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Bundesligafussball

Grabowski: Eintracht-Abgänge «unbefriedigend»

Frankfurt/Main – Jürgen Grabowski warnt vor der neuen Bundesliga-Saison vor übertriebenen Erwartungen an Eintracht Frankfurt.

«So ein Jahr zu wiederholen, das ist schwer», sagte der Fußball-Weltmeister von 1974 der Deutschen Presse-Agentur mit Blick auf die Abgänge beim Europa-League-Halbfinalisten.

«Wenn alle Spieler bleiben würden und noch ein, zwei starke dazukämen, dann wäre die Mannschaft zusammen mit dem FC Bayern und Borussia Dortmund Meisterschaftsfavorit», sagte Grabowski, der am kommenden Sonntag 75 Jahre alt wird.

Normalerweise müsse so ein erfolgreiches Team zwei, drei Jahre zusammenbleiben. «Aber das ist ja heute nicht mehr der Fall. Die Leute akzeptieren das. Das ist ja auch realistisch, aber schon unbefriedigend», sagte der langjährige Kapitän und heutige Ehrenspielführer der Frankfurter. Bis jetzt stünde zwar nur der Abgang von Luka Jovic (Real Madrid) fest. Der kroatische WM-Zweite Ante Rebic ist jedoch bei Atlético Madrid im Gespräch, auch der Franzose Sébastien Haller gilt als ein in Europa begehrter Stürmer.

«Mit Torhüter Kevin Trapp ist auch noch nicht alles in trockenen Tüchern», erklärte Grabowski. «Und für Martin Hinteregger wurde eine größere Summe aufgerufen.» Trapp war nur von Paris Saint-Germain ausgeliehen, Abwehrspieler Hinteregger vom FC Augsburg.

Grabowski feiert seinen 75. Geburtstag nur im kleinen Rahmen. «Vielleicht fahren wir ein paar Tage weg, vielleicht nur in ein schönes Lokal in den Rheingau», sagte der 44-malige Nationalspieler. «Zu meinem 50. gab’s ein großes Fest, zum 70. einen Empfang bei der Eintracht. Jetzt wird nicht mehr groß gefeiert.»

Fotocredits: Andreas Arnold
(dpa)

(dpa)

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