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Bundesligafussball

Hakan Calhanoglu plaudert beim ZDF über Bayer 04 Leverkusen

Mit zuletzt drei Unentschieden in Folge bleibt der derzeit Tabellensechste Bayer 04 Leverkusen weit unter seinen Erwartungen. Mögliche Gründe hierfür nannte Neuzugang Hakan Calhanoglu im Interview am Samstagabend im “Aktuellen Sportstudio“.


Am vergangenen Samstagnachmittag verspielte Bayer 04 Leverkusen eine 3:0 Pausenführung gegen den Tabellensechzehnten VfB Stuttgart (3:3). Das war das dritte Unentschieden in Folge und so wurde die Roger Schmidt-Elf bis auf Tabellenplatz sechs durchgereicht. Damit bleiben sie weit unter den Erwartungen.

Passend dazu lud das “Aktuelle Sportstudio“ am Samstagabend Neuzugang und Youngstar Hakan Calhanoglu zu sich in die Talkshow ein, wo ihn Moderatorin Katrin Müller Hohenstein interviewte. Dabei ging es neben der aktuellen Töre-Debatte auch um seinen Wechsel und seine Rolle bei Bayer 04 Leverkusen.

Ungewohnte Position

Der eigentliche Offensivspieler Calhanoglu musste in der Partie gegen den VfB Stuttgart eine ungewohnte Position im Mittelfeld übernehmen, die nur wenig auf ihn zugeschnitten war. So war es wenig überraschend, dass der Youngstar über weite Strecken unauffällig blieb und das Spiel eher an ihm vorbei laufen ließ: „Ich hatte wenig Ballbesitz, war weit weg vom Tor“ analysierte der 20-jährige. Teamkollege Heung-Min Son konnte hier mehr glänzen (2 Tore).

„Vielleicht müssen wir cleverer sein“

Nach der Selbstkritik aber äußerte sich der türkische Nationalspieler auch zum Verein. Natürlich stünde man voll und ganz hinter Trainer Roger Schmidt, allerdings sei die Spielweise so aufwändig, dass sie Kraft raube – und das nach einer Länderspielpause: „Wir waren nicht mehr so spritzig. Vielleicht hat die Power gefehlt. […] Unser Spielsystem ist sehr anstrengend – für mich auch. Wir spielen offensives Pressing, versuchen immer wieder die Mannschaft zu attackieren“. Also doch eine Kritik an der Taktik?

Nein, im Großen und Ganzen gibt sich Calhanoglu sehr zufrieden und spricht von „richtig Bock“ seitens aller Beteiligten. Schließt aber ab mit dem Satz „Vielleicht müssen wir cleverer sein, die Bremse ziehen, mal stehen bleiben.“

Also doch Herr Schmidt… sollten Sie vielleicht auch mal auf den Nachwuchs hören?

Video: YouTube