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Bundesligafussball

Forderung auf neuen Verteilungsschlüssel für internationale Gelder wird immer lauter

Das Gefälle zwischen Champions- und Europa League wird immer größer. Das liegt vor allem an dem finanziellen Verteilungsschlüssel. Nun kritisieren Clubbosse, die Langeweile in den europäischen Top-Ligen fürchten.


Liga Vize Peter Peters von Schalke 04, Gladbach Manager Max Eberl, Frankfurt-Boss Heribert Bruchhagen, Mainz-Manager Christian Heidel und viele weitere Namen der Bundesliga machen sich für eine Umverteilung der internationalen Fußballgelder stark. Derzeit ist ihrer Meinung nach keine faire Aufteilung vorhanden. So werden unter den jährlich 32 Teilnehmern der Champions League 910 Millionen Euro verteilt. Unter den 48 Europa League Teilnehmern hingegen “nur“ 210 Millionen. Das führt ihrer Meinung nach dazu, dass die großen Clubs noch größer werden, bis die “kleinen“ gar keine Chance mehr auf einen bedeutenden Titel haben.

Was also ist zu tun? Anstatt die Europa League abzuwerten und die Königsklasse noch weiter aufzuwerten, sollte wieder umverteilt werden. Derzeit ist das Verhältnis 1:5. Zu wenig für Heribert Bruchhagen und Co. Zudem sollten Pokalsieger nicht die sichere Teilnahme an der Europa League versprochen bekommen, sondern die an der Champions League, damit auch sie einen kleinen Teil der großen Torte abbekommen.

Bayern Vorstandschef Karl-Heinz Rummenige ist davon selbstverständlich nicht angetan. Die Liga solle sich seiner Meinung nach lieber beim FC Bayern München und Borussia Dortmund bedanken, denn durch sie hat die Bundesliga endlich wieder an großer internationaler Bedeutung gewonnen. Und wie man an Dortmund vor einigen Jahren sieht, kann es jeder schaffen. Doch sind zwei große Clubs vielleicht zu viel? Was meint ihr?

Bild: Starpress