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Bundesligafussball

Draxler trug regenbogenfarbene Binde gegen Homophobie

Kopenhagen – Die regenbogenfarbene Kapitänsbinde von Julian Draxler im Test-Länderspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft war Teil einer Aktion für Offenheit und Vielfalt des dänischen Verbandes.

Auch Dänemarks Kapitän Christian Eriksen hatte beim 1:1 gegen Weltmeister Deutschland eine solche Binde getragen. Der DFB habe die Aktion gegen Homophobie «selbstverständlich unterstützt, weil sie in unsere Werte passt», erklärte der Verband.

«Unsere Mannschaft steht für Toleranz, Offenheit und Vielfalt, gegen jegliche Form von Diskriminierung und Gewalt», betonte Teammanager Oliver Bierhoff. Vor wenigen Tagen stellte DFB-Präsident Reinhard Grindel Ex-Nationalspieler Thomas Hitzlsperger, der sich nach der Karriere zu seiner Homosexualität bekannt hatte, als Botschafter für Vielfalt vor.

Der 23 Jahre alte Draxler, der von Bundestrainer Joachim Löw zum Kapitän für den Confederations Cup ab 17. Juni in Russland bestimmt wurde, hatte die Binde vom dänischen Fußballverband erhalten. Rund um und im Brøndby-Stadion gab es ebenfalls sichtbare Zeichen gegen Homophobie. Das soll auch beim Länderspiel der dänischen Frauen am 1. Juli gegen England nochmals so sein.

Die Aktion hatte direkt nach dem Spiel vor allem in den sozialen Medien viel Aufmerksamkeit gefunden. Die Regenbogenfahne ist ein Symbol der Schwulen- und Lesbenbewegung, steht ebenso für die internationale Friedensbewegung. Der DFB plant, dass Hitzlsperger als Vielfalts-Botschafter teilweise mit zur offiziellen Delegation beim Confed Cup in Russland gehört.

Fotocredits: Jens Dresling
(dpa)

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