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Bundesligafussball

Fußball-WM-Finale 2014: diese Mannschaften sind die heißesten Anwärter auf eine Endspielteilnahme

Während sich die Qualifikation zur Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien allmählich dem Ende neigt, beginnen bereits Spekulationen um die favorisierten Teams und mögliche Endspielbegegnungen. Neben dem südamerikanischen Gastgeber und dem Titelverteidiger Spanien zählen Deutschland und die Niederlande zu den heißesten Anwärtern auf die Finalteilnahme und den Triumph beim Turnier.


Fußball und Flaggen


„Tiki-Taka“ und der Heimvorteil

Der spanische Kader wird – erweitert um einige junge Talente wie etwa Isco – weitestgehend aus jenen Spielern bestehen, die bei der Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika und der Europameisterschaft 2012 in Polen und der Ukraine dominierten. Auch im fortgeschrittenen Alter beherrschen Iniesta, Xavi und Co. die Kunst des „Tiki-Taka“ (Spielstil mit hohem Ballbesitzanteil und viel Kurzpassspiel) noch perfekt. Spielerisch stellt Spanien einmal mehr das stärkste Team. Gegen einen neuerlichen Gewinn der Mannschaft von Trainerlegende Vicente Del Bosque sprechen jedoch ein eventueller Motivationsmangel aufgrund der großen zurückliegenden Erfolge und die Tatsache, dass sich die Konkurrenz mittlerweile taktisch besser auf den Spielstil der Spanier eingestellt hat.

Nach den zuletzt enttäuschenden Auftritten des brasilianischen Nationalteams bei Weltmeisterschaften schöpft die Mannschaft für das Heimturnier 2014 neue Hoffnung: Mit Thiago Silva, Dante und David Luiz sowie Neymar und Falcao ist die Truppe von Trainer Luiz Felipe Scolari sowohl defensiv als auch offensiv exzellent aufgestellt. Die Gier nach der Rückeroberung des Throns und der Heimbonus lassen Brasilien zu einem großen Turnierfavoriten aufsteigen.

Reif für den großen Wurf

Deutschland verpasste bei den vergangenen Weltmeisterschafts-Turnieren stets knapp den ganz großen Triumph. 2006 und 2010 erreichte das Team den dritten Rang. Trainer Joachim Löw verfügt derzeit über den besten deutschen Kader seit vielen Jahren. Talente wie Özil, Müller und Khedira haben sich zu international erfahrenen Spielern entwickelt und sind durchaus in der Lage, ein Spiel zu entscheiden. Die Problemzone der Mannschaft bildet die Defensive – trotz des aktuell weltbesten Torhüters Manuel Neuer. Für den deutschen Kader sprechen die gewonnene Erfahrung, eine enorme Offensivpower und der unbändige Wille, den Pokal endlich in die Höhe zu stemmen.

Im Finale der Weltmeisterschaft 2010 machten die Niederlande ihrem spanischen Kontrahenten das Leben schwer, verloren am Ende jedoch mit 0:1. Ähnlich wie das deutsche Team verfügen die Oranjes über exzellente Offensivqualitäten dank technisch versierter Spieler wie Robben, Sneijder und van der Vaart, aber auch eine verwundbare Defensive.

Chance für die Außenseiter

Sollten die Brasilianer am Druck und Spanien am Motivationsmangel scheitern und das deutsche Team sowie die Niederlande ihre Defensivschwächen nicht beheben können, ergibt sich für den einen oder anderen Außenseiter die Chance auf den Titel: Italien, Frankreich und Argentinien sind dabei die ersten Anwärter.

Bild: laguna35 – Fotolia