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Bundesligafussball

Franco Zuculini – neues argentinisches Talent in Hoffenheim

Hoffenheim ist um eine Attraktion reicher. Die Rede ist von Franco Zuculini, dessen Wechsel zum Rangnick-Klub vor Kurzem perfekt gemacht wurde. Doch was können wir vom Argentinier erwarten?

Eins ist klar – Zuculini zählt in seiner Heimat zu den größten Talenten. Spielerisch bevorzugt der Mittelfeldspier eher das schnörkellose Spiel. Ohne großes Tohuwabohu, dafür aber ungemein effektiv. Bei seinem alten Klub, Racing Club Avellaneda, galt der Jungstar als enorm wertvoll. Auf und neben dem Platz.

Vorbild Mascherano
Zudem ist Zuculini kraftvoll und bringt eine hohe Laufbereitschaft mit. Viele Indikatoren, die ihn für den deutschten Fußball prädestinieren. Auf dem Spielfeld nimmt er die offensive Variante eines defensiven Mittelfeldspielers ein. Ähnlich wie sein Idol Javier Mascherano vom FC Liverpool.

Doch bei all der Lobdudelei, darf man auch nicht vergessen, dass Zuculini erst 18 Jahre alt ist.

Hoffenheim die richtige Adresse
Der Schritt, ihn zu 1899 Hoffenheim zu verkaufen, war aber durchaus clever. Dort kann er sich unter Trainer Ralf Rangnick prächtig weiterentwickeln und mit Sicherheit auch auf genügend Einsätze in der Bundesliga kommen. 

Racing am Weiterverkauf beteiligt
Eigentlich wollte Zuculinin, der am 20. Mai sein Debüt in der argentinischen Nationalmannschaft feierte, noch ein Jahr in der Heimat bleiben. Doch sein Klub sah sich aufgrund eines wachsenden Schuldenberges verpflichtet, den Youngster zu verkaufen. Hoffenheim zahlte 4,6 Millionen Euro Ablöse. Zudem erhält Racing 15 Prozent des nächsten Weiterverkaufs von Zuculini.

Große Klubs waren interessiert
Sollte er sich, wie man eigentlich erwarten kann, auch in der Bundesliga weiterentwickeln, dürfte sich sein Marktwert schnell verdreifachen. Und mit Manchester United, Liverpool oder Juventus Turin waren ja auch schon zahlkräftige Spitzenvereine am jungen Gaucho interessiert.

Doch angesichts seines jungen Alters sollte man Zuculini erstmal etwas Zeit geben und einem nicht zu großem Druck aussetzen.