD-Arena Heimspielstätte des Bundesligavereins Hannover 96. Des Weiteren trägt die Nationalmannschaft regelmäßig Länderspiele in der Arena aus.

Statt Bällen „rollende Steine“

Nicht nur Fußball begeistert in dieser traditionsreichen Sportstätte. 1982 lieferten die legendären Rolling Stones im Niedersachsenstadion den Auftakt als Spielort nicht mehr nur für rollende Bälle, sondern auch für fließende Noten. Klangliche Highlights wie U2, Coldplay, Madonna und Herbert Grönemeyer gaben sich im Laufe der Jahre die Ehre. Wiederum die „Stones“ waren es, die nach der Fertigstellung der AWD-Arena als erster musikalischer Höhepunkt das Stadion zum Beben und die Zuschauer zum Rocken brachten. Auch in Zukunft wird die Arena sowohl für fußballerische als auch für Rock- und Pop-Events sorgen und die Menschen einladen, an der fantastischen Stimmung Teil zu haben.

In Gedenken an Robert Enke

Einige Monate nach dem Tod des beliebten Torwarts wurde der Teil des Arthur-Menge-Ufers, in dem unter anderem die AWD-Arena und Geschäftsstelle von Hannover 96 ihren Standort haben, in Robert-Enke-Straße umbenannt. Die Arena selbst erhält im Sommer 2013 ebenfalls einen neuen Namen, da die Marke AWD nicht mehr existieren wird.

Foto: Fotoimpressionen – Fotolia