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Bundesligafussball

Grindel verteidigt DFB-Team für verweigerten Abschied

Stuttgart – DFB-Präsident Reinhard Grindel hat die Fußballer der Nationalmannschaft erneut dafür verteidigt, sich wegen einer rechtsradikalen Gruppe nicht von den Fans in Prag verabschiedet zu haben.

«Unsere Spieler hätten sich nicht von den friedlichen Fans verabschieden können, ohne, dass das auch den anderen gegolten hätte», sagte Grindel bei einer Veranstaltung für ehrenamtliche Helfer in Stuttgart. Die 200 bis 300 Leute in der Nähe des deutschen Fan-Blocks hätten sich beim 2:1 in der WM-Qualifikation gegen Tschechien am Freitag mit ihren Rufen und dem Stören der Hymnen auf eine Art und Weise verhalten, die man «wirklich ächten muss».

«Natürlich ist das ein Stück weit Spiegelbild auch dessen, was sich leider auch in Deutschland öfter auf der Tribüne abspielt», sagte der Chef des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), betonte aber: «Die Mehrheit der deutschen Fans hat uns grandios unterstützt, war friedlich und hat sich vorbildlich verhalten.»

Unmittelbar nach dem Abpfiff in Prag waren die Fußballer nicht wie üblich in die Kurve gegangen, sondern direkt in die Kabine. Als Grund nannte später unter anderen Mats Hummels das Verhalten einiger Zuschauer.

Fotocredits: Arne Dedert
(dpa)

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