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Bundesligafussball

Gonzalo Castro – der vielseitige Verteidiger von Bayer Leverkusen

Gonzalo Castro muss mit Simon Rolfes, Toni Kroos oder Sami Hyypiä in einem Atemzug gennant werden, wenn man die Säulen des Erfolges von Bayer Leverkusen ausmachen will. Und dabei gehört der Abwehrspieler schon seit fünf Jahren zum Stammpersonal. Zeit, den Yongster genauer vorzustellen.

Seit der D-Jugend spielt der Halbspanier für Bayer Leverkusen. Und dass der 22-Jährige jetzt schon an eine Zeit nach seiner Karriere denkt, beweist die Tatsache, dass er bei Bayer eine Ausbildung zum Sport- und Fitnesskaufmann absolviert hat. Doch bis zum Karriereende ist es hoffentlich noch ein bisschen Zeit, schließlich steht Gonzalo Castro nicht nur in Leverkusen vor einer glänzenden Zukunft.

Gonzo’s Stärken…
Castro verfügt über eine Vielzahl von Stärken. Doch vor allem seine Vielseitigkeit macht ihn auch für andere arrivierte Teams begehrenswert. „Gonzo“, so sein Spitzname, kann auf beiden Außenverteidigerpositionen spielen und zudem auch das defensive Mittelfeld bekleiden. Zudem ist er trotz seines jungen Alters unglaublich reif und spielt taktisch einen perfekten Fußball. „Ein Spieler, wie ihn sich jeder wünscht“, schwärmte einst Ex-Bayer-Trainer Michael Skibbe.

…und Schwächen
Dagegen fehlt es Gonzalo Castro etwas an Konstanz, doch was angesichts seines Alters nichts Ungewöhnliches ist. Darüber hinaus wurde dem Jungnationalspieler ein etwas phlegmatisches, bequemes und emotionsloses Image nachgesagt, was aber durch seine bissigen und herausragenden Leistungen in der Hinrunde ausgemerzt hat. Und mittlerweile zeigt er absolute Leidenschaft und Hingabe auf dem Platz.

Bei Real auf dem Zettel
Kein Wunder, dass der Castro-„Transporter“ auch schon mit Real Madrid in Verbindung gebracht wurde. Doch für solch einen großen Klub scheint der Mann mit den spanischen Wurzeln vielleicht noch nicht ganz reif. In Leverkusen könnte er unter Trainer Jupp Heynckes weiter an seinem Talent feilen. Wenn sich „Gonzo“ weiter so entwickelt, dürfte er aber nicht über 2012 zu halten sein, wenn sein Vertrag in Leverkusen ausläuft.

Castro zur WM
Auch Bundestrainer Jogi Löw wäre gut beraten, Castro in dieser Form mit zur WM nach Südafrika zu nehmen. Denn vor einem Andreas Beck (1899 Hoffenheim) oder Marcel Schäfer (VfL Wolfsburg) muss sich der 22-jährige Außenverteidiger keineswegs verstecken.