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Bundesligafussball

Frankfurt – Niemandsland oder UEFA-Cup

Jedes Jahr fragen sich die Frankfurter Fans, wie ihre Eintracht wohl in der kommenden Saison abschneiden wird. Angesichts des riesigen Potenzials durch das Stadion und das Umfeld sollten die Ambitionen des Traditionsvereins für höhere Regionen reichen, jedoch orientieren sich die Verantwortlichen am Niemandsland der Tabelle – dem gesicherten Mittelfeld.

Die Abgabe eines der besten Offensivspieler der Bundesliga in Person von Albert Streit dürfte eine entscheidende Schwächung des Teams bedeuten. Auch wenn man mit Martin Fenin und Cesar Alves dos Santos Caio rund acht Millionen Euro investiert hat, muss man in Frankfurt wohl nicht nach oben schauen. Die hohen Investitionen, die dank des soliden Wirtschaftens seitens der Frankfurter ermöglicht wurden, sind eher für die Zukunft gedacht, denn die geholten Akteure sind zwar junge Talente, aber noch keinesfalls gestandene Persönlichkeiten. Sollte es den Frankfurter noch gelingen, den griechischen Stürmer Evangelos Mantzios von Panathinaikos Athen zu verpflichten, wäre man in der Breite sehr gut aufgestellt und strebt einem ungefährdeten Klassenerhalt entgegen. Abgegeben wurden lediglich Naohiro Takahara und Michael Thurk, die aber während der Vorrunde kaum noch eine Rolle spielten.

Die Fans der Eintracht wünschen sich nichts sehnlicher, als dass ihnen in der Rückrunde ein ähnlicher Coup gelingt, wie dem 1.FC Nürnberg in der vergangenen Saison, als diese überraschend in den UEFA-Cup einzogen. Wenn weiterhin so geduldig gearbeitet und gewirtschaftet wird, ist dieser Traum in den nächsten Jahren keine Utopie mehr.